0" H. G. BRONN'S Klassen und Ordnungen des THIER-REICHS wissenschaftlieh damestellt in Wort und Bild.>^^^. ^/p'- '^h^ Vierter Band. v VERMES. < bthlg. I. a. Mionelminthes, Trichoplax und Trematodes. Mit Taf. I — XXXIV und 41 Holzschnitten. Bogen 1 — 13 bearbeitet von Prof. Dr. H. Pa§-eii Stecher. Bogen 14 — 58 bearbeitet von Prof. Dr. M. Braun. 3^ Leipzig. C. F. Winter'sche Yerlagshandlun^. 1879 — 1893. 1^1 1 Inhaltsverzeichniss. Vermes. Einleitung ^*''^^- Literarische Quellen für Würmer bis gegen 1830 Geschichte der Kenntniss von den Würmern bis 1830 ' ' " ' ' 184 Autorenregister für den literarischen Theil •' . " " ' •>09 Neuere Versuche zur Eintheilung der Würmer ' 2r A. 3IioMeliiiiiithes Pgstchr . ! 253 Literatur .... ' ' „ 253 Geschichte I. CL Rhombozoa .... 1. Bau der Dicyemida • • . . - 2. Bau der Heterocyemida. ... .-,,.," 3. I^ortpflanzung ^gg 4. Entwickelungsgeschichte 273 5. Vorkommen und Lebensweise .y-Q II. CL Orthoneetidae 1. Geschichte .... ~, . 281 2. Bau der Orthonectiden '283 3. Eortpflanzung .^ . 4. Entwickelungsgeschichte . . ■ - 5. Vorkommen und Lebensweise " 29-> systematische SteUung und System der Mionelmintlios 093 5. Trichoplax F. E. Schulze [ 298 J. Plathelmiiithes Min „..^ L Trematodes Eud ^^'l oOo -»<5>c;~ Inhaltsverzeichniss zu Trematodes. Seite Litteratur: No. 1—791 307—406 Naclitrag und No. 792 — 865 553—566 Nachtrag iind No. 865 — 920 918—925 I. Monogeiiea v. Ben. (Taf. IX— XVII). A. Aeussere Verhältnisse 407 1. Gestalt 407 2. Körperauhänge 409 a. Membranöse Anhänge 409 b. Tentakel 409 c. Sangorgane (Seiteusaugnä])fe, Muudsaugnäpfe, hintere Saugorgane) . . 409 d. Klammerorgane (Haken) 414 3. Grösse 417 4. Farbe 419 B. Anatoraie 419 1 Körperbedeckiing 419 HautpapiUen ... 424 Hautdrüsen 425 Stacheln, Dornen, Haken 427 2. Musculatur 428 Hautmuskelschlauch 428 Parenchymmuskeln 429 Structur der Muskelfasern 430 Musculatur der Saugorgane und Function derselben 431 Muskeln zur Bewegung der Haftscheiben 434 Muskeln der Klammerorgane 435 Bewegungen des Körpers 436 3. Körperparenehym, Pigment, Kalkkörperchen , Fettti-opfen 436 4. Excretionsapparat 438 a. Terminalzellen 438 b. Capillaren 440 c. Hauptstämme 441 d. Endabschnitt • 444 e. Inhalt der Excretionsgefässe , Bedeutung derselben 445 5. Yerdaixungsorgane 446 a. Pharynx, Praepharynx, Pharyngealtasche 446 b. Oesophagus 451 c. Darm (unpaar, gegabelt, Commissuren, Structiu") 451 d. Darnidrüsen (PharjTigealdrüsen, Speicheldrüsen) 454 e. Nahi'ung, Verdauung 456 n luiialtsverzeicliniss zu Trematodes. Seite 6. Nervensystem 457 Topographie 457 Histolog. Structui- 463 7. Sinnesorgane 464 Augen 464 Tastorgane 460 8. Geschleclitsorgane 466 A. Männliche Geschleohtsorgaue 468 i 1. Hoden 468 2. Vas deferens 471 3. Vesicula seminalis 472 4 Copulationsorgan und üenitalhaken 478 ö. Prostata 479 6. Wagener'sche Sache, Vogt'sche Samenkapseln 479 B. Weibliche Geschlechtsorgane 479 1. Keimstock imd Keimzellen 481 2. Keimleiter (Germiduct) 4S3 3. Dotterstöcke 483 4. Vagina 486 5. Canaüs vitello - intestinalis 490 6. Ootyi) (SchalenMldung) 490 7. Uterus 491 C. Entwickelungsgeschichte 493 1. Zeit der Fortpflanzung 493 2. Begattung 494 S.Befruchtung 496 4. Bau und Ablage der Eier 497 5. Embryonalentwicklung 500 6. Postembrynonale Entwickelung 503 a. Polystomitm integerrimum 503 b. Diplozoon paradoxum 506 0. Gyrodactylus elegans 508 D. Biologie 511 Eaumparasitismus , bewohnte Organe, schädigender Einüuss, Häufigkeit . . 511 E. System öl4 System von Bui-meister, Dujardin, P. J. van Beneden, Taschenberg, Monticelli 514 Verzeichniss wegfallender Gattungsnamen 518 Discussion des Systems, Stellung der Temuocephala 519 System 522 F. G-eographische Verbreitung 546 n. Digeuea v. Ben. (Taf. XYDI— XXXIV). A. Aeussere Verhältnisse 567 1. Gestalt, sexueller Dimorphismus 567 2. Anhänge 574 a. Membranöse Anhänge 574 b. Tentakel 575 c. Hautfalten 57ö d. Saugorgane 577 «. Mundsaugnapf 577 ß. Bauchsaiignapf 577 /. Grössenverhältniss zwischen den Saugnäpfen 579 Inhaltsverzeichniss zu Trematodes. jjj Saite ()'. Secundiire Saugorgaue 579 1. Im Bauchsaugnapfe 579 2. Am Köqoer 580 3. Haftapparat der Holostomiden 581 e. Stacheln . 58^ ((. Anordnung am Körper 58-j /:?. Stacheln am Kopfe 584 y. Stacheln in Saugnäpfen und am Genitalapparat 584 d. Physiologischer Werth der Stacheln 585 3 Grösse 585 4. Farbe 587 B. Anatomie 587 1. Körperbedeckung 587 2. Structur der Stacheln 59a 3. Bau der Tentakel und Papillen 595 4. Hautdrüsen (Kopfdrüsen, Leimdrüsen, Bauchdi-üsen etc.) 595 5. Musculatur 601 a. Hautmuskelschlauch 602 b. Parenchymmuskeln 60S c. Structur der Muskelfasern 6 OS d. Bau der Saugnäpfe (auch Saugwarzeu und Saugscheibe) 610 a. Parenchym in den Saugnäpfen 615 ß. Drüsen in den Saugnäpfen 615 y. Grosse Zellen der Saugnäpfe 616 6. Excretionsgefässe i;nd Terminalzelleu der Saugnäpfe 619 f. Nerven der Saugnäpfe 620 'Q. Punction der Muskeln 621 e. Muskeln zur Bewegung der Saugnäpfe 622 f. Bewegungen 625 6. Parenchym (Pigment, musculöses Septuml 628 7. Excretionsapparat 631 a. Wimpertrichter, Terminalzellen . . . . • 635 b. Capillaren 636 c. Sammelröhren 638 d. Excretionsblase . 639 e. Topogi'aphie des Excretionsapparates 641 f. Inhalt der Excretionsgefässe 653 g. Verhältniss zwischen Excretionsapparat und Parenchym 655 h Function 656 8. Verdauungsorgane 657 a. Mundöffnung und Mundsaugnapf 658 b. Oesophagus und Pharynx 662 c. Speicheldrüsen 671 d. Magendarm (Darmschenkel) 672 e. Nahrung und Nahrungsaufnahme, Verdauung 677 9. Nervensystem und Sinnesorgane 680 a. Topograpliie des Nervensystems 682 b. Histologie des Nervensystems 687 c. Periphere Ganglienzellen 692 d. Endigung der Nerven 692 e. Sinnesorgane (Augenflecke, Tastorgane) . . . . • 693 10. Geschlechtsorgane 694 A. Allgemeine Schilderimg des Genitalapparates 696 IV Inhaltsverzeicliniss zu Trematodes. Seite « B. Männliche Geschlechtsorgaue 698 1. Hoden (Zahl, Lage, Bau, Sperniatozoen) 698 2. Leitungsapparat (Vasa efferentia, Vas deferens, Cirrus) . . . 703 3. Prostata 709 C. "Weibliche Geschlechtsorgane 710 1. Keimstock (Lage, Structur, Keimzellen) 710 2. Keimleiter 713 3. Eeceptaciüum seminis 713 4. Laurer scher Canal 715 5. Dotterstöcke und Dottergänge 720 6. Caualis vitello- intestinalis 725 7. Uterus (und Scheidentheil desselben) 725 8. Schalendi'üse 731 9. GeschlechtsöiTnung (Lage) 733 10. Geschlechtscloake (und Tasche bei Gastrothylaxj 737 11. Genitalien der getrennt geschlechtlichen Arten 740 12. Genitalien von Distomtim reticulatum Looss und Eurycoelum Sluiteri Brock 744 C. Entwickelungsgeschiclite 744 1. Zeit der Fortpflanzung 744 2. Begattung (Beobachtungen, Bedeutung des Laurer sehen Canales) . . . 745 3. Bildung iind Befruchtung der Eier 756 4. Form, Grösse und Zahl der Eier 763 5. Ueberblick über die Entwicklung der Digenea in histor. Folge . . 767 6. Specielle Entwicklungsgeschichte 774 776 777 a. Embryonalentwickelung Einüuss äusserer Umstände auf die Entwickelung Fm-chung, Hüllmembran 778 Bau der Miracidien 783 b. Umwandlung der Miracidien in die Larvenform (Tetracotyle) bei den Holostomiden 792 e. Umwandlung der Miracidien in Ammen 797 I. Schilderung 798 1 . bei Distomum cygnoides 798 2. „ Distomum hepaticum 798 3. „ Distomum macrostomum 801 4. „ Distomum ovocaudatum 803 5. „ Diplodiscus subdavatus 804 II. A^erbältniss von Sporocysten und Eedien S05 ni. Bau der Keimschläuche 807 «. Sporocysten 807 ß. Eedien 811 IV. Entwickelung der Eedien 813 K. Keimzellen und Keimepithel 813 ß. SpecieUe Entwickelung 815 d. Entwicklung der Larven (Cercarien) 818 e. Die ausgebildeten Cercarien 830 schwanzlose, stummelschwänzige, furcocerce Cercarien, frei- schwimmende Sporocysten und Eattenkönigcercarie. f. Die Degeneration der Keimschläuche 839 g. Die Entwickelung zum geschlechtsreifen Thier 841 I. bei Aspidogaster 841 IL bei Holostomiden (metastat. Trematoden) 843 I Inhaltsvei'zeichniss zu Trematodes. V Seite III. bei den digenetisshen Trematoden (s. str.) 845 1. Entwickelung mit zwei Zwischen-wirthen 845 Auskriechen der Cercarieu, Bewegungen derselben, Schwärmzeit, Einwanderung; Encystinmg und Ueber- tragung in den Endwirth. 2. Ausfall des zweiten Zwischen wirthes S51 .5. Veränderungen während des encystirten Zustandes . . . 857 4. Veränderungen nach Uebertragung in den Endwirth . . . 859 5. Das Verhalten der Cercarien liei Einfuhr in falsche Wirthe 863 (j. Entwickelungstabelle 864 h. Der Generationswechsel der Trematoden 866 D. Biologie 869 Arten bei wirbellosen Thieren 869 Eingekapselte Jugendstadien bei Wirbelthieren 870 Wohnsitze der Digenea 872 Digenea in Cysten, paarweise und freilebend 877 Vorkommen einzelner Arten in mehreren Wirthen 878 Verbreitimg der Gattungen bei "Wirbelthieren 879 Häufigkeit des Vorkommens 880 Einüuss auf die Wirthe 881 Alter der Digenea 882 <]. System 883 Geschichtliches, Dujardin, Cobbold, Stossich 883 System Monticelli's 1888 886 Das neue System Monticelli's 1892 889 Verzeichniss der Sjmonyme 893 System der Digenea 894 '". Geographische Verbreitung 917 r Vierter Kreis. Würmer. Vermes. Einleitung*. Der Name der Würmer ist in verschiedenen Zeiten von den mass- gebenden Schriftstellern mit sehr ungleicher Bedeutimg angewendet worden, wie das weiterhin genauer auseinandergesetzt werden wird. Auch heute sind, obwohl viele Fehler der alten Zeit ausgemerzt sind, die Schwierigkeiten der Umgrenzung des Kreises und der Feststellung innerer Beziehungen zwischen den Klassen keineswegs so befriedigend gelöst, dass mindestens in der Hauptsache das gleiche zoologische Mate- rial von allen Sachkundigen in diesem Kreise untergebracht oder gar in übereinstimmender Weise geordnet würde. Es giebt mehrere Klassen, welcbe einigen für Würmer gelten, von anderen aus diesen ausgeschlossen werden. Da übrigens die vorzugsweise umstrittenen Klassen der Bryozoen, Tunikaten, Brachiopoden , sowie, wenn man bei diesen überhaupt die Möglichkeit einer Zutheiluug annehmen will, der Echinodermen, nach der Stoifvertheilung des Begründers dieses Werkes, meines bekanntlich der Typenlehre ergeben gewesenen Amtsvorgüngers au der Universität Heidel- • berg, G. H. Bronn, bereits sämmtlich in früheren und seit Jahren ab- geschlossenen Bänden in damals nicht anstössiger Anordnung erledigt sind, schwinden praktisch für die vorliegende Aufgabe die Schwierigkeiten in Hauptpunkten. Dass die Gregarinen und ihnen verwandte Formen, welche eine Zeit lang auch von Autoritäten in den Kreis der Würmer gezogen wurden, von Herrn B ü t s c h 11 in der neuen Auflage des betreffenden Bandes der Klassen und Ordnungen bei den Protozoen, die Dicyemiden, Heterocyemidcn und Orthonektiden überhaupt noch nicht behandelt worden sind, während sie zu den Würmern zu stellen mindestens einige hervorragemle Zoologen für nützlich halten, dass der Bearbeiter der Arthropoden, Herr Gerstaecker, die Räderthiere von seinem Kreise auszuschliessen erklärt hat, hingegen, wie solches auch durchaus zubilligen, Herr Hu brecht dem Amphioxus einen an die Fische anzuschliessenden Abschnitt widmen wird, dürlte uns so ziemlich für den Rest der fraglichen Punkte massgebend sein. H Broun, Klassen des Tliier- Reichs. IV. 1. J- I 2 Würmer. Die Rädertliiere also sind es wesentlich, welche aus dem zweifelhaften Theile und neben solchen Klassen, welche jetzt von allen als Würmer angesehen werden, mit in unsere Aufgabe fallen. Ueber den Balano- glossus können in dieser Hinsicht ja weiterhin eingehendere Betrachtungen angestellt werden. Die Unsicherheit der Abgrenzung des Kreises nach den verschiedenen Richtungen hin ist die naturgemässe Folge des Reichthums baulicher Be- ziehungen zu den anderen Kreisen. Es treten dazu innerhalb des Kreises grosse Verschiedenheiten bei relativ geringer Höhe der Organisation, eine besondere Häufigkeit parasitischer, die Erkenntniss der ursprünglichen Verwandtschaften erschwerender Degradation und die Anwesenheit merk- würdiger, muthmasslich aus alter Zeit zurückgebliebener, jetzt vereinzelter Formen. Die Beziehungen der Klassen im Kreise zu einander sind da- durch mannigfaltig, schwach, leicht zu verschieben. So tritt die Zusammen- fassung der Klassen zum Kreise mehr in den Hintergrund als irgendwo; sie hat einen geringen Werth gegenüber den oberen Abtheilungen und den Klassen selbst, und es würde, wenn mit dem Plane des gesammten von Bronn begonnenen Werkes vereinbar, bequem sein, ganz von dieser Zusammenfassung abzusehen. Jedenfalls wird es nützlich sein, die De- finition des Kreises, soweit sie überhaupt möglich ist, vorzubereiten durch einige Einführung in die Materie. Zu dem Ende lassen wir vorangehen einen Ueberblick über die Kenntniss der Würmer im Allgemeinen. Dieser Ueberblick hat wegen der medicinischen Bedeutung vornehmlich der para- sitischen Würmer mehr in alte Zeiten zurückzugreifen, als bei den anderen Kreisen zu geschehen braucht. Weil es dem Einzelnen schwer fällt, den dazu gehörigen Quellen nachzugehen, ist der literarischen Belegung die- jenige Aufmerksamkeit zugewendet worden, welche überhaupt im Allge- meinen und mir persönlich die Verhältnisse gestatteten. Die literarischen Angaben sind für den ganzen Kreis zusammengehalten worden bis etwa zu dem Schlüsse der Zeit von Cuvier oder dem Jahre 1830 uud es sind für diese Periode etwa 900 Schriftsteller aufgeführt worden, einige von ihnen auch mit über jenes Jahr hinausgehenden Arbeiten. Alles aufge- zählt zu finden, würde kaum erwünscht sein. Ueber das hier gegebene Hinausgehendes, besonders solches, welches ich selbst nicht einsehen konnte, kann noch in Modeer Bibliotheca, Rudolphi Entozoorum historia und dessen Entozoorum Synopsis, Diesing Systema Helminthum und für die medizinische Kasuistik, insbesondere die französische und englische, in Davaine Traite des Entozoaires gefunden werden. Für einige Citate habe ich mich auf Mittelsmänner verlassen müssen, in anderen Fällen habe ich irrige Citate verbessern können. Die Literatur der Zeit nach dem Jahre 1830 auf die einzelnen Kapitel zu vertheilen, erschien leichter thunlich und versprach mehr Uebersichtlichkeit. So wurde für diesen neueren Abschnitt im Allgemeinen nur einiges zur Geschichte der Systematik angeführt und kritisch verarbeitet, um das eigene System zu gewinnen. Aeltere Quellen. Literarische Quellen für Würmer bis gegen das Ende der Zeit von G. Cuvier, um das Jahr 1830. 1550 a. Ch. Papyros El)ers, das hermetische Buch über die Arznei- mittel der alten Aegypter in hieratischer Schrift, herausgegeben von Georg Ebers, mit hieroglyphisch- lateinischem Glossar von Ludwig Stern. Leipzig 1885. Ist neol (faQf.my.Mv des Clemens von Alexan- dria, theilweise übersetzt und in Betracht genommen in einem medicini- schen Werke des Abu Sahl Ihsa ihn Yahya el Mesihi (Ebers I, p. 11). Nach dem Verzeichnisse des Inhaltes der Abschnitte (p. 25) be- treffen Würmer: 17. 2 — 4. Vertreibung des Heftwurms aus dem Bauche; 5 — 8 dessgl.; 9 — 13. Arzenei zum Abtreiben des Heftwiirms; 14 — 18; 19—18. 2; 18. 3—6; 7—15; 16—20; 21—19. 10. dessgl. 19. 11—19. Eine andere vorzügliche Arzenei, die man am Bauche anwendet; (19. 16. soll gegessen werden , wenn der Mann hat hletu im Leibe), 19—22. dessgl. 30. 1—8. Arzenei zur Vertreibung des Heftwnirms aus dem Leibe (7—8: djet-fet die Würmer selbst); 9—15. Arzenei zur Abtödtung des Heftwurmes; 16 — 22. Arzenei zur Vertreibung der Krankheiten, welche entstehen durch den Pentwurm; 21. 2 — 13. Arzeneien zur Abtödtung des Heftwurms (21. 6. äusserlich auf den Leib); 22. 1—2. Eine andere Arzenei; 2—3. Eine andere Arzenei zur Abtödtung des Pentwurmes; 3—5. 6—7. 7 — 9. 9—10. 11—12. 13—14. 14—15. Sämmtlich dessgl. 16—17. dessgl. von der Be- handlung des Pentwurms ; 17—19. dessgl. ; 19—23. 1. dessgl.; 23. 1—2. dess- gleichen. 85. 12. Mittel für angeschwollene metu (sonst Blutgefässe, nicht Sehnen). 6. 10—16. Die iirmit. Zur Durchsicht des Papyrus war mir freundlicher Erklärer Herr Professor August Eisenloh r. Explikationen des hierher gehörigen giebt es sonst noch von G. Scheut hau er, Beiträge zur Erklärung des Papyrus Ebers, Archiv für pathol. Anatomie u. Physiologie u. für klinische Medicin Bd. 85. 1881. p. 343, und, mir nicht zugänglich, von Lieb lein, in der Norwegischen Medicinischen Zeitschrift '? 1880. Die Stellen, in welchen die Verordnungen von mehreren Tagen sprechen, dachte ich, wie das auch Scheuthauer gethan hat, auf mehrtägige Kuren beziehen zu sollen. Herr Eisen lohr las aber daraus eine mehrere Tage in Anspruch nehmende Arzeneibereitung, welcher in Beziehung auf Granatwurzelrinde auch später Vortheile zugeschrieben worden sind. Die Ileftwurmkraukheit mit der Variante Hefu hat das Hieroglyphenzeicheu fi (fUt , im Pa- pyros das hieratische f\/\J!>^i ; Pent oder Penet wird hierogly- phisch IS ^J, hieratisch '^^•^ geschrieben. 4 Würmer. anno? Magi. Nach Plinius war es der Magier Osthanes, welcher, mit Xerxes nach Griechenland gelangend, daselbst zuerst die Kenntniss der reinen Magie verbreitete. C. Plinii secundi naturalis historia ed. Lud. Jan. Lips. 1870. Lib. 30. c. 6. (18) 54. p. 242 : Verniera terrenum catillo ligneo ante fisso et ferro vincto impositum aqua excepta perfundere et defodere unde effoderis Magi jubent, raox aquam bibere catillo, miro id processe ischiadicis adfiriaantes. ca. 900 a. Ch. Homer. Ilias XIII, 654 : wcts oy.voh]^, km yairj — y.ÜTO Taß'Eig. ca. 600 a. Ch. Bil)el. 2. B. Mose 16, v. 20 (die feurigen Schlangen). Vergl. F. Küchenmeister und F. A. Zürn, die Parasiten des Men- schen II, Aufl. 1881. Hiernach sagt der hebräische Text nicht einfach Schlangen, nachasch, sondern nechaschim, d. h. diejenigen Schlangen und Seraphim, welche brennen, so dass deutlich specialisirt ist. Die Behandlung der Frage an dieser Stelle ist ausserordentlich gründlich. — 4. B. Mose V. 6 (die Mannawürmer). — Sprüche Salomonis 30, v. 15. Luther hat übersetzt: „Die Igel (Blutegel) hat zwo Töchter, bring her, bring her!" Das hebräische Wort Aluiia, Haluka, Gnaluka ähnelt sehr dem Alaca, Alatha, Alag arabischer Schriftsteller und dem Namen Alax des Nilegels. Andere meinen, es bedeute das Wort an jener Stelle das Schicksal, wo- bei die gemeinsame Beziehung des Stammworts alaka, sich anheften, klar ist. Vielleicht wäre auch statt ,, Töchter" anders zu übersetzen. ca. 490 a. Ch. Hippys Illieg:iiius. InAeliani de natura animalium varia historia epistola et fragmenta recogn. R. Hercher, Paris 1858; de natura animalium lib. 9. 33. p. 158. De abrotani viribus: historia de mu- liere lumbrico intestino laborante. Tyson (s. u.) ist der Ansicht ge- wesen, dass hiermit der Bandwurm gemeint sei. ca. 410 a. Ch. Demoeritus von Abdera (geboren 460 a. Ch.). In Q. SereniScammonici de mediciua über (collectio Pisaurensis omnium poematum, carminum, fragmentorum latinorum. IV. Pisauri 1766. p. 133) XXXI Lumbricis et Tineis purgandis : „Demoeritus memorat menthae con- ducere potum". Vgl. übrigens unten. 484—408 a. Ch. Herodot. Musae 2. 68. rh aroua evdo&ev (fogkt 'Tiäv (.uGTov ßöellicov. von 427 a. Ch. an (lebte noch 386 a. Ch.). Aristopliaiies. Comediae emend. a Phil. Invernizio. II. Lips. 1794. Gcfrjysg p. 391. str. 1150—51: 71V/.V0V vsvovTsg eig t>)v yijv fwXig (= /noyig) , ügriEQ oi ay.whi'/.eg iv roig y.vTTCiQoig yivov/iisvoi. Hier. Müller, die Lustspiele des Aristophanes, übersetzt: „zur Erd stierenden Blick gekehrt, kaum, wie zwischen ihren Zellen Madenbrut, bewegend sich." Wenn nicht Würmer, sondern, wie es scheint, Maden und zwar der Wespen gemeint sind, sollte es heissen „in den Zellen". — ed. Fr. Dübuer, Paris 1842. Equites. p. 376-381. fiaysiQVXtög elg to OTOfi, elrcc ö'evöo&ev ti]v y?MTTav i^sigavTeg avrov axey'OusGd-' av y'avc^ory.cög xeyy^voTog tov TigorATOv , ei xalaL.c{.. Die Scholien erläutern, dass die Köche auf diese Weise bei den Schweinen nach Aeltere Quellen. c den Finnen sehen, weil ihnen sonst beim lebenden die im Fleische ein^-e wachsenen verborgen bleiben und erst beim Zerlegen sich finden würden, um 400 a. Ch. Ctesias. Operum reliquiae, coli. Bahr. Fraucof. l^2i. Indicorum excerpta. cap. 27. p. 255: on hv rto nora^Ui) rüiv 'Jvöiov axoj- h]^ yivsTat, to f.iev eidog, olov tieq iv raiq Gvxaig eivo&s yiveoß-ai, t6 ös ^r'f/.og 7ii]yeMV iina . . . e/ovoi de ödovTccg Övoo, Iva avio, y.ai Iva zß'rw . . . ausführlicher daselbst Reliqua fragmenta indica p. 255 nach Aelian. — Derselbe Gegenstand C. Plinii secundi naturalis historiae libri XXXVII ed. Lud. Jan. Lips. 1850. IX. 15 [17]. 46: In eodem (Gange Indiae) esse Statins Sebosus (wahrscheinlich zur Zeit Ciceros) haud modico miraculo adfert vermis branchiis biuis 60 cubitorum; coeruleos, qni nomen a facie traxerunt. his tantas esse viris ut elephantos ad potus venientes mordicus comprehensa manu eorum (bessere Lesart deorsum) abstrahant. — C. Julii Solini CoUectanea rerum memorabilium, recogn. Th. Mommsen, Berol. 1864. cap. 52, 41. p. 211—215: (Ganges) quem Statius Sebosus inter praecipua miracula ait vermibus abundare coeruleis nomine et colore. hi bina habent brachia longitudinis cubita non minus sena, adeo robustis viribus, ut elephantos ad potum ventitantes mordicus comprehensa ipsorum manu rapiant in proiundum. — Athen aeus, ex recens. Dindorfii. Lips. 1827. II. c. 122. p, 707 über Sepia: exu Se y.al oSövTag Svo , rov /iiev ävio, tov dt xcctw, ebenso bei rsv&ig und rev&og p. 714. — Ex Aeliani historia per Petr. Gryllium latini facti libri XVI, 1533. lib. 11. c. 14. p. 312: De scolopendra cetacea (sie mihi persuasi, quoddam etiam maximum cetum scolopendram esse), lib. 13. c. 48. p. 401. De verme indico. — Aeliani de natura aniraalium varia historia, epistola et fragmenta recogn. R. Hercher. Paris 1858. Nat. anim. lib. 13. c. 23, p. 231 : De scolopendra marina maxima: pedibus tanquam e scalmis (= a/.alaoig, Ruderpflöcken) appensis . . , (zu diesem Ausdrucke dürfte der eigenthüm- liche Verbindungssaum der Armwurzeln Anlass gegeben haben), — Auch die unten, bei Dillenius 1719 p. C, angeführte Stelle des Strabo über die neun Ellen langen ßdsUai in einem Flusse des Mohrenlandes wird theilweise hierauf beruhen. — Alberti Magni de animalibus lib. 24, p. 649 .. . unde et in Gange fluvio, in quo anguillae magnae sunt, vermes quidam esse dicuntur, qui bifurcata crura anterius habent sicut caucri qui longitudinem habent sex cubitorum et corripiunt elephantes et mergunt eos. p, 658 als „stacia''. — Conr, Gesneri lib. IV. qui est de piscium et aquatiliura animantium natura, Zürich 1558. p. 304: hoc monstrum habet brachia (sie legitur, non branchias) instar cancri, longitudiue septem (alias, sex) cubitorum (unius cubiti, valde saeva, Albertus) quibus ele- phantem corripit, et undis submergit. — Author. de nat. rer. p. 1227: Der Bischof Castellanus von Macon (um 1540) hielt das Thier für eine Lamprete. Unter diesen verstand Ambro sius Pare die Uaie und stellte zu diesen auch die Scolopendra cetacea des Rondelet und der Aelteren (vergl. Vallot, Ambroise Pare au 19 siccle. Mcmoires de l'Academie de Dijon 1835, Partie des sciences p. 14). — Franc. ß Würmer. Massarius (um 1535) glaubte die Sache zu bessern, indem er die Längenangabe nicht auf die Branchien, sondern auf den ganzen Wurm bezog. — Die Herausgeber des Plinius haben öfter, so die in usum del- phini, Lugduni 1606. p. 170, Paris 1685. p. 297, das Wunder hinlänglich abzuschwächen gemeint, indem sie statt sechzig Ellen sechs setzten; die Arme schienen ihnen bei einem Wurme eine Unmöglichkeit. — Gesner meinte, hätten diese Thiere Arme gehabt, so würde Plinius sie monstra, nicht vermes genannt haben. So auch in ausführlicher Untersuchung der Texte Aldrovandi (de animalibus insectis libri Septem. Francofurt. 1623. p. 286). Plinius aber hat ziemlich kritiklos abgeschrieben. — Die Deutung von Vallot findet man Comptes rendus hebd. des seances de l'Academie des sc. 25. 1847. Uebrigens nannten auch die alten Nordländer ihre Schnell- kriegschifife lange Würmer und Drachen; vgl. L. H. Historia Danorum et Norvegum navalis. Scriptorum a societate Hafniensi bonis artibus dedita, danice editorum nunc autem in latinum sermonem conversorum Tom. III. Hafniae 1747. p. 365. — J. F. Brandt (Untersuchungen über die zoo- logische Bedeutung des oSovTorvQavvog und axo^hf^ der alten griechischen und römischen Schriftsteller, Bulletin de l'Academie des sciences de St. Petersbourg III. 1861. p. 335) hat darauf aufmerksam gemacht, dass Schneider jene beiden Begriffe für identisch erachtet hat und bezieht selbst den odovTOTvgavvog theilweise und den öxwhji, dieser Stelle ganz auf das Krokodil. Diese Meinung für GxiöhfS. schien auch mir anfangs nahe zu liegen, ich habe aber sie aufgeben zu müssen geglaubt, bevor ich noch Brandt 's Arbeit kennen lernte. — Den Mund des angeblich achtarmigen Rieseukraken bei Teneriffa, Compt. rend. 53. 1861. p. 1263, schätzte B u y e r auf 0,5 m , das Gewicht auf 2000 kgr. ; Dekapoden erreichen eine bedeutendere Grösse. Ein phosphorescirendes Oel erhielt Grafv. Bosch (nach Ehrenberg, das Leuchten des Meeres, Abhandl. der Berliner Akademie v. d. J. 1834. p. 448, in Atti della Accademia di Siena VI. p. 317) durch Einkochen der leuchtenden Materie des Schwert- fisches. Leuchten der Cephalopoden ist oft erwähnt. 460—370 a. Ch. Hippocrates. Biblioteca iatrica, inchoav. et disp. J. F. Pjerer, Hippocratis opera, Altenb. 1806. II Sect. 5. de morbis lib. 4. c. 16. p. 317: De lumbricis latis et teretibus. — De morbis mulierum cap. 3. p. 396. — L Prorrheticorum lib. 1. c. 9. p. 335; c. 2. p. 380. — Hippocratis, medicorum omnium longe principis, Epidemiorum libri VI,, jam recens latin. don. L. Fuchsio interprete, Haganov. 1532. p. 15. A. — ed. de Mercy 1813: nQOi)(}r]Tixwv ■/■ p. 37. ()Xß' (132). p. 342. aQ^i (140). — Magni Hippocratis opera omnia ed. curavit C. Gottl. Kühn 1826 u. 1827. IL tieqI vovacüv. IV. p. 367 u. 368 lautet der zweite Theil dieses Kapitels: eon de otaiv odoiTioQeovoiv i] ralcciTicoQeovoi xcü Tijg xol- ?U)]g ß-EQi.iaivo^dvr,g 'egyetai ko t6 xcctoj xai fila/ei ix tov do/ov ccuToiöi tö 7ieffV6i]x6g. tovto te noieec xcd ccTtoTiQietcn, ano tov (XQ'/ov ij oniaoi 'eoyETai. 6j]f,uJLC( öä kOTLV ort ov rixtu, cc)J.. ovvMg eyei wg kyto Xeyio. infjv Tig iijTai, tov äv&Qwnov Tyv 'el^iLV&a xcd rpagf-iaxav Aeltere Quellen. n didol i] noTov, i]v f.dv rvx'J o civ&QMnog y.alwg nainG'/.Evaq^ikvog, i'^ioyj- rcti öh] OT()oyyvhiyEv6^tevi] töoneQ arpacga, y.cd vyn]g yiverai 6 civOmo- nog. )jv S^ ig ry)v (fa()f.iaxehxv 'i()/i]Tai, xcu evd-ela aTToo/j^yvvTai äno Tijg el^iivd-og, öxoGov ovo ij T^elg nijx^ag ij -xal Tihiov Tiolho, ov yiv^Tca Gvv T

Ü.^iiv&tov cn axQoyyvlai ysvvwvTai fih ev toIq avto ficUlov tvT£Qoig, (ÜOTB v.cu £/," avTnv kmßaivovGiv UtiV ÖTs Tr]v yaarkQa. noVv dt nltiovg avrca tüv äßy.aQiÖwv kv rolg naim yiyvovrai. Gnavm- Ttoci Ö',) Tijg nlatEiag U^uvOog yeveoig kariv, n t^^S y-ctl fiaxQOTari] yiy- verca, Tianv/.TUvoidvrt nolh'r/.ig äna6i rolg tvrtooig. — XVIII. B. Com- niCHtar zum Prognosticon des llippocrates, p. 138. ovav ös xcd ravtag {k'AitiVi'Jug) i) (fi'Gig caia rolg älloig TieQirro'ig MÜ-y xcctm^ ßklriov eariv i'jmn (h'io. — X. {hQaTiEvri'/.m /iuOoöov ßißliov |. p. 1020. rov ykvovg uTTo/.Thivng. ctnoxreveig di rolg nr/.Qoig (paQ/ndyMig. L.ojGai ^dv yao dvri- yovtai TÜJv hrtQMV, dnodavovGai ök Gvvexxevovvrai rrj xönQCo. Gvvvsx- xevovvTai dt 'C.(aGai f.dv hi gxotm&ügcu xai (äg äv elnoi zig ^a&v/jreg yivvöiuvui. tag fitv ovv GTQOyyvlag Ujuiv&ag ixctvov ctTioxTBlvaL ätpiv- xiiov. t'j nlccTtla Ök Igxvqot£qcov Selrai (fccg^iäxMV, bnolov Igti xui >} nxE- Qig, tri dt xcd i) xcdovfdvi] f(Gxa()ig. Auch XIX. Glossarium ad Hippo- cratcm. p. 36. aGxdoiÖtg. tluivdtg iG/val xal uixgal kv t(o dTiEvd-vGutvcü ivrtoo) yerviöusvoi. — V. p. 695. Pueris sunt familiäres ascarides. — XIV. ad Pisonem de Tbcriaca liber. k^dysi {dGXQdyalog = walirscliein- licli, weil zusaraiiiengestellt mit Hirschhorn, wirklich das Wiirtelbein oder vielleicht besser die Rindsklauen , nicht die Pflanze) GTQoyyvhjv tlinvda fitrd fuhrog nivufievog. — XII. p. 6. Succus calaminthae necat ascarides. — XVI. p. 146. Öio TTQog TToXXd oi xlvGxrjQtg XQi}Gi^is.vtvovGiv wg km .... ikfiivi')io}>, dGxaoiöiüv. ... — XVII. A. Commentar zu den Epidemien des Hi})pocrates. p. 932, tvioi i^dv ovv knl rcäg tlficvGiv, orav knl t6 öTOfia rF/g xoiliag kve^ifetGai ÖdxvcoGi , rag ßtj^dg cpaGi yivEG&ca S,}]Qdg . . . rvi'i öt uvQicr/.ig tiÖo/ntv dvEV ßir/J^v 'kXfiivdag ivo^XovGag rd xara Ti) oröfirc rTjg yccGToog ... — Aebulich p. 948, — VIII. p. 47. Lumbrici in intcstinis gignuntur. XVII. A. p. 304. Das überwiegende Vorkommen im Herbste. — XIV. ttsqI tvTZOQiGvwv ßißUov tqitov. p. 514. TZQog 'kX- l(n'i'>i/ xdnÖuuog (= nasturtium) fitrd i]Öv6g^iov mvöfnvog. — p. 515. n()6g 't'/.tnv/h(g nhadag xcu dGxaQidag: Nitrum, Nasturtium, Cardamomum, Piper ana = 1, ein Lüfl'el in AVein. — p. 549. xkoa^ kldffov (ji]vioag fincc oh'ov Tjalaiov ödg nulv dnulovTQOV. — p. 550. IvmvdQta xcd dmfvnxnxxcc xcct yol^v rrwoov ^u^ag kmOeig eig tov öfi(fa?.6v. — p. 272. Der Theiiak. XI. p. 804. Abrotanum. — p. 883. Mentha. — p. 885. i^iipi'ius. XII. p. 42. Semen brassieae. — p. 6. Cantharides. — p. 76. Aeusscrlicb F..li:i „laH i)ersieae. — p. 69. Melanthium inwendig und Aeltcre Quellen. 19 äiisserlicb. — p. 127. Myrrba. — p. 120. Scriphum (AbsiDthium ser.) in- wendig und äusserlicb. — ■ XIV. p. 790. tu ts Xs-youeva Ö^axöma ofioid i.OTL Tolg /aQüoig. fxsyahjv Öe cü^yijÖovcc iTiKfiget 'Aivovf^ieva, f^iixQov tiqo- y.vTirovtci. öei ovv diilovra wg im twv xiqocöv dnod^QHV y.al ovTcog ii,aiQ£lv. — XIII. p. 733. Maden in Gescbwüren. — XIV. negl stmoQiOTcov. I. p. 334. nQog rovg iv wcl axcoXtjxag. — II. p. 406. TiQog zd iv mcI axiohjxia nuQHGÖvouevci elg rag dxodg. um 190 p. Cb. n. Julius Pollux. Onomasticon, ed. Seher. Franco- furti 1608. Lib. 4. c. 25. p. 223. Draeontium (doay.ovTiov), nervosum quidam corruptiimque ; ex tibiarum femoruraque bulceribus excidens. raro qiiidem alios, Aetbiopes vero frequeuter infestans. (Serpentes, pustiüae flammeae et pungentes, maxime Collum et latera depascentes = Gürtel- rose, Zoster.) wabrscbeinlicb im Anfange des dritten Jabrbunderts. Didymus Alc- xandriiius (scbrieb nacb Suidas 15 ßüeber de re rustica; wabrscbein- licb der Arzt). Geoponica sive de re rustica Libri XX, Cassiano Basso (etwa 228 p. Cb. n.) scbolastico collectore antea Constantino Porpbyrogenneto a quibusdam adscripti graece et latine per Petri Ncedbam curas ad mss. fidem denuo recensi et illustrati ab Jo. Nico- lao Niclas. Lips. 1781. XIX. VII. neQi idoewg övöjv. Jidi/fiov. Coguo- scuntur aegrotantes sues, evulsis e cervice pilis. Si enim pili puri fue- rint, sani sunt: Si vero cruentati, aut sanies quaedam spissior circa pilos baeserit, aegrotant. Das steht übrigens ähnlich schon bei Ari- stoteles. um 218 p. Cb. n. unter Macrinus. Floreiitiims. Aus dessen ysojQ- iytxd sind zahlreiche Fragmente in dieselben ysconovixd des Cassianus Bassus scholasticus aufgenommen, darunter: Niclasii Geoponica T. III. et IV. lib. XII. c. 27. tisqi xaQÖdf.iov (De nasturtio): //er« ök r]dv6ouov xcu oivov Tiivouevov '4Xfivvdag xal raiviag ii,dyei. 220 p. Cb. n. Aeliaims. De natura animalium varia historia, epistola et fragmenta; recognovit R. Hercher. Paris 1858. Ausser schon Ange- führtem: De natura animalium lib. VII, 35. De scolopendra et Urtica. Scolopendra marina terrestri perquam similis est, quam primum ubi homo contigerit, statini pruritu mordetur, et simili atque is, qui ab Urtica ter- restri pungitur, dolori sensu afficitur (ex Aeliani historia per Petrum Gyllium latini facti libri XVI. 1533. lib. XI. c. 13. p. 312). In der ed. Gylliana XI. c. 15. dass die Seeskolopender, wenn sie die Angel be- rühren, die Fische verscheuchen. — Die Krokodile und Regenwürmer ed. Hercher IX. 3. p. 149. — Daselbst VIII, 9. p. 140. (Canes) lumbricis vexati frumeuti cristas devorant, ut Aristoteles ait. 230 p. Cb. n, Atlieiiaeus, recens. G. Dlndorf. Lipsiae 1827. II. Hb. 7. c. 125. p. 710. t6 äe tqitov rexovaa äyovog iori, yiverai, yaQ riva cr/Mh'jXia avTij kv rij v6t&qu, d rov yovov rov yivo/iievov xarwO-iei (be- zieht sich auf TQiyhi). — lib. 8. p. 772. tx rov oxwhixog fiaraßdUor- 2* 20 Würmer. Tog yiv6Tcasius, Arzt des Kaisers Julian. De cucurbi- tulis, scarificatione, hirudinibus, caet. in libro septimo. ed. Basil. class. 6. p. 7. c. 21. De Hirudinibus ex libr. Autilli eod. c. 22. Citat nach Kefer- stein (Erfurt), lieber den unmittelbaren Nutzen der Insekten. Abhand- lungen der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. N. F, I. Sammlung. Erfurt 1827. p. 101. — Ad Eunapium. III. Basileae 1557. De virtut. simplicium. lib. IL Maulbeerwurzel, Farnkraut und andere Wurmmittel. — De loc. aflfect. curatione. lib. IV. Ad lumbricos. — Traduct. frang. I. p. 271. Ueber die Finnen (nach Davaine). um 540 p. Ch. n. Ai'tuis Aiitioclieims. Vgl. oben bei Leonidas, dem Arzt llerodotus und Archigen es. Medicina tetrabiblos. III. Serm. 1. Cap. 40. De lumbrico lato. Lumbricus latus transmutatio, ut ita dicam, est membranae iutestinis iutrinsecus agnatae in corpus quod- Aeltere Quellen. 21 daai auimatum (nach Lcuckart, Die Parasiten des Menschen). — ed. Med. art. princip. 1567 (nach Davaine) noch p. 492. de ascaridibus und an anderen Stellen die Medikamente. um 550 p. Ch. n. Alexander Tralliaiius. De linnbricis epistola graece et latine ex translatione Hieron. Mercurialis, cdita cum linjus variis lectionibus. Venet. 1570. Etiam ad finem libri Mercurialis de morbis puerorum. Fraucot". 1584. Ein Brief au Theodorus. Drei Arten von Würmern; al dt iilardai elg toüovto ijxovac fxeysOog, (äara y.cd ö?uo ovfinaQey.reivegTca Tot kvTEQco. Citat nach Tyson, de lundirico lato, und nach Rudolphi. — lib. 7. c. 4. Lumbricus duodecim cubitorum, a muliere bulimia laborante, hierae picrae beneficio, dejectus. Citat nach Schenck von Gräfenberg Lib. HI. de Bulimia. obs. 2. — De lum- bricis epistola. Venetiis. 1570 (nach Bibl. Modeer). 570 - 636 p. Ch. n. 8. Isidorus (von Sevilla) Hispaliensis episcopus. Opera omnia recensente Faustino Arevalo. IV. Romae 1801. Etymolo- giarum libri X (posteriores). Lib. XII. De animalibus, mit der Eintheilung: pecora et jumenta, bestiae, minuta animantia, serpentes, vermes, pisces, aves, minuta volatilia. c. 1. p. 39. Vervex dictus . . . vel quod vermera in capite habeant: quorum excitati pruritu, invicem se concutiunt, et pugnantes cum magno impetu i'eriunt. c. 5. De vermibus. p. 72. Vermis est animal, quod plerumque de carne, vel de ligno, vel de quacumque re terrena sine ullo concubitu gignitur : licet nonuunquam et de ovis nascan- tur, ut scorpio. Sunt autem vermes aut terrae, aut aquae, aut carnium, aut frondium, aut lignorum, aut vestimentoruni ; so: 2. Aranea, vermis aeris. 3. Sauguisuga s. u. 4. Scorpio, vermis terrenus, i[m potius vermi- bus adscribitur non serpentibus. 5. Cantharis (spanische Fliege, Lytta vesicatoria), vermis terrenus. 6. Multipes, vermis terrenus. 7. Limax, vermis limi dictus (so schon bei Terentius Varro, De lingua latina. rec. Spengel. Berolini 1826. p. 325 : limax de limo). 8. Bombyx, frondium vermis. 9. Eruca, frondium vermis. 10. Teredonae (Termites), lignorum vermes. 11. Tinea, vestimcntorum vermis. 13. Ilemicranius, vermis cai)i- tis. — Lumbricus, vermis intestinorum, dictus quasi lubricus, quia labitur, vel quod in lumbis sit. — Ascaridae . . . Costi (Cossi'?) ... 14. rediculi, vermes cutis. 15. Pulices. 16. Usia, vermis est porei, appellata, quia urit. Nam ubi momorderit, adeo locus ardet, ut statim ibi vesicae fiant. Damit ist wohl Rothlauf der Schweine, nicht die Finne gemeint. 17. Cimcx. 18. Proprie autem vermis est in carne putri nascitur, tinea in vestimeutis, eruca in olere, teredo in ligno, termes in lardo. 19. Vermis, non ut ser- pens, apertis passibus, vel squamarum nisibus repit, quia non est illi Spinae rigor, ut colubro, sed in directum corpusculi sui partes gradatim porri- gendo contractas, contrahendo porrectas, motura explicat: sicque agitatus perlabitur. — Sanguisuga, Vermis aquatilis, dicta, quia sauguincm sugit. Potantibus enim insidiatur, quumque illabitur faucibus, vel ibi uspiam adhaerescit, sanguinem haurit: et ({uum nimio cruore maduerit, id evomit, quod hausit, ut receutiorum denuo sugat. — p. 36. wird bei Isidorus die 22 Würmer. Benennung peuicilli, welche später Röhrenwiirmer bedeutet, nicht für solche, sondern für die zartesten Schwämme verwendet. — In den Noten zu Hemicranium die obige Stelle des Marcellus und zu Ascarides: tipulas reddit pro ascaridis Gaza. um 670 p. Gh. n. Paulus Aegincta zu Alexandria. P. A. medici opera, Joanne Guinterio Andernaco medico interprete. Lugduni 1567. Lib. 4. c. 58, p. 517. De dracunculis: In India et superioribus locis (Aegypto oder ut Arabia et Aethiopia) dracuuculi generantur, ceu ani- malia quaedam lumbricos imitautia, in partibus musculosis, puta brachio, femore, tibia : in pueris etiam latera sub cute perreptant et palam moveu- tur: deinde cum diu extremum aliquod dracuuculi remanserit (oder cum extremus dracuuculi finis aliqua in parte diu remanserit) locus suppurat, et cute ipsius adaperta, initium ipsius progreditiir : cum trahitur, dolores movet, praecipue abruptus. Quapropter nonuulli dicunt plumbeam molem ex dracunculo suspendendam ne uuiversim, sed particulatim molis pondere decidat. Alii vero hos damnant quod uihilo magis pondere molis plum- beae dracunculus abrumpatur et dolores validos (varios) concitet. jubent partem in aquam dimitti calidam, quo dracunculus tepefactus prorepat, deinde digitis ipsum membratim (sensim et paulatim) extrahere. — Ama- tus Lusitauus (vgl. unten) erzählt, dass ein Sklave, welcher von Memphis nach Thessalonice gebracht wurde, an diesem Wurm litt; dass die Bähungen des Paulus nichts halfen, dass aber Paratyas, ein ge- lehrter Arzt aus Arabien, das vorstehende Stück des Wurms auf ein Hölzchen wickelte und in vielen Tagen drei Ellen hervorzog (Schenck von Grafen berg p. 678). Dies ist gänzlich das jetzt noch übliche Verfahren. — Die Entstehung der Spulwürmer schob Paulus auf den Genuss unreifer Aepfel (Citat nach Franz ius, Historia animalium. 1651)), vermuthlich weil man in den abgefallenen Würmchen fand. Dass in der Lombardei Frösche, Kröten, Eidechsen u. dgl. Thiere im Uterus der Frauen entstünden, sei zuzuschreiben der Lebensart, welche so schlechte Säfte erzeuge; jenen liege der Putz mehr am Herzen als gute Lebensart. — hlj-iivd-LOT}] TU L.oa Lib. IV. De re medica. c. 59. p. 159. ex recens. Hierou. Gemusaei. Bas. 1535 (Citat nach Chr. Fuchs, de dracunculo). 891 p. Ch. n. Pliotius. Myriobiblon (Pathologiae cursus completus). ed. Migne. 104. Photius IV. 1860. p. 75. ex Agatharchide apud Plutarchum (Symposion lib. VIII. quaest. 9; siehe oben). 920—930 p. Ch. n. Abu Bekr Muliauinicd Ben ZakerUja el Bazi, gemeiniglich Rasis oder ßazes. Continens. lib. 15. c. 1. Gebrauch des Blutegels (nach Keferstcin). — Contin. lib. 21. (Simplicia) c. 290. p. 434. Regenwürmer gegen Gelbsucht und gegen Ohrenweh. — Citat bei Fuchs für Dracunculus: Rliases ad Almansorem de re medica. Libr. Vn. cap. 24. p. 179. ed. Basil. 1514. Vena civilis. — Id. ex edit. Hier. Suriani Monach. Benedictini. Venetiis. p. Bernard. Benatum. 1509. Lib. 26. p. 298. — Id. Commentar. lib. IX. cum exposit. Sillani. 1490 (Citat von Davaine). cap. de vermibus etc. Identificirte die Ausdrücke Aeltere Quellen. 93 ascarides und cucurbitinae, kannte aber daneben die parvi und rotiindi den Käsemaden ähnlichen. 1)80—1037 p. Ch. n. Abu AM el Hosciii Ben Abdalla Bon el- Hosciii Ben Ali cl-vSelicidi cl llcis Ibii Sinji; abgelüirzt Abo ab Ab in sceni, gemeiniglich als Avicenna Aboab Abin-sceni. Liber med. etc. Venet. 148G. Lib. III. dict. XV. Tract. I. lol. 314 (ed. 1562, leichter lesbar, fol. 328). Zur Heilung des Icterus: Lumbrici terreni sic- cati. — Lib. III. ten (= modus) 16. tract. 5. fol. 334. 1. De vcrmibus. 2. De medicinis vermiuni, quorum sunt tres. 3. De signis. 4. De cura. 5. De medicinis calidis interficientibus veruies et proprie longos. 6. De medicinis, (juae magis propriae sunt ascaridum. 7. De regimine vermium parvorum. 8. De clisteribus acutis interficientibus vermes. 9. De emplastris habentium vermes. 10. De cibatione eorum. 11. De cura casus et pro- jectionis (ed. 1562 contusionis) supra ventrem. — ed. 1562. fol. 350 (unter De vermibus). cum aderit materia et vestitur complexione ali(|ua, tribuitur ei magis conveniens, quod ipsa potest tolerare ex figuris et forniis et non prohibetur ejus praeparatio a perfectione uaturali, quae meretur. vel con- venit ei ex artifice potente et propter hoc creati sunt vermes et muscae, et quae cursu eorum currunt ex materiis putridis et humidis: (pioniam illae materiae magis convcuiens (ed. 1562 cum rectificatur) quod possunt suscipere ex forijiis est vita vel forma vermicularis aut vita vel forma muscae. Et illud melius est quam ut ipsae remaneant secundum i)utre- factionem suam. Et est cum hoc, quod ipsa possident super putrefactiones sparsas in mundo, et cibantur eis propter proportiouem et similitudincm et assumunt eas ab habitationibus hominum, et ab aere continentc eos. Et vermes quidem ventris sunt hujus generis. Et non est eorum geue- ratio ex ovi humore. ipsi enim non generantur a cholera rubra ueque nigra: quum una eorum est vehementis caUditatis: quare non gencratur ex ea vermis humidus, immo est contraria complexioni ejus: et altera est frigida et sicca. . . . immo materia vermium est phlegma, quando caictit et putrefit, et multiplicatur in intestinis, et remanet in eis. Et tu quidem scis causas multitudinis generationis phlegmatis .... — fol. 351. Et spe- cies vermium sunt (juatuor: longi, magni, et rotundi, — et lati, — et sunt cucurbitini vel ascarides — et parvi, et non diversificatur eorum gene- ratio, nisi secundum diversitatem illius ex quo generantur, et divcrsitatcm illius, in quo generantur Es ist nach dieser Stelle, wie man auch lesen oder emendiren wolle, kein Zweifel, dass Avicenna aus den Pro- glottideu von Bandwürmern eine vierte Wurmart gemacht habe, zweifelhaft aber, ob das Proglottiden waren, welche, häutiger vereinzelt abgehend, einer anderen Bandwnrmart angehörten als der lata. Davaine hat jene Stelle sehr ausführlich behandelt. — fol. 352. De medicinis calidis interficientibus vermes et proprie longos: Prassium, cardumen, lupiui amari, casia, cahiuicu- thum, grana aldemeest, costus amarus, epithymum, cartanuni, raenta, allium u. a. — Gegen Ascariden: Semina foeniculi, myrtus, origanuni, absinthuuu, anisum, nasturtium, semen atriplicis, oleum omphaciuum, theriaca magna u. a. 24 Würmer. — Nach G. Fr. Chr. Fuchs (De dracunculo. 1781. p. 8) war es Avi- cenna, welcher zuerst den lebendigen Dracunculus schilderte. Avicenna canon. libr. 3. fen 3. tr. 2. c. 21. ex edit. Bcued. Rinii p. 855. vena Me- dini. Bas. 1556. Esse qiioddam rubrum ad nigredincm declive, et quasi ranius villi nervei, idque variae magnitiidinis .... fortasse est ei motus manifestus sub oute, ac si esset motus animalis et quasi in veritate sit vermis. — Nach der Uebersetzung von Velsch (vide Ant. Schneider, Monographie der Nematoden) lautet die Stelle : Vena Medinensis est cum in quibusdam corporis membris pustula exoritur, quae intumescens deinde vesicam contrahit. Mox ea perforata prodit rubri quidpiam ad nigredinera vergenSj netjue cessat continuo i)rotendi. Interdum motum habet vermi- cularem sub cute, ac si is animalis motus et vere vermis esset ita ut quidam existimaverint animal esse quod gignatur. Nonnulli vero putarunt partem esse filamenti nervi corrupti et crassefacti. — Vgl. auch Sont- heimer. Zusammengesetzte Heilmittel der Araber nach dem fünften Buch des Canon von Ebn Sina a. d. Arab. übersetzt. Freiburg i/Br. 1845. p. 102. Gegen Würmer das Pulver von AI. Barmeky, Myrobalani chebuli und emblici und Barnadsch 1, Merkur 1, Turpethum 3, Zucker 6 partes; 10 Dirhem (1 D. = 72 gran) per dos. — p. 124. Syrup von Absynthium. — lieber Dracunculus c. 12. tract. 2. fen 3. lib. 4 (nach Schenck). — lib. I. fen 4. c. 22. p. 152. Gebrauch des Blutegels (nach Keferstein). — lib. II. tract. 2. litt. c. c. 202. p. 222. De Charatiu. Ge- brauch des Regenwurms. — Bei den Arabern hiessen die Würmer düd, die kürbiskernförmigen Glieder der Bandwürmer chabb-al-kari (vgl. Krehl nach K. Leuckart, Die Parasiten des Menschen. 2. Aufl. I. 1. p. 519. Krehl leitet solium ab vom syrischen schuschl c = Ketten. t um 1106 p. Ch. n. Abiil-Casim Clialaf Ablbas cl Zaträwi, ge- meiniglich Albucasis. Bei Schenck von Grafen b er g 1. c. p. 678. Dracunculi Galen o nomine tenus noti, posterioribus innotuerunt, Paulo (Aeginetae) dracontium dicitur et dracunculus. Arabibus vena, a sirai- litudine, medena ab urbe Medena, in qua id genus morbi frequens visitur. Est enim in Aegypto frequens et India. Nascitur sub cute (non quod Galenus conjectat intra venam) vermis satis longus (Albucasis decem et non raro viginti palmarum longitudinem excedere expertus est) sub- ruberque, qui motu suo cutem erodens, et inflammans, dolorem excitat, neque sanatur, nisi integer eximatur; abruptus enim acerrimos dolores excitat: qui vero negant esse animatum, sed humoris vi serpere, negli- gentius rem expendere. Est enim vermis non secus quam syrones nostri, non minus Dracontiis antiquitati ignoti (Thomas a Veiga comment. ad lib. 6. Galen, de loc. affect. p. 298. edit. Plantinianae). — Albucasi lib. 2. c. 91. Vena cruris. — Nach Fuchs: Method. med. II. p. 160. Dracunculum esse vel radicem plantae vel animal. — Lib. theoriae et practicae ex edit. Pauli Ricii physic. Caesar. Vindob. 1519. p. 118. c. 12. tr. 28: Vena exiens. esse venam admodum subtilis chordae. — Nach Schenck: AI Zaharir (Alsaharavius s. Acararius) auch in Aeltere Quellen. 25 Practicae c. 12. tr. 18. Veua exiens. — Nach Ramesay im Cap. de tusse auch über Würmer in der Luftröhre. Nach Fuchs und Schenck weiter: Aali Ben cl Abbas (f U94) oder Ilalyabatti c. 67. 1. 9. Practicae: Vena saniosa. — Auch als Ebn Aabassus in Guido de Cauliaco Chirurgia. Lugd. 1572. tr. 2. c. 8: Vena famosa. — Ueber Blasenwürmer: Beniveny, De abditis 111. t 11 62 p. Ch. n. Abu aiorwAii Abd ol-Malik Ben Abul-Ala Z<>hr Ben Abd el-Malik-Ibii Zolir, gemeiniglich Avenzohar. Nach Fuchs in Rectif. med. et Reg. II. tr. 7. p. 326. Translat. Paravicii: Dracunculum habere aliquid ad similitudinem nervi. Auch dieser erwähnt nach Rame- say der Würmer in der Luftröhre. — Citat nach Fuchs für Dracuncu- lus: Avenzoar teste Lange. Epist. 42, Lib. 2: Halalnachkidini. um 1200 p. Ch. n. Meliihart von Lüclitrini'en s. unter Chr. Franc. Paullinus 1687. 1250 p. Ch. n. Petrus de Albano. Differentia 101 (nach Davaine). War der erste, welcher die Meinung äusserte, dass die Tänien durch Vereinigung von Kürbiswiirmern entständen: filo uuius in alterum con- junctorum. 1193 — 1280 p. Ch. n. Beatus Albertus Ma^-nus Ratisbonensis episcopus ordinis praedicatorum. De animalibus libri XXVI. Operum tonius VI. Lugduni 1651 (geschrieben um 1260, jedenfalls zum Theil während des Aufenthaltes in Köln oder später). Lib. I. Tract. I. p. 6. De modis generationis animalium in universali. Quaedam autem repunt super ven- trem, sicut est reptio vermium, tarn aquaticorum, quam etiam terrestrium. — c. 6. p. 13. Et quaedam generant vermes incompletus, sicut apes et for- micae et pediculi, qui generant lendes (Nissen) .... (folgt Aufzählung lebend [auimalia] gebärender) . . . alia autem animalia ovantia et vermes facientia nota sunt . . . Quaedam . . . concipiunt ova et postea generant vermes, quia ova in ventribus eorum mutata sunt ad vermium (iguram, sicut piscis marinus longus qui vocatur chalene (Aristoteles), et vipera .... Vermem autem dico, quod ex toto quidem concepto formatur in totum, sed postea completur ad figuram processu tcmporis (dabei betont Albertus aber, dass auch diejenigen, welche „sibi similia'- gebären, erst ein Ei tragen, aus diesem ein wurmähnliches werde und sich vervoll- kommne) .... Animalium autem generantium vermes, quidani vermes moventur in eadem hora suae nativitatis, et quidam non faciunt hoc uisi post aliquot dies, sicut vermes formicarum et apum. — p. 14. Mnltipcda, sicut vespa et apis. Et aliquod invenitur viginti pedum, sicut (|uaedam species vermium in aures intrantium. Duo enim genera sunt vermium illorum : et inter has summas quaedam habent sex pedes, et quaedam octo, et quaedam decem et sie usque ad viginti, et ultra illum numerum apud nos non est inventus numerus pedum in animalibus. — p. lö. Hic autem praecipue pedibus et pinnis natat i)iscis vocatur Archosis, et multa genera multipeda marinorum, quae sie natant et moventur. — c. 8. p. 16. • • • ad- huc autem genus quod multa coutinet, est genus animalis rugosi corporis 26 * Würmer. (sind im Ganzen die Insekten) .... alia vero marina habentia pedes, nmltomm pedura sunt et quaedam non babent pedes. — Lib. I. tract. II. c. 3. p. 22. (Talpa) venatur lumbricos et vermes. — Lib. II. tract. I. c. 8. Bei Serpentes p. 111. In mari tarnen est animal quod 44 vocatur, pro- pterea quod tot pedes babere videtnr: et simile buic animali est aliud, quod nioratur in terra, et eodem nomine vocatur. Sed quod est in mari, est minus quam agreste, et moratur in locis petrosis et est rubicuudi coloris, et gracilium pedum .... Quaecnnque ergo talia pedes babent, non vere pisces sunt, licet cum piscibus in multis communicent. — Lib. IV. tract. I. p. 153. De diversitate marinorum sanguinem non babentium (Albertus brachte durch eigenes Sammeln die 8 Genera der Aelteren auf 10—11). 1. Malacbie. 2. Mollis testae (Cancer). 3. Durae testae (Ostrea concbilinm), 4. Hiricium marinum (Seeigel). 5. Mallue. G. Ligneum (vgl. unten). 7. Veretrale. 8. Serpentinum, quod simile sit colubro (c. 8. p. IGT. simile tyro serpenti et rubel coloris et alas (Flossen) babet pinnularum consequentes se in corpore suo multos et movetur motu alarum, et baec tamen videntur esse continua in interiori suo . . . accedunt etiam ad ligni naturam (Pflanzennatur), sed minus (juam praecedentia. 9. Pblegmaticum simile albumini ovi. 10. Spougia marina. — Sub ligneo autem continetur animal, quod vocatur stincus (ist nach lib. XXI. tract. I. c. 6. p. 571. ein fünfarmigcr Seestern, p. 660. als sturitus; der bekannte Fisch heisst p. 169. stinc oder spirinch) .... et ego puto, quod sint multo plura, licet sint ignota nobis. Quodlibet autem istorum geuerum raultas in se con- tinet specierum diversitates. — p. 154. Unter den Sauguine careutia ter- restria annulosa: der quadragiuta quatuor, der minder giftige Ohrwurm, das Glühwürmchen u. a. , auch geflügelte. — c. 7. De natura et dispo- sitione animalium corpora annulosa babentium. — p. 166. Sicut longum et multipes est animal quod vocatur 44; Würmer sind nicht dabei. — Tract. II. c. 1. p. 169. Bei den Sinnen werden zwar die „annulosi cor- poris" (nach den Fischen und den obigen Genera 1 — 3) auch als Wasser- thiere aufgeführt, als Beispiele aber nur Landbewohner : Tausendfuss und Biene. — Lib. V, tract. I. c. 3. p. 178. Bei der Begattung und c. 4. p. 179. bei der Ovation sind nicht allein ausschliesslich Insekten unter „Animal annulosi corporis" begriffen, sondern solche heissen sogar „Vermes volantes supra herbas et aquas" und ein Schmetterling aus der Familie der Sphingiden ist „vermis volans habens longam linguam". — c. 5. p. 181 ist animal marinum multipes ein Cephalopode und zwar gleich wie an anderen Stellen (z. B. lib. VIII. tract. II. p. 263) Octopus. — Tract. II. c. 4. p. 186. In isto autem genere gameu sive spongiae invenitur vermis, qui cum aufertur a suo loco, comedit pisces parvos. — Lib. VI. tract. II. c. 3. p, 205. Opinantur tamen quidam anguillas generari ex se invicem, 60 quod in anguillis quibusdam aliquando inveuiuntur vermes parvi filares, ex quibus putatur generari anguilla, sicut et nos superius diximus: et hi dicunt, (juod anguilla non generatur ex eo quod vocatur anchoron terrae, hoc est terrae intestinum sive terrae lumbricum, quod tamen dicit Avi- Acitere Quellen. 27 cell na principiiuii esse siiae generatioDis. Hoc enim iDtestimim per se generatui- ex luto et terra liumida putrescente .... Ex bis (putridis) igi- tiir probabilius generari videtiir, et non ex vermibus lilaiibus loiigis qiii ex aliquo vitio complexionis ejus in ventre suo invcniuntur ali(inando. — p. 206. In multorum autem piscium matricibus ex putrcdine bumorum generantur vermes alati, qui destriuiut ova impraegnationls. ... — Lib. VII. tract. II. c. 2. p. 231. Bei den Krankbeiten der Säugetbiere scbeincn die ,, Pustulae sub linguae" der Scbweine uicbt auf Finnen gedeutet werden zu dürfen. — p. 232. Der dem Vieb scbädlicbe „vermis viridis octo pedum, halkym^', dürfte Meloe variegatus sein. — c. 3. p. 234. Verniiculi cerac; Vermiculi qui teredo (Holzwurm) vocatur. — Lib. VIII. tract. III. c. 261. Est autem aliud genus solertiae in evadendo periculum in eo pisce qui vocatur scolopendria, propter similitudinem quam habet ad berbam illam (Farn) .... folgt das Ausspucken und Wiedereinzieben der Eingeweide, wie es die Alten erwäbnen, hier aber nicht nach Fang mit der Angel — für welchen das Gleiche berichtet wird vom „animal, quod dicitur aloky- los Graece", sondern unter Zerreissung des Netzes — hingegen unter jener Form lib. XXIV. p. 659. und hier zugleich unter Vergleich der Scolopendra mit dem landbewohnenden Centiipes. — Lib. XIII, tract. II. c. 6. p. 396. Genera apium et muscarum et vermium volantium, quae erucae vel bombices vocantur. — Lib. XV. tract. I. c. 1. p. 419. . . . talia aunulosa sicut sunt apiculae et pcdiculi et pulices, primum ova generant, ex quibus egrcdiuntur vermiculi, »{ui gusanes vocantur ... — c. 8. p. 4:2^. Nullo autem modo credibile est, quod ali(iuid generetur per alitiuam vir- tutem generativam in putrefactis, et non possit alio modo magis naturali generari. — Lib. XVII. tract. II. c. 1. De geueratione vermium, sive ex vermibus primam habentium generationem . . . Animalia vero anuulosi corporis sive sint gencrantia vermes ex coitn, sive non generantur ex coitii, sed per se, generantur primo etiara ex aliquo tali involuto in (luo susti- netur ne difHuat materia generationis ; et ideo superius dixinius, quod generatio omnium animalium primo est ex ovis. Rationabiliter autem di- citur, quod erucae quae sunt vermes in caulibns et aliis oleribus gcneiati, et hi qui generantur in arena simile dictis suae generationis habcnt prin cipium. — Lib. XXI. c. 9. p. 574. Ea autem quae secundum suum genus imperfecta esse videntur tam in membris quam in sensus et motus parti- cipatione, sunt vermium quaedam genera, sicut ea quae lumbrici terrae vocantur, quae magis ex vaporibus inclusis sub terra vel putrcdine radi- cum nasci videntur, quam per semen maris et foeminae. In bis cnim nullius omnino sensus Organa videntur distincta nisi tactus. Gustus cnnu in iis non perficitur nisi sugendo sicut radices plantarum sugunt Imniores: et ideo in talibus non invenitur nisi una via cibi per mcdiiun distenta longitudinis, sicut est via succi per radices: nee invenitur in eis diycrsa digestio, nee raembra digerentia, nee aliquid loco ipsorum, ncc ali<|nul vasorum sive intestinorum vestigia: sed totum corpus per longitiuhncm ex anulis componitur: et est in medio anulus majoris quam aUi spissitu- 28 Würmer. dinis, ad quem anteriores et posteriores in motu colligunt: nee moventur pede vel ala, sed potius alteram partem cor])oris ad medium anulum con- trahendo, et alteram ex eodern auulo protendendo : nee semper protendunt uuam et eandera, sed modo unam, et modo aliam: quia ad utraraque sui corporis extreniitatem moventur. Nee vident nee audiuut nisi forte soni fiant cum concussione : tunc tactu uon auditu sentiunt concussionem. Haec etiam odorare niliil omniuo videntur, nee gustum habere secundum quod Judicium saporum est, sed secundum quod est sensus alimenti, et sie est quidam tactus: propter quod etiam sugendo sumunt aliraentum. Nee egestioncs videntur emittere sicut neque plantae, sed aliquando iuvenitur UDum talium ad alterum extendi in anteriore medietate corporis super terram, et aptari sibi directa extensione ac si unum calorem quaerat ex altero: quod quidam putant esse talium animalium coitum: quod tarnen nulla ratione verum est: quia viae seminis in eis nullae prorsus inveniun- tur nee humescunt in tali conjunctione, sicut invenitur fieri in serpentibus quando coeuntcs complicantur. Ex bis autem aestimat Avicenna cum juxta aquas limosas sunt, anguillas generari: et hoc si verum est, tunc oportet isla quasi materialia semina et ova esse ad anguillularum gene- rationem. Haec igitur et bis similia talem suae imperfectionis habent modum. — Lib. XXII. tract. II. c. 2. p. 593. Vermes autem aliquando in ventribiis equorum superabundant, et hujus infirmitatis signum est, quod frequenter equus super latera volvitur et ventrem pedibus posteriori- bus scalpere nititur ... et nisi cito succuratur aotequam vermis intestina perforet, raro aut niinquam evadet. Nascuutur autem ex mala esa cum potus iuopia. Folgen Kuren. — Lib. XXIII. c. 19. p. 632 (nach Kaiser Friedrich). Si autem anguillae, hoc est, lumbrici longi comedunt fal- coneni .... Folgen die Heilmittel. — c. 21. p. 635 (nach Falkner Wil- helm). Quod si nasccntias astur habeat, accipe sanguisugas, et mitte eas in nasccDtias ... — Lib. XXIV (Natatilia) p. 648. . . . quod duae an- guillae ca})tae sunt in Germaniae partibus, quarum utraque multas habuit filaris quantitatis in utero, et matribus occisis ex ventribus earum niultae egrediebantur. — p. 649. Anguillam quidam de luto, quidam de lumbricis terrae, quidam de superfluitatibus piscium dicunt generari. — p, 655. In aestate quidam dicunt, quod (gobio) vermiculis quos in ventre gestat, vitiatur. — Lib. XXVI. De parvis animalibus sanguinem non habentibus, et de duobus accidentibus quae sequuntur illa animalia (Ringelung und Fertigkeiten). — p. 676. Bufo vermis quadrupes . . . lumbricos ali(|uando comedit (Bufo fusca = Bonax). — p. 676. Ciniphes (Schnaken) sunt vermes volantes longis cruribus. — Cantharides vermes sunt virides. — Cimex vermis est latus in parietum rimis. — Cicada vermis est, quem nos grillium (Heimchen und Grille) vocamus. — p. 678. Eruca vermis est longus. — Erigula (Zecke) vermis est. — Formica vermis est parvus. — Limax vermis est tardus, a limo sie vocatus. — Lanificus vermis est, qui et bombex dicitur, qui et sericum facit. primo vermis est. — p. 679. Multipes est vermis, qui et centipes vocatur . . per hyperbolem . . . quia Aelterc Quellen. «jg re vera iion habet nisi 44 . . . ingredinntur aurem. — Miisca vermis est notus duobus alis et oeto pedibus (fast überall giebt Albertus deu In- sekten 8 Füsse, zählt also ein Paar Taster oder Antennen als solche). — Papiliones sunt vermes volantes nuütorum colorum. — p. G80. Pediculus est vermis de putredine. — Rana vermis est quadrupes. — p. (581. Stellae figura vermis est, ut dicit Pliuius, qui uocte ut Stella lucet (Glühwurm). — Spoliator colubri vermis est coloris aurei, viridi colore interlucente, qui currit in pulvere in viis campestribus (Carabus auratus). — p. 682. De seta. Seta est vermis longus cubitalis adeo exilis ut seta vel pilus de juba vel cauda equi putetur: iinde et nomen accepit. Hie in a(iuis stanti- bus non raultum corruptis geuerari invenitur, et est adeo durus, quod conteri pede non potest: et si buUiatur, non emollescit. Ilaustus autem ab homine, cum cruciatu et langore vitam aufert. Aliter autem tactus non infert nocumentum. Hie vermis Caput non habere videtur, sed ad utramque partem natat. Forte autem hie de pilis nascitur equorum: quia pili equi in aqua positi staute vitam et spiritum accipiunt, et moveutur sicut multoties experti sumus (Gordius). — p. 682. De sanguisuga. San- guisuga vermis palustris est notus, eo quod sanguinem animalium sugat, sie vocatur. Hie vermis multorum modorum est: sed apud nos sunt nigrae in toto et planae, et sunt virgulas rubeas in dorso habentes, et aliquantulum rugatae, et hae sunt meliores: pedes non habent, nee ali- quod membrum, ut videtur (membra sind auch innere Orgaue): in toto enim similes sunt sicut columna (folgen die Vorsichtsmaassregeln beim Gebrauche, damit sie nicht eine Wundinfektion hinterlassen). Quaedam harum invisibiles sunt et filares et haustae in aqua adhaerent interius gutturibus hominum et animalium et indesinenter faciunt fluere sanguinem. Si autem locus ubi adhaeret, sale infundatur, fortiter statim exit san- guisuga: et si locus quem momorderit, nimium sanguinem fuderit, san- guisuga comburatur in testa, et pulvis ejus desuper ponatur. Hie vermis vulnus faeit triangulum: aviditate etiam sugendi dulcem sanguinem homi- nis suetum emittit, et alium continua recentiorem sugit. — p. 682. Hcorpio vermis est niger multorum pedum. — p. 683. Tappula (Hjdrocoris) ver- mis est. — Testudo (Helix) vermis est de putredine heibarum et viscoso rore geueratus. — Tinea vermis est a teuendo dictus. — Teredo vernns est ligni. — Tatinus (Dermestes) vermis est, qui in lardo porci nascitur, quando putrescit, et est vermis hirsutus. — Uria vermis est porci, ab urendo dictus, quia ubi mordet, vesicae surgunt ac si locus ustus sit (Rothlauf). — De verme. Vermis quod omnibus nomen commune est specialiter sibi lumbricos terrae vendicat, eo quod de sola terrae exalta- tione (? exhalatione) nasci dicatur. — Was Hb. XXV. p. 668, bei deu Sehlangen unter centupeda verstanden ist (serpeus est de generc draco- num, multos valde habens pedes), weiss ich nicht. 1210— 91275. Thomas von Coiitimpre. De naturis rerum. Cod. pergamentaceus Cracov. XX Libr. constaus, wahrscheinlich aus dem An- fange des 15. Jahrhunderts. Lib. IX. §. 38. Beschreibung der Seta 'O^ 30 Würmer. / (vermis est vel serpens); Vergleich mit Pferdehaar, nicht Ableitung von solchem. Für den Menschen, verschluckt, todbringend erachtet (nach Diesing, Sjstema helminthum). Die Beschreibung ist wohl ganz dem Albertus entnommen. im dreizehnten Jahrhundert. Nicolas Myrepsiis. De antidot. sect. I. cap. 298 (nach Davaine) scheint zuerst von einem Einflüsse des Mondes auf die Würmer gesprochen zu haben. um 1300. Ariiaiild de Villeiieiive. Breviar. lib. II. cap. 21 (nach Davaine). Ex phlegmate dulci fiunt longi et lati; ex phlegmate natural! fiunt breves et lati et isti dicuntur cucurbitini et quidem -dicunt quod isti cucurbitini generantur in ventre cujusdam maximi lumbrici, ([ui aliquando emittitur longior uno vel duobus brachiis, qui solium sive cin- gulum dicitur. geboren 1250. Petrus Apoiicnsis. Conciliator diiferentium philo- sophorum et praecipue medicorum p. 356 — 358 (nach Schenck von Grafen b er g). Rara et varia vermium symptomata. 1375 und 1403. Aelteste königliche Verbote des Verkaufs finnigen Schweinefleisches auf den Märkten von Paris und Einsetzung von jurcs langueyeurs de porcs (nach Davaine). Jo. Midi. Savoiiarola. Tractatus de vermibus, annexus ejusdem Practicae canonicae de febribus. Venet. 1498. Jo. Laiigius Lemberg. Epistolae medic. volum. bipartitum denno recognitum. Hanov. 1503. L. IV. ep. 13. p. 585. Zweifelt ob Dracunculus ein Wurm oder ein Nerv sei (nach Fuchs). um 1500. Ilicroiiimiis (xal>ucinus Faiieiisis. Commentarius de lumbricis alvum occupantibus et de ratione curandi eos, qui ab iis in- festantur. — De lumbricis alvum occupantibus et eorum cura. Venetiis 1547. Lugd. 1549. Eine gelehrte Compilation. Beschrieb die Tänie als einen Sack (Schleimklumpen), welcher die Cucurbitini enthalte. Bei Amatus Lusitanus, Tyson, Schenck, Rudolph! u. a. angeführt; bei Andry dafür, dass er einen Bandwurm im Wasser einen Tag leben gesehen haben wolle. — Cap. VIII. p. 25. Wahrscheinlich erste Erwäh- nung: In jocinoris ovilli capillique venis saepe mihi visa sunt animantia quaedam cucumeris semiuibus band omnino dissimilia (vgl. Davaine). Cosimus beobachtete 152G in Holland eine Leberegelseuche (nach Wolfgang Franzius). 1462 — 1536. Joaiin. Manardus Ferarieiisis (Commentator des Galenus). Epistolae medicinales. Lugduni. 1549. lib. 3. ep. 1. und lib. 4. ep. 1. lieber Bandwürmer; nach Schenck v. Gräfe nb er g und Davaine. Ilipi)ol. Bryllus. De vermibus in corpore humano genitis. Venet. 1540. Georg'. Kupfnerus. De aegritudinibus infantium. 1544. Appendix ad lib. Leouelli Fauentini de morb. puerorum. Sah die Mitesser, comedones, als lebende Thiere mit schwarzen Köpfen an; wonach Aeltere Quellen. g]^ Sehen ck sie dem Dracunculns anreihte, freilich wie die Mücke zum Elephanten (Schenck, Obs. 8). Vermiculi seil iit alii vohmt, pili infantiiim et puerorum miisculosas brachiorum, suranim atque teryi partes intestantes, veteribus incogniti. — Sah den Bandwurm als ein tSpolium des Darms an, die cucurbitini einschliessend, welche ihm Leben und Bewegung ver- liehen, und gab ihm einen Schnabel, gleich dem des Nadelfisches: in mncronem tanquam subulum desiisse. Amatiis Lusitanus (J. Rodriguez). Curationum medicinalium Cen- turia I. Florent, 1551. — Tom. I. continens Centurias quatuor. Tom. II. continens Centurias 5 — 7. Venet. 1566. — Cent. I. cur. 5. p. 75. De colici doloris a lumbricis evenientis curatione. ■ — cur. 56. p. 267. De lumbricis et aliis signis mortem minantibus (vorzüglich der Streit über die Prognose aus todt abgehenden Spulwürmern nach den Alten). — Cur. 6. p. 76. De lumbricis in stomacho genitis (das sind die durch den Mund entleerten) et non infestantibus et eorum curatione. Das Ausbrechen von Würmern ohne Krankheitserscheinungen. Gegen die Meinung des Aristoteles, dass sie im Magen nicht entstehen könnten (Lib. 4. Meteororum) wird theils die Erfahrung der Aerzte angeführt, theils, dass im Magen fauliger Schleim zu ihrer Erzeugung vorhanden sei. Die Entstehung aus pituita putrescente wird gegen Aetius und Paulus auch für die Bandwürmer aufgestellt. — Centuria IL Venetiis 1552. cur. 23. De vermium curatione. p. 67. Behandlung mit „Semen lumbricorum'', welcher zur Kur bei Säug- lingen den Ammen gegeben wird. — Cur, 40. p. 122. De puero, qui vesi- culam vermium plenam egessit (d. h. einen Ballen von Askariden). — Cent. V. cur. 46. p. 74. in qua agitiir de vermibus. Es seien aus einem von einem Mädchen abgegangenen grossen Rundwurme, als der Vater ihn zertreten hätte, andere Würmer hervorgegangen (natürlich waren das Darm und Genitalschläuche ; diese Geschichte hat aber die Nachfolgenden sehr beschäftigt). Das bestätige den Hippocrates (lib. 4. de inorbi- bus), welcher meinte, dass die Rundwürmer in den Gedärmen gebären und hecken könnten. — Cent. VI. cur. 34. p. 186. De puero saejjc in febre cum vermibus propter obstructiouem et malum vitae regimen inci- denti (kleine Würmer). — cur. 74. p. 225. De verme lato quatuor cubi- torum per os ejecto .... Die Gliederung am einheitlichen Leibe ist hier beschrieben, aber das dünne Ende des Wurmes wird Schwanz genannt, der Kopf als weiss und warzig bezeichnet. Hujus nunque lati lunibrici portiunculae, semina Cucurbitae, prae se ferunt, qui intra se nihil con- tinere ob corporis sui lati compressionem videtur, unde Hippocrates . . . — Cent. VIL Lugd. 1570. cur. 64. p. 199 (nach Fuchs). Dracunciilum lumbricum album esse. Verglich ihn auch mit den Gerinnseln in Herz und Blutgefässen. ~ Ocyrrhoes seu de venae sectioue copiosa methodus. Venet. 1542. p. 219. De hirudinibus. Auswahl nach der Farbe mit Bezug- nahme auf Dioscorides. lib. 6. c. 32; Vorbereitung derselben zum Saugen nach Galenus; Vergleich von deren Nutzen mit dem der Schröpt- köpfe ; Indikationen. 32 Würmer. 1514—1572. Aquatilium animalium historiae lib. I. cnni eorundem formis aere excusis, Hypolyto Salviaiio Typheniate Komae mediciDam profitente autore. Romae 1553. 1518—1564. Petrus Belloiiius Cenomanus. De Aqiiatilibiis libri 2. Parisiis 1553. Französisch: Pierre Belon du Mans. La uature et diversite des poissons, avec leurs pourtraits , representez au plus pres du uaturel. Paris 1565. — Lib. 11. Exauguium differeutiae ac divisiones. c. 12. p. 436. De dejectamentis marinis. Eruca marina. Quomodo ter- restres Verrucae stirpes vescuntur algis. Marinae autem colore et figura terrestres emularentur, nisi pedibus carereut. Horum loco villos habeut, in ordinem ad tergus utrinque dispositos, alumine fissili tenuiores, floccis septuaginta (piatuor tarn in prona quam in supina parte constantes, peni- cillis tubo intarctis similes : quibus pro piunis ac pedibus utimtur. Horum enim inferiores gressum, superiores natatum subministraut. Non natant autem more piscium piunis praeditorum, sed suis villis aquam impellnnt, ac perpetuo in imo considunt: moveri enim non possunt, nisi inferioribus villis aliquid pertingant. Coloribus tam numerosis variegatae sunt, ut nulla ars pictoria baue venustatem imitari possit. Sex digitis longiores, unico crassiores raro conspicies. Maculas permultas, albas et rubras utrinque in lateribus habent, lineam rectam , lividam in summo tergore, totidemque articulis loricantur, quot floccis constant. Supine pars nervo rubro distinguitur, quo se ipsas contrabunt ac dilatant, quatuor illorum ordinibus circumstipatur: totidemque in dorso lineas transversas luteas inter articulationes, quot villorum tubulos habent. Caeterum erucae inerti et niolli sunt corpore. Has testudines marinae, quae potissimum algas depascuutur, plurimum appetnnt, ut iis 'dissectis integras erucas plerumque repererim (mit Holzschnitten). 1492—1555. Eduardiis Wottoims Oxoiionsis. De differentiis ani- malium libri decem. Lutetiae Parisiorum 1552. fol. 188. Scolopendra marina. — fol. 195. Intestina terrae. Dabei auch solche in mari, qua algae fiunt, in stagnis et fluviis juxta ripas. — fol. 195 und 196. Para- sitische Würmer. — fol. 149. Hirudo und Caeruleus vermis. 1507—1556. Uuillaume KoiuMet. Libri de piscibus marinis. Lugduni 1554. An Fischen sah er zuerst die Pontobdella muricata, be- schrieb sie und bildete sie ab. — p. 398. Lampetra. — p. 494. Nereides. — Die raolles unter den Blutlosen enthalten Cephalopoden, Schnecken, Akti- nicD, Quallen; die Crustacea ausser Krebsen auch Echinideu. — Univer- sae aquatilium historiae pars altera cum veris ipsorum imaginibus. Ibidem 1555. De Insectis et Zoophytis liber. p. 108. De scolopcndris marinis. Nachdem Scolopendra marina unter Belluae marinae nach Aelian beschrieben . . . nunc de alia dicimus, quae ex insectis, terrestri scolopendrae similis, de qua haec Aristoteles ... (die Abbildungen scheinen zwei Arten von Nereis und eine Eunice darzustellen. — p. 109. De verme inixoogvyyorwfo (Sipunculus). — p. 110. De verme uaxQo- Qvy'/oTtoio. — De vermibus in tubulis delitescentibus. — p. 111. De Aelterc Quellen. 33 penicillo marino; de biriidine marina (Pontobdella); alles mit Abbildiuigen, welche die Späteren kopirt haben. — Im Lib. de diagn. morb. cap. 17 (Citat nach Schenck) nennt Ron de 1 et" den Bandwurm Tinea und er- klärt die Kürbiskernen ähnlichen Stücke für dessen Theile. — Nach der Mittheilung- des Casp. Wolff aus Manuskripten des Roudelet (Citat nach Schenck) hat dieser in verschiedenen, wenig bestimmt dargestellten Fällen aus der Harnblase gekommene Würmer gesehen. 1516 — 1565. C. (xesiieriis, Medicus Tigurinus. Historiae animalium lib. 4, qui est de piscium et aquatilium animantium natura. Zürich 1558. p. 1226. De verme microrhynchotero Rondelet, macrorhnchotero Rond. — p. 1227. De vermibus in tubulis. — Corollarium de vermibus aquatilibus nonnullis. — • p. 1229. Vermibus aquatilibus illos etiam, qui in piscibus innascunt adnumeremus (axioh'/y.ta). Belon fand sie an den Mesenterial- gefässen des Kaulbarsches eingekapselt. — Ligulae. — Rondeletius de lumbricis s. vermibus stagni marinis (Arenicola) und de iisdem Bel- lonius p. 597. — De scolopendris marinis Rondeletius p. 1009. — C. Gessner Thierbuch übersetzt von C. Forer. Zürich 1563. Theil 16. Von etlichen Meergewürmen. — fol. 156. Ein wunderbarer Haarwurni, eruca marina. — fol. 157, Hirudo marina, ein Meeregel, denen so in süssen Wassern, welche er Hirudo major und varia nannte, ganz gleich; Meernassel, Scolopendra marina. Vermis microrhynchoteros und macro- rhynchoteros, zwei Ellen lang mit Schnabel (i. e. Rüssel) im Letten. Vermes in tubulis delitescentes. — Von Scolopendra marina erhielt G. eine Abbildung aus Italien durch ßrasavolus. G. hatte nach Andry selbst einen Bandwurm. llumler hat 1558 bei einem Epileptiker Geschwülste an der Dura mater und Schädeklecke beobachtet, welche möglicher Weise Finnen waren (vgl. Küchenmeister, Quellenstudien über die Geschichte der Cesto- deu, deutsches Archiv f. Geschichte d. Medizin. II. H. 4. und Leuckart, die Parasiten. 2. Aufl. I. 1. p. 705). Hieron. Cardaims. De subtilitate libri 21. (1560). Basileae 1684. Hierher p. 316. Aufguss von Hanf zum Hervortreiben der Regenwürmer und der zu Fischköder dienenden Würmer. — Bei der „Magna metamor- phosis" der verschiedenen Pflanzengattungeu beim Faulen in IMerdedünger zu verschiedenen vermes, p. 667, sind wohl mehr Insekten iu's Auge ge- fasst. — Die ältere Ausgabe von 1560 hat die erste Stelle, wo sie p. 346 sie haben sollte, nicht, die zweite p. 730. 1568 und 1572 kamen wahrscheinlich im Mannsfeldischen Trichinen- epidemien vor. Nach dem Werke K. v. Weber, Anna, Churfürstin von Sachsen. Richter, Jahresber. d. Gesellsch. f. Natur- u. Heilkunde in Dresden 1865—1866. p. 78. Bei Fuchs De Dracunculo (s. u.) findet man aus dieser Zeit folgende Citate für die thierische Natur dieses Wesens: Jo. Actuarius. Opera. Paris. 1556. Lib. 4. Methodi medendi p. 311. — Thom. de Vciga. Comment. in Galeni opera I. Antwerp. 1561; comment. ad libr. de loc- Bronii. Klassen des Tliier-EeicUs. IV. 1. "^ ^4 Würmer. affect. Üb. 6. p. 298. No. 3. — Jo. Gorraeus. Defiu. medic. libri 23. Paris. 1568. p. 87. — Hieron. Mercurialis. Variet. lectionis Libri 6. Venet. 1587. Lib. 2. cap. 20. p. 46. — Für die Natur des Dracunculiis als einer Erkrankung hingegen neben früher erwähnten Autoren: Phil. Ingrassia. De tumoribus praeter naturam. Neapol. 1552. T. I. cap. 1. lib. 26, welcher ihn für einen Abszess hielt. — auch Ul. Aldrovandus. Serpeutura et draconum histor. libri 2. ed. Barth. Ambrosini. Bonon. 1640. p. 326. — und de Cavliaco. Chirurgiae T. 11. c. 8. p. 129. Lugd. 1572. IJahluiuus ßoiiseiiis. Epistolae 1564. Wird von Schenck an- geführt für einen Fall von Wurm aus der Blase, welcher, 1' 4" lang, sich auf Blutegelgrösse habe zusammenziehen können und längere Zeit gelebt habe. Jean do Clamorgaii. La chasse du loup. Lyon 1583 (frühere Aus- gaben 1570, 1574) fand öfter in der Niere der Wölfe Schlangen i. e. Strongylus gigas (nach Davaine). Cornelius Oenima. De naturae divinis characterismis. Antverpiae 1575. Lib. L Cosmocritica. p. 190. . . . Nonnulli ad solem expositi (in einer grossen Epidemie) serpentes magnos et parvulos copia rejeceruut (wohl Spulwürmer). — I. p. 103. Omnem fidem superat anguillae vivae per inferiora secessus in puella annorum quatuordecim cui et ab initio affectus praesens aflfui anno 1572; mit Holzschnitt. Dieses war kein Wurm, sondern ein sogenannter foetus in foetu, dessen Abbildung einen Theil der Wirbelsäule, Knochen, Haare u. s. w. zu zeigen scheint; nach n. p. 75 wäre dies 1571 geschehen, der „Aal" eine Elle lang gewesen; gestavat illum velut foetum per novem menses. — H. cap. 2. p. 40. lieber eine 1552 beobachtete schreckliche Viehseuche durch Würmer der Leber. — n. p. 201. Ein wirklicher Wurmabszess, welcher mit Nashornpulver be- handelt wurde, bis die Natur sich half; der „Aal", V/^' lang, daumen- dick, habe gelebt, d. h. , in Wasser gebracht, sich bewegt. — Gemma wird von Franzius auch für Würmer in Tliieren citirt; siehe über ihn auch bei Tyson. J. ßauliinus. Historie von etlichen wüthenden Wölfen um Mümpel- gard und Beifort. Mümpelgard 1591. Etwa 1—2' lange Schlangen (Stron- gylus gigas) in Nieren alter Wölfe. Thaddaei Diini Locarnensis medici epistolae medicinales . . . eju^dem de Hemitritaeo sive de febre semitertiana libellus, item niiscellaneorum de Ee medica liber. Tiguri 1592. Miscellanea med. cap. 15. p. 155. De Inmbrico lato (mirae longitudinis). Daselbst kommt für einen, 1571 ab- gegangenen, mehr als 20 Ellen langen Bandwurm die Bezeichnung vor: squamosus instar serpentis, nisi rectius geniculatus dicatur, übrigens, da der Kopf fehlte, totus sui siniillimus. Er wurde im Ofen getrocknet und Dun US bekam ihn im Kanton Zürich zu sehen. R. Leuckart (die Parasiten des Menschen 2. Aufl. I. p. 517) glaubt mit einiger Wahrschein- lichkeit annehmen zu dürfen, dass dies die erste Beobachtung von Bothrio- cephalus war. D. schliesst die Anführung der Stellen aus Galeuus und Aeltcre Quellen. 35 Paul Aegineta mit „si quod Paulus Aegineta sciibit, verum sit, interiorem intestinorum tunicam in hoc aiiimal permutari, miiuiii iioii est, dysenteriam inde subsequi." Ferraiite Imperati. Historia naturale nell' quäle ordinatamente si tratta di diversi conditioni di Minere, Pietre pretiose e altera curiosita, con varie historie di plante e animali. Neapoli 1559; Venezia 1072. — Dell Historia naturale. Napoli 1599. Lib. 27. p. 732. Vermichiara, Alcyonio milcsio, Alcyonio tergo di Dioscoride, ein Convolut von etwa eine Linie dicken Wurmröhren. — Historia naturalis. Libri 28. Colouiae et Lipsiae 1G95, autore ? N. A. Stelliola. geb. 1493. Dreizehn Bücher des hochgelehrten und weit beriiniptcn Herren, D. Tlieoplirasti Paracelsi, Eremite paragraphorum etc., jetzt zum ersten Mal mit allem Fleiss in Truck geben und aussgehn lassen. Basel 1571. Das ander Buch Theophrasti Paracelsi de morbis vermiuin. §. 1. Vermium generatio tria habet priucipia. Primum ex nutriraentis/ idque in stomacho et non in intestinis, ut putant: et ex eleraentis (ut muscae) et unum ab extra et a spermate animantium (auss dem Laich der Thieren) in viris vero in stomacho crescunt, et possunt tunc migrari in hepar. Faeminis autem in matrice, si bibunt sperma, crescit vivum potum sperma tamdiu, atque alias et fit monstrum, postea affligunt et in- festant, et cibum appetunt, et nonnunqiiam durat in annos etc. — Ver- mium generatio tria priucipia habet/ primum ex nutrimentis, secundum ex minerabilibus, tertium ex elementatis. Vermium generatio fit ex putre- dine sed non ab omni putrefactione generantur vermes. Ex tribus causis generautur vermes, nascitur in stomacho, nee putredo est in causa geue- rationis. Vermium (i. e. zur Wurmerzeugung geeignet) putrefactio si fuerit in stomacho, et non expellitur per virtutem expulsivorum , tunc nascuntur vermes, et putredo quasi hospitium est vermium. iSecunda causa ex minerabilibus, dann es unmöglich ist, dass im Fleisch, im Blut, im Marck Wurm mögen werden, sondern die nemmen ihr Principium auss keiner Faulung, sonder wachsen ex mineralibus. Es wirt auch generatio vermium, so man -sperma in einem Wasser trinket, oder von einem Viscli- rogen, so ein sperma in exultatione ist. Generantur auch vermes, wann einer ein Fröschleichen trincket. . . In raulicribus, w^aun sie ein sollich Leich trincken, so nimpt es matrix an, nit als in den Mannen, denen dann die Wurm im Magen wachsen Stellraiert sechs Monat . . . und also wirt ein monstrum daraus . . . dann begert es sein cibum und geschwüUet dann der Bauch auf. §. 2. Ex primo principio tria sunt genera, erudum, chimesum et excrementum. Ex secundo principio fiuin- quegenera: venarum, concavitatum, medullae, intestinorum et membrorum regionum. Ex tertio quatuor genera; putrefactionis, a<)Uositatis, chaos et caliditatis. Notabilia. Ex crudo sunt veluti lumbrici tcrrestres, und Regenwurm. Ex chymo, Spulwurm lang und klein. Ab excrementis sunt vermes candidi et subflavi cum pedibus. Ubi vermes vexant intcrpolatini/ Signum est, quod in stomacho sint. Quibus permauct longa oris annnn, 3(3 Würmer. simipto quoque eibo^ signnm quod vermes sunt putrefacti in stomacbo. Theriaca Mandragorata pellit vermes si esurieDtibus exbibeatiir . . . lu iutestinis non fiiint ex pntvefactione, sunt longi, flavi, teudentes colore ad vnbenm, et tum in exerementis videntur Lunipenwiirm. Vermes uibil tam pellit ex intestiuis atque colecynthis, in regiouibus sc. cerebii, cordis . . . Ab excrementis giebt Würmlein weiss . . . baben kleine Füsslein . . . Die regiones baben aucb würm, als in cerebro ist durcb anatomiam erfunden worden ein Wiirmlein, das piam und duram matrem durcbstocben bat, davon dann l'renesis kommen ist. Aucb in corde seind durcb anatomiam erfunden worden , in regioue splenis et fellis miigen Avürm werden, aber in renibus mag kein Würm werden propter urinam. Aber in pulmone mögen aucb Würm generiert werden. §. 3. Würmer in Nüssen und P^'rücbten (abbängig von sperma oder monstruosum spernia). Alle (diese) Würm wacbsen ex spermate und nit ex putrefactione. §. 4. über sperma. §. 5. Muscarum generatio ex aere procedit, lacertarum ex terra, araneae ex igne, serpentes vero ex aqua, pulices e mineralibus ... De cura ver- mium . . . Omnes autem purgationes in vermibus vanae sunt, nisi ea vermes occidantur . . . die stück so ausswendig die Würm tödten , die tödten die Würm aucb inwendig ... Myrrben, Oleum de colcotar, Colo- cintis, Oleum Hjpericonis, Kupfervitriol. — Aurelii Pbilippi Tbeo- phrasti Bombasis von Hobenbeim Paracelsi .... Opera, durcb Joannem Huserum Briscoium in zeben unterscbiedlicbe Tbeil, in Truck gegeben. (Basel 1590) Strassburg 161G. p. 630. Von Würmern: Wiewol der Würm viel seind, so ist docb der Würmer Stamm nur ein Stamm, und aucb ein Ursprung ibr aller: das da aber tbeilt von einander, den also, den also, das giebt die materia darauss sie wurden: dieselbig aber im Grund nimpt, sie sei wie sie wöll, nur ein Artzney an, das ist die Artzney für die Wurmen. — Causa. Ein jeglicher Wurm der wachst auss zwo Ursach, auss feuli, und aus dem sperma. Von der Sperma ist es also; wo ein Sperma des Wurmen etc. in Menschen kompt, und wird nit gedewet, etc., so gebt es durcb die natürliche Wärmi in ein Wurm, id est monstrum vermium: quare: quia non est in loco suo, id est, ma- trice, ergo monstrum fit, ut bomo generet gnomos, item gigantes etc. Die andere ist die feulung. Nun macht ein jegliche feulung ein Wurm, so sie nach dem Himmel und Mond faul wird, sonst nicht. Als die Käss, so im Augstmonat, im Hewraonat gemacht werden, die faulen alle, etc. Und also sind mehr Monat im Jahr, darinn es beschicht: darumb ist generatio vermium , putrefactio v^oelica. Also aucb aus grosser Ilitz wer- den Würm: Als ibr secbt im Sommer, da faulen alle Ding, was da ist, auss der grossen Hitz. Nubn ist das der Grundt, so im Leib also aucb ist ein Augustus, Junius etc. caniculares, so faulen auch darum die partes corporis und alsdann wachsen auss ihnen Würm, etc. Also auch im Menschen dermassen der gantz microcosmus ist, und in seinen partibus ihm solches begegnet. — De loco. Nubn aber von der statt da sie werden, wissen, dass sie allein wacbsen in den Ohrten, da laulen mag: Aeltere Quellen. n-. In Ohren, Zähnen, Gedärmen, Magen, niatricc. Und sonst nicht: Es war dann wiinderbarlich des Himmels Lauf vcrjrret FAn Frauen die zu viel Hitz, gebiert nicht gesandt Kinder, alles auff Wiirm geneigt. — Empfahl bereits das Zinn gegen Wärmer, ed. Basel, p. 245. 1494—1555. (j(co. Agricola. De animantibus subterraneis liber. impr. Frohen. Basileae 1549. (seorsim ed. a Johanne Öigfrcdo. Witen- bergae 1614). p. 70 (71) (Talpa) vescitur . . liimbricis. — p. 72 (73) spondjlis verniis = Engerling. — Vermis quadrupes = Meloe. — p. 73 (74) Ascarides etiam, qui snnt vermes parvi, non unius et ejusdcm coloris : nam alii candidi, alii nigri, sacpius aratro excitantiir .... vastant sata. — At liimbricos, qui item intra terram gignuntur et oculis careut, pluviae eliciunt. Concinne igitiir Euclio Plautinus, solicitus de aula auro referta, inquit ad Strophyhmi: Foras, foras luuibricc, (jui yiih terra crcpsisü modo Qui modo iiusquam comparcbas, nunc qiiom comparcs, pcris. Index zu ed. 1614. Ascarides, Erdworni; Lumbricus, Reinworm; Spon- dylus, Engerle. 1500-1590. Bcniard de Palissy, Oeuvres, ed. 1. 1557. Lyon, p. 210. ed. Paris 1777. p. 672. ed. Paris par Anatole France 1880. p. 301: Aussi on y cueille de Tabsinthe appelec Xaintouique, ä cause du pays de Xaintongc. Ladite herbe a teile vertu que, quand on la iait bouillir et prenant de sa decoction, od en destrempe de la iarine pour en teire des bignets fricassez en sein (graisse) de porc ou en beurre, et que l'on mange des dits bignets, ils chassent et mettent hors toiis les vers qui sont dans les corps, taut des bommes que des enfants. Au paravant que j'eusse la connoissance de ladite herbe, les vers m'ont Iait mourir six enfans, commc nous l'avons connu taut pour les avoir fait ouvrir, que par ce qu'ils en rendaient souvent par la bouche; et quand ils estoyent pres de la mort, les vers sortoyent par les nasaux. Les pays de Xain- touge, Gascogne, Agenes, Quercy et le pays devers Toloze sont fort sujets ausdits vers, et y a peu d'enfans qui en soyent exempts: ä cause (pie les fruits desdits pays sont fort doux. Je le di parce qne les mcdccins de Paris m'ont atteste que c'estoit chose rare de trouver des vers es en- fans dudit Heu: toutesfois es pays des Ardennes ils y sont fort sujets. Je ne sgay si c'est a cause de la biere ou des laitages. Je ne puis rendre tesmoignage sinon des pays que j'ay frequentez. Jo. 8clieiick de Gräfenlierg-. Observationes medicac rariores. Erste Ausgabe. Francof. 1600. — Folioausgabc. Lugduni 1644. — Eine Fund- grube für die Quellen. Nach der zweiten Ausgabe, welche vieles unter- dessen über Würmer Gedrucktes mit berücksichtigt: Lib. V. caj). Syroncs, Pediculi, Üracunculi. obs. 6 et 7. p. 677. 678. De dracunculis Acthiopiae et Indiae propriis: Graecis, veluti Galeno, nomine tenus cogniti (Ich kenne die Stelle bei Galeuus nicht, es dürfte wohl revojv heisscn, was Sehne und Nerv bedeutet). — Vermis intercutaneus, alias a Dracnnculo . . . . passio boviua (Oestrus) a similitudiuc dicta. — Dracontiou (von 38 Würmer. (Uoy.siv, ÖQcrAEiv oder deoxsüd-ai), draciinculiis ut scribit introdiictionis seu medici author, malum est cutis varici simile, magnumque dolorem, dum paulliilum prominens movetur, coucitans. Aetius autem ex Leonida dra- cunculum lumbrico similem esse dielt, interdum magnimi, alias parvum reperiri et frequentiiis quidem in eruribus, aliquando vero et in brachiorum musculis oriri et consistere: nasei autem in Aetbiopia atque India, maxime pueris, lumbricis latis non absimilem, moverique sub cute sine molestia. — Ausser scbon angeführten werden für Dracnnculus citirt Agricola, Fuchsins, Robert. Constantinus in lexico, Wierus in libello Ger- manico de morbis incognitis, Paraeus lib. 7. cap. 21. chirurgiae, welcher ihn für einen blossen Abszess hielt. Die Griechen und Araber erklärten gleichmässig die Krankheit für jenen Orten eigenthümlicb. — De passione bovina. lib. V. obs. 7. p. 678. Mit Quellen aus Alzaharavius, Avcn- zoar und Albucasis. — Lib. IIL obs. 1—5. p. 481, 482. Würmer der Blase. 2. Ein gar nicht detaillirtes Abgehen mit Blut bei Dodonaeus in Annotat. ad. cap. 97. Beniveny de Abditis. — 3. Ex observ. Joan. Visceri, ein kleinfingerlanger Wurm abgehend mit Blut, angeblich lebend. — 5. J. Gramer, einer spannenlang und zwei Fälle von Wür- mern im Urin „kleiner als Wanzen". — Lib. II. Vermis cordis. obs. 1 — 3. p. 258, 259. — 3. Aus Joh. Hebenstreit libello de peste: Depreheusus est vermis albus, praeacuto rostello, eoque corneo praeditus cordi adhae- rescere. — Die Italiener schrieben mehrfach die Mondsucht den an das Herz tretenden Würmern zu, womit sie wohl aufsteigende Spulwürmer gemeint haben, — Wiederholt wird über im Herzbeutel gefundene Wür- mer berichtet. — Lib. III. De Bulimia. obs. 2. lieber hundert Würmer abgetrieben. Donatus Hist. mirab. med. lib. 4. cap. 2. — De Vomitu. obs. 11. Vermes per vomitum expulsi; nach Gabucinus, Holler, Do- donaeus, Wolph. — 12. De vomitu atrae bilis, una cum vermibus et scarabaeis nach Forestus. lib. 18. obs. 19. unter Bezugnahme auf Gordon ius, dass Würmer, Schlangen und Skarabäen im Körper und ausserhalb aus faulen Stoffen entstünden. — 13. Vermes erucis similes in febrili paroxysmo per vomitum expulsi. p. 318. nach Paraeus. lib. 24. cap. 19. — p. 355. De lumbricis (numerus prodigiosus). obs. 1 — 4. — 2. Hundertachtundvierzig nach Benivenius. cap. 85. de abditis; über fünfhundert nach Brassavolus. comment. ad Hippocr. aphor. 26. lib. 3; vierhundert bei P. P. Pereda. de curand. morb. lib. 1. cap. 5; hundert- siebenundsiebzig bei Gabucinus comment. de lunibr. cap. 13. — 3. lieber hundert fusslange, J. J. Weckern s, Observat. — Ilara et varia vermium symptomata. p. 356 — 358. obs. 1 bis 6. — 5. Perforationen durch Magen, Nabel, Leisten u. a. , Omniborus, lib. 4. cap. 13. art. med. infantium; Petr. Forestus in schol. ad observ. 35. lib. 7; manch- mal die Fistel dem Austreten des Wurms vorhergehend; Ilippocrates. Epidem. lib. 7. text. 105; Alex. Trallianus. Epist. ad Theod. de lum- bricis; Aegineta. lib. 4. cap. 57; Avicenna. lib. 3. Fen 16. tr. 5. c, 1, — Lib. VI. Praesagium ex vermibus aus Lemnius. lib. 1. cap. 22. Aeltere Quellen. og de uiiiac. occult. iiat. nach Hippociates. — Lati et Ciuurbitini. Die Stellen aus Hippociates, Aegiueta, Aetius, Alex. Trallianus epist. de liinibr., PI in ins (cucurbitiui lati, a semiuis Cucurbitae simili- tudiiie dicti in plenioribus intestiuis procreantur, qui (iiiando(|ue inviccni compacti, incredibilem longitudiuem 15 pedum compleut), Alex. Bered. in i)rooeniio lib. 21. pract. — Das Ausbrechen von Bandwürmern sah Schenck selbst zweimal. — p. 360. Rondelet nennt sie Tinea (piod veliiti Tinea marina albus est et longus, et latus a latitudine dicitur. Er vergleicht die Kerbung mit der der Scolopendra, sine oculis, band ali- quibus partibus distinctus erat. — p. 90. b. 13 Ellen Gesnerus lib. 3.- epist. ad Fabricium ; 18 Eichstädter Ellen von 2^/./ Jac. Oethaeus. observ. ; 20 Ellen Alex. Camerarius. Disputationis thes. trigesima. Tubinga 1574. Sie werden dann öfter Schlangen verglichen und heissen Lumbrici. Aus Platerus s. u. — p. 362. Ascarides. 1 et 2. obs. 1. cui- dam non tantum rectum' intestinum et anum, verum etiam nates et femora foedarunt. — • p. 363. De monstrosis et a communi forma prorsus evarian- tibus. Schlangen, Eidechsen, Aal, Tausendfuss, behaarte Würmer, Steine, Knochen, Käfer. — p. 304. Remedia nova et rara. I. ad lumbricos prae- clarum et novum remedium, veteribus incognitum, at de experimento cer- tissimum: Corallina, niuscas niaris (pulver. 5 1). Circumforanei in plateis venditant. P. A. Matthiolus. Die Verkäufer rufen Gy.oth]xod6Tr(vov, o/AohjxoäoTca'ov. Dioscorides und Galen hätten dessen Wirkung nicht gekannt. Anton. Musa Brassavolus in examine Simpl. erzählt, ein Greis habe nach Scordium und Corallina 500 Würmer entleert. Ge- meint war die weissgraue, im Alter röthliche Corallina. Auch Lenin ins und Mercurialis de morbo pueror. libr. 3. cap. 10. — II. ad puerorum vermes remedium aliud rarum: Argeutum vivum nach Matthiolus lib. 4. Epistolarum, Epist. ad Stephan um Laurentium Caesareum, et Brassavolus in Examin. Simpiicium. — Lib. III. De mesenterio. obs. 7. Echinokokkusblasen in verschiedenen Grössen und zum Theil ^■erkalkt unter dem Titel Strumac in mesenterio circiter septuagiuta p. 387. bei einem wegen Diebstahl gehenkten schwarzen Freigelassenen; obs. 8. p. 387. unter dem Titel mesenterium .... cum infinitis abscessibus, suis singulis tumiculis conclusis, oleosis, melleis, sebaceis, albugineis, aliisque huniori- bus refertis; die obs. 7. des Joan. Phil. Ingrassias tract. 1. cap. 1. de tumoribus praeter naturam; obs. 8. Pareus lib. 23. cap. 36. Der zweite Fall führte zur Wassersucht. — Lib. III. de Jecore obs. 4. p. 392. J o a c h. C a m e r a r i u s. 1574. Der Chirurg V o 1 c k e r öffnete einen Tumor unter dem Processus ensiformis, und es entleerte sich eine Menge Bhisen, über dreihundert in drei Tagen und vier bis fünf Tagen, im Gewichte von mehr als vier Pfund und die einzelnen bis zu Ilühnereigrösse. Der Kranke lebte noch über ein Jahr und man fand bei der Sektion noch eine Geschwulst, abscessus, mit vielen Blasen am Zwerchfell, eine in der Lunge und eine zwischen Leber und Colon. — p. 394. Vermes in Jecore. Eindringen von Spulwürmern in den Ductus choledochus und in die 40 "Würmer. Substanz der Leber. Joan. Wierus de praestig. Daemon. lib. 4. cap. 16. Casp. Bau hin US de observat. propriis. Padua 1578 sah sehr viele Würmer, theils lebend, tbeils todt, oblong, weich, bucklig in den Leber- blutgetasseu (Leberegel?). — Vesicac a jecore. p. 394. Christ, a Vega Comni. ad aphor. 55 lib. 7, apborism. Hippocratis. Fand oft mehrere Blasen in der Leber, welche er für die Ursache der Bauchwassersucht ansah. — Lib. L De capitis dolore. Dolor capitis ex vermibus aliisque animalculis in cerebro genitis. Am beachtenswerthesten Obs. 2. p. 45. Coiter in append. observ. Anatom, et Chirurg, fand Würmer in der Hohlvene der Schafe. — Die übrigen Mittheilungen geben keine bestimm- ten Beweise. — obs. 4. p. 46. Peucerus de praestig. medicor. p. 310. an- geblich ein lebender, fingerslanger lumbricus totus rubeus (? ob ein Blut- gerinnsel). 1522 — 1606. Ulyssis Aldrorandi Philosophi ac Medici Bononiensis Historiara naturalem in patria olim profitentis, de animalibus insectis libri Septem (1602). Francofurti 1623. Das System bei der Vorrede. — p. 253. liber sextus, qui est de vermibus et primum de iis in genere. — p. 256. Genei»atio . . . quapropter nulla ratione per coitum propagari dicimus. — p. 270. De vermibus in caeteris animalibus nascentibus. Locus. — p. 271. Die aus Fischen, Heuschrecken u. s. w. — p. 276. De lumbricis terrestri- bus. Coitus eorum. — p. 285. De scolopendra marina. — p. 286. De vermibus in tubulis delitescentibus. — p. 288. cap. X. De seta vel vitulo aquatico . . . Vituli . . . hos vermes aliquando deglutiunt. . . . Deglutiti illi circa guttur et arteriam haerent. — p. 288. cap. XL De Hirudine. Er scheint drei neue Arten gekannt zu haben nach Moquin'-Taudon: Haemopis sanguisuga, Piscicola geometra, Nephelis octoculata. — De re- liquis animalibus exanguibus libri quatuor, post mortem editi. Francoi'. 1623. De testaceis. p. 83. At vero animalia quaedam verme nascuntur, tum exanguia, quae non ab animalibus gignuntur, tum etiam sanguinca, ut mugilum genus quoddam et aliorum fluviatilium piscium : ad haec, An- guillarum genus. — Talem aiitem generationem esse ex ovo aut verme (i. e. Larve) fatemur. — Abbildungen von Röhrenwürmern Taf. XVll. Fig. 32. und 33. (Vermes in tubulis delitescentes Rondeletii) neben Ver- metus; fig. 27. Penicillus marinus Rondeletii. — p. 50. Squilla, der Krebs, s. caris marina, wohl in Verwechslung mit der Pflanze Scilla, als Mittel zur Abtreibung der Lumbrici, gemischt mit Rad. Bryoniae; bei Galenus sei Caris zu lesen. — De piscibus libri quinque. Francof, 1623. p. 207 a. Dass Plinius unter Lumbricus aalähnliche Fische verstanden habe, sei nach dem Vergleiche mit Aristoteles nicht anzunehmen; für lüov stehe statt lubricus lumbricus. Als Taenia gingen verschiedene , seitlich zusannuengedrückte und gestreckte Fische, meist ohne anale Flosse. — p. 108, cap. XXX. Unter den Zoophyten, welchen die Holothurien ein- gereiht sind, spielen keinerlei Würmer eine Rolle. — Historia mon- §trorum. p. 331) (nach Davaine). Ein Wurm im Hühnerei. Aeltere Quellen. ^j Felix PlatiM*. Opus praxeos medicae. 1602. T. II. (Citat nach R. Leiickart, die Parasiten). De animal. excret. Unterschied von Luni- briciis latus oder der Tacnia intcstinorura den Vermis cucurbitiuus. — Observationum libri 3. editio III. Basileae 1680. p. 8(55. In aninialium excretione observationes. Veriniura copia in intestinis; 20 hiinbrici in einer sezirten Leiche „quod et in porcis f're(|uentcr inveuitur". — Lum- bricoruni invicem convolutorum excretio. — p. 867. Vermis ex unibilico prodiens. — Lumbricoruni cum faecibus alvi, ex ulcusculo in umbilico, exitus. — Vermium cum cibo in inguine exitus (anno 15!»o). — Ejusdcm observationum selectorum niantissa opera Francisci Plateri. Hasileae 1680. p. 35. Vermis prodigiosus rcjectus (anno 1648); ein schwarzer Wurm mit achtzehn Füssen. — p. 36. Animalculum mirum diu in corpore nutrituni, enecatum, consumtum, per alvum rejectum, absque ullo mortis discrimine (Entleerung eines Abszesses mit Knochen, vielleicht Ibctus in foetu). — Nach P. obs. lib. 3. p. 891. Praxis. Tom. III. ed. 2. cap. 13 (Citat nach Tyson) thucn die Bandwürmer an allerlei Fischen grossen Schaden, machen einige im Sommer springen; finden sich auch oft in Hunden und Ochsen, selten in Kälbern. Er nennt sie Ligula. -- obs. p. 362 (nach Schenck) von den Bandwürmern: Hi nullani in se cavi- tatem habent, sed ex una tautum crassa, alba, mucosaque mcmbrana constantes, nigris maculis transversim distinguuntur, nee motum ulhim edunt .... aliis quoque locis, uti et in reliquis quof(Uc animalibus nata, quae tamen animalia non sunt, saepe invcniuntur, primum conjecturari et asseverare coepi. — Nach Schenck in betreff der Blasen: Platerus sah solche häufig bis zu Apfelgrösse auch in der Milz, wasserhcU, röth- lich ; zitronenfarbig aus der Gallenblase. Die Fleischer zeigten ihm solche aus dem Mesenterium des Schweins. — Es scheint, dass Plater beim Menschen den Cysticercus tenuicollis beobachtet hat. Bonetus. Sepulchretum. Observ. Lib. III. p. 635 (nach R. Leuckart, Parasiten). Casp. Sclnveiiekfcld. Therotropheum Silesiae. 1603. p. 414. De Alburnis. Meinung, dass aus deren Würmern die Aale entständen. — p. 556. Vorkommen des Dracunculus bei uns. — Von Stephan us a Schwenfeld ist nach Cajetanus Montius die Aalerzeugung auch den Heringen, Barschen und anderen Fischen zugeschrieben, also auch bei diesen Fischen die sogenannte Filaria oder Agamoncma piscium ge- sehen worden. J. J. Graft. De lumbricis epistola Guil. Fabricii llildani «bs. Cent. 2. p. 273. Genevae 1611 (nach Bibl. Modecr, s. auch bei Fabri- cius Hildanus). . . Philibert. Sarazenus. De latis lumbricis historia. G. Fabr. llildani obs. Chirurg. Gcuevae 1611. Centur. 2. obs. 71. p. 268 (s. auch bei Hildanus). Marcellus Donatus. De historiis med. mirabil. Libr. VI. ed. Horst. Francof. 1613. Lib. IV. p. 502. Ueber den Dracunculus im Sinne des Galenus. 42 Würmer. Adrian. Spigeliiis (van der Spiegel). De lumbrico lato über. Patavii. 1618 (cum ejiisdem Lunibrici icone etnotis). Etymologie. Geschichte, p. 25. Auseinandersetzung der verschiedenen Mischungen von Schleim, Koth, Galle, durch welche die verschiedenen Würuierarten hervorgebracht werden. — p. 11. Nannte neben der Tänie der Griechen, eine zweite Art T. degener, welche nicht bandartig, sondern gegliedert sei, deren Glieder wahrscheinlich die cucurbitinae der Alten seien, aber sich nicht zum Wurme zusammensetzten. Kannte den Bandwurmkopt' nicht, sagte aber ,,a multis vero creditur caput esse exiguum cum paucis quibusdam pedibus more araneorum'^ Er sah einen von Breite eines kleinen Fingers (p. 12); suchte zu beweisen, dass immer nur einer im Menschen entstehe und nie zweimal im selben Menschen (c. 16. p. 31. auf Autorität von Actuarius. Lib. I. Meth, e. 21). Fand (cap. 0. nach Fuchs) eine Filarie im Schenkel des Distelfinken, (nach Andry) IGOl vier spann- lange Würmer in der Vena cava, (nach Rhodius) als erster 1622 eine Filarie im Glaskörper eines Plerdeauges. Jo. Rhodius. Obs. med. Cent. I. Obs. 59. 1622. Erzählte von einem zweiköpfigen Bandwurm (nach Tyson). Cent. II. obs. 72. p. 89. De car- dialgia ab hirudinum morsu. — Derselbe über Würmer im Urin bei Kin- dern (nach Dictiounaire des merveilles de la nature) ; anderes siehe unter Bartholin US. Ilicrouimiis Merciirialis. De internis puerorum raorbis. Tractatus varii. Lugduni 1623. Domiiii Petri Forcsti Alcmariani, medicinae doctoris experientissimi, inclytae reipublicae Delphensis medico-physici ordinarii observationum et curationum medicinalium ac chirurgicarum, opera omnia. Francof. 1623. Lib. 21. obs. 26. Sah zwölf Bandwürmer auf einmal entleeren (nach Tyson). — Lib. 22. obs. 26. De puero octo annorum ex vermibus labo- rante. — 27. De adolescente octodecim annorum ex vermibus laborante. — 28. De vermibus ex nare projectis. — 29. De puero per tres menses in lecto decumbente et contabescente, qui dejectis vermibus mox conva- luit. — 30. De nigra dejectione, cum vermibus. — 31. De quibusdam pueris vermibus laborantibus, cum variis symptomatis. — 32. De rustico ([uodam, infinitos vcrnies per inferiora dejiciente. — 33. De infante ver- niiculatione laborante. — 34. De lumbricis teretibus et rotundis. — 35. De infante duorum ferre annorum, ultra ccntum vermiculos per alvum excer- nente. — 36. De quodam adolescente, latos vermes habente. — 37. De vermibus ascaridibus dictis. — In den Scholien über Literatur, Artunter- scheidung, Lehre von der Entstehung, Symptomatik, Behandlung wird p. 362. obs. 37. Garcia Lopius Lusitanus für das Vorkommen von Askariden im Gebärmutterhalse citirt. — Opera omnia. Rothomagi 1653. I. p. 196, dass 1545 in Savoien ein pestartiges Fieber mit Erbrechen von Würmern die kräftigsten jungen Leute weggerafft habe (nach Davaine). J. Rup. Sultzbcrger. Dissert. de vermibus in horaine, resp. Michael. Lipsiae 1628. Aclterc Quellen. 43 H. Power. Experimcutal philosopby in tvvo hooks. London 1G34. Unter anderem Observ. microscop. de vibiionibus angiüllulis (naeb Bibl. Modecr). Insectoruni sive uiiuiniorimi animalium tbeatrum olini ab Edoardo Wottono, Conrado Gesnero, Tbomaque Pen nie iucboatum: tandem TliO. Moiifeti Lundinritis operfi siimptibusque maximis con- ciunatum, aiictum , perfectura : et ad vivuni expressis iconibus sujjia quingentis illustratum. Loudini 1634. — Lib. 2. cap. 18. De verniibus vegetabilium bexapodis. — 20. De vermibus iVuctiiuni etc. — 21. De usu verniiimi. — 22. De animaliuKi vermibus bexapodis et primura de pedi- ciilis boniinum. — 23. De pediculis briitorum. — 29. De apodis sivc dc- pedibus iusectis: ac primimi de terrae intestinis. — 30. De animalium lumbricis. — 31. De lumbricorum intestinonim descriptione. — 32. De limibr. intest, ortu. — 33. De signis et curatioiie lumbricorum ex Gabucino. — 34. De lumbricis extra intestina nascentibus et praesertim de eulis. — p. 40. De insectis aquatilibus depedibus, ac primnm de oripe (V ob Larve von Telepborus). — 41. De Hirudine. — 42. De lumbricis aquaticis (obne „iiodus" oder „torques collaris^'); dabei Larven von Chironomus. — Cilirt wird nacb Weckerus ein 20' langer Lumbriciis aus dem Mittelmeer. Dan. Scnucrt. Hypomnemata physica. Frankfurt 1636. p. 524. Ita tarnen corpus nostrum dispositura est, ut ex eo vermes aliqni nasci pos- sint, qui tarnen non actu iuere in corpore, sed materia illa potentiam habuit, ut ex ea vermes tierent. — Opera. Paris 1641. IIL lib. IlL p. 38. Dass die Spulwürmer im Frübjabre bäufiger seien (Citat nach Davaine). lt. Oartz. Dissertatio de lumbricis. Lugd. Batav. 1640 (nach Hibl. Modeer). Jo. Walceus. Dissert. de lumbricis intestinorum : resp. Hörn. Lugd. Batav. 1641 (nach Bibl. Modeer). Jo. Mich. Felir. De biera picra seu de Absynthio, 1644. (Lips. 1667. Rudolphi.) p. 125. Beschrieb vom Bandwurm : capitulum atrum et vcrru- cosum, trium papaveris seminum, apte cunjunctorum formam exprimens, desinentem (Bothriocephalus). 1577—1657. Fortuiiatus Liectus de monstris, ex recens. Ger. Hlasii Amstelodami 1665. cap. 81. p. 244. Erzeugung der Würmer und Schlangen im Leibe durch Ernährungsschwäche im End)ryo ; Unschädlichkeit der aus gutartigen Stoffen erzeugten im Vergleiche mit den aus dem Kothe entstandenen. — De spontaneo viventium ortu 111. c. 51 (Citat nach Fuchs). Die Meinung, dass die Schlangen, von welchen die Israeliten ge- bissen wurden, Dracunculi gewesen seien. 1603 — 1675. Joaimcs Joiistoiius. Tbeatrum universale omnium animalium insectorum. Heilbr. 1757. p. 204. Scolopendra marina und vermes in tubulis delitescentes bei den Insecta aquatica multipedia. — p. 206. Ilirudo unter Insecta aquatica apoda neben Stella, llippnrinupus, Uva marina. — Historiae naturalis de Exanguibus aquaticis libri IV. Heilbrunn 1767. — Die ältere Ausgabe: Historia naturalis. Amstclod. lObö. 44 Würmer. 1657. 1665. de Exangnibus aqiiaticis üb. IV. Lib. 3. De testaceis aqiia- tici.s. p. 53. Penicilli. — tab. 17. Tiibnli in quibus vermes, vernies in tnbulis, tubuli alii parvi, Peuicilliis Meer-Bensel. — Historia naturalis. De Insectis libri III. Amstelodauii 1657. lib. 3. De iusectis terrestribus apodibus. art. II. p. 135. De Vermibus, (pii in animalibus nascuntiir. In üviiini bepatc reperiri nnlliim dubiimi. Filarien der Fische, Eingeweide- würmer der Pferde nach P aschal ins und Ruinus, Gordien der Heu- schrecken u. a, vermischt mit Dipterenlarven ii. s. w. — art. III. p. 136, De Vermibus qui in bomine. Mit dem Harn entleerte Würmer. Dracontia in brachiis, cruribus etc. Ascarides. Vermes lati seu teniae. — p. 137. De teredine et lumbrico terrestri. — De serpeutibus libri II. lib. 1. De serpentibus vulgaribus. p. 31. De hydro marino et scolopendia maritima, die letztere wohl eine Annelidc. — Vermes in genere sind wesentlich Kaupen und Maden. 3Iarc. Aurel. Scvcriiio. Zootomia democritaea. Norimbergae 1645. p. 299. Fand zwei Lumbrici, dem Lumbricus terrestris verus an Gestalt gleich, den einen handlang, den andern tingerlang im Ileum des Schweins so anhängend, dass aussen ein Knötchen vorsah, und schloss, dass so die Lumbrici in den menschlichen Eingeweiden hingen und jenes Knöt- chen vom Bisse des Lumbricus entstehe (Echinorhynchus gigas). — p. 313. Ein kleiner Lumbricus von Stärke der Ureteren bei der Katze im Duo- denum. — p. 348. Lumbrici ad motum utuntur fibris longis transversisque (die auch berührten Vermes sind hier Kaupen, bei welchen der Bewegung der Spanner gedacht wird). — p. 394. In phalangii capite vermiculi duo, qui hemitritaeo prosunt. Dil. (juillielmus Faljricius Hilclaiuis. Observationum cenluriae. Lugduni 1641. — Opera observationum et curationum medico-chirurgicarum quae extant omnia. Francofurti 1646. Centur. VI. obs. 38. p. 546. De lato lumbrico et vulnere gravissinio capitis. Der Wirth zu den Käblüten habe im Laufe der Zeiten über 100 Ellen Bandwurm entleert. — Centur. II. obs. 70 (aus dem Jahre 1609). p. 142. De lato quodani et longo lumbrico historia. Mit Abbildung ohne Kopf. Verwahrte ihn getrocknet, stellte seine kurze Beschreibung dem Gerüchte über das Monstrum Paternicanum Aventiu. entgegen. — obs. 71. p. 144. De latis lumbricis historia altera. Brief des Philibertus Sarazenus in Leyden 1609 beschreibt eine Bandwurmabtreibung. — p. 145. Joh. Jac. Crafftius. Durchbohrung der Magenwand. — p. 146. Durchbohrung der Bauchdecke im Hypochon- drium durch Würmer mit tödtlichem Ausgange. — obs. 72. p. 146. De latis lund)ricis mirae longitudinis. Historia tertia. Bemerkungen über den Widerwillen der Würmer gegen Galle, während er doch selbst cent. L obs. 60. p. 48. deren Vorkommen in der Gallenblase neben einem Steine beobachtet hatte, dieses als postmortal, wo die Blase mehr mit Wasser gefüllt sei, betrachtend. Bandwurmfälle, obs. 73. p. 147, De latis lum- bricis historia quarta. Fälle von Bandwurmabtreibung. — p. 795. Lum- bricorum succi usus et praeparatio. — cent. I. obs. 56. p. 46. De vermi- Aeltcre Quellen. 45 culis, abscessu in vcsica putride riipto, cum urlna excretis. Scheint ein Abszess zwischen Blase und Mastdarm gewesen zu sein. — obs. 57. p. 48. Colica ex vermibus, qnomodo curata; über 70 S})ulwiirnicr bei einem Kinde von zwölf Jahren. — obs. 59. p. 48. Ex vermiuni abundantia erosio gingivanim, ex qua tandem mors sequuta est. Aufressuiig des Darms und Eintritt der Würmer in die Bauchhöhle. Panarolus. Cysticercen auf dem Corpus callosum (vgl. Küchen- meister, Quellenstudien über die Geschichte der Cestoden, Deutsches Archiv für Geschichte der Medizin. Bd. II. H. 4). Nie. Tulpiiis. Observ. medicae, ed. Amstelod. 1G52. II. c. 42. Sah 40 Ellen Bandwurm in einem Tage entleeren (nach Tyson). Er hatte 1651 den Bandwurm als biceps beschrieben, gleichwie mit Schnecken- hörnern, nach Angabc des Henricus a Rügen, eines Verwandten des Patienten, welcher den Bandwurm entleert hatte. Er Hess dies aber her- nach weg und gab angeblich nach der Natur eine bei Tyson wieder- gegebene, sehr wunderliche, wie mit Augen und einem Schnäbelchen ver- sehene, jedenfalls das Ilinterende betreffende Abbildung. Bei der ersten Beschreibung sagt er ,, circa apicem summum villosum, attamen sine ullo oris hiatu". — Observat. medicar. libri 4. Amstelod. 1072. iuter alia de animalculis in hominum, aliorumque animalium visceribus repertis tractat. ibid. 1716. Leiden 1740 (nach Bibl. Modeer). — Obs. de sanguisugarum usu. Obs. med. Ed. V. Lugd. Batav. 1716. Lib. IV. cap. 14. p. 302. Olaiis Worin. Museum Wormianum. Arastelodami 1655. p. 255. Erhielt aus Norwegen unter dem Titel Vermes marini einige Seestern- arme. Er scheint au der Diagnose kaum gezweifelt zu haben, ohne die mehr als 200 Jahre spätere Wurmtheorie für die Echinodermen vorzu- ahnen. — p. 214 erwähnt er die Tamarinde und p. C)S gci)nlverte Astroites, Steinkorallen, als Mittel gegen die Würmer der Kinder. (xodofr. Celliiis. Commentaria in libros Galeni de curandi ratione per sanguinis missionem, de hirudinibus. Argentorati 1652. Wartliou. Adenographia. 1656 (nach Davaine). Sah Hydatidcn mit dem Urine entleeren. P. Borellus. Tractatus de vernnbus aceti. 1655. Angehängt Obser- vationum microscopicarura Centuria. 1656. p. 7. De vermibus aceti: Ver- mes serpentiformcs, summitatem liquoris petunt respirandi causa. Waren also Essigfliegenmaden. — Obs. de haeraoptoide ab hirndine inscie dc- glutita. Hist. et obs. medico-physicae. Francof. et Lips. 1676. 8. ccut. 1. obs. 24. p. 33. Ileiirieiis a Moiiiicheii beobachtete 1655 zuerst die Wunnknoton an der Speiseröhre des Hundes. Thomae Bartholiui epist. med. cent. 11. Hagae comit. 1740. op. 56. p. 592 (nach Davaine). Wolf»-. Fraiizius. Historia animalium, jam denuo cmcndatins et correctius edita. ed. (>. Wittembergae 1659. p. 962. Pars V. cap. 5. De vermibus, lumbricis etc. „tamen hi vermes per medium dissecto corpore utraque parte vivere solent ... et naseuntur vermes in cori)oribus homnuim 46 Würmer. qiiandoqne naturalibus prursns similes, quantloque ut alias et jam aliae res, monstrosi valde et naturalibiis prorsus dissiniiles in iutestinis unde tandem in alia membra solent serpere prae fame. Fübrt Aldrovandi für die natürliche Entstehung an: vermibiis ex homine expulsis verrai- ciilos alios repertos fuisse, adeoque qiiosdam vermes intra horainem gene- rare alios vermes, sieut ex insectis generantur iuseeta. — p. 966. Liim- brici in intestinis triplices lati, teretes, valde parvi (Ascarides) qui naseun- tur in podice. — p. 1024. Lumbr. marinus. — Einiges ans den Citaten des Franz ins schon oben erwähnt. — Historia animaliura cum com- mentario et supplemento Joh. Cypriani. Dresdae 1687. P. V. cap. 9. De pancis aquatilibus insectis. p. 717. Sunt vermes qui nascuntur in tubulis vel siphunculis testaceis, rotundis, asperis, caudidis, levissimis, modo rectis, modo contortis et replicatis inter saxa marina et super con- charum vetustarnm tectis et sunt illi scolopendrae rnbrae similes. Sunt vermes, qui dicuntur vituli aquatici, quod a vitulis nou sine noxa bibantur. Sunt hirudines, quas . . . imbibi constat (Galenus); diese weitläufiger. Eruca marina, Hippocarapus, Lepus marinus, Scolopendra est alia marina, alia terrestris. Vescuntur scolopendris marinis, quasi vcrmibns pisces. — ■ Testacea und Crustacea stehen unter Pisces. Leon. Kotellus. De incidendae venae, cutis scarificandae et hiru- dinum applicandarura modo, Opera omn, 1060. p. 74. Fortuuat. a Juvattis. De Lumbricis. Basil. 1662 (nach Bibl. Modeer). J. Oodaert. Metamorphosis et historia naturalis Tnsectorum cum commentariis Joann. de Mej. Medioburgi. I. 1662. p. 52. Die Essig- älchen. p. 45. Eingeweidewürmer und Symptome derselben. — Uebrigens Vermischung der Würmer und Insektenlarven. Lazarus Kiverius. Opera medica uuivers. Lugduni 1663 et 1738. p. 310. Erste Erwähnung eines akuten Fieberzustandes aus Anlass von Würmern (nach Davaine). Fred, lliiyscli. Fand 1665 und einige Male weiterhin eine unge- heure Menge kleiner Würmer (Strongylus armatus) in Arterienerweiterungen des Pferdes. Opera omnia anatomica-medico-chirurgica. I — IV. Amstelod. 1721 — 1724. Dihicidatio valvularum, access. Opera omnia. 1737. Obs. anatom. cap. IV. obs. Vf. mit Abbildungen; obs. auat. chir. cent. p. 61. Sah den Strongylus gigas beim Menschen. Opera omnia obs. anat. chir. cent. obs. Ol. — Dilucid. valv. obs. 2. thesaur. VI. 113. — Leberegel. Dil. valv. cap. IV. obs. 18. ■ — Vermes in bronchiis pulmonum reperti, qui admodum tenues. Thesaur. anatom. VIII. No. 95. p. 24. Amstelodami. 1744. Ligula bramae; nach Rudolph! und Davaine. Joli. Christ. Froiiiaiiii. De convulsivis motibus a vermibus et re- medio ad hos. Mise. cur. med. phys. Acad. natur. curiosor. Decur. I. an. 6 et 7. 1675 et 1676, gedruckt 1677. p. 248. Fand bei einer grossen Leberegelseuche in 1663 die Egel auch bei ungeborenen Jungen. — De verminoso in ovibus et juvencis reperto hepate. Ibid. obs. 188. p. 249. Im Frühjahre 1666 fand ein Metzger keine Leber gesund. Man nannte Aelterc Quellen. 47 das Uebel Egeln, die Leber egeliclit und schob die Erkrankiing auf den Genuss des Egelkrautes, Serpentaria, oder die Nunnnularia. F. glaubt' der Name dieses Krautes sei mehr auf die Form der Pdätter gegründet. Ausfiibrliche Abhandlung. — De salubritate carnium animaliuiu hepate verminoso laborantium. obs. 189. p. 255. R. Hooko. Micrographia or some physiological description of minute bodies made by maguifying glasses, with observations and incpiiries there upon. London 1GG7 und 1745. Unter anderen die Vermiculi aceti be- treffend. Pecqiiot. Extrait d'une lettre de M. P. a M. . . sur le sujet -des vers qui se trouvent dans le foie de quelques animaux. Journal des scavants 1668. p. 66. Für Leberegel der Schafe Citat von Daubenton (Buffon, Allgemeine Geschichte der Natur, übersetzt von B. J, Zinck 1750) und von Davaine. IVilL Ramesay, Leibarzt Carl's IL Elmintologia or some physical considerations of the matter, origination, and several species of wormes, criiciating every part of the bodies of mankind, of all ages and consti- tutions, whereby it doth probably appear to be an epidemical disease, killing more, thcn either the sword or plague. London 1668. R. detinirt p. 4 : Worms are certain vermiculae and creeping creatiires, in the whole kind preternatural, ingendred in the intestines and all other parts of the body, of a thick gross, viscid humour or matter, having a vital principle in itself of its kind, stirred up and occasioned of a quickning and in- livening heat by putritication, hindring the function of the intestines and other parts of the body affected. Er denkt aber p. 9. auch an die Mög- lichkeit der Entstehung aus durch contagium belebten Effluvien oder wurmartigen, atomartigen Körperchen oder Fermenten, welche von ver- dorbeneu Körpermassen aus durch die Luft fliegen. Zu den Nachrichten über Würmer ungewöhnlicher Gestalt hat er sich eine Tafel mit 25 Ab- bildungen gemacht, welche meistens wunderbar genug ausgefallen sind. Einige lassen sich als Blutgerinnsel erkennen. — p. 23. Die Stellen, au welchen Würmer gefunden werden. Untersuchung über die Ursachen bis auf die Hexen. Er bespricht dabei alle Nahrungsmittel, Fleischartcn u. s. w., Wasser, Wein, Schnaps; Schlafen, Wachen, Stuhlverhaltung, Körper- bewegung, Stimmung, Einbildung. In der Kur beschränkt er sich auf diessbezügliche allgemeine Rathschläge und giebt keine Rezepte. Lazarus Messoiieiiius (Th. Bartholinus de luce hominum et brutoruni IIL Havn. 1669. p. 268). Hielt den Dracunculus noch für venac excres- centiam (nach Fuchs). Joli. Bottiiis. De natura vermium et lumbricorum in — de ortii et natura sanguinis. London 1669, angeführt in P. J. Sachs, Scholien zu Simon S chultzius, Vermium in virorum corporibus generatio singularis, in oculorum jjalpebris et auriuni cavitati- bus. Mise. cur. med. phys. Acad. nat. cur. 1671. Lips. obs. 24. p. 4;}. In beiden Fallen scheint es sich nicht um Würmer, sondern um 48 Würmef. Dipterenlarven gehandelt zu haben, so auch bei J o. Pilas, Vermls ex Spina dorsi, ibid. obs. 109. p, 180; bei Jo. Ferd. Hertodius, Vermes capitis, aus der Nase entleert, ibid. obs. 147. p. 220, wozu Sachs im Scholion zahlreiche Beispiele giebt, nicht minder bei Laur. Gi seier, Vermes in ulccrato cancro, ibid. obs. 148. p. 232. und bei Ehrenfr. Hagen dorn de vermibus aliquandiu post variolas cum urina rejectis (vermiculi alati, ((uid?), welche, so lange der Urin warm war, sich be- wegten. Joli. Falber, Lynceus. Not. in Recchum fol. (310. in P. J. Sachs Scholion zu Thom. Bartholini sanguis verminosus. Ibid. an. 1. 1070. Lips. 1G70. obs. 50. p. 147. Platte Würmer aus den Gallengängen des Rindes, bei den italienischen Metzgern Riscoli genannt. Faber wundert sich, dass sie solche bittere Stellen den süssen Blutbahnen vorzögen. Dieselben in der Gallenblase des Menschen (D. Galenus Wierus Hildano narravit cent. I. obs. 60. s. o.), im Leberblute des Menschen (Barth olinus in An. reform. L. I. c. 14. p. 80), bei Schafen und Rin- dern in den Darmschlingen (Hauptman de viv. mort. imagin. p. 201), in der Leber des Hundes (T ardin. Borelli cent. III. obs. 33). IL Dappert. Dissert. de Vermibus. Lugd. Batav. 1671 (nach Bibl. Modeer). F. Kedi. Experimenta circa generationem insectorum. Amstelodami. 1671. p. 302. Vermes vervecini vel arietini hepatis (neben vermes cervini capitis). Nimmt an, dass sie vom Gallengange in's Blut gelangen. — O.sservazioni intorno agli animali viventi, che si trovano negli animali viveuti. Firenze 1684. — Neapoli 1687. — De animalibus vivis, quae in corporibus animalium vivorum reperiuntur, observationes ; latine reddidit P. Costa. Amstelod. 1705. — Opera. Venezia 1687; Neapoli 1741; Venezia 1742; Neapoli 1762. — Opuscula naturalia. Amstelod. 1686. — Opuscula varia physiologica. Lugd. Batav. 1729. — Was Redi wohl am meisten Namen machte, war der Nachweis, dass die sogenannten Würmer im Fleische aus den Eiern der Schmeissfliege kämen und durch deren Abhaltung zu vermeiden seien, sowie der Nachweis gleicher Beziehungen zwischen sogenannten Würmern und anderen Insekten. Dieses wirkte zugleich auf die Begrilfe von der Entstehung der Eingeweidewürmer und reinigte diese Klasse. Er gab aber in dem Werke de animalibus vivis etc. ausser- ordentlich reiche Kollektaneen für diese Klasse selbst, welche untermischt waren mit anatomischen Daten theils über diese parasitischen und andere Würmer, theils über zum Vergleiche herangezogene Thiere, insbesondere die Schnecken, theils über die Wohnthiere. An die Fadenwürmer eines zweiköpfigen, bei Florenz gefundenen Schlangenmonstrums, welche den Anfang machen, reihen sich solche anderer Schlangen , vaterländischer und ausländischer Eidechsen, so des Varanus, der Schildkröten des Landes und des Meeres. Den Würmern gemeiner Thiere, des Hundes, der Katze, der Ratte, des Igels, der Fledermäuse folgen die von allerlei Beute, welche die Hoijägerei lieferte, des Fuchses, Dachses, Stein- und Edelmarders, Aeltere Quellen. 41) des Iltiss, Wolfes, Rehes, Sperbers, Falken, der Raben, Krähen, Störche, Reiher, Ohreulen, und von den Thieren der Hofmenagerie und des Giardino Boboli, Löwen, Bären, Antilopen, Adler, Schuhu, Schwan, Schneehühner, denen zahlreicher, auch seltner Fische die des Delphins, auch einige aus wirbellosen Thieren, (?) an den Ovarien eines Krebses, au Magen und Ovarien von Locusta gefundene. Solche Parasiten beschrieb er aus allerlei Theilcii, aus dem Verdauungsapparat, anfangend mit dem Oesophagus der Hunde u. a., den Vormagendrüseu von Wasservögeln, den Pylorialanhängen der Fische bis zur Kloake, der Bursa Fabricii und darüber hinaus, in After- taschen und Leistengrubendrüsen, aus Trachea, Bronchien, Lunge, Luft- säcken und Schwimmblase, aus Nieren und Harnleitern, mit besonderer Aufmerksamkeit in Cysten eingehüllte an den verschiedensten Organen, zumeist am Mesenterium, theilweise auch schon in Zerfall. Er fand beim Steinmarder und Hunde den von Andrea Cesalpino und anderen bereits beschriebenen Niereuwurm wieder. Er unterschied ihn, wie den Spulwurm des Menschen, von den Regenwürmern, deren Anatomie von Willis (s. hiernach) er begreiflicher Weise kannte und in der Be- schreibung des Nebendarms sowie durch Unterscheidung von Arten mit und ohne Sattel erweiterte, auf Mangel der Ganglienkette und auf die Verdauungs- und Geschlechtsorgane. Letztere beschrieb er auch von den Spulwürmern, von denen er Männchen nur wenig sab, und von See- und Süsswasserblutegeln. Zur Probe für die gegen Eingeweidewürmer an- e-esebenen Heilmittel machte er verschiedene Versuche an Regenwürmern, b'^o im Ganzen mit sehr unbefriedigendem Ergebniss. Er sah, dass das Wasser, in welches Eustrongylus gigas gelegt wurde, in die Leibeshöhle, nicht in den Darm eindrang. Vom Menschen kannte er Lumbrici teretes s. ro- tundi, Ascarides, Lumbrici lati und Cucurbitini. An dem Bandwurme sah er, wie bei dem von Katzen, Hunden, Wölfen, am Vorderende vier Punkte (Sauggruben). Er sab beim Hasen, ausser Oxyuris, den Cysticercus pisi- formis und den ihm vom Vieh bekannten Leberegel. Dass jener das Ei zu diesem sei, musste er verwerfen, da die Flüssigkeit nicht gleich der der Eier durch Kochen gerann, das erste chemische Experiment über diese Flüssigkeit, später für Hydatiden von diagnostischem Werthe. Die Zahl der Würmer in einer Colonbucht einer Landschildkröte berechnete er auf 72,000. Dass die Filarien bei Fischen etwas mit der Fortpflanzung der Aale zu thim hätten, konnte ihm nicht mehr einfallen, da er das Hinabgeben der Aale zum Meere für das Laichgeschäft und das Wieder- aufsteigen der jungen Aale kannte, deren Fang im Arno nach Millionen zählte. Es handelt sich in den Beobachtungen des Redi meist um Nema- toden. Doch kommen ferner nicht allein, wie man schon aus obigem er- sieht, Bandwürmer nebst Blasenwürmern und Trematoden vor, sondern auch andersartige Scolices von Bandwürmern und Echinorhynchen. Trotz un- genügender Beschreibung und gänzlichen Mangels systematischer Führung . lassen sich durch die Angabe der Wohnthiere und Sitze die meisten auf geführten Arten ziemlich sicher feststellen, wie das Gmelin, Rudolphi, , 4 Broun, Klassen des Tliier - Reichs. I\ . 1 . ^ 50 Würmer. Die sing und andere unternommen haben. Von Würmern anderer Gruppen, als schon erwähnt, finden wir noch die Scolopendre, Lumbri- chetti e vermicciuohizzi in selbst gemachten Wohnungen auf Microcosmus marinus und Istrice mariua oder Aphrodite hystrix, über deren Identi- fizirung mit der von Jacob Öliger beschriebenen Form Redi Zweifel hegt. Thom. Willis. De anima brutorum quae hominis vitalis ac sensi- tiva est. Oxonii. 1672. I. p. 47. Lumbrici terrestris descriptio. Inter Brnta sanguinea frigida, lumbricus terrestris, infimi licet ordinis jure cen- setur; utpote cujus humorem arroifia patet cruentum esse: animalculum hoc, licet vile et contemptibile habetur, organa vitalia, nee non et alia viscera, et membra divino artificio admirabiliter fabrefacta sortitur; totlus corporis compages (uti et plurium insectorum exanguium) musoulorum annularium catena est, quorum fibrae orbiculares contractae, quemque annuluni, prius ampliim, et dilatatnm, angustiorera et longiorem reddunt. Nam proinde cum portio corporis superior elongata, et exporrecta ad spacium ulterius extenditur, ibidemque piano affigitur, ad ipsum quasi ad centrum portio corporis inferior relaxata, et abbreviata facile pertrahitur: Peduneuli serie (piadruplici, per totam longitudinem lumbrici disponuntur; his quasi totidem uncis , partem modo haue , modo istam, piano affigit, dum alteram exporrigit aut post se ducit. Supra oris hiatum proboscide, qua terram perforat, et elevat, donatur Supra oris hiatum, cere- brum mole perexiguura, ac instar bullae albescens apparet: dein paulo inferius, Oesophagus cum musculis locatus, ductu inde recto, ad veutricu- lum descendit. Juxta suramitatem oesophagi, cor palpitans, et reciproeas systolwj/ et diastoL'lj' vices (sicut in Brutis perfectioribus) habens, locatur: ex utroque cordis latere, et inde paulo inferius, corpora albicantia, et nonnihil globosa, utrinque in tres velut lobos distinctos constituuntur. Horum duo superiores nitidius albescunt, et minores sunt; infimus globu- lus, utrinque duplo major, et instar farciminis oblongus existit; inter haec corpora albicantia, et magis retro, globuli alii minores, (juasi carunculae exiguae et subflavae in duplici serie, scilicet utrinque modo quatuor, modo quinque, aut plures disponuntur. Ductus sajiguinifcri insignes medio horum corporum incedunt, inque iis pulsatio notabilis , velut in cordis vicinia, conspicitur. Quibus nominibus praedictae partes insigniri debeant, et qui- bus usibus inscrviant, diu ambigebam, quippe nuliam in iis cavitatem dissecando, aut per fistulam insufflando deprehendere potui: ex his auteni globuli ([uidam aperti, et expressi humorem lacteum exudabant, unde su- spicio statira orta est, eos corpora spermatica esse; quod item verisimilius vidcbatur, quoniara in omnibus lumbricis hae partes non eodem ritu con- formantur: porro satis obvium est, lumbricos coeuntcs, non sicut pleraque alia bruta, directo sexus utriusque situ, circa caudas, sed prope capita, rautuis ex adverso amplexibus sc stringere. Tandem mihi saepius, et peuitius in(iuirenti, res extra dubium sistebatur: nam forte lumbricum quendam gravidum dissecans, corpora albicantia majora, et sub farciminis speeie oblouga, ovis quamplurimis referta comperi : Porro e regione horum Aeltcre Quellen. 51 corpornra in pectore Inmbrici, duae papillae candicantes, cum foramimilis eminent, quae Iiimbrici piidenda esse videntur Infra haec corpora albicantia, ventriculus mole insignis, et cavitate satis ampla pracditus, in tres regiones, seil ventres divisiis, locatur. Ex horum infuno intestinum procedeus, diictu recto, et longo iisqiie ad caudam det'ertur, et toto spatio a singulis musculorum aunularium interstitiis ita compriniitur, ut, instar coli in perfectis animalibus, in plures quasi cellulas divisum appareat. Intestino hoc per longum dissecto, et stercoribus amotis, in fundo ejus, vas subflavi coloris toto ductu, sc. a cauda usque ad ventriculum, dispo- nitur; ibidem vero emergens, et stomacbi parietes perreptans, usque ad Caput exporrigitur: hoc vas revera tiibus est, qui per tistulam inflatus cavitatem amplani prodit; cnmque ductibus et vasis istis, quae Malpigius super insectorura ventriculum et intestina exporrigi notavit, analogus videatur, eum hepatis ac mesenterii loco esse jure suspicamur. In quibus- dam lumbricis circa caudam ex utroque intestini latere plura interdum ova, tunc ad excludendum parata, reperimus, quae qiiidem a partibus genitalibus illic descendisse visa, per ductus in anum patentes foras edun- tur. Haec de lumbrici supinati, et aperti partibus internis : si pronus idem teneatur, in summitate dorsi, juxta niarginem cujusque annuli, Ibramina toto lere ductu a capite ad caudam continuantur; quibus si per fistulam insufflaveris , mox partes subjectae intumescent, intestini stercoribus, huc, illuc, sursum, aut deorsum propulsis : bis foraminibus, si premautur, liumor albus, viscosus, et interdum lacteus exudabit, qui videtnr mucus cavitates istas illinens, et contra aeris inclementiam munieus. Procul dubio haec foraminula totidem tracheae sunt, quae, procut in exanguibus insectis, numerosae ac per totum corpus dispeisae, pulmonum vices supplent, atqne aerem pro inspirando liquore vitale nitrosum hauriunt, eundemquc mox effoetiim egerunt. Attamen contra hoc objicitur, quod lumbricis res])iratio minima, ac interdum fere nulla, snfficiat. Quippe nonnunquam illi, supra tres menses alta tellure reconditi, latere ac vivere possuut; quinimo si trachearum foramina oleo illinantur, illi, non prout insecta exanguia, statin! emoriuntur; sed oleo immersi, adhuc illae, si in eo natant, et diu supersunt : attamen si calorem iis vel moderatum adbibeas, cito intcreunt : idem fere de piscibus,'ac imprimis testaceis et crustaceis, observamus. Icones lumbrici anatomen exhibentes in tabula quarta dcscril)unnir. G(. Reitmeyer. Dissertatio de lumbricis. Altdorf 1673 (nach IJibl. Modeer). Oiiil. Heilerden. Observatious on Ascaiides. Act. med. anglica. I. p. 45. . ^ ., Tlieod. Kerkriiig'. Specilegium anatomicum. Amstelodami 1070. obs. 7.i. p. 153. Beobachtete bei Hunden zahlreich den Strongylus gigas, auch p. 121 im Ureter. — p. 154. De ascarldibus copiosissimis in ibetu; smuil de Ascaridibus lumbricoidibus in foetu sex et dimidii mensium \Tntriculo congestis. „Authentischer" Fall von Vorkommen von Würmern m einem Fötus von 6V. Monaten. Die Würmer, ähnlich den gewöhnlichen der 4* 52 Würmer. Kinder sollen innerhalb einer Membran im sehr erweiterten Magen ge- legen haben. Man wird wohl annehmen dürfen, dass es sich um Fliegen- maden gehandelt hat, nachdem eine Fliege Gelegenheit gehabt, in den Schlund des geborenen Fötus ihre Brut abzulegen. Nicht minder dürfte dies gelten für die au einer anderen Stelle angeführten, „die gan- zen Eingeweide füllenden, kaum nadelspitzgrossen" Würmer (nach Da- vaine u. a.). J. Th. Sclieiick. Dissertatio de vermibus intestinornm. resp. Rynerus. Jenae 1670. P. s. Syh^ Boceoiie. Recherches et observations naturelles touchant le corail. . . Le sangsue du Xiphias. Paris 1670. Graspar de Reies, Elysius jucundarum quaestionum campus. Franco- furti 1670. p. 426, Th. Bartlioliims (s. u.), Franc. Raiiehiinis, de morb. puerorum sect. 2. cap. 6. p. 348. und Petr. Borelliis, Histor. et ob- servat. medico-physicar. centuriae Francof. et Lips. 1676. cent. I. obs, 28. p. 38. waren nach Fuchs sämmtlich Vertreter der thierischen Natur des Dracunculus. Clir. Fr. Garmaiiii. Vermes intestina perforantes, restituto aegro. Mise. cur. med.-phys. Acad. nat. cur. an. 1. 1670. Lips. obs. 145. p. 321. Heiiricus Volgiiadi. Vermes intestina perforantes morieute aegro; ibid. obs. 146. p. 322. Appendix, p. 35. Saiii. Ledelius. Ibid. an. 3. 1672. De verme bicipiti. Ein Bauer soll auf ein von diesem Arzte erhaltenes Abführmittel einen zweiköpfigen, fingerlangen Wurm entleert haben. — Observ. de hirudinibus pnellam enecautibus. Ibid. an. 2. obs. 142. p. 310. mit Citaten von verschiedenem dahin Gehörigen. — De epilepsia a verme. Ibid. Dec. III. an. 2. 1694. Lips. 1695. Obs. 133. p. 194. Angeblich nach mehrjährigem Bestehen durch Ausbrechen eines Wurmes geheilt. — De ascaridibus ani men- struatim prorumpentibus. Ibid. an. 5 et 6. 1697 et 1698. Francof. et Lips. 1700. obs. 218. p. 503. — De evomitione vermis (Spulwurm). Ibid. an. 7 et 8. 1699 et 1700. Berol. Francof. Lips. 1702. obs. 61. p. 101. Martin Lister. Letter concerning animated Horse-hairs, rcctifying a vulgär error. 12. Apr. 1672. Philosoph. Transactions, giving some accounts of thepresent undertakings, studies and labours of theingenious inmany con- siderable parts oftheworld. VII. fortheyear 1672. London. Unter Beziehung auf Aldrovandi, welcher die Meinung, dass der Gordius aus Heuschrecken komme, schon kannte, aber nicht billigte. Lister fand ihn in flachen, schwarzen Käfern ('? Blatta). — Part of a letter from Fort St. George in the East-Indies, giving an account of the long worm which is troublesome to the inhabitants of those parts. Ibid. XIX for the years 1695 — 1697. London 1698. p. 417. Der Autor selbst litt an dem Wurm und halte das Abreisseu desselben schwer zu büssen. Tli. Bartholiiius. Sanguis verminosus. Mise. cur. med.-phys. Acad. nat. cur. an. 1. 1670. Lips. obs. 50. p. 147. Sein Chirurg habe „vermi- Aeltere Quellen. c_o uantem sanguinem^' aus der Ader gelassen „qiiod etiain alii videriint aiithores, ex sauguiuis putrediuc, forsan ex assiinitis veruiiculis . 1687. Norimb. 1707. Obs. 31. p. 85. Ein Mönch in Mailand habe mit dem Urin zwei Würmer von drei Ellen Länge entleert. J. Dan. . Nach Mein hart von Lüchtringen (um 1200), Fragmenta rerum mirabilium ad an. 977 ging Astihulf elend zu Grunde, weil er die ihm anvertrauten Reliquien des Crispus und Crispinianus von profanen Händen hatte an- fassen , sie sogar hatte anspucken lassen. Nach sehr schweren Erschei- nungen, Krämpfen, Bluthusten, Herzklopfen, Bauchgeschwulst, Geschwüren, Harnverhaltung entleerte er durch Mund und After eine Menge Würmer, welche auch noch 1039 an der Leiche krochen. Diese Geschichte wird auch erwähnt von Dithmar, Bischof von Merseburg, Alexander Comes delnsula, 1180, und von Späteren. Paullinus beleuchtet sie mit Betrachtung der Eingeweidewürmer, falscher und wahrer, an Hand einer ungemein reichen Literatur. — 78. Heilung angeblicher Wutli bei einem Hunde durch Abtreibung eines ungeheuren Spidwurms mit Theriak, Mithridat und Silber. — De lurabrico terrestri schediasma, variis memorabilibus, curiositatibus, et observationibus illustratum. Francof. et Lips. 1703 (nach Bibl. Modeer). Joli. Jacol). Wepforus. De apoplexia. 1675. p. 56. Dass die Dreh- krankheit der Schafe und Rinder durch eine Wasserblase im Gehirne veranlasst werde. — De cicuta a(iuatica. Basil. 1679. Fand bei einer kleinen Katze den Darm ganz voll Spulwürmer (nach Brera und Davaine). — Ventriculi tumor verminosus cum foUiculo. Mise. cur. s. ephcmerid. Decur. IL an. 7. 1688. Norimb. 1716. obs. 16. p. 26. Bei einem Hunde eine Geschwulst am Magen mit Würmern. Annahme der Verbreitung des Samens mit dem Blutstrome. — p. 33. Wahrscheinliche Beobachtung von Echinorhynchus gigas. — De vermibus ventriculi lupini. Ibid. an. 8. 1689. Norindj. 1690. obs. 1. p. 2. In einer Geschwulst der Magenhaut von Heyse gefunden. — Ibid. an. 9. 1690. p. 440. Grandines pulmonum aliorumque partium cum phthisi. Beim Menschen in den Eingeweideu verbreitete Finnen. Die Muskeln wurden nicht untersucht. Auch Finnen von der Henne, den Haseueingeweiden, Schweinelungen. Hielt erst die inneren Membranen für einen Wurmkörper, wurde aber bei weiterer Zer- gliederung daran irre. — an. 10. obs. 171. Dracunculus. Dan. Crügerius. Contra lumbricos remediiim novura. Ibid. an. 7. obs. 241. p. 454. Zu den bis dahin gebräuchlichen Mitteln, Santonicum, Corallina u. a. werden als Hausmittel Asche von Hopfenzwcigcn und nach Matthiolus Hopfensamen aufgeführt. Jo. Mattli. Fal)cr. Vermes ventriculi liipini. Addenda ad Decas 11. an. 8 (Append. zu Mise. cur. an. 9. 1690). Norimb. 1691. p. 455. Erwähnt unter anderen des in der Niere des Prinzen Ernst gefundenen Wurmes nach Janson. Doceomens. in Mcrcur. Gall. Belg., des in der Wolfs- niere von Job. Bau bin. Joacliimus Jimgius (1587-1657). Historia vermium e mss. schedis B. Autoris a Johanne Vagetio, aliisque viris p. m. praeclaris hdeliter 64 Würmer. eruta et erudito orbi, qnaDtiim per obvenientem calamitatem liciiit, com- rannicata. etc. Hamburgi 1691. Als das Haus mit den naebg-elasseneii Manuskripten des w. Rektor Jung ins in Hamburg sowie mit daraus gemachten Auszügen abbrannte, erlitt der Kurator des wissenscbal'tlicben Nachlasses Vagetius selbst tödtliche Brandwunden. Das hier von Jo. Garmevs herausgegebene ist auch in Betreff des behandelten Gegen- standes nur ein Bruchstück. Es handelt fast nur von Insektenlarven. Es kommen vor die hyita und der Wurm in den Klauen der Schafe, wenige alte Stellen über Eingeweidewürmer. Von den Regenwürmern heisst es, wohl im Anschluss an Mo uff et, p. 26.: Lumbrici nee per sinus moventur, ut serpentes, nee fluctuatim, sive arcuatim, ut Erucae bi- pedes (Spanner), sed contrahendo corpus in minorem et extendendo in majorem longitudinem. Es ist möglich, dass ein zweiter Abschnitt de Vermibus in volatilia non transformabilibus vorhanden war. Uebrigens finden sich in diesem schon Schemata für Eintheilung der Tintenfische und der Krebse. U. Heiiitke. Lumbrici morborum symptomatorumque gravium causae. Mise, cur. s. ephemer. Decur. II. an. 10. 1691. Norimb. 1692. obs. 47. p. 93, Als Medikamente Absinth, Jalappa, Sem. Santon., Calomel, Rhabarber. Joh. Christ. Maekius. Post vermem aculeatura puer et post lum- bricos rejectos alii reviviscunt. Lumbricus in se ipsum constrictus excer- nitur. Ibid. obs. 104, p. 187. Neben zahlreichen kleinen Würmern einem Knaben angeblich eine Insektenlarve mit sechzehn Füssen und starken Kiefern abgegangen, obs. 105. p. 190. J. F. Below. Dissert. de vermibus intestinorum. Ultrajecti 1691. Pli. Boiininii. Observationes circa viventia, quae in rebus viventi- bus reperiuntur, cum micrographia curiosa. Romae 1691 (nach Bibl. Modeer). Aiit. v. Leeuiveiilioek. Extract of a letter concerning the salts of wine and vinegar etc. Philos. Transact. vol. 15 for 1685. London 1686. No. 170. p. 964. Vinegar eels. Ueber die Thorheit, dass manche diesen die Schärfe des Essigs zuschrie])en. — Anatomia seu interiora rerum ope microscopiorura detecta. Lugd. Bat. 1687. 1. p. 69. Würmer von Fröschen. — 2. p, 36. Dass die Comedones keine Würmer seien. — Continuatio epistolarum, Ibid, 1689. Aus Würmern in Fussgeschwüren Fliegen er- zogen. — Arcana naturae detecta. Delph. 1695, — Lugd, Bat, 1722. p, 43. ed. Delph, Bat, p, 45: Brief vom Sept. 1683. — Epist. 75. oct. Kai, Quintil, 1692, circa mensem Majum exiguos rubros vermiculos (sc, Cucul- lanus elegans, nach Bloch 's Meinung, 1782, p. 2G, Echinorhynchus) in- veni in Anguillularum intestiuis, ex quibus postea fierent Anguillae. Ar cana naturae detecta, Lugd, Batav, 1722, p, 313, ed. Delph, Batav. 1697, p. 319, 343, — Letter concerning the worms in sheeps livers, gnats, and animalcula in the excrements of frogs. Philos, Transact. vol. 22. for 1700—1701, London 1702, No, 261, p. 509. L. wollte die vermeintlich mit dem Getränke einwandernden Würmer im freien Wasser suchen und Aeltere Quellen. (35 fand Miickenlarveii. Er glaubte, tlass die Würmer in die Gallengünge einwandern. — Arcaua naturae, epistolis ad cel, Philosophorun« coUcgiuni comprebensa. ed. 2. Lugd. Batav. 169G. p. 5. Anguilhilae vivae in aceto. — Continuatio arcanoruni naturae detectorum, qua continetnr ((iiidqnid bactenus ab auetore lingua vernacuLa editum, et in linguam I^atinam transfusum non fuit. Delpbis Batavorum 1()97. p. 57. Würmer in Magen und Leibesböble des Härings und Vermutbung über die Weise des Ge- hingens in letztere. Bebandelt übrigens aucb Insektenlarven als Vermes. Ebenso in ed. Lugd. Batav. 1722. — Epistolae ad Soc. R. AngHcam. ed. Liigd. Batav. 1719. Epistola 144. v. Febr. 1702. De animalculis repertis in aqua canali plumbeo reperta (Rädertbierchen). — A letter to tbe Royal Society concerning Animalcula on tbe roots of Duck-weed. Pbilos. Transaet. for 1704-5. London 1706. No. 295. p. 1784. Melicertes. No. 289. p. 1525. Rotifer. — Letter concerning wornis observ'd in sbeeps livers on pasture grounds (3. Novbr. 1703). Pbilos. Transaet. vol. 24. for 1704 — 1705. London 1706. No. 289. p. 1522. Da aucb obne eine Ueberscbwemmung der Weiden die Scbafe Leberegel, bottiens, bekamen, glaubte er die Ur- sacbe dazu (Animalcules) nur auf dem Lande sucben zu dürfen und bielt dafür, dass den ganzen Winter bindurcb tiberscbwemmte Weiden frei da- von sein möcbten. Aus einer Probe Erde trieb er gestreckte weisse Wür- mer, Encbyträiden , aus. — Continuatio epistolarum datarum ad longe celeberrimara Regiam societatem Londinensem. Lugd. Batav. 1715. p. 95. Deutliche Bescbreibung von Rotifer. — Arcana naturae detecta. ed. Lugd. Batav. 1722. p. 365. epist. 78. vom Febr. 1694. De Verme multimembri, quem Vermem latum vocant (und über äbnlicbe Würmer in Anguilla, Rbombus, Trutta, Cyprinus latus (Bracbsen), letztere in der Leibesböble). Meinung der Uebertragung der Embryonen solcber Würmer von Fischen auf den Menseben mit dem Wasser; Widerstand der Würmer gegen Heil- mittel, besonders gegen Sem. Santon. Casp. Commelinus. Dissert. de Lumbricis. Lugd. Batav. 1694 (nach Bibl. Modeer). Jo. (xeorg. Urubclius. De verme umbilicali bistoria. Mise. cur. s. Ephemer. Dec^IV. an. 1. 1694. Lipsiae. Wegen Leibschmerz wurde eine Schmerle aufgebunden, welche ihrerseits vom Wurme in vier Stunden verzehrt wurde nebst einem Theile einer zweiten, ihrer Aufgabe, den Wurm hervorzulocken, jedoch nicht nachkam, indem dieser nicht durch- brach, sondern durch den After abging. Hierbei die Literatur des „Vermis umbilicaris". Aml)r. Steg-maimus. De oleo lumbricorum (terrestrium) optimo trau- matico interno. Ibid. obs. 9. p. 24. Zwölf bis fünfzehn Tropfen als herr- liches schmerzstillendes Mittel. R. W. Craiise. Diss. de hirudinibus. Resp. J. L. Kamp er. Jeuae 1695 (Citat nach Dana). Thomas Molyiieiix. Account of a not yet described Scol()i»cndi-a marina. Philos. Transaet. 19. for 1695-1697. London 1698. No. 22j. 5 Brunn, Klassen des Tliiei-Keichs. IV. 1. *' (5ö Würmer. p. 405. mit Abbildungen, (Aphrodite) 72 Füsse, 72 Flossen, breiter als die von Rondelet, Gesner, Greviniis, Aldrovandus beschriebene Scolopendra marina. Nennt sie Scolopendra marina a capite latiori versus caudam sensim gracilescens, limbo, pulcherrime hirsuto spiniilisque crebris interstineto e mare hibernico. Dale No. 249. meinte, dieser Wurm sei von Rondelet als Physalus beschrieben. Molyneux widerlegt das vol. 21. for 1699. London 1700. No. 251. p. 127, gestand aber der oben ange- führten Mittheilung von Oligerus die Priorität zu, wie sie auch Aldro- vandus Lib. V. de Insect. cap. 15. p. 636 als Scolopendra marina lato corpore subcastaneo velut pedibus iunumeris longiusculis aurei coloris schon beschrieben habe. Petr. Rommelius. De tumore magno lateris sinistri a vermibus. Mise. cur. s. Ephemerid. Dec. III. an. 4. 1696. Francof. et Lips. 1697. Obs. 18. p. 39. — De asthmate a verme. obs. 19. p. 41. Schröter. Ibid. obs. 46. p. 123. De atrocissima cephalalgia ex teredinibus, quae per aurem dormienti viduae irrepserunt, causata. Führt dabei als Beweis der allgemeinen Verbreitung der Würmer au: dum nee parvam in sectione foetus mortui statim a partu animam exhalantis ad- invenerim vermium copiam. Marcello Malpiglii (1628—1694). Opera postuma. London 1698. Beschreibung der Finnen als Würmer mit einem Wortlaut, welcher sehr wahrscheinlich macht, dass er Hartmann nachging. — Die Leberwürmer des Menschen und der Thiere werden cucurbitini genannt. — Wurm- hydatiden beim Igel. Joli. Lanzoni. De vermibus per tussim rejectis. Mise. cur. s. Ephem. Dec.IIL an, 7 et 8. 1699. et 1700. obs. 72. p. 118. Bei Peripneumonie mit ge- waltiger Blutung und Tod. Er führt dazu an Fei. Platerus, Prax. tom. III. De animal. excretis. c. 13. lib. 2. p. 786. — De verminosi abdominis tumore. Ac. Caes. N. cur. Ephemerid. sive observ. medico-physicarum Centur. 1. et 2. Francof. et Lips. 1712, obs. 39. p. 108. Wurmabszess einige Finger breit vom Nabel mit Kanal vom Ileum aus. Tod. — Vermis per vomitum ejectus. Ibid. Centur. 5. et 6. Norimbergae 1717. Obs. 95. p. 177. Ein Wurm von 27 Palmen (die kleine Palme gleich Vi Fuss) Länge ausgebrochen von einem Herrn von Royer, welcher seinen Ileisshunger mit bis 64 Pfd. Speise und Trank an einem Tage nicht stillen konnte. 0. Bidloo. Brief an Leeuwenhoek wegens de Dieren in de Lever der Schapen. Delft 1698 (nach Bibl. Modeer). Lugd. Batav. apud Jordan, Luchtmans. 1698. Inhalt in Phil, transact. vol. 22, for 1700—1701. London 1702. No. 263. p. 571. Beschrieb Augen, Herz und eiartige Körperchen, hundert gleich einem Sandkorne; nahm 870 Würmer aus einem Thiere, Sie fänden sich in Hirschen, Kälbern, Menschen, Glaubt, das Vieh esse die Eier mit; sie kämen mit dem Chylus in's Blut und dann in die Leber, Allgemeine Betrachtungen über die Würmer als Krankheitsursachen, Ver- stopfung von Organen, im Blute u, s. w, — Exercit, anat, chir. decas, Lugd. Batav. 1704, p, 18 (nach Davaine). Eine Mittheilung des Cossonius Aeltere Quellen. (;7 über Entleerung von mehreren Pfund Hydatiden mit dem Stuhlgange. — Bei II. Meissner, Schmidt's Jahrbüclier 1871. 152. p. 116. finde ich Bidloo an. 1(>99. citirt für Behandlung der Muskelechinokokkeu. Cliaras. Hist. de l'Academie Royale des sciences. ed. 1733. Tome II. p. 131. Aus 1694 ein Fall von Echinoeoccusblase, grand nombrc d'especes d'oeufs ou de poches fermees, am Schenkel einer Nonne ; ganz zusammen- geworfen mit Abszessen. Engell). Kämpfer. Dissert. medica inaugur. sistens decadem ob- servationum exoticarum. Lugd. Batav. 1694. U. a. De Dracunculo Per- sarum. Auch in K. Amoeuitatum exoticarum politico-physico-medicaruni, Fasciculi V. Lemgov. 1712. III. obs. 4. p. 524. Dracunculus persarum in littore sinus persici. Zweimal lebend aus dem Hodensack extrahirt (nach Rudolph!). Dodart. 12. Juni 1697. Regiae scientiäe Academiae historia. lib. V. cap. 5. § 8. p. 454. auct. J. B. du Hamel. Paris 1701. Fall von Hyda- tiden, deren Ursprung er in der Erweiterung der Lymphgcfässe sucht. Ilcnr. Snellen. Dissert. de animalculis in ovino aliorumve animan- tium hepate detegendis. Lugd. Batav. 1698 (nach Bibl. Modeer). Cocliou Dui>uis. Histoire de l'Academie Royale des sciences. cd. 1733. Ein Fall einer fünfzehn Pfund schweren Echiuokokkusblase im Leibe eines Mädchens. Mery. Strongylus gigas (ver de 2^2 pieds de longueur) aus den Niereu des Hundes. Ibid. Tome II. p. 211. aus 1698. Beschreibung der llaut- muskulatur. Martin Martin. Observations in the North ■ Islands of Scotland. Philos. Transact. 19. for the years 1695 — 1697. London 1698. p. 728. The children of Ferintosh in Ross, are taught from their infaucy to drink acpiavitae, aud are observed never have any worms. Soye. UIceration of the colon with a clew of worras. Ibid. p. 718. Gr. E. Stalil. Diss. de sanguisugarum utilitate , respondente J. Jer. Colero, Hai. 1699; 1718. — Diss. de Lumbricis terrestribus , eorumque usu medico. resp. J. C. Fritschio. Hai. 1698. 1718 (nach Dana und Bibl. Modeer). llcinli. Wagner. Obs. de verme fasciali 12 ulnarum innoxie per alvum excreto. Nov. Litt, maris Balthic. 1699. p. 300. — Anatome juvenis lumbricis vesicae urinariae et tabe defuncti. Acad. Caes. Leop. Natur, cur. Ephemer, sive observ. medico-phys. Centur. 1. et 2. obs. 170. p. 363. Fistel zwischen Harnblase und Colon. J. C. Bautmann. De verme in lapide reperto. Mise. cur. s. Ephcm. med. phys. Germ. Acad. nat. cur. Dec. HI. an. 7. et 8. 1699 et 1700. p. 51. obs. 28. lloiigliton. Bulimia caused by worms. Philos. Transact. vol. 22. for 1700-1701. London 1702. No. 264. p. 598. C. Ph. Limmer. Diss. de vermium in corpore humane gcuerationc. 1699 (nach Bibl. Modeer). 5* ^8 Würmer. Nicolas Andry. Traite snr la generation des vers clans le corps humain. Paris 1700. — Paris 1741. I. IL — Eclaircissement sur le livre de la generation des vers dans le corps de rbomme. Paris 1704. — De la generation des vers dans le corps de Thomme, de la nature et des especcs de cette maladie, de ses eifets, de ses signes, de ses prognostics: des moyens de s'en preserver, des reraedes pour la guerir etc. Amsterdam 1701 (suivant la copie de Paris), avec trois lettres ecrites a Taiiteur sur le sujet des vers; les deux premieres d' Amsterdam par M. Nicolas Hart- soeker (von 1699) et Tautre de Rome par M. Georges Baglivi. Auch mit Abbildung des 1698 abgetriebenen, sehr grossen Bandwurmes mit dem gut erkannten und ziemlich gut abgebildeten Kopf mit den so- genannten Augen, den warzigen Erhebungen an den Kanten der Proglot- tideu, auf welche zu ein blauliches Gefäss führen soll, nach der Abbildung 16', aber nach der Beschreibung nur 4 Ellen und 3" lang. — In der Kritik sagte der k. Leibarzt M. de Saint Yon: Les gens aisez mangent et boivent si 6pouventablement, et les miserables vivent si pauvrement, qu'il est impossible que dans les uns et dans les autres, il ne s'engendre une tres grande quantite de toutes sortes de vers. — Bezieht in der Ein- leitung sich auf das Monstrum von Payerne des Fabricius Hildanus. Nennt den Bandwurm Insecte. Die von ihm gegebenen Nachbildungen lassen annehmen, dass »Spigelius ein Stück Bothriocephalus, Fabricius vielleicht ein Stück von Taenia serrata des Hundes dargestellt habe, wäh- rend die Figur des Tulpius, mit Missverständniss über das Vorderende, wohl einen ganzen Bothriocephalus mit verzerrtem, hier dem Kopfe eines Hundes verglichenen Hinterende hat darstellen sollen. Auch T. cucume- rina ist abgebildet. Er schliesst sich der Meinung von Platerus (Mit- theilung bei Sennert. lib. HI. p. 2. cap. 5) an, dass es beim Menschen zwei Bandwurmarten gebe, und setzt der hier betrachteten Taenia solium mit schwarzem, mit vier Oeffnungen versehenen Kopfe, comme un poireau, welche ihren Namen davon habe, dass sie stets allein vorkomme, und welche vermuthlich Taenia saginata Göze war, die Taenia ordinaire ent- gegen, bei welcher man nie einen Kopf sehe (? Bothriocephalus). Zwischen den Würmern werden auch Insekten, Tausendfiisse, Insektenlarven, Milben, ein Bluttrombus abgebildet. — p. 52. le long du millieu du corps, par dessus, comme une longue epine pleine de noeuds. — p. 55. Die mam- melons als poumons. Die globules (Knlkkörperchen), nach Bellestre, welchem A. beitritt, Eier, könnten vielleicht aus den mammelons hervor- gehen , vielleicht zwischen den Ringen , indem die Verbindungen sich gleich Kiemen öffnen und schliessen möchten. — p. 57. Quand les oeufs sont sortis du ventre du ver, ils grossissent, et ne pouvant prendre dans les intestins assez de nourriture , pour se developper entierement, et y faire eclotre leur ver, ils sont entrainez avec les excremens; la raison pourquoy ils n'y trouvent pas assez de nourriture c'est que le ver d'oü viennent ees oeufs, consume seul toute la nourriture qni leur serait ue- cessaire . . . . il faut remarquer que cette sorte de ver se nourrit de ehyle, Aciterc Quellen. gg aussi celui-cy eu etcait-il tont plein quand il est sorti, et il rendit bcau- coup qiiand je Pens mis daiis l'eau de vie . . . p. 58. A. glaubt, der Wiiini stecke mit dem Kopfe im Pylorus, nur die Galle halte ihn vom Auisteigcu in den Magen ab; theilt des Hippocrates Meinung, dass dieser Wurm vereinzelt lebe. — p. 60. Dieser Wurm sei beweglicher als der gemeine, welcher, wie Platerus bemerkt, mehr von der Pflanze an sich habe. A. tritt Fernel und Perduleis entgegen, welche ihn mit dem gemeinen und selbst mit der cucurbitaire (d. i. der vereinzelten Proglottide oder einer Kette solcher ohne Kopf und Hals) identifizirten, während Aetius, Aegineta, Arnauld de Villeneuve, Manardus, Trallianus, Aldrovandus eine sehr lange Art vom communis und cucurbitinus ver- schieden annahmen. Die Art der Bewegungen führt A. für die Einheit- lichkeit in einer Kette von cucurbitinae an. — p. 64. Die schuppige Be- schaffenheit, nach Dunus, versteht A. aus der Gliederung. — p. 61). Würmer im Magen eines Hundes unter einer Membran. — p. 70. Wurm- tumor im Becken. — p. 71. Einige Würmer nähmen mit dem Alter die Form von Fröschen, Skorpionen, Eidechsen an, bekämen Hörner (? Fühl- hörner), einen Gabelschwanz, Vogelschnabel, würden haarig (Raupen ? aufwachsende Pilze V), schuppig wie Schlangen, wofür die Quellen bei Wierus u.a. angegeben werden. Sie seien nicht wirklich solche Thiere, sondern hätten nur den Anschein. — p. 79. Die Oxyuiiden als ,,appellez ascarides'^ Gute Symptomatik, besonders für Spulwürmer. Die Durch- bohrungen anerkannt, aber nicht für Taenia, wegen der schon dem Spigelius de lumbr. lato cap. 6. und dem Senuertus lib. 3. p. 2. sect. 1. cap. 5. bekannten Weichheit des Kopfes. — p. 256. Ein Brief von Georgius Baglivius in Rom vom 14. July 1699 spricht sich dar- über aus, ob der Bandwurm aus einem Ei komme, woher seine grosse Länge, ob er sich im Menschen erzeuge. Man müsse, wie für alle Pflan- zen, so für alle Thiere, vollkommene und unvollkommene, den Ursprung aus dem Ei annehmen. Fäulniss, Gährung, Wärme trieben nur zur Ent- wickelung: „Ce que nous disons des insectes en general, se peut dire en particulier des vers qui s'engendrent dans le corps humain, ils ne viennent point d'un suc corrompu, comme se l'imaginent les faux Galenistes, mais un suc corrompu echauffe et reveille les oeufs de ces vers, qui cclosent par ce moyen. Le ver plat tire donc son origine d'un oeuf de son espcce." Danach aber bleibt doch die Meinung, dass der Bandwurm schon im Un- geborenen entstehe und seine Länge erst in Jahren erreiche, entsprechend den Gesetzen seiner Art. Er fügt sich hierfür dem Hippocrates und vergleicht solches mit anderen hereditären Krankheiten. Er glaubt, dass der Fötus die Eier in einer Art Lymphe zur Entwicklung bringe, welche er mit dem Munde aufnehme; woher aber die Eier kommen, ist nicht gesagt. Er hält für möglich, dass Bandwürmer sich auch im Erwachsenen erzeugen. Ueber Versuche, welche er mit Eingeweidewürmern früher ge- macht (1694. Praxeos lib. L), die Einwirkung von allerlei Mitteln auf die entleerten betreffend, berichtet er hier wieder. — p. 231. Ein Brief von 70 Würmer, Hartsoeker, in welchem dieser scliwer versteht, wie das Vorkommen eines so imgeheureu Thieres, von welchem man doch in den Gewässern nichts sehe, sich vertrage mit dem nicht aufzugebenden Gedanken, dass alle Thiere und Pflanzen aus einem Samen kämen. Er meint, diese Thiere möchten als Männchen und Weibchen in den Därmen leben, mit dem Menschengeschlecht geschaffen und mit ihm vergehend ; die Eier möchten mit den faeces entleert auf Kräuter und dergleichen kommen und zufällig mit verschluckt werden. „Enfin il semble que tous les animaux ayent ete faits pour se servir de nourriture les uns aux autres, les grands man- gent les petits et en sont maugez." — Im zweiten Brief ist Hartsoeker geneigt, alle Krankheiten auf Würmer zu schieben, auch die Venerie auf eine unzählbare Menge unsichtbar kleiner Insekten, So heile man sie durch Quecksilber. — Eclaircissement sur le livre de la generation des vers dans le corps de l'homme contenant des Remarques nouvelles sur les vers, et sur les maladies vermineuses, avec les reflexions sur l'opinion de ceux qui croyent que la moelle ne nourrit pas les os et qu'elle a du sentiment. — II. edition . . . angmentee de la lettre de Mr. Lemery, 1705. Bezieht sich auf einen Brief, gedruckt Novbr, 1703 in Memoires de Tre- vaux. Dieser Brief selbst steht p. 47. Richtet sich namentlich dagegen, dass allerlei Krankheiten durch die mit dem Blute cirkulirenden Würmer entständen und weist das Phantastische und Voreilige dieser Hypothese nach. Er selbst sieht mehr die Säfteverderbniss als Krankheitsursache an und betrachtet die Würmer als deren Folge oder durch sie begünstigt. Kritisirt die Meinung, dass, wenn die corps globuleux Eier seien, diese sich nicht entwickeln sollten, weil der alte Wurm alle Nahrung wegnähme, da sie doch zur ersten Entwicklung nur der Wärme bedürften, sich auch für sie immerhin ausreichende Nahrung finde. — Eine sehr gut geschrie- bene, scharfsinnige Kritik der faiseurs de Systemes, welche eine Hypo- these, weil sie zwei oder drei Phänomene erkläre, gleich auf Alles an- wendeten. — Epistola ad Georg. Baglivium de lumbricis latis, in Baglivii Oper, medic. p. 687 (Citat nach Bibl. Modeer). — D, Nicolai Andry, Medici zu Pariss gründlicher Unterricht von Erzeugung der Würmer im menschlichen Leibe, anitzo aus dem französischen übersetzt, nebst denen desswegeu fürgefallenen Streitigkeiten. Leipzig. 1716, p. 1. Wurm stehet unter der Klasse des Ungeziefer. Alle kleinen heisscn Wurm (grosse sind Schlange, Skorpion, Frosch), so die Insekten; von ihnen kriechen einige, andere nicht. — p. 8. Wie die Würmer in dem Leibe anderer Thiere wachsen (vermittelst Samen; sah Milben aus dem Ei schlüpfen). Bezieht sich auf Hartsoeker 's bekanntes Bild vom Spermatozoon. Lucretius führe die Beständigkeit der Gestalt für die Beständigkeit der Zeugungen an. — p. 15. vergleicht Andry die Infektion der Früchte mit der des menschlichen Geistes. — p. 18. denkt er an Uebertragung der Krätze von mit Ungeziefer (Gamasiden) besetzten Käfern, Die kleinen Thierchen, welche Fliegen bissen (Hypopus), würden vermuthlich wieder von anderen gebissen. — p. 24. hält wohl auch möglich, dass die Wurm- Aeltere Quellen. n-, keime schon im Samen enthalten seien. Fall von Caspar Wolphiiis über Abgang- eines Bandwurms von einem noch gestillten Mädchen. — p. 82. Citat von Würmern in Schöpseulebern aus den französischen Tage- registern 1G68, von Strongylus in Hundeniere nach Mery und K er krin- gln s (obs. 57 et 59). Nadelfeiue, blassrothe, V2'' lange Würmer in Austern. — p. 33. Würmer im Kopfe. — p. 38. Würmer, welche in der Nase wachsen, aus ihr heraus kriechen, oder an der Wurzel sitzen (viele Citate). — Ohrwürmer. — Würmer der Zähne. — In der Lunge (Fer- nelius Pathol. De morbis intest.). — In der Leber, Vena portae, nach C. Banhinus de obs. propriis bei einem Kinde, roth, rund, länglich, weich. — Im Herzen. — Im Geblüte bei Aderlass (ßhodius. Cent. 3. obs. 6; Kiolanus. Encliir. d. Anat. p. 147; Etmüller, Schröder. Di- lucid. phytolog. class. 2. de aceto; und nach ihm selbst gewordenen Mit- theilungen). — Die Dalberes der Kälber bei den Bauern in t/anguedoc. Borellus. cent. 3. obs. 4. — In der Blase, Tulpius obs. med. lib. 2. c. 4., theils wie die in den Gedärmen, theils wie Motten und sechsbeinige. — Helcophagi in Geschwüren und Geschwülsten. — Mitesser bei Etmüller de morb. inlant. Dracunculi. — p. 54. Dracunculi, auch bei Stieglitzen nach Sp ige lins. Für die thierische Natur nach Thomas de Veiga und Graf Scaghen. — Die Nabelwürmer oder Zehrwürmer nach Et- müller und Sennertus. — p. 64. Taenia unbeweglich und kopflos; von solium, welchem die cucurbitiui zuzuschreiben, zwei Arten. Die „Augen", welche Mery für Naslöcher hielt, sah A. gewölbt. — p. 90. Die Gestaltähnlichkeit mit Fröschen u. s. w., wie oben. — p. 94. Von den Wirkungen der Würmer im menschlichen Leibe : 1. Derer ausserhalb der Därme, p. 96. Würmer im Blute, wie andere im Essig, sehr dünn und klein; Blutharnen; Thomas Mermann trieb einer Frau einen eine Elle langen Wurm durch die Blase ab. p. 98. Die Behandlung der Mitesser in Aachen, p. 100. Die venerischen Würmer. — 2. Derer in den Gedärmen, p. 102. U. a. Sprachlosigkeit von Würmern nach Alex. Benedict, und Forestus lib. 6. obs. 39. — p. 105. Darmdurch- bohrung (Herodius Agrippa, Crafftius bei G. Fabricius, Holle- rius de morb. int. lib. 1. c. 54, Nicol. Florentinus serm. 5. tract. 8. cap. 54, Forestus lib. 7. obs. 35 in scholiis, Trimavellius de rat. cur. lib. 9. cap. 11), Vergehen der Milch. — p. 131. Würmer im Wein, (am Zapfen, wohl Larven von Drosophila cellaris) als Ursache der Wür- mer im Leibe angesehen. — p. 132. Von den Kennzeichen der Würmer. — p. 145. Von den Mitteln sich vor den Würmern zu bewahren. — p. 146. Warnung vor den Würmern im Essig. Auf die Frage von Le- mery, wie dann der Traubensaft, welcher auch Würmer enthalte, ver- ordnet werden könne, entgegnet A., dass er in diesem nie Würmer ge- sehen habe. — p. 164. Vom Hervorkriechen der Würmer und was daraus zu vermuthen. — p. 178. Die Erzählung des Amatus Lusitanus, dass aus einem zertretenen Spulwurm viele andere gekrochen seien. — p. 180. Von Mitteln gegen die Würmer, vor denen man sich hüten soll, z. B. 72 Würmer. Pulver von gedörrten Spulwürmern, welches Würmer erzeugen könne; Semen contra, weil zu hitzig; Absud von Tabak oder Nussblättern, welche übrigens gegen Regeuwürmer gut seien, p. 118. Nachahmung der Ver- suche des Georg. Baglivius (de praxi medica cap. 9. 1694) über Wir- kung von allerlei Substanzen auf Würmer, selbst Champagnerwein. Der Bilsenkrautrauch gegen die Würmer in den Zähnen. Die Beweise des Forest US lib. 14. obs. 7. in scholiis p. 96. Gegen die Darmwürmer be- sonders Korallenmoos, Oel, Reinfarrn, Farrnkrautwurzel. — p. 239. Die Durchbohrung der Därme durch Würmer. — Nach Zweifeln fand A. die Meinung des Borellus cent. I. obs. 89. 90. bestätigt , dass man die Wurmmittel bei abnehmendem Mond nehmen müsse. — p. 244. Von den Samenwürmern. — p. 259. Die Einschachtelungstheorie für Fortpflanzung, p. 261. cap. 12. Schlusssätze. U. a. Ein Wurm höhlt Athem, hat Lungen und Blut (Insekten), kommen aus Eiern, diese kommen mit der Luft und Nahrung. — Weitere Auflagen von De la generatiou etc. Paris 1718, dazu 19 Tafeln, und 1741. P. Oottfr. Sperling". Diss. de vermibus in primis viis, resp. Bothius. Witembergae 1700 (nach Bibl. Modeer). PyiTli. Maria Gabbrieliiis. De orthopnoea c vermibus. Mise. cur. s. Ephemer. Decur. IIL au. 7. et 8. 1699 et 1700. Berol., Francof. et Lips. 1702. obs. 188. p. 307. Georg". Toi). Durrius. De vermibus umbilicalibus. Ibid. obs. 150. p. 268. Fand in einer Grandel, welche einem Knaben wegen der Schmer- zen auf den Nabel gelegt worden war, einen spannelangen, von der Mutter des Knaben für die Eingeweide der Grandel gehaltenen Band- wurm, dessen Dicke der Wunde des Nabels zu entsprechen schien. Glaubte, der Wurm sei aus einem mit Speise oder Trank genossenen Ei im Darme ausgeschlüpft, dann in die Nabelgefässe gelangt uud durchge- brochen. — Im Scholion hierzu von Schrök viele ältere Stellen. Joli. Mauricius Hoifmaiiiiiis. De diarrhoea cum excretione pelli- cularum plurimarum. Ib. an. 9. et 10. Norb. Francof. Lips. 1706. obs. 6G. p. 124. Scheinen Hydatiden gewesen zu sein. Einige hielten sie für Band- wurmtheile. — Mantissa observationum selectiorum. Appendix ad Ephem. Acad. Caesar. Leopold. Carol. nat. curios. in Germania centurias 9. et 10. Augustae Vindelicorum. 1722. Obs. 26. De vermium excretorum copia. Ein Hut voll fingergliedlanger Würmer entleert, angeblich vielfüssig und mit spitzem Munde. — Centur. 9. et 10. p. 458. De ascaridibus per vul- vara rejectis. Timaeus a Güldenklee, Cas. medicinal. Lib. IV. cas. 6. Dass man bei einem Kaiserschnitt einer eben Gestorbenen im Uterus nichts gefunden habe als Schleim und einen ungeheuren Haufen Aska- riden. — In dem hier aufgeführten Falle habe der betreffende Bauer ver- sichert, dass die Würmer gewiss aus den Geschlechtstheilen der Frau kämen. Diese entleerte aber auf ein Abführmittel eine ungeheure Menge von Askariden mit den faeces. (P 1 a u t u s : Pluris est oculatus testis unus, quam auriti decem.) Aeltere Quellen. 73 Davies. Letter containiug a relation of a person who voided many Hydatides in the iirine. Pbilos. Tiansact. vol. 22. for 1700—1701. London 1702. No. 273. p. 897. Eine Frau entleerte ein Dutzend Blasen vom Ansehen der Fischblasen, die grössten anderthalb Zoll. Du Ycriicy. Sur l'Hydropisie. Histoire de rAcadcuiie R. des scicnces. annee 1703. avec les memoires de mathcmatique et des physi(|iies pour la meme annee. Paris. 1720. Memoires (aus 1703). p. 164. Ungeheure Cyste im Unterleibe einer Jungfrau von ziemlich 60 Jahren mit zahllosen, zum Theil als Abszesse bezeichneten Cysten. Bei den Punktionen schei- nen Blasen nicht abgegangen zu sein. — p. 167. Desgleichen bei einer Frau, Hydropisie enkystee. Du Verney glaubt, dass sie allein Frauen zukommen, vielleicht das Hydroarion im Auge habend. — Ibid. 1700 be- richtet D. über einen vier Zoll langen Wurm in der Stirnhöhle eines Hundes (nach dictionnaire des merveilles de la nature). J. Pli. Eysel. Dissert. de vermibus. Erfurti. 1704 (nach Bibl. Modeer). IVolphiiis. Observat. chirurg. med. libri duo. Libr. IL in Scholiis Quedlinburgi. 1704 (s. bei Andry). Joliii Lafagc. An account of a dropsical body. Philos. Transact. vol. 24. for 1704. London. 1706. No. 299. p. 1977. Eine ungeheure Menge von Hydatidcu verschiedener Grösse und Farbe auf dem Peri- tonaeum. W. Musg-raTC. Ibid. No. 295. p. 1797. A letter concerning hyda- tides voided by stool. Wurden in grossen Mengen von Grösse eines Nadelkopfes bis zu der eines Eies entleert, eine von Gänseeigrösse durch Erbrechen. Die Patientin glaubte nach ihren Empfindungen, dass die Blasen aus dem Magen kämen. Genesung. M. sah kein Thier, vielleicht weil er kein Mikroskop hatte. W. Cowper. Ibid. vol. 25. for 1706—1707. London. 1708. No. 307. p. 2304. Of Hydatides inclosed with a strong crust in the kidney of a sheep. Anthony Havendcn. Ibid. No. 308. p. 2344. On Observation of a tumor on the neck füll of hydatides, cured. Eine Geschwulst im Nacken einer Frau, seitlich zu den Jugularvenen und beiden Schultern ausgedehnt mit 60 Cysten, in 7 Jahren zu ihrer Grösse erwachsen. — Un tumore ncl collo con vescichette piene di acqua. Saggio e transazzioni tilosofichc della societä regia compendiate da Beniamino Mottes dal anno 1700 al 1720 tiadotte dall' idioma inglese. IL Napoli 1731. p. 95. W. ßomberg. De verme in hepate. Ac. Caes. Leop. Nat. cur. Ephem. Decur. 3^ au. 9. et 10. Norimb. Francof. Lips. 1706. Obs. 47. p. 69. Leberegel in der Leber des Kalbes, welche E. für Vermcs cucur- bitini hielt. Dolacus. De opio antlielminthiaco. Mise. cur. s. Eplicmerid. Dec. HL an. IV. 1696. Francof. et Lipsiae 1697. Obs. 62. p. 151. Nach 3 gran gingen 20 Spulwürmer ab. — Encycl. med. Francof. 1684—1691. Lib. VL cap. 10. (Joh. Dolaei opera omuia. Francof. 1703) De infantum et pucrorum 74 Würmer. morbis. p. 577. De vermibus et lumbricis. Aiiffiibrung der Meinungen der Galenici, des Paracelsus, Helmontius, Willisius, Syl- vias, der Cartesiaui. Dolaeus meint, dass die Eier mit der Speise aufgenommen würden. Die Heilmittel. Einige der Alten sagen schon: ex lacte nunquam in lactantibus lunibricos generari. Hingegen: quem- admodum mihi videre licuit in foetu mortno statim a partu expirante et a me exenterato, in quo glomos vermium invenivi. — Wann war dieser Foetus sezirt worden? Waren die Würmer Maden? Just. A^est. De verme umbilicali, respoud. Scheel. Erfurt. 1710 (nach Bibl. Modeer). J. ßajus. Historia Insectorum, Opus posthumum. Soc. Lond. edit. London 1710. Etiam de Lumbrico, Taenia et Hirudine quaedam habet (nach Bibl. Modeer), vgl. unter Cuvier-Griffith. Kay theilte die Thiere ohne Blut in Pedata, welche die MoUia (= Cephalopoden) und die Crustacea (einschliesslich der Insekten) enthielten, und in Apoda mit Mollia (= Limaces) und Testacea, blieb aber lieber bei der aristotelischen Eiutheihing in Mollia, Crustacea, Testacea, Insecta (nach Carleer). I>ouillet. Hist. de l'Acad. Eoyale des scicnces. annee 1730. p. 42. Grosse Epidemie von Spulwürmern nach einem sehr leichten Winter in Beziers (nach Davaine). Rene Aiit. de ßeaiimur. Des differentes manicres dont plusieurs especes d'animaux de mer s'attachent au sable, aux pierres et les unes aux autres. Hist. de l'Acad. R. des sciences annee 1711. avec les Me- moires de Math, et de Phys. Paris. 1730. p. 126 für die Würmer; in den Abbildungen wirkliche Regenwürmer. — Annee 1714. Paris. 1717. Me- moires p. 203. nennt derselbe eine Insektenlarve von elf Segmenten : espece de Ver aquati(|ue asses singuliere. — Meraoires pour servir ä l'histoire des Insectes. Paris. 1734 — 1742. In praefatione ad tom. VI. aliqua de partitione vermium dissertat. Eine in der Geschichte der In- sekten citirte Anatomie des Blutegels von Dom. AUou scheint nur Manu- skript zu sein (nach Morand). — Tom. II. 1736. Mem. X. über die Larven im Wasser und Mem. XI. über die parasitischen Larven, das Meiste schon viel früher der Akademie mitgetheilt. Tom. IV. 1738. Mem. IV. p. 161. Tous les insectes, qui par la suite doivent paraitre sous la forme des mouches, portcut le nom de vers; il serait a souhaiter qu'ils en fussent seuls en possession, qu'il ue leur füt point commun avec des insectes qui doivent deveuir des scarabes, des sauterelles, des punaises ou avec des insectes, qui ont subi d'autres metamorphoses et avec d'autres qui conser- vent leur premiere forme pendant toute leur vie, comme fönt les vers de terre. So ist Ausgangspunkt der Betrachtung der Insekten mehr die Larve als der erwachsene Stand. — Tom. VI. 1742. p. 22. Erster Nachweis der Sphaerularia bombi in Millionen von anguilles in unfruchtbaren weiblichen Hummeln. — Man glaubte bis dahin nicht allein, dass die Flöhe entständen, etwa wie bei Shakespeare der Fuhrmann sagt, son- dern (vgl. C. G. Bauer de geueratioue insectorum in corpore humano, Aelterc QucUeu. 'jr Altorfii 1740), wie ähnlich die Alten, Hess noch Dippelius Ameisen aus Honig- und Mehl, Seidenraupen aus Kalbfleisch und Weidenblättern, Helmolt Mäuse aus Walzen und Menstrualblut entstehen. — J. M. lloff- manu. Syutagm. pathol. therapeut. lib. IL cap. 154. wird citirt für einen Fall aus der Schweiz, in welchem eine aussergewühnliche Wurniinlcktion von Pfarrerskindern geschoben wurde auf die Milch von Kühen, welche aus der Cisterne vom moosigen Dache herabgeflossenes, mit Wurmcicrn geschwängertes Wasser zu trinken pflegten. — Animaux coupes et par- tages en plusieurs parties, et qui se produisent tout entiers dans chacune. Hist. de l'Acad. R. d. sc. 1741. Paris 1744. p. 33. Bericht über die Ver- suche von Trembley, Bonn et, Lyonnet, die des letzteren bei einem Wurm von Dicke einer Saite und 3V/'' Länge mit Theilung in 30—40 Stücke. M. Albcrti. Dissert. de morbis ex vermibus. lialae. 1725 (nach Bibl. Modeer). J. N. Pccliliii. Lib. L obs. 19. Reliquorum infirmi ventris viscerum hydatides, itemque hydatidum ortus et species. Acta erud. Lips. an. 1708. Jul. p. 311. — an. 1725. JuL p. 269 (Citat nach G. H. Kannegiesser). — Observ. physico-med. libri III. Hamburgi. 1691. lib. I. Obs. 64. p. 155. Wie die Schweine in manchen Jahren viele grosse Würmer fest am Darm sitzen haben (Echinorhynchus gigas). Grottlicl). Biiddacus. Abscessus inguinalis, innumerabllia ovula seu vesiculas continens, curatus. Acad. Caes. Leop. Nat. cur. Ephemer, sive observ. medico-phys. Centur. 1. et 2. obs. 104. p. 214. Der Tumor platzte von selbst und entleerte eine grosse Menge „Eier" oder Blasen von der Grösse einer Erbse bis zu der eines Taubeneies, theils mit hellem, theils mit dotterartigem Inhalte. Die Höhle fasste über ein Pfund Einspritzung. Anton. Yallisnicrius (1671—1730). Considerazione ed espericnze intorno al cervello impietrito ed alla generazione de vermi ordinarj dol corpo umano. Padova. 1710 (der Abschnitt über die Würmer auch mit Titel für sich). Hunc librum emendavit Em. König. Acta Helvet. vol. I. p. 27. Die Eingeweidewürmer entständen keineswegs von Insekteneiern, seien ein Geschlecht für sich, könnten nur im Körper von Thieren leben, erzeugten Eier, gingen von den Müttern auf die Kinder über. Die Taenia solium entstehe durch Verkettung von Kürbisswürmern, wofür er deren Lebhaftigkeit und Versorgung eines jeglichen mit Haken, sowie den Mangel eines durchgehenden Gefässsystems beim Gesammtbandwurm als Gründe beibrachte. Es gebe aber auch eine nicht so zusammengesetzte Taeuia (wahrscheinlich serrata) und e*- sah deren Kopf. Den Strongylus gigas unterschied er vom Spulwurm. — Prima raccoltä d'osservazioni etc. Venez. 1710. Würmer in Aalen. — Nuove osservazioni et esperienze in- torno all ovaja scoperta ne' Vermi tondi del uomo, e de' Vitelli con varie lettere spettauti alla Storia medica e naturale. Padova. 1713. Anatomie der Weibchen vom Spulwurm und Kälberwurm, hielt sie für hermai)lHo- ditisch und die Männchen für eine besondere Art. — Ed. II. 172(). Bei- gefügt Nuova Giunta di osservazioni e di esperienze all' istoria mcdica c 76 Würmer. naturale, non solameuti del SigDor V., ma di altri celebri Autori etc. — Raccolta di varj trattati dcl A. V. accresciuti con aunotaziouj e ginnte, e con figure in ramc. Veuezia. 1715. Danmter Niiove osserv. fatti uella costitiizione verminosa ed epidemica seguita uelle cavalli, cavalle e puledre. Betrifft den Gastrus equinus. Ferner Nuova idea del mal contagioso di bnoi. Die Idee des Cogrossiis von mikroskopischen Würmern im Blute. Endlich De' vermi pestilenziali. — Observatio de vermiculis Pique et Culebrilla (vena medinensis) incolis Americae familiaribus et infertis. Acta phys. med. III. p. 18. obs. 5. Von einem Unbekannten an V. mitgetheilt. p. 22. De culebrilla . . . nemo facile vitio vertet, si dicamus in nobismet et aninialibus ipsis extare ovula, unde illud (insectum) excludatur et nas- catur. Ausziehung in 14 Tagen. Vorkommen nur beim Neger und Hunde (nämlich zwei kleine im Herzen, also in Wirklichkeit nicht hergehörig). — Miras vesicularum partus. Acad. Caes. Leop. nat. cur. Ephemer, sive ob- serv. med. phys. Cent. 3 et 4. Norimbergae. 1715. Frühgeburt mit Hyda- tidenmole unbestimmten Charakters. — Lettre critique ä l'auteur du Livre de la gencration des vers dans le corps de l'homme. Paris. 1727. — Del' origine de' vermi ordinarj nel' corpo humano. Venezia. 1732. Traductio par Leclerc (Davaine). — Opere fisico-mediche, raccolte da Antonio suo figliulo. I — III. Venezia. 1733. De morb. intern. Lib. I. cap. 54. Sah eine Frau eine Schleimmasse entleeren , zwei Ellen lang und zahllose Cucurbitini enthaltend. Holler hielt solche Schleimmassen für von den Würmern gemacht (nach Davaine). M. eil. Sehrader. Disscrt. de hirudinibus. Erfurt. 1713 (nach Bibl. Modeer). (lOttlol). Seliol)erus. De partu magico ovoruni gallinaceorum in viro lethali. Ac. Caes. Leop. natur. cur. Ephem. sive observ. niedico- physicarum Centur. 1. et 2. Francof. et Lips. 1712. Obs. 26. p. 85. Ein Schneider, welcher angeblich armen Weibern Eier gestohlen hatte, ent- leerte unter schrecklichen Schmerzen, Krämpfen und dem Gackern der Hühner verglichenem Schluchzen über hundert „Eier'' und starb (das waren selbstverständlich Echinokokkusblasen). S. Lemery. Dissert. sur la nourriture des os. Paris et Leyde. 1709. Holländisch bei Deventer Tractatus de ossium morbis. Leid. 1739. Deutsch Dresden 1739. Mit drei Briefen de generatione vermium (deren erster von 1703; vgl. bei Andry). Gegen die vermeintlichen Bandwurmeier des Andry (nach Rudolphi). — Echinokokkeusack mit zum grossen Theile verkalkten Blasen am Bauche einer Nonne. Hist. de l'Academie R. des Sciences, annee 170. Paris. 1732. p. 36 (nach Davaine). .^iidolplie. Description d'un ver Tenia. Hist. de l'Academie R. des Sciences, annee 1709. Paris 1733. p. 29. Ein Bruchstück. G. nennt ventre, Leibeshöhle, einen Theil eines Bandwurmgliedes, welcher die Ein- geweide einschliesst, und drückte vermeintliche Eingeweide heraus. Er sah abwechselnde Oeffnungen am Rande, von welchen ein Kanal ein- wärts verlief; bezweifelte, dass dieser eine Trachee sei, wofür Andry ihn Acltcre Quellen. -jy gebalten hatte. Das Glied sei fast nur eine Haut, welche ein Muskel mit gekreuzten Fasern sei. G. war ungewiss , ob die cucurbitaires wirklich von einer Taenia herrührten, ob sie überhaupt lebten, ob sie einer anderen Art angehörten. Er erwog die Frage der Erblichkeit, da der Vater des Patienten auch einen Bandwurm gehabt habe (die Lebensgewohnheiten und damit die Ansteckungsgefahren sind es, welche von den Eltern auf die Kinder übergehen). Man habe Bandwürmer von K398" Länge ge- sehen. Vielleicht erreichten sie diese Grösse nur im chylus und würden, wo frei lebend, nicht erkannt. Joli. Leoiili. Frisch. De mustelae fluviatilis rapacitate et de taeniis in stomacho hujus piscis. Miscellanea Berolinensia ad incrementam seientiarum ex scriptis Societ. Reg. Seientiar. edita. Fand im Magen sechs Stück bis zu 4' Länge neben kleinen in den Appendices pyloricae. Hat die Theorie, dass die Tünien mit dem hinteren Theile, wo die Geschlechtsorgane liegen sollten, einander umfassen könnten ; so seien, da dieser Fisch ohne Zweifel mehrere seines Gleichen verschluckt habe, deren Tänien bei ihm verblieben und deren Menge sei so zu erklären. — Continiiatio IL Bero- lini 1727. p. 42. De taeniis in anserum intestinis. Er hatte sie schon 1710 gefunden nnd kurirte sie mit Salvia und Hyssopum. — De taeniis in piscibus. ibid. p. 43. Besonders in Alburnus (Güster), auch im Karpfen und Blei, an den Pseudobranchien. — Vestigia generationis taeniarum sive vermium latorum in piscibus et avibus ; unter der Haut oder aus den Blutgefässen der Blauracke. — Item de lumbricis et taeniis in superticie hepatis piscium et murium. p. 44. Die Zeichnung, wenn sie nicht bloss schematisch ist, würde fraglich machen, ob Cysticercus fasciolaris gemeint sei. — Observationes ad anatomiam lumbricorum in visceribus pertinentes, ad confirmaudam hypothesin, Lumbricos in visceribus esse Larvas seu, ut vocant nymphas taeniarum. p. 40. Nennt die Geschlechtsöffnnng und)i- licus und hält die Genitalröhren für junge Tänien. — Ibid. Continuatio III. sive Tom. IV. Berolini 173L p. 392. Obs. de lumbricis in locustis (ge- funden 1727). Ibid. p. 393. Ausserdem Dipterenlarven. Glaubt, dass sie sich in die Haut bohren, oder ihre Eier anlegen, betrachtet sie also gleich verschiedenen parasitischen Insekten. Fand viele grössere und kleinere Würmer in der Erde. — Obs. de taeniis in pisciculo aeu- leato, qui Sticherling vocatur. Ibid. p. 395. — Obs. de taenia capitata. Ibid. Contin. V. sive tom. VI. p. 121. 1740. Aus Cobitis aculeata sive Lampreta minor, Bitzker, fusslaug. — De taeniis, quae in jecore piscium inveniuntur, imprimis vero in Lucio pisce. Ibid. p. 129. Auch Lumbrici in der Leber von Alburnus, welche im Wasser die Eingeweide ausstiesseu, diese für Tänien gehalten. Auch vom Wurm in der 8chaflcbcr und der Möglichkeit, dass Menschen ähnlich behaftet seien. — Beschreibung von allerlei Insekten in Deutschland, nebst nützlichen Anmerkungen und nöthigen Abbildungen von diesem kriechenden und fliegenden inländischen Gewürme. 1720. I. und IL in neuer Auflage 17G6 und 1753. Nahm leb- haft Antheil an der Zutheilung der Maden zu den Insekten, unter anderen 7^ AViirmer. bei Gastrus und Oestrus. — In den Phjsikal. ii. Medizin. Abhandlungen der Kön. Akad. d. W. zu Berlin, übersetzt von J. L. C. Mümler stehen die Aufsätze von Frisch wie folgt: I. 1781. p. 155. Von Bandwürmern in den Gedärmen der Gänse. — p. 156. Von Bandwürmern in den Fischen. — p. 158. Spuren der Erzeugung der Bandwürmer in Fischen und V()geln, wie auch von den Spulwürmern in der Oberfläche der Leber der Fische und Mäuse. — p. 161. Beobachtung zur genaueren Kenntniss der Spuhl- würmer, zum Beweis der Hypothese, dass diese bloss Larven oder Nym- phen der Bandwürmer sind. — p. 460. Von Spuhlwürmern in Heuschrecken. — II. 1781. p. 127. Von der Gefrässigkeit des Flusswiesels (Mustela fluviatilis) und von den im Magen dieses Fisches gefundenen Bandwürmern. — p. 129. Von dem Bandwurme in einem gewissen stachlichten Fische, der in der Mark Brandenburg Stichcrling genannt wird. — p. 421. Von dem Bandwurrae mit dem Kopfe, Taenia capitata. — p. 432. Von den Bandwürmern in der Leber der Fische, vorzüglich des Hechtes, Joli. Tauber. Dissert. de lumbricis. Lugd. Batav. 1714 (nach Bibl. Modeer). Dan. Clerieiis (Ledere). Historia naturalis et medica latorum lumbricorum intra hominem et alia animalium nascentium ex variis autori- bus et propriis observationibus; acccssit de ceteris (piotjue hominum ver- mibus etc. Genevae. 1715 (nach Bibl. Modeer und Rudolphi). 1711 (nach Davaine). — A natural and medical history of worms, bred in the bodies of man and other animals. London. 1721. Ein Schatz für die wörtliche Anführung älterer Autoren. Griiillaimic Dami)ier. Supplement du Voyage autour du Monde. Ronen. 1715. T. III. p. 340 (nach Davaine). Das gewöhnliche Vorkommen der Filaria medinensis auf Curacao. Godofr. David. Mayerus. Bulimia periodica ex verme. Ac. C. L. nat. cur. Ephemerid. Cent. 3. et 4. Norimbergae. 1715. obs. 140. p. 318. Laurent. Heisterus. Vermes in columbis singulares. Ibid. obs. 196. p. 467. Fadenwürmer im Magen, kleinfingerlang, angeblich Todesursache. Kur mit Quecksilber im Trinkwasser erfolgreich. — De lumbricis in cavo abdominis repertis, intestinisque ab iis perforatis. Norimb. Ephemer. 1727. obs. 172. p. 391. Christ. Gottliard. IVilliscIi. De vermibus, mira symptomata exci- tantibus, et praesertim de verme per umbilicura excreto (Spulwurm, zwei Spannen lang). Il)id. Cent. 5. et 6. Norimbergae 1717. obs. 48. p. 70. Joli. Greorg-, Hoyer. De serpente ex puella depulsa. Ephemerid. Ibid. Obs. 72. p. 330. Will die einem Kinde abgegangene, eine halbe Elle lange Schlange ein Paar Monate lebend bewahrt haben. — obs. 73. p. 332. De duobus vermibus articulatis in qualibet ani depositione articulum certum, ascaridibus vivis plenum, demittentibus. Einem Kantor seien zwei 6 — 8 Spannen lange, bandwurmähnlich gegliederte Würmer abgegangen, deren Glieder jedes mit in drei Reihen geordneten Askariden (? Oxyuriden) gefüllt gewesen sei. Wahrscheinlich ein Schleimstreifen, vielleicht ab- Aeitcrc Qacilcn. ^g gestorbene Bandwürmer mit anhaftenden Oxyuriden. — De raris et curiosis in anatomicis variorum cadaverum seetionibus repertis. Acta pbys. med. V. Norimbergae. 1740. Obs. 68. p. 251). In alio (puero), siniiliter pro fasciato declarato, lumbricorum incredibilis copia notata fuit, ita quidcni, ut in- testina ab apice ad calcem uscpie, seu a gula et oesopliago iis(iue ad in- testinum rectum, iisdcm referta essent, ipsaque intestina tenuia ab ingratis istis hospitibus perforata deprehenderentur, simulque dimidia lumbricorum pars intra intestinum conspiceretur. Er glaubt, die Würmer seien vor dem Elixirium proprietatis Paracelsi aus dem Darm geflüchtet. Polyc. Grottl. Scliacher. Dissert. de taenia respondente Hahn. Lips. 1717. — Panegyris medica. Lips. 1719. Strongylus gigas aus der Hundsniere (nach Rudolphi). — Wohl dasselbe: Programma de lumbricis reuum, maxime caninorum. Lips. 1719 (nach Bibl. Modeer). (x. A. Dem. Dissert. de usu Lumbricorum antispasmodico. Giessae. 1718 (nach Bibl. Modeer). Anonymus. Von Gallenwürmern eines Schafes, die man in den Ductibus hepati-cysticis gefunden. Sammlung von Natur- und Medizin- Geschichten. Breslau. 1718. Sept. 3. p. 694. act. 8 (nach Bibl. Modeer). Matlmrin de Lignac. Diss. sur la gencration des Insectes dans le Corps. Journal des Scavants. 1718. p. 576 (nach Bibl. Modeer). ßud. H. Runge. Dissert. de vermium genesi in corpore humano. Bremae. 1719 (nach Bibl. Modeer). Ilouaut. Echinokokkentumor am Vorderarme einer Frau nach acht- zehumonatlichem Wachsthum mit etwa 200 Cysten von 2—4'" Durch- messer; für verhärtete Drüsen gehalten; operirt von Sievert. Ilist. de l'Acad. R. des sciencos. 1717. Paris. 1719. p. 27. Moranrt. Extraktion des Sackes einer encystirten Hydropsie bei einem Invaliden. Ibid. 1718. Paris. 1741. p. 27. und 179. Paris. 1721. p. 38. An der Leber; scheint kein Cysticercus oder Echinococcus ge- wesen zu sein; Sektion. — Observations sur des sacs membraneux pleins d'Hydatides sans uombre, attaches a plusieurs visceres du bas ventre, et decouverts par l'ouverture d'un cadavre. Ibid. 1722. Paris. 1724. Mcmoires. p. 158. — Sur la formation des Hydatides. Beschreibung von Blasen, welche mindestens zum Theil Echinokokkusblasen waren, mit Theorie von deren Entstehung aus Abschnitten der Lymphgefässe zwischen den Klappen, wobei die Zahl der Hüllen bestimmt werde durch die Zahl der auf die einzelne Hydatide fallenden Klappen, und mit Bekämi)fung der Theorie von deren Entstehung aus Drüsen. Versuche, den llydatiden- inhalt gerinnen zu machen. Continuation an. 1723. p. 23. — Observatmns sur l'anatomie de la sangsue, premier memoire. Ibid. 1739. Paris 1741. Memoires. p. 189. Johan. Linders. Tanckar om Matkar och Skrijdfää i Mcnniskiaus Kropp. Stockholm. 1718. Betrachtung der Eingeweidewürmer des Men- schen nach den Regionen des Körpers. Die Dracunculi heissen Dralc- matkar. 80 Würmer. Joli. Ad. luilmiis. Von Gallenwürmern bei Scliweinen. Sammlung von Natur- und Medizin- Geschichten u. s. w. Breslau. Sect. X. 1719. p. 596. — Phocae Anatome. Acta physico-medica Acad. Caes. Leop. . ., exhibentia Ephemerides. I. Norimbergae. 1727. Obs. 5. p. 11. Sehr feine lebende Würmer im Magen des Seehundes, Sani. Steiirliiiiis. Scabies humida vermicularis, chronica difficulter curabilis, domestico (Kuhmist) curatur. Ephemerid. Cent. 7. Norimb. 1719. Obs. 22. p. 49, . . . expulsis per urinam et scabiem tenuioribus instar tila- mentorum vermiculis, demonstratis iisdem in vase vitreo .... similes ver- miculi observati in variolis diu in cutis superficie haerentibus. Herrn. IVerii. Eiigell)ert de Westlioyen. Mulier, iutestino in regione hypogastrica lumbricorum immanitate peri'orato, plane perfectaque sanata. Ibid. Cent. 8. Obs. 7. p. 263. Vit. Riedliiuis. Vomitu rejecta. Ephemerid. Ibid. Obs. 25. p. 290. Eine Frau mit geschwollenem Leib und geschwollenen Füssen entleerte durch Erbrechen mit Blut in Zwischenräumen vier- bis fünfmal Blasen mit Blut gefüllt, bis zur Grösse von Hühnereiern und den Uterinmoleu ähnlich. Trotz angeblich sehr dienlicher Behandlung mit Eisen starb sie unter Vermehrung der Leibesanschwellung. El. Camerarius. Mira vermium foecunditas. Ibid. obs. 43. p. 317. Eine Bäuerin entleerte in bis dahin acht Monaten täglich 15 — 20 und mehr Bandwurmglieder, eine andere 15 Ellen auf einmal. Theodor. Zwiiigerus. De cardialgia hirudinosa. Ephemer, cent. VII. Norimbergae. 1719. obs. 25. p. 59. Ein armer, verkommener Müller, nach unvorsichtigem Trinken mehrere Monate mit heftigen, wechselnden Magen- schmerzen geplagt, brach auf Brechmittel fünf Blutegel bis zu Finger- länge und etwa ein Pfund frischen Blutes aus und genas. Joli. Jaeol). Dilleiiius. De hirudinibus et duobus papilionibus. Ibid. centur. VIII. Norimbergae. 1719. obs. 57. p. 338. Insecta apoda (ni ad serpentium genus cuidam referre placent, cui, si vera est, Strabo- niana assertio favere posset, de hirudinibus in Mauritaniae quodam flumine septenorum cubitorum, quibus perforata sit gula, per quam spirent, et Omnibus foramen exile in medio, ab ore et alvo unus continuus ductus. Wie es scheint, eine der Geschichten, zu welchen Blutegel, Neunaugen und Haie zusammen gewirkt haben, s. o. p. 5). Anatomie, Lebensweise, Gebrauch. Ihm ist auch der Vorschlag bekannt, die Blutegel hinten abzu- schneiden, um sie ausgiebiger saugen lassen zu können. Das Blut aber, meint er, fliesse ohnehin hinlänglich nach. Die verschiedenen Arten von Blutegeln, Morand fand des Dillenius Beschreibung des Blutegels minder korrekt als die von Poupart. Heiir. Iluyscli. Observationes de abditis hominum brutornmque peregriuis, vermibus, aliisque animalibus, aut eorum partibus. um 1720 (nach Bibl. Modeer). A eitere Quellen. j;;;i M. B. Valentin. Amphitheati-ura zootoinicum, tabiilis neueis ex- Inbens historiam animalium anatomieam; Fraucof. et Gissae. 1720. 1742. inter alia Anatome lurabrici terrestris (nach Bibl. Modeer). Joh. Sjilzmiinnus. Diss. de verme naribiis exciisso. Argentor. 1721 (Citat uaob J. IS. Albrecbt). J. F. de Pr^''. Disputatio tractans Millepedes, Formicas et Lum- brieos terrestres, qiiarum usimi haec insecta habeaut in Mediziua. Erfordiae. 1722. * Joh. Thorpe. Hydatidum iugeuti copia iii abdomiue repertorimi bistoi-ia. Phil. Tiansact. vol. 33. ibr 1722—1723. Loudoo. 1724. No. 370. p. 17. 7000 — 8000 Blasen verschiedeuer Grösse bei Barou von Peiiteridder glücklich durch Einschnitt entleert. E. H. Wedeliiis. Dissertatio de vennibns, respoud. Linduer. Jenae. 1724. Heriii. Boerliaave. Aphorism. de cur. etc. Verscliiednes über Wür- mer, [I. a. Aphorism. 1134. p. 270. Lugd. Batav. 1728, dass die Hunds- wutb von den Würmern in den Nieren (Strongylus gigas) komme. Dan. Turner. Tvvo cases of insects voided by the urinary species. Pbilos. Trausact. vol. 33. for 1724—25. London. 1726. No. 3.41. p. 410. Der erste, ein 4" langer Spulwurm aus der HainriUire eines IG Monate alten Knaben genommen. Der andere, vermuthlich eine Insekteularve mit rothem, hartem Koptschild und gegabeltem Schwanz. Petit. Sur le Dragonneau, Histoire de l'Acad. R. des sciences 1724. Paris. 1721". p. 23. Nach Allem was er gesehen habe, müsse er annehmen, die Griechen, Ptömer und späteren Reisenden hätten etwas, was ebenso wenig organisirt sei als die Polypen im Herzen und in den Gelassen, für einen Wurm angesehen, und es sei der Dragonneau ebensowohl für die warmen, als für unsere Klimate zu bezweifeln. Observationes anatomicae. I. Turaores vesiculosi. Commentarii Aca- demiae scieutiarum Imper. Petropolitanae Tom. I. ad ann. 172(). Petro- poli. 1728. p. 379 und ad an. 1728. Petrop. 1732. p. 277. IV. Physi- kalische und medizin. Abhandlungen der k. Akademie d. Wiss. in Peters- burg; a. d. Latein, übersetzt von J. L. C. Mümler. 1. Riga. 1782. p. 391. Im ersten Falle eine Echinokokkusgeschwulst der Leber mit Blasen von Grösse der Erbsen bis zu der der Taubeneier, ül)er 9000 Stück; im zweiten Falle eine solche Geschwulst an den Fallopischen Rühren einer Frau. Joan. Boeelerus. Ad exteros medicos epistola. Strassbni-g. 172ft. Daraus Extract of two uncommon cases of tumours of the abdomeu. Philos. Trausact. vol. 35. for 1727-1728. London. 1729. No. 405. Davon betrifft der zweite Bericht (p. 564) einen Tumor von C Pfand mit zahl- reichen Hydatiden, starker Peritonealverdickung und 5() Strassburger Pinten Flüssigkeit im Leibe. Cornel. Stalpart van der Wiel. Observationumrariomm mcdica- rum, anatomicarum, chirurgicarum ceutnriae. Leidae. 1727. In j)ast. ccut. Broiui, Klassen des Thier-Reichs. IV. 1. 82 Würmer. obs. 29. De vermibus ex utero prodeimtibus (nach Bibl. Modeer). — Ob- servations rares de Medecine etc. Paris. 1758. p. 302. obs. 29. Eine Hebamme sah eineu eine Viertelelle langen Wurm längs des Nabelstrangs des Neugeborenen eingehüllt und einen kleinen in der Placenta. Waren wohl nur Pfropfe von Blutgerinnseln in den Gefässen. Christ, Mich. Adolphiis. Vermes ordinario luem veneream comi- tantes. Act. phys. med. I. Norimbergae. 1727. obs. 242. p. 549. — Vermes referri possunt ad morbos epidemios. Acad. Caes. Leop. Ephemerid. etc. Cent. 3. et 4. Norimbergae 1715. obs. 99. p. 229. Die Würmer seien häufig bei Westwinden und warmer, feuchter Luft. Joh. Melch. Verdries. Exercitatio de pullitie verminosa in primis viis nidulante. resp. Rencker. Giessae. 1728 (nach Bibl. Modeer). Deslaiules. Observations sur nne espece de ver singnliere, lettre ä Mr. de Reaumur. Plist. de l'Academie des sciences avec les memoires de mathematique et de physique. 1728. Paris. 1753. Memoires. p. 401. Auf dem Boden eines Schiffes, welches von der grand banc ('? Neufundland) kam, fand sich eine grosse Menge Röhrenwürmer von 2 — 3' Länge, mit der Scheide 4 — b'", ohne sie 1 — 2"' dick, angesiedelt, die Scheide wie weiches Leder, die Würmer mit einem schirmartigeu „Fuss" (d. i. Kopf- schirm). Jae. Tlicod. Klein. An anatomical description of worms, found in the kidneys ofwolves. Philos. Transact. vol. 36. for 1729 — 1730. London 1731. No. 413. p. 2G9. Von Seewald in Ostpreussen 1726, zwei Männ- chen und ein Weibchen des Strongylus gigas. Von jenem der Kopu- lationsapparat geschildert, von diesen eine unglaubliche Menge von Eiern. — Descrizione anatomica di alcuui vermi trovati ne reni de lupi in una lettere al Cavaliere Haus Sloane. Saggio delle transazioni filos. d. Soc. Regia. . . . 1720—1730. tradotte dall idiome inglese. V. Napoli. 1784. p. 64. — Historiae piscium naturalis Missus I. Gedan. 1740. p. 27. Würmer aus der Trommelhöhle des Braunfisches mit Abbildung. — Tentamen her- petologiae. Leidae et Gottingae. 1754. Die Klassen der Würmer: Lum- bricus corpore tereti, Taenia corpore longissirao articulato, Hirudo ventre sessili, cauda terete. — Herpetologiae tentamen, cum perpetuo coramen- tario: Accessit J. A. Ungeri Obs. de Taeniis, latine reddita cum dubiis circa eandem. Ibidem 1755. Ordo I. Anguis. Ordo H. p. 58. Vermis; Lumbricus terrestris, aquaticus, animalium ; Taenia ; Hirudo ; mit den ana- tomischen Abbildungen des Strongylus gigas nach der erst genannten Schrift. Klein theilte Wirbelthiere und Wirbellose zusammen ein in Pedata und Apoda. Dabei kamen die Reptiha nuda (Lumbrica und Li- maces), membranacea (Angues), testacea (conchae, tubuli, echini) unter die Apoda, zu welchen auch gehörten Pinnata (Cetacea und Branchiales), Radiata und Anomalia. — Descriptiones tubulorum marinorum. Gedani et Lipsiae. 1783. p. 16. Tubuli marini. gen. I. Penicilli. gen. IL Dentales, gen. III. Solen etc. — Untersuchung unterschiedlicher Meinungen von dem Herkommen und der Fortpflanzung der im menschlichen Körper be- Aeltere Quellen. oo findlichen Würmer. Hamburgisches Magazin XVIII. 1. Stück. 1757. p. 19. Seien dem Menschen nach dem Sündenfall zugekommen, ihm eio-enthüm- lich, wie die Läuse, fänden sich nicht in anderen Thieren, kämen auch nicht anderswoher. Eine Generatio aequivoca sei nicht zulässig. Er wisse aber nicht die Schwierigkeit zu lösen. J. L. Aron. Dissert. de lumbricis. Trajecti. 1728 (nach Bibl. Modeer). Stepli. Coulet. Disputatio medica de Ascaridibus et Lumbrico lato, in quo historia naturalis, cum ascaridum, tum coaduuationis eorum ad quascunque lumbrici lati species, de quibus hactenus disceptarunt, con- ficiendas omnes hac de re controversiae simplicissimo omnium systemate penitus tandem derimuntur. Lugd. Batav. 1729. Hielt zwar den Band- wurm für ein zusammengesetztes Thier, Hess ihn aber durch Vereinigung der Askariden, i. e. Oxyuriden entstehen, für welche er die Bandwurm- glieder ansah. J. Brul)be. Nachricht was von dem .... Anlegen der Blutegel zu halten sei. Gotha 1729 (nach Bibl. Modeer). Oarciii. Memoirs contaiuing a description of a new family of plants called Oxyoides : some remarks on the family of plants called Musa, and a description of the Hirudinella marina, or Sea-leach. Phil. Transact. 3G. for 1729—1730. London. 1731. No. 415. p. 387. Ein Distoraa aus dem Magen einer Bonite (? Pelamys sarda); insbesondere Beschreibung von dessen Bewegungen. — Dasselbe Hist. de l'Academie Koyale des sciences. annee 1730. Paris. 1732. p. 43. — Comment. liter. Norimberg. 1735. p. 262. Andr. Elias Büclmer. Aphonia, cum diarrhoea cruenta complicata, a vermibus producta. Acta phys. med. H. Norimb. 1730. Obs. 02. p. 145. Die Erscheinungen verschwanden, nachdem ein Spulwurm von l^^ Elle ausgebrochen worden war. .Toll. Cliristoplior. (jötzius. Remedia variorum affectuum varia, usu confirmata, et euporista. Ibid. Obs. 195. XXII. p. 448. Lumbrici. Eine Frau habe ihm erzählt, dass ihr Töchterchen durch einen pulveri- sirten Spulwurm von den Würmern befreit worden sei. Pachelbel de Gehag, Stadtarzt von Wunsiedel, habe die gelben Eüben als vortreff- liches Anthelminthicum bewährt gefunden. — Inflamraatio tibiae ab hiru- dinibus igne crematis. Ibid. Obs. 197. p. 454. Ein Mann hatte den au seinem Schienbeine vollgesogenen Blutegel ins Feuer geworfen. Soiort hatte das Bein geschmerzt, war roth und dick geworden. Als der Mann die Asche in fliessendes Wasser warf, erloschen alsbald die Erscheinungen. Petrus Naiiiüus. De glandularum strnctura, divisionc, at(iue nsu. De Bononiensi scientiarum et artium instituto at(iue academia comnien- tarii. I. Bouoniae. 1731. p. 131. Die Menge in der Leber gefundener Blasen erregte ihm die Meinung, dass die Leber nur ein Haufen (conge- ries) von Gallenblasen sei. 84 Würiner. Oeoffroy le jeiiiie. Tenia daiis une tauche. Rist, de l'Academie S. des Sciences, annee 1710. Paris. 1732, p. 36. Nicht so gegliedert wie die des Menschen und mit einer Mittelläugsrinne; wohl Ligula. Jo. Jac. Sclieuclizerus. De molis vesiculosis in omaso hovillo, Act. }3hys. med. vol. III. Noriinb. 1733. obs. G5. p. 134. Hydatiden im Ge- sammtgewicht von 53^1.^ Unzen. Alex. Cainerarius. De Hydatidiim copia in steatomate hepatis. Ibid. I. obs. 120. p. 377. Vesicae, figura exacte rotunda, multitudine vel qninquaginta, magnitudine varia, a piso majore ad et ultra ovum colum- binum . . . ova dixisses, sine testa . . . libera; nisi quod eorum aliquot subincludebantiir membranae simili commune. . . . Siehe auch bei Pohlius. Pk. Jac. Weig-aiit. De bubonibus verminosis. Ibid. Obs. 7. p, 39. Beiderseits ein Spulwurm durch einen Bubo ausgetreten. Heilung. Saiii. de Drautli. Dissert. de Animalibus Humanoriim corporum infestis hospitibus. Halae. 1734 (nach Bibl. Modeer). Laiir. 3Iaiieiitus. De vermibus hiimani corporis per urinam excretis. Etwa einen Monat nach heftigen Unterleibserscheiuungeu wurden von einer Frau fünf fadendiinne, iingerlange Würmer mit dem Urin entleert, 7 — 8 Juhre später ein starker Spulwurm. Maloet. Sur des Hidropisies enkistees dans les poumous et daus le foye. Hist. de l'Acad. R. des sciences. annee 1732. Paris. 1735. p. 25. Eine Cyste in -der Leber, eine in jeder Lunge bei einem Invaliden. Die Theorie der Lymphgefässerweiterungen als Quellen von Cysten wird hier dahin modifi/.irt, dass die ausgetretene Lymphe die Häute bilden könne. Die Blasen in der Leber waren gelbgrün. — Genaueres Ibid. Memoires. p. 260. Werlliove. Commerc. litter, 1734. p. 371. Dass einer Frau auf einniRl fünf Bandwürmer abgingen (nach Davaine). Caroli Liimaei etc. Systema Naturae. Lngd. Batav, 1735. Thes. 10. In tubo intestinali hominum tres species animalium occurrunt, lumbrici nempe, Ascarides et Taeniae. Quod lumbricus intestinorum una eadem- que Sit species cum lumbrico terrestri vulgarissimo, monstrat figura omnium partium, Quod Ascarides iidem sunt cum Lumbricis illis minu- tissimiSj in locis palustribusque ubique obviis, ex autopsia clarissime patet, Taenia hucusque pro specie parasitica habita est, quum in hominibus, canibus, piscibus etc. frequentissiine solitaria reperta fuerit, et maximum negotium illis facescat, qui in indaganda geucratione animalium diligentem operam contulerunt. Ego vere in itinere lieuterholmiano-Dalekarlico anno 1734 constitutus in praesentia sei)tem sociorum meorum hanc iuter Ochram acidularem Jaernensem invcni, quod maxime miratus sum; quum aqua acidulari ejusmodi taenias expellere plurimi tentant. Hinc sequitur vermes non oriri ex ovis insectorum, muscarum et similium (quodsi fieret Aeltcrc Quellen. )i,^ nunquam multiplicari possent intra tubum intc!>tinalcm et secundum giadiis metamorphoses perireiit) sed ex ovis vermium praedictornm , iiiia cum aqua bibendo haustis; unde patet medicanienta luscctis adversa non per coDsequens vermes necare. — Unter den Insekten steht bei Scolopendria (pedes 20 et ultra) zwischen Scolopendra terrestris und Julus: Scolopendra marina. Unter VII Vermes: Reptilia nuda (die echten Reptilien stehen unter Amphibia) , artubus destituta mit Gordius, Tuenia, Lumbricus, Hi- rudo, Limax. Unter Gordius stehen: Seta aquatica und Vena Medina; unter Taenia: Lumbricus longus; unter Lumbricus: Intestinum terrae, Lumbricus latus, Ascaris ; unter Hirudo: Sanguisuga. — In der zweiten Abtheilung der Vermes , Testacea, steht bei Dentalium : Tubus vermicu- laris. Die dritte Abtheilung der Vermes sind die Zoophyta. Linne gab also allen Thieren, welche nicht Säuger, Vögel, Reptilien, Fische, Insekten sind, den Namen Würmer, aber er schied die Insektenwürmer, welche Ray noch dabei hatte, aus. C. Liiiiiaei, Naturae Curiosorum Dioscoridis secundi, Systema natu- rae, editio IL Stockholmiae 1740. Regnum animale. p. 62. und 63. Classis V. Insecta. Ordo IV. Aptera. 180. Scolopendra. S. marina. Classis VI. Vermes. Ordo I. Reptilia mula, artubus destituta. 181—185: Gordius, Taenia, Ascaris, Lumbricus, Hirudo. Der Lumbricus latus fällt unter Taenia und L. longus lallt weg. So bleibt unter Lumbricus allein In- testinum terrae. In Ordo 111. Testacea stehen unter Dentalium: Tubus vermicularis und Penis vencris (wahrscheinlich Aspcrgillum). Die Zoo- phyten bilden hier die zweite Ordnung der Würmer (Chaetopoden, nackte Mollusken, Medusen, Echinodcrmen). Die vierte Ordnung sind die Litho- phyten (Madreporen, Serpulaceen u. s. w.). C. Liiiiiaei. Archiatrici Reg., Med. et Bot. Profcss. Upsal. Systcnja naturae. ed. VI. Stockholmiae. 1748. Animale Regnum. Classis VI. Vermes. Ordo I. p. 7L Reptilia 210—215: Gordius (Seta aquatica und Vena medi- nensis), Ascaris (limosae und animales), Lumbricus terrestris, teres,^ maxi- mus, Taenia paludosa, lata, Fasciola (Hirudo-limax, Vermis cucurbitinus), Hirudo sanguisuga und teres. Ordo IL p. 72. Zoophyta: 218 Nereis = Scolopendra marina, Aphrodita = Mus marinus. Ordo HL p. 35. Denta- lium, darunter penicillus (wahrscheinlich Asi)ergillum), tubus vermicularis = Teredo. C. Liimaei, Equitis de Stella polari etc. Systema naturae. Tom. I. edit. X. Holmiae. 1758. p. 639. zu Scolopendra marina, welche noch mit andern Skolopendern unter Insecta aptera steht: in oceano atlantico; cor- pore pallido, linea dorsali ruta. - Class. VI. Vermes. Deren Ordnungen sind Intestina, Mollusca, Testacea, Lithophyta, Zoophyta. Unter den letz- teren steht p. 819. Taenia mit: stirps liber, monilitbrmis aiticulatus, meui- branaceus, articulis intus floriieris; os ad singulum artieuluni propmun, und mit vier Arten. Die Vermes intestina enthalten Gordius aquaticus, argillaceus, medinensis; Furia inlernalis (corpus fililorme, aequale aculeis 86 Würmer. distichis reflexis), Lumbricus terrestris, marinus (Arenicola), A^caris vermi- cularis, welche auch beim Pferde und im Süsswasser in faulenden Pflanzen- wurzeln vorkommen sollte, und lumbricoides, Fasciola hepatica, welche er nicht minder im ISiisswasser gesehen haben wollte (etwa Plajiaria torva), und intestinalis (Ligula), Hirudo mit acht Arten, Myxine und Teredo. Unter Vernies mollusca stehen Nereis mit fünf Arten, unter welchen Nais, Aphrodite und Priapus mit je zwei Arten. Unter den Testacea bildet den Schluss Serpuia mit vierzehn Arten. C. V. Liniie. Vom Bandwurme. Auserlesene Abhandlungen aus der Naturgeschichte, Physik und Arzneiwdssenschaft. Nach den Amoenitates (Diss. de taenia. Amoen. academic. II. 1762), übersetzt von E. J. T. H. II. Theil. III. p. 101 tf. Ausbrechen von Fliegenmaden ; Eintheilung der Klasse der Würmer nach Systema naturae ed. 6 ; kürzere Bemerkungen über „kriechende Würmer" (Gordins, Ascaris, Lumbricus, Fasciola, Hi- rudo) in den Därmen , wobei Spulwürmer Oxyuris sind, und Regenwurm und Ascaris lumbricoides zusammengeworfen werden. Dann von Band- würmern, von Taenia solium, welche, wie er meint, durch postobitale Veränderung, auch in einer magereren Gestalt erscheine, sprossend wie Sternkorallen, deren abgetrennte Glieder die Vermes cucurbitini sind, von Taenia vulgaris, i. e. Bothriocephalus (nach Leuckart B. latus, nach Grassi B. cordatus Leuckart), von Taenia lata, besonders beim Hunde, i. e. y Taenia serrata, von Taenia canina, i. e. cucumerina, auch beimMenscheu. Auffassung der Geschlechtsöffnuugeu als Mäuler, des Penis als Schnabel, Leugnung des Kopfes. Reiche Berücksichtigung- der Quellen, welche von uns meistens schon aufgeführt sind. Für Fasciola intestinalis, i, e. Ligula und V ein Bothriocephalidc, noch Fauna suecica 1268 (Taenia continua), Spöring, Acta Stockholm. 1747. p. 108, Plater, Prax. p. 993. Fasciola hepatica p. 112. im Magen des Stichlings und eine Elle lang im Brachsen. Zu T. solium Fauna suecica 1267, Plater prax. 993. Vermes cucurbitini, Bewerus Thes. 202. Zu T. vulgaris Fauna suec. 1266. Zu T. canina Ruysch obs. 84, Spöring, Acta Stockh. 1747. tab. 5. flg. a, — p, 128. Der Bandwurm ist gleich einem sprossenden Polyp. — p. 129. Er ist aus vielen zusammengesetzt, ein Pflanzenthier. Mit dem vereinzelten Vor- kommen (solium) habe es seine Richtigkeit. — p. 132. Die Kürbiswürmer wüchsen zu Bandwürmern an. Ueber das Vorkommen bei säugenden Kindern. Die Angabe des Hippocrates (De morb. lib. 4) über das Vorkonmien mit dem Meconium nach Mittheilung von Wehmüttern von Spigelius nach den Angaben derer in Italien und Deutschland be- zweifelt. — p. 133. Der Fund von Bandwürmern im Sumpfe bei Jerua auf der dalekarlischen Reise (s. o.). Es waren das nach Steenstrup (Overs. Kongl. Danske vidensk. selsk. forhandl. 1857. p. 166. übers. Hallische Jahrbücher für die gesammten Naturwissenschaften. 1859. 14. p. 475) aus Stichlingen ausgebrochene Schistocephalus solidus. Ebenso nach Me- nanders Diss. de Satagundia p, 29 im Sumpfe Pispala. Doch leugnet L. Aeltere Quelleu. . o^ p. 134 das Eierlegen nicht. Citate für das Aneiuauderlcgeu von Theilehen zu Organen und Tliieren, Verdeil, Bern. Magazin 1. St. I. p. 215, AI binus, Taddaeiis, Savonarola, Alex. Beucdictiis, Coule't. — p. 135. Das Aneinanderhängen der den Kürbiskerueu oder Spulwürmern verglichenen Theile. — p. 136. Das Wachsthum am dünnen Theile. — p. 137. Die Häufigkeit des Vorkommens an der See und an Flüssen. — p. 138. Berührung der Heilmittel. Das Gummiguttä als Ingredienz des Purgirmittels der Frau Nouffer u. a. C. Liime. Oratio de necessitate peregrinationiim intra patriam, ejusque elenchus animalium per Sueciam observatorum. Lugd. Bat. 1743. In Class. V. Insecta. Ordo IV. Aptera: 1. Scolopendra marina Raj. Ins. 44. In Class. VI. Vermes. Ordo I. Reptilia: Gordius (Seta aquatica Merr. Pin. 207), Taenia (Verniis in homine cucurbitinus Merr. Pin. 2ü(i), Lum- bricus (1. L. terrestris minor Kaj. Ins.; 2« L. major Raj. Ins. 1; 2ß L. intestinorum teres Raj. Ins. 2). — 2. Ascarides Medic, Hirudo (H. san- guisuga Merr. Pin. 207); endlich Limax. C. V. Liiiiic (von Juni 1763 an steht das „von''). Musaeum Seren. Reginae Ludovicae Ulricae etc., in quo auimalia rariora exotica, impriuiis insecta et conchilia describuutur et deuominantur. Holmiae. 1764. IL Testa- cea von III. Mollusca getrennt. Unter jenen Serpula; unter diesen nur Echinus und Asterias. Diese beiden bilden hingegen bei A. Seyler, Syst. Verzeichniss der Seyler'schen Naturaliensammlung (Kempten 1810) allein die Crustacea. Aehnlich hat sich der Begriff der Mollusca und der Helminthes verschoben. Caroli a Liiiiic Systema naturae. Tom. I. pars 2. editio XII rcibr- mata. Holmiae 1767. Classis VI. Die Vermes enthalten hier Tardigrada, Imperfecta und die fünf Ordnungen der elften Ausgabe: Intestina, Mol- lusca (nuda), Testacea (mollusca domiporta), Lithophyta, Zoophyta. In Betreff' der „Autores" sagt er, Intestinorum vix uUi, molluscorum praeter Bohadschium pauci. p. 1075. Intestina, corpus filiforme, aequale, leve. Gordius, mit aquaticus, argillaceus, mediuensis, marinus, i. e. Filaria aus dem Häring, und lacustris; Ascaris, die zwei gemeinen Rundwürmer des Menschen ; Lumbricus terrestris und, nach Bellon, marinus ; Fasciola hepa- tica, intestinalis, barbata (welch letztere, wie Bloch gezeigt, Echino- rhynchus ist); Sipunculus nudus, i. e. macrorhynchoterus (steht macro- rhynchopterus) Rondelet 2. und saccatus, i. e. macrorhynchoterus 1., welcher von einer häutigen Membran eingeschlossen sei; Hirudo indica, medicinalis, sanguisuga, octoculata, stagnalis, complanata, heteroclita, gco- metra, miiricata; endlich Myxine glutinosa. Lumbricus, Sipunculus, Fas- ciola sind Pertusa laterali poro, die übrigen Imperforata, poro latorali nullo. Unter Mollusca p. 1084. als fünfte Abtheiluug, ore antico, corpore pedato Aphrodite mit vier, Nereis mit elf Arten. Serpula und SabcUa, getrennt durch Teredo, folgen am Ende der Testacea. Die Empfindung der Verwandtschaft mit den nackten Anneliden kommt etwas zum Aus- druck durch Zusätze, bei Serpula: auimal Sabella; bei Sabella: ammal gg AVürmer. Xereis; und bei »Sabtlla nlveolata: geiiiis hoc niulta habet conimunia cum Nereidibus. Taenia und Furia stehen bei den Zoophyta loconiotiva. Die Arten sind bei Serpula auf sechzehn , bei Sabella auf sieben vermehrt. — p. lo2ß. Chaos redivivum, die wiederauflebenden Weizcnälchen. Auserlesene Abhandlungen aus der Naturgeschichte, Physik und Arz- nciwissensehaft (nach den Amoenitates) übersetzt von E. J. T. H. Leipzig. 11. 1777. p. 126. Anmerkung. Planarieu als veimeintlich freie Fasciola hepatica. — Om Gordius Medinensis. Vetensk. Acad. Handlingar. 1768. p. 147. Der König habe ihm einen solchen gezeigt, von blasser Farbe, der eben lebend bei Gothenburg gefangen worden sei. War selbstver- ständlich keine Filaria Medinensis. C. a Liiiiie, equitis aurati de Stella polari archiatrici Regii etc. Systema naturae. Editio XIII., cura Jo. Fr. Gnielin. Lipsiae 1788. T. I. P. VI. Ciass. VI. Vermes. I. Intestina, animalia simplicia, nuda, artubus destituta. 1. intra alia animalia degentia, oculis nuUis: Ascaris, Tricho- cephalus, Filaria, IScolex, Ligula, Linguatula, welche nicht hierher gehört, Strongylus, Echinorhynchus mit 48 Arten, Haeruca, Cucullanus, Caryo- phyllaeus, Fasciola mit 39 Arten, Taenia mit 36 Arten, Furia und ! Myxine. Die verschiedenen Nematoden haben zusammen etwa 120 Arten. 2. extra alia animalia habitantia — poro laterali nullo: Gordius, Hirudo — poro laterali pertusa: Lumbricus, Sipunculus, Plauaria. Ausser diesen Intestina enthalten die Vermes noch Mollusca, Testacea, Zoophyta, Infusoria. Unter II. Mollusca ore antico — corpore tentaculis anterius cincto: Terebella — corpore pcdato : Aphrodita , Amphitrite, .Spio, Nereis, Nais. Unter III. Testacea sine spirula regulari : Serpula und Sabella. Die Gattungen frei lebender und Röhreuwiirmer enthalten zusammen bereits mehr als 250 Arten. Unter V. Infusoria stehen das Räderthier Brachionus, Frucht-, Kleister-, Essig- und Mcernematoden, Vibrio anguillula, aceti, glutinis, marinus und Cercaria. — Linne leitet wie Martin in den Abhaudl. d. Schwedischen Akademie. XXII. p. 301. die Lepra von den Fadenwürmern oder Gordii ab, welche man häutig in den Fischen findet. Amoenitates academicae VII. Holmiac. 1761). J. Beckmann Physikal. Oekonom. Bibl. I. 1770. p. 200. Beckmann fand deren selbst in Häringen. Hannoversches Magazin 1769. p. 666. S. Kurze Nachricht von verschiedenen Würmern bey den Austern und ihren Eigenschaften. Nach Recueil de differens traitez de physique et d'histoires naturelles par Mr. Deslandes. Bruxelles. 1736. p. 208. Ham- burgisches Magazin. XIX. St. 1757, p. 444. klein, röthlich. Auch noch weisse glänzende Würmer, welche mau erst blosslegcn muss und welche leuchten. Joli. Sel)ast. All)reelitiis. De lumbricis teretibus, tribus divcrsis e locis incongrnis excretis. Act. phys. med. IV. Norimb. 1737. Obs. 51. p. 158. Erzählt von einem einem Kinde durch die Nase abgegangenen Spulwurm (sine dubio ex ventriculo progressus), welchen die Mutter als aus dem Hirn kommend ansah, nicht anders glaubend, als dass er dasselbe Aeltere Quellen. g9 gäuzlich verzehrt habe. Er demonstrirle ihr die Unmöglichkeit am Schädel und Hess den Wurm herausziehen. Zugleich Fälle von Wurmabszessen am Nabel und in der Leistengegend. — Motus spasmodici vagi, vulgo die Kriebel- und Krabelkrankheit, observati in puero 10 annorum a vcr- mibus. Ibid. VII. Norimb. 1744. obs. 104. p. 368. Behandlung mit Mer- curius dulcis und Jalnppa. — De lumbricite elegantissimo. Act. phys. med. VI. Norimb. 1742. obs. 30. p. 116. Er besitze kleine verschlungene Lum- briziten, wie sie in der Erde sich zu bewegen scheinen, aus deul Pappen- heimer weissen, spaltbaren Steine (Uberraanshofer Steinbruch). Butt- nerus, Ruder, diluvii testibus p. 226. § 136 habe sie bei Querfurth beob- achtet. Die hier dargestellten fand er bei Lautera im Orlassgraben. Biircli. Dax. Mauehart. Diss. de Lumbricis teretibus in ductu pau- creatico repertis. Tubing. 1738 (nach Bibl. Modeer). D. Riieker. Obs. de diagnosi vermium intestinorum Comm. litt. Norimb. 1741. p. 330 (nach Bibl. Modeer). J. B. Bianclii. De naturali in humano corpore vitiosa morbosaque generatione historia. Aug. Taurinorum 1741. Der dritte Theil handelt von der generatio morbosa oder verminosa. Die Würmer leben in oder ausser dem Nahrungskanal. Die ersteren sind theils natürlich, theils krankhaft. Die Tänien seien vielleicht Monstra der runden Würmer. Nach Davaine p. 339. ein Fall von AVurndvnoten an den Bronchien eines Mönches. F. E. Bruckmaim. De vermibus, quibus Helgolandi ad piscalura hamatilem iitnntur. Comm. litt. Norimb. 1742. p. 38 (Bibl. Modeer). H. P. Jiicli. Dissertatio de Lumbricis terrestribus eorumque usu medico. Erfurti 1742 (nach Bibl. Modeer). Ch. Boimet. An abstract of some new observations upon insccts, letter to Sir Hans Sloane, translated. Philos. Transact. vol. 42. for the years 1742—43. London. 1744. No. 470. p. 468. Eine Naide; Beob- achtung des grossen Blutgefässes, seiner Kontraktion und seiner Zweige. Künstliche Theilung. Durch einen parasitischen Nematoden Acranlasste Annahme der Viviparität (p. 482). Wahrnehmung der Borsten u. s. w. — Traite d'Insectologie. Paris. 1745. I. Naturae scala, nach Job. Hermann Tabula affinitatum animaHum. Argentorati (1783). p. H. Immer mit Hauptpunkten und Uebergängen: Serpentes, Limaces, Helices, C o n c h y 1 i a, Serpulae et Sabellae, Tiueae, I n s e c t a , Gallinsecta, Taenia, Polypi, Medusae, Mimosa sensitiva, Plantae u. s. f. — Abhandlungen aus der Insektologie von Bonnet und anderen Naturforschern. Aus dem Französ. mit einigen Zusätzen von Job. Aug. Ephr. Goeze. Halle 1773. Die Würmer bilden den Anfang, und es sind die Beobachtungen über die Tänie hierhin übergegangen. — Considcrations sur les corps organises. I. Amsterdam. 1762. Cap. V. Nouvelles refiexious sur les germes et sur Toeconomic organique. 72. p. 50. Reflexions sur l'origine des vers, be- sonders der Taenia. Anknüpfend an die Fliegen, welche ihre Eier ni die Nase der Schafe und in den Schlund der Hirsche legen, erwartet Bonnet von feineren, eindringenderen, glückhchcren Versuchen den Bc- 90 Wurmer. weis dafür, dass der UrspruDg der Eingeweidewürmer der Menschen der gleiche sei, wie der der anderen Thiere. Er nimmt übrigens an, dass die Tänie leicht aus der Schleie in den Menschen komme, wobei etwa die unsichtbaren Eier mit der Nahrung in die Schleie kämen. Er glaubt im ganzen an die Transmigration, obwohl er sich die Schwierigkeit nicht verhehlt, dass ein im Freien lebendes Thier an den Aufenthalt in Einge- weiden gewöhnt werden solle. — Chap. XI. 204. p. 202. Refutation de l'opinion singuliere de Vallisnieri sur la formatiou du Taenia ou Soli- taire (i. e. die Einheitstheorie) mit Anführung Reaumur's mit einem Briefe vom 17. Aug. 1747, in welchem dieser es nicht für unmöglich hält, dass die vers cucurbitaircs sich zuweilen aneinander hängen möchten. — IL Chap. I. 250. p. 17. Tres petits vers sortis de l'interieur de quel- ques portions du grand Ver (de terre). Er erkannte, dass diese Würm- chen keine jungen Regenwürmer waren; die Schwänze hätten einen flossen- artigen Busch von Haaren gehabt (Gregarineu). Sie schienen aus dem Darm gekommen zu sein und schwammen rasch. — Chap. IV. 310. p. 142. Refu- tation de l'opinion de Mr. de Buffon sur la generation des Vers dans les enfans et sur les generations equivoques. — Chap. VI. Decouvertes micro- scopiques de Mr. Needham, Remarques sur ces decouvertes. 330. p. 210. Les filamens dans la farine du bled uielle, compares aux anguilles de l'eau douce (N. hielt sie aber für Zoophyten). Weitere Bemerkungen über diese Anguilluliden p. 219. — ed. 1862. I. Chap. XL 192. Expe- riences de l'auteur sur des vers aquatiques, qui multiplient comme les polypes de Boutures. Idee de l'orgauisation de ces vers. Regularite de la circulation du sang jusques dans les moindres portions. Echelles des accroissemens des parties coupees. Ver qui repousse successivement douze tetes. p. 187. — 193. Que les vers de terre multiplient aussi de boutures. p. 190. — IL Chap. I. Observations sur la reproduction des vers de terre, sur celle des vers de l'eau douce, et sur la regeneration des pattes de l'Ecrevisse. Hierher 243—251. p. 2—21. — 259-261. p. 34—39. — Daselbst p. 269 auch der Brief Spallanzaui's vom 29. Aug. 1778 über einen Bandwurm des Hühnchens und von Göze vom 30. Januar 1778, u. a. über den Hakenkranz; die Eierhaufen, die Fort- pflanzung durch Bildung von Ringen ; die Hydatigeue der Mausleber nach Pallas; 3400 Bandwürmer bei einer Neunauge; Marigues (Journal de Physique. Sept. 1778) Bandwürmer in der Bauchhöhle und auf der Leber des Kaninchens (i. e. Cysticercus pisiformis); I. 311. Brief an Spallan- zani über den Bandwurm im Hühnchen von 1770; Brief von de Geer vom 30. Jun. 1763: dass man bis dahin Bandwürmer nur in Mensch und Hund, jetzt aber auch mehrere im Auerhahn gefunden habe, welche er bewahre. — Bonn et habe aber schon vor vielen Jahren eine ähnliche Beobachtung gemacht und der Bandwurm sei bei den Fischen, besonders der Schleie, gemein. — Dissert. sur le ver nomme en latin Taenia, et en francais solitaire, oü apres avoir parle d'un nouveau secret pour l'expulser des intestins dans lesqnels il est löge, qui a eu d'heureux succcs, l'on Aelteie Quellen. y| donne quelques observatious sur cet Insecte. Memoires de niath. et de physique presentes ä i'Academie R. des sc. par divers scavans. I. Paris. 1750. p. 478. Boerhave sah einen von oO Ellen. Vortheil der Ab- treibung- im Ganzen. Das Mittel von Herrenschwand in Morat. Dieser fand iu Basel zu seinem Erstaunen überall die zweite Platcr'sche Art (p. 482). In Genf findet sich die Art ii epine (Andry), ä anncaux conrts (Bonn et). Faserige Anhänge. Die Angaben der älteren Autoren über die wechselnde Lage der Papillen, welche im getrockneten Zustande die Benennung a epiue veranlasst haben. Die schon von Clerc gesehenen Lateralgetasse verglich B. den Tracheen. Die Einzelnheiten sind beson- ders mit Beziehung auf die Deutungen von Tyson behandelt und Leuckart hat ausführlich gezeigt, wie Bonn et der Gliederkette des Bothriocephalus den Kopf der Taenia saginata Göze irrig zugetheilt uud, obwohl er selbst 1777 dies erkannt, doch dadurch bis auf Bremser viele Verwirrung gestiftet habe (R. Leuckart, die Parasiten des Menschen. IL Aufl. I. 1. p. 522). — Nouvelles recherches sur la structure du Taenia. Observatious sur la Physique etc. Paris. IX. L777. p, 243 ff. — Lettre sur les sangsues considerees non conime baromctres mais comme thermo- metres. Journal de Physique. V. 1775. p. 70. — Werke der natürlichen Geschichte und Philosophie (meist im Journal de Physique de l'Abbe Rozier). 1781. Uebersetzt Leipzig 1783—85. I. p. 71. Schreiben an Herrn Valmont de Boniare über einen besonderen Umstand mit dem Blut- egel (Empfindlichkeit für Temperatur, nicht für Luftschwere). — Ebenso I. p. 213. Brief an Öpallanzani von 1766. Die Regeuerationsversuche durchschnittener Regenwürmer des Spallanzani betreffend. — p. 208. Neuerliche Untersuchungen über den Bau des Bandwurms (erste Abhand- lung siehe oben, 1750). Sehr maassgebend für jene Periode. Sichere Demonstration des Kopfes; die schmalriugige Form, Bothriocephalus, die breitringige, Taenia. Nachtrag p. 248. Vorzüglich Mittheiluugen nach Butini, welcher den Kopf leugnet. Selbstinjektion. Citirt Winslow Werke IIL p. 76. — p. 258. Das Citat nach E. König. Acta Helvetica. 1751. p. 29. — III. p. S2. Brief von Spallanzani über den Ursprung des Bandwurms. Für Abkunft von aussen: Ein im Wasser zu leben be- stimmter und in unsere Gedärme gebrachter Wurm würde ohnstreitig darinne, wenn er nicht umkäme, sehr verstellt werden . . . und pflanzte sich dieser Wurm hier fort, so würden seine folgenden Generationen noch weit verstellter ausfallen. — p. 155. Brief an Malpighi (Schmeicheluame für Spallanzani, welchen er auch Redi nennt). Ueber die Priorität von Fontana oder Roffredi betrefls Beschreibung der Needham'- schen Getreideälchen. Brief von de Saussure über Fontana vom 23. Nov. 1772. In Antwort Distinktion zwischen lAIntterkorn und IMchl- thau. Wiederbelebung. — p. 164. Genauer definirende Antwort Spal- lanzani's (Baker 1771, Needham, Journal de Rozier 1775). Brief p. 167. p. 170. p. 174. Das Plagiat von Roff"redi äusserst wahrscheinlich gemacht, p. 179. dass Fontana sie Bounet, zugleich Trembley und 92 Würmer. de Öaussure zuerst persönlich clemonstrirte. 177(3 Mai antwurtete Rof- iredi im Journ. de Physique. — p. 345. Reizbarkeit des „thieriscbeu Leims", der Thiergallerte. — Betrachtiiog über die Natur, herausgeg. vou J. D. Titius. Leipzig. L Aufl. 1766. II. Aufl. 1772. III. Aufl. 1774. IV. Aufl. 1783. Nach der dritten Auflage p. 55. Würmer sind uueigentliche Insekten, p. 154. Ergänzung zerschnittener Regenwürmer, dabei erwähnt, gemäss Traite d'Insectologie T. II. p. 211. und Considerat. sur les corps organises T. II. p. 5. die denen der Insekten verglichenen Stigmata; dieses nach der Anmerkung im Briefwechsel mit Spallanzani zurückgenommen. — p. 156. Entsprechende Wiedergeburt aus Stücken bei Würmern des süssen Wassers. — p. 203. Dieses viel genauer. — p. 61. Würmer in Schalen als Uebergang von den Insekten zu den Schalthieren. — p. 62. Die Ver- ästelung der Leiter der Natur. — p. 328 ff. Zusammensetzung vieler Arten langer Würmer ohne Füsse und im Wasser lebender Tausendfüsse, gewisser Blutegel, des Bandwurms, Regenwurms, aber auch der Polypen, Meernesseln, Seesterne, fast ganz aus gleichartigen Theilen. Herz, Ge- lasse, Magen, Nervenstrang der „langen" Würmer; höhere Organisation der Regenwürmer. — Oeflfnung, sie umgebende Gefässe (Ovarien), weisse Körnchen, gänzliche Aehnlichkeit der Ringe beim Bandwurm (Bothrio- cephalus). Anmerkung nach Bonnet's Abhandlung in den auserlesenen Abhandlungen der Pariser Akad. d. W. p. 166 übersetzt. Bonn et mit Andry gegen Vallisnieri für die Einheit des Wurms. Beweis der Kontinuität der Kanäle durch Einspritzung; Differenz des Kopfes. B. schrieb an Sp. 1770 über ein winziges Baudwürmchen des Huhns. Sp. kennt solche von Fischen und Schafen. — II. p. 130. Beobachtung des Herrn Flaugergues über Leuchten der Regenwürmer und Gegenbeobachtung von B. — 4. Aufl. p. 125. Anatomie der Würmer. — p. 126. Struktur des Bandwurms. Die „Narben" der Ringe als Mäuler mit Saugspitzen und After, die austretende purpurfarbene Materie (bei Bothriocephalus) als Exkremente, die Säcke als Därme. — I. p. 416 und II. p. 16. Gegen die Möglichkeit der Vereinigung anorganischer Theilchen zu Aeichen des bled rhachitique ou abortc, dem Roffredi beipflichtend, das Einzelne nach Roffredi und Fontana. — Nouvelles rccherches sur la structure du Tenia. Journ. de Phys. IX. 1777. — Traite d'Insectologie, ou observations sur quelques espcces de Vers d'eau douce, qui coupes par morceaux, de- viennent autant d'Animaux complets. Paris. 1754. — Abhandlungen aus der Insektologie, übersetzt und mit Zusätzen herausgegeben von J. A. E. Göze. Halle. 1773. — Considerations sur les corps organises, ou Ton traite de leur origine, de leur developpement, de leur reproduction etc. Amsterdam. 1762. — Betrachtungen über die organisirten Körper, übersetzt und mit Zusätzen herausgegeben von J. A. E. Göze. Lemgo. 1775. — AVerke der natürlichen Geschichte und Philosophie. 1781. Ueber- setzt Leipzig 1783—1785. III. p. 159. Wiederbelebung von Räderthierchen („Dachrinnenpolypen") nach Monaten und Jahren. — Oeuvres completes V. Sur les vers d'eau douce. Aeltere Quellen. (13 (xottl. Heiiir. Kaiiiiegiesser. Tumor abdominis insignis, copiosa hydatidum exclusione ex utero curatus. Act. phys. med. VI. Norimb. 1742. obs. 89. p. 310. Fügt den augefübrten älteren Fällen hinzu eine llyda- tidengebnrt bei einer Frau von 70 Jahren zu Kiel, welche lange einen dicken Leib und Furcht vor Wassersucht gehabt hatte und durch diese Entleerung von über hundert „Windeyern" während sieben Wochen sehr erleichtert wurde und noch drei Jahre mit geringer Wiederkehr ihrer üebel lebte. Die Schichtung der Membranen, welche die Echinokokken beweist, lässt in den Abbildungen sich gut erkennen. Jo. Phil. Wolfflus. De dysenteria vermiuosa cum pustulis s(|uamo- sis, crustae lacteae similibus conjuncta. Ibid. obs. 95, p, 334. Tödtlicher Ausgang unter Abgang zahlreicher Spulwürmer (wohl typhöse Darm- geschwüre). — De asae Ibetidae virtute authelminthica. Ibid. IX. 1752. obs. 14. p. 41. Tliom. Lord. Letter concerning some worms whose parts live after they have been cut asunder. Philos. Transact. for the years 1742 — 43. London. 1744. p. 522. Dan. Hoffmaimus. Observatio Lumbrici totius corporis tumoris et epilepsiae causa. Acta phys. med. VI. Norimb. 1742. obs. 127. p. 425. Saiii. Ernst. Dissertatio physico-raedico-inauguralis de Taenia se- cuuda Plateri. Basileae. 1743. Sei mehr eine Kette von Thieren, als ein Einzelwesen. Die ganze Kette habe einen gemeinsamen Kanal mit einem Astwerk von Milchgefässen (nach Rudolphi). J. tx. Böttieher. Vermis ex genere soliorum, 21 ulnarum lougitu- dinem aequans, saevissimos admodumque diuturnos cruciatus producens, frustulatim tandem expulsus. Acta nov. VIL Norimb. 1744. obs. 20. p. 63. Nach und nach 21 Ellen abgegangen, ohne Kopf. Joaiiii. Orashuis. De natura et ortu hydatidum. I. Ibid. obs. 120. p. 408. Literatur. Schon bei Hippocrates, Galenus, Aretaeus. de caus. et sign. morb. diuturn. lib. II. cap. I, Piso Observ. Sect. III. cap. VII. u. a. — p. 412. Unicns tandem Edm. Tylo (Bon et Sepulchr. IL p. 508, ist wohl Edw. Tyson) singularum de hydatidibus condidit hypothesin, eas nimirum peculiare insectorum, seu vermium, genus esse, in animalium corporibus genitum. Beachtenswerthe Citate p. 414. G. selbst leistet nichts. William Watsoii. An Observation ofHydatides voided per vaginam. Phil. Transact. vol. 41. for 1739-40. London. 1744. No. 460. p. 711. Die Entleerung dauerte zwei Monate. Lc Cat. Two medico-chirurgical observations, translated. I. An^ob- servation on hydatides, with conjectures on their formation. Ibid. p. 712. Freiwillige Entleerung durch einen Abszess im rechten Hypochcmdrium. Tod. Bei der Sektion wurde der Tumor noch mit Hydatiden gefüllt ge- funden. Le Cat schrieb die Hydatiden einer Entartung der Lymph- körner zu. 94 Würmer. IV. A. Kelliierus. Synopsis observationum medicarura et physicarum, quas decnr. III. ac centuriae X. Ephemeridnm Acad. Caes. Leop. Caiol. ... ab anno 1070 iisque ad annum 1722 pnblicatavum continent. Norim- bergae. 1739. p. 1320. Vermes. Joli. Adaimis Liiiipreelitiis. Verbis non lierbis, domatnr atrocitas verniis. F^in verrückter scblesischer Ritter, mit Würmern bebaftet, war mit Arzneimitteln niebt zu beilen, wurde aber dnreb gesebicktes Eingeben auf seine Verirrung kurirt. J. H. Selniltze. Dissertatio de himbricis effVactoribus, resp. Bureb. Henr. Bebaeus. Halae 1740 (nacb Bibl. Modeer). Henri Miles. Observations on tbe moutb of tbe Eals in Vinegar and also on a stränge aqnatic animal witb a drawing and a description of tbe Said animal by Mr. Baker. Pbilos. Trausact. 42. for 1742—1743. London. 1744. No. 409. p. 410. Joaini. 3Iartiii. Wolffiiis. De abscessu in inguine rupto, indeque prodeuntibus lumbricis, flatibus et cibis semicrudis. Act. pbys. med. VII. Norimb. 1744. Obs. 129. p. 473. Bleibende Kotbfistel. Toi). Hein*. Haelino. Vermis in pectore inventus cordi((ue affixus Ibid. Obs. 14. p. 53, Von Länge einer Handbreite um das Herz liegend bei einem Manne von barter Lebensweise. Citat für in ventriculo cordis in febris pestilentialibus: Vidius de morbis cordis. Verm. cordis. Acta erud. Lips. an. 1719. Aug. p. 337. Job. Hebenstreitius Lib. de peste in Zwingeri tbeatro. p. 352. Vineeiit, Meiig'liinns. De vesiculis quibusdam cum urina eniissis. De Bononiensi scientiarum et artium instituto atque academia commeu- tarii. II. L Bononiae. 1745, p. 142. Von Erbsen- und Bobnengrösse mit verscbiedenfarbigem Inbalt. Bebaudlung mit Terpentin. Turbei'vill Needliam. Nouvelles decouvertes faites au microscope, traduites de l'Anglais ti Leide 1747. cbap. VIII. 99. Des anguilles [qui sont dans le ble gate par la micelle (Brand). Hamb. Magazin. I. p. 3. — A Summary of some late observations upon tbe generation, composition, and decomposition of animal and vegetable substances. Pbilos, Transact. vol. 45. for 1748. Lond. 1750. No. 490. p. 030. p. 051: Wbeaten fila- mentous zoopbytes. — Nouvelles observations microscopiques avec des decouvertes interessantes sur la Composition et la Decomposition des corps organises. Paris. 1750, Cbap. 8. p. 103. Des anguilles qui sont dans le ble, gate par la uielle. Wiederbelebung nacb zwei Jabren. Vermutbung des Landvolks, dass sie mit der Aussaat in die Erde kommen und dann in's junge Getreide einwandern (Bradley). Dessen Mittel zur Verbin- derung. — Lettre de Needbam en reponse au memoire de Roffredi dans le Journal de Pbysique de l'Abbee Kozier. 1775. p. 227. Wieder- belebung der Weizenälcbeu durcb Baker nacb 27 .labren. Nils Rosen (v. Rosensteinj (berübmter Kinderarzt). Ron angäende Binnike Masken, giorde ocb insäude. Vetensk. Acad. Handling. 1747. — ■ Ron om Maskar, ocb i synnenbet om Binnike Masken. Ibid. 1700. — Aoltere Quellen. t)r, Untersuchuug vom Baudwurme. Der k. scliwed. Akad. d. Wiss. Abliand- lungen a. d. Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik auf das Jahr 1746 aus dem Schwedischen übersetzt von V. A. Gottho,ld Kästner. IX. Hamburg. 1753. p. 128. Die Fischer werfen die Brassen im Mälar- see weg, wenn sie Bandwürmer haben, weil solche eine unheilbare Krank- heit erzeugen, und erkennen das schon von Aussen. Die Symptome der Bandwürmer. Citirt: Vieussens. Observation sur la maladie de Älr. Menot de Bergeret. Benutzte Alston's (Edinburgh Medical cssays V. L. I. T. p. 89. Uebersetzung in Altenburg p. 97.) Zinnpulver mit sehr un- gleichem Erfolge. Rothen's Essentia catholica purgans schlage nie fehl. — Nils Rosen v. Rosenstein. Anmärkningar om Binnekemasken. Act. Holm. VHl. 174G. — Ron om insecter i menniskjans kropp. Ibid. Vol. XIII. 1751. — Afhandling om maskar hos Menniskjor, i synnerhet om Binnikemasken (i. e. bei Linne Taenia). Ibid. vol. XXI. 1759. — Nils Roseen. Untersuchung von Würmern und besonders vom Band- wurme. Der k. schwed. Akad. d. Wissenschaften Abhandlungen aus der Naturlehrc, Haushaltungskunst und Mechanik für 17G0. 22. Uebersetzt von A. G. Kästner. Hamburg und Leipzig. 1762. p. 159. Die Quellen des Leidens; dass bereits ein vierjähriges Kind einen Bandwurm hatte; der Nachtheil auch der Ausdünstungen und des Unflathes der Würmer; Durchbohrungen u. s. w. Nennt die Geschlechtsötinungen der Bandwürmer Saugröhren und glaubt, sie dienten der Ernährung. Verschiedene Fälle und Kuren. — Underrättelse om barns sjukdomar och deras botemedel (Historia variorum vermium intest, hominum). Stockholm. Edit. eniendatior. 1771. — Traite des maladies des enfants. Traduct. Paris. 1778. — Nach einer Stelle, gemäss der Uebersetzung von L. de Villebrun, laut Citat aus Hasselquist's Reisen in Palästina, wurden in Egypten 20—30 Tropfen Petroleum gegen Bandwürmer genommen. 0. Meilhac (Argental) bestätigte in zwei Fällen den Erfolg. Gazette des HApitaux. 63. 1865. Mart. Triewald. Untersuchung, wie Blutegel und Eidechsen (i. e. Salamander) aus Karauschenteichen zu vertreiben sind. Abhandl. d. k. schwed. Akad. d. Wissensch. a. d. Jahr 1746. Uebers. Hamburg. 1752. p. 221. H. D. Spöruis;-. Bericht von einer Frau, bei der ein Stück Band- wurm durch ein Geschwür im Unterleibe gegangen ist. Der k. schwed. Akad. d. Wissensch. Abhandl. aus d. Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik auf das Jahr 1746. aus dem Schwed. übers, von V. A. Gotth. Kästner. IX. Hamburg. 1753. p. 117. Drei Ellen aus dem rechts aufge- brochenen , später heilenden Geschwüre herausgegangen. Mau triel) da- nach den Wurm unvollkommen ab durch Branntwein mit Ameisen dige- rirt. Sp. glaubt, der Bandwurm habe seinen Aufenthalt im Wasser und die Jungen würden beim Trinken verschluckt. Die Möglichkeit, dass er von Fischwürmern komme (vgl. auch Artedi Ichthyologie. Chipea, Os- merus). Bericht über Abgang eines Bandwurms von ungeheurer Länge bei einem Knaben. Nachdem die Schweine davon gefressen, noch em 9G Würmer. ganzer Hut voll abgegangen auf Bilken's Elixir oder Hiäriies Testa- ment, dass man es für die Därme selbst hielt, ohne dass ein Kopf dabei war. — Act. Holm. 1747. vol. VIII. p. 108. — Kgl. Svenska Aeademie Handüngar. Berättelse om en Qwinna, hos hwilken et stycke af en Binui- kenmask kom iit genom en Bolde i Ljumsken. Fr. Hoftmaiin. Opera omnia phvs. med. III. P. 4. Genf. 1748. cnp. 7. obs. 3. p. 35Ü. Verordnete die Wurmmittel mit Rücksicht auf die Mond- phasen. — p. 260. Aphonie von Würmern. I. p. 332. Schleichende, den Wechselhebern ähnliehe, aber unregelmässige Fieber von WUraiern (nach Davaine). Joaiiii. Christ. Themelius. De copiosa materia puruleuta, cum 32 lapillis in vesica feilea reperta, et tribus in ductu hepatico latitautibus lumbricis. Act. phys. med. VIII. Norimb. 1748. Obs. 10. p. 29. Duos lumbricos, sccuüdum caualis situm positos, ita exsiccatos, ut nihil nisi ex- uviae superfuerint, lutea materia tartarea obductos simul ofifendimus. Praeter hos et unum enecatum deprehendimus recentem, qui superiore parte ad dimidium in vasculo qiiodam hepar intrante absconditus erat. . . . Joaini. Cour. Triimpliiiis. Abscessus in iuguine, ex quo lumbrici et feces alvinae prodierunt, feliciter consolidatus. Ibid. obs. 58. p. 235. Jo. Mavt. Breliiii. Lumbrici teretes variolis obsessi, ab infante vario- loso excreto. Ibid. Obs. 80. p. 286. Ante lethalem eventum .... permulti adhuc vivi . . . exceriiebantur lumbrici teretes, a capite ad caudam usque similibus variolis, ejusdem coloris et simili fere magnitudinis, undiqua- que obsiti, per aliquot adhuc horas iiiter excrementa dejecta viventes. Ulcus intestini coli verminosum, feliciter sauatum. Ibid. VI. Norimb. 1742. obs. 93. p. 327. Vorn und hinten in der rechten Seite Wurmabszesse mit Entleerung von 11 und 4 Spulwürmern. .Jaiiios Shcrwood. A letter concerning the minute eel in paste being viviparous. Philos. Transact. vol. 44. I. for 1746. Londou. 1748. No. 482. p. 395. Jo. Hieroii. Knipliof. Progr. de trito dicto: quemque suus vellicat vermis. Ein jeder Mensch hat seinen Worm. Erford. 1748, — Dissert. de pediculis inguinalibus, insectis et vermibus homini molestis. Erfurt. 1759, §. 18. p. 16. Vom Blutegel. De la Condamiiie. Relation abregee dun voyage fait dans l'inte- rieur de l'Amerique meridionale, depuis la cote de la mer du sud, jusques aux rotes du Bresil et de la Guiane, en descendaut la riviere des Ama- zones. Histoire de l'Acad. R. des sciences. 1745. Paris. 1749. Memoires. p. 471. Ver qui croit dans la chaire, heisst bei den Mainas Suglacuru, zu Cayeune ver macaquc. Entstehe vom Stich einer Fliege, werde bohnen- gross. Hier "ist also eine Verwechslung mit dem Sandfloh. Ciodf. Dubois. Dissertatio de Taenia, 9. Mai 1748, in C. Linnaei Amoenitates Academicae. II. 1751. p. 59. Um die Bandwürmer verständ- lich zu macheu, müsse man Analogieen ziehen zwischen Thieren und Pflanzen, man bedürfe der Kenutuiss der besonderen Fortpflan/ungs- Aeltere Quellen. 97 modalitäten bei den Polypen (Bäek's dritter Polyp), der Förderung der Insektenkunde und zahlreicherer Bandwiirmexemplare von Krauken , um den Mund oder Schmerz bringenden Apparat zu untersuchen (Rosen, Spöring). Linne stellte die Untersuchung des Kopfes als Thesis. Von der Klasse der Würmer (Linne ed. VI) kämen im Darm nur die Reptilia vor. Hirudo wird ausgeschieden als lebend gebärend oder eierlegend, Gordius- als nicht lange im Leibe bleibend, mit ihm Vena Medinensis. Fasciola (Taenia continua der Fauna suecica) komme oft in Flüssen vor, melonenkerngross an Steinen, in Gasterosteus , in Brama (bedeutet im ganzen Ligula). Ascarides (p. 32) sind die Oxyuriden, Lumbricus um- fasst Regenwurm und Spulwurm. Von diesen sei nach Roberg ein Pferd durch Darmentzündung gestorben. Taenia: corpore simplicissimo articulata: 1. osculis marginalibus. 2. osculis lateralibus geminis. Ver- theilung der Literatur auf die zwei Arten, wobei weniges, dessen nicht schon von uns erwähnt worden wäre. p. 63. Nach Iter Gottland. p. 280 die Mittheilung, dass sie 1741 bei der grossen Karlsinsel einen Gordius (? Nemertes) in sehr kleine Theile getheilt hätten, welche das Leben be- halten hätten. — Wiederholt in S. S. Beddeus. Dissertatio inauguralis medica de Verme Taenia dicto. Viennae. 1767 (nach Bibl. Modeer). Chr. (xottL Kratzenstein. Von der Erzeugung der Würmer im menschlichen Körper. Halle 1748. Jo. Cliristopli. Polilius. De Hydrope saccato ab Hydatidibus. Acta phys. med. VIII. Norimbergae. 1748. obs. 111. p. 388. Am Zwerchfell ein Sack, eine Elle und zwei Zoll breit, mit mindestens 209 Hydatiden, zwei von Mannsfaustgrösse, alle von einander getrennt, von zwei Mem- branen umhüllt, die äussere wieder spaltbar (Abbildung Tab. VII), der Inhalt zwar nicht durch Kochen, aber theilweise durch starken Alkohol gerinnend, die Häute durch längeres Kochen mit Schwefelsäure zu einer bläulichen schleimigen Masse gelöst. Auch andere Reaktionsversuche. Das Uebel schien seit mehr als sieben Jahren bestanden zu haben. Lite- ratur zum Hydrops saccatus. P. hält die Hydatiden wieder für varices vasorum lymphaticorum. In more habent hydatides, inter cellulas pingue- dinis nasci, uti grandines, quo morbo sues, copiosum adipem gereutes, saepe laborant, id docent. Ejusmodi in pinguedine humana enutritas hydatides enarrat, simulque de hydrope saccato memorabile refert exem- plum Alex. Camerarius (Act. phys. med. I. obs. 160. Blasen zwischen Muskeln und Haut des Bauches und verschiedene Säcke in der Bauch- höhle, aber mit Ursprung vom Ovarium. Der Sack wog 12 Pfund, die Flüssigkeit 35 Pfund). Laur. Balk. Museum AdolphoFridericianum. 31. Mai 1746. Upsala. In C. Linnaei Ammoenitates Academicae. Holmiae et Lipsiae. I. 1749, p. 325. Class. VI. Vermes. Nur Sepia und Aphrodita nitens (Faun, suecic. 1284). Bronn, Klassen des TMer - Eeiclis. IV. 1. • 7 98 Würmer. eil. Dioiiis. Dissertation sur le Taeoia ou ver plat, avec une lettre sur la poiidre de Sympathie etc. Paris. 1749 (nach Bibl. Modeer imd Davaine). Machte wegen membranartigen Sclileimiiberzugs eine Tenia ä enveloppe. Vianelli. Nnove scoperte intorno alle luci notturne dell' acqua ma- rina. Venezia. 1749. (nach Ehrenberg). Wahrscheinlich Nereiden. A. J. ßösel TOn ßosenliof. Der monatlich herausgegebenen Insekten- belustigungen I. Theil. Nürnberg. 1746. Collect. III. p. 20. Filarie von Sphinx euphorbiae. — Collect. IV. p. 64 und 65. von Bombyx Salicis, purpurea und anderen Insekten. — IL Theil. 1749. Sammlung der Mücken und Schnaken, p. 30. Hält für möglich, dass die Spulwürmer ihren Ur- sprung von einer Mücke hätten. — p. 58 und 144 von Filarien der Gryllen und Cikaden. — III. Theil. 1755. p. 327. Art Würmer, welche von dem Krebs ihre Nahrung haben (Branchiobdella s. Astacobdella). — Ibid. 92 und 93. Suppleraentstabelle p. 567. Beschreibung dreier Schlänglein oder Würmer, welche gleich den Armpolypen sich vermehren, wenn sie zerschnitten werden. - Historia naturalis ranarum nostratium. Natürliche Historie der Frösche hiesigen Landes. Nürnberg. 1758. p. 24. Polystoma ranae s. integerrimum. Alg'Otiis Falilbergius. Acta Holmiensia. 1750. Nahm aus Aalen, angeblich aus einer Blase beim Nabel, 40 bis 3 Finger (? Querfinger) lange Würmer mit rechter Aalgestalt, Mund, Augen, Schwanz, Kückenflecken. Hierauf stützte Linne seine Meinung von der Viviparität der Aale. — Uebersetzung dieser Abhandlungen der kön. Akad. der Wissenschaften von A. G. Kästner. XII. 1754. p. 199. Mit zustimmender Anmerkung von De Geer. Bnifoii. Histoire naturelle generale et particuliere avec la description du cabinet du roi. Paris. 1750. — Allgemeine Historie der Natur, über- setzt von B. J. Zink. 1750. I. 2. p. 146 und 219. Leitete die Eingeweide- würmer, Taeniae, Ascarides, ab vom Uebermaass einer, den Pflanzen und Thieren gemeinsamen, im Samen am deutlichsten kenntlichen belebten Materie, einer Art von allgemeinem Samen; bei Kindern von der nicht verdauten Milch. — II. 2. p. 87. Er sah sie auch bei Pferden und Eseln als eine natürliche Folge von deren Nahrung und Verdauung an. — p. 154. Die Gastruslarven sah er für Würmer au. — p. 213. tab. 12. Darstellung von Leberegeln aus der Eselin (Daubenton). — III. 1. p. 18. Fund von Leberegeln bei vielen Schafen, aber nicht bei ungebore- nen Lämmern (aus 1754. Da üben ton); auch p. 45. beim Ziegenbock. — III. 2. p. 51 heissen auch die Oestruslarven vom Hirsche Würmer. — IV. 1. p. 179. tab. 40. Beschreibung des Leberbandwurms der Maus (Daubenton); derselbe fand sich häufig, auch im Gallengang. — Citate schon erwähnter Autoren. — Da üben ton beobachtete 1768 eine schlimme Epidemie von Lungenwürmern bei Schafen im Canton Bourgogne, Montbard, Villiers u. a. Instruction pour les bergers. 3. Edit. Paris, an. X. p. 269 (nach Davaine). Aclterc Quellen. 99 Gri'iseliiii. Observatious sur la Scolopeudre luisante et la Baiilon- viaüa. Venise. 1750 (nach Elireuberg und Modeer), Eine Anuelide, nach Linue in Amoenitates Academ. III. 1787. Nereis phosphoraus. Franc, (xiiiaimi. Trattato delle raalattie del grano in erba. Pesaro. 1750. a vermibus eos provenire. — De Insectis, quae per sectionem cor- poris multiplicantur. Nuov. raccolt. d'opusc. scientif. vol. 45 (nach Bibl. Modeer). Nollet. Mera. de l'Acad. de Paris 1750. p. 81 (nach Ehrenberg) eine leuchtende Nereide. U. Fort. Biaiicliini. Lettere medico-pratiche intorno all' indole delle febre maligne e de' loro principali remedi, colla storia de vermi de corpo umano e dell' uso del Mercurio. Venez. 1750 (nach Bibl. Modeer und Rudolphi). J. 15. L. Chomel. Diss, An tumidis haemorrhoidibus hirudines. . . . ? Paris. 1750 (nach Bibl. Modeer). Adler. C. Linnaei Ammoenit. academ. III. p. 202. Leuchten der Nereis phosphoraus und der Nereides Sertularias fabricautes (nach Ehrenberg). Email. König". Observationes de Ore et Proboscide Vermium Cu- curbitinorum. Acta Helvetica physico-mathematico-botanico-medica. Basil. 1751. I. p. 27. Citirt Vallisni erius Considerazioni. Sah eine Proglot- tide den Penis rüsselartig ausstrecken und zurückziehen. Zeigte das dem Dr. Herren seh wand. Es seien diese Stellen nicht Luftlöcher, wie es Andry gemeint, Vallisni erius aber zurückgewiesen, indem dieser sie für Exkremente hielt, vielmehr hiernach Mäuler. Vallisnieri hatte mit Mal- pighi den Mund am schmalen Ende gesucht. Die Einspritzung durch den vermeintlichen Mund durch Ernst (Dissert. de taenia secunda Plateri) die ganze Kette durchdringend, also mit Zerreissung. Aus der Meinung des Vallisnieri entstand die Fiktion, dass die an einander hangenden minder schädlich seien als die einzelnen Cucurbitini. Joh. Mall>ois. Dissertatio de intestinis et vermibus in iis nidulan- tibus. Lugd. Batav, 1751 (nach Bibl. Modeer). \ic. Willius. Obs. I. De abscessu musculorum abdominis in foemina gravida, et lumbrico in abscessu reperto. Acta Helvetica, physico-mathe- matico-botanico-medica. I. Basileae. 1751. p. 73. Der sehr grosse Abszess hatte sich während mehrerej* Wochen ausgebildet. Einige Tage nach Er- öffnung kam ein spannenlanger todter Spulwurm heraus, ohne dass eine Darmöffnung bestand. Jos. Kaiilin. Lettre conten. des observat. sur le teuia. Paris. 1751. Sah einen Bandwurm von 26' im Darme eines Lammes von noch nicht drei Monaten Alter. Petr. Adr. (ladd. Försök til en oeconomisk Beskrifning öfver Sata- cunda Häraders norra delan. Stockholm. 1751. — Physika!, ökon. Be- schreibung des uördl. Theils von Satacunda in Finnland. A. d. Schwed. von J. C. D. Schreber. In Dav. Gott fr. S chreber's .Neuen Cameral- 7* 100 Würmer. Schriften, V. Halle. 1766. p. 301. Die vielberufene Auffindung einer ge- meinen Tänie in einem gelben Bachwasser. Friedr. Hasselquist. Reise nach Palästina in den Jahren 1749 bis 1752. Aus dem Schwedischen. Rostock 1762. p. 587. Ueber den Band- wurm der Aegypter. J. A. Unzer. Beobachtung von den breiten Würmern, Vermes cucur- bitini. Hamburg. Magazin. VHI. 3. Stück. 1751. p. 312. Ableitung von graurothen, auch in an einander hängender Reihe gefundenen, theils leben- den, theils todten Würmern im Brunnen. — Anmerkung von dem Bind- wurm. Hamb. Magazin. VIH. No. 6. p. 3. — Observatio de taeniis, post Kleinii Herpetologiae tentamen (s. p. 82). p. 67. 1755. — Samml. kleiner physikalischer Schriften. Rinteln und Leipzig. 1766. p. 260 (Essigaale be- treifend, nach Göze). Saleiitiii. Eni. Eugen. Coliausen. Lumbricorum latorum et cucur- bitinorum specificum antidotum. Act. phys. med. IX. 1752. Obs. 13. p. 34. Citirt die Fälle von sehr langen Bandwürmern, Plinius, Plater, Sen- nertus. Inst. med. libr. III. part. IL §. 1. cap. 4. p. 204, Act. med. Berolin. Decad. I. vol. IL p. 59 und Schenck. Er liess nach Lucas Tozzi die Speisen mit viel Oel, Lauch, Lorbeerblättern bereiten, gab dann Rad. Chinae mit Filix feraina u. a., ein Pflaster mit Oel von Tana- cetum, Absynth, Raute u. a. auf den Bauch, endlich Grana Tilli mit dem besten Erfolg. Joan. Herrn. Fürstenau. Tremor universalis a vermibus. Ibid. Obs. 28. p. 146. Behandlung mit Mercurius vivus. Hill. History of animals. London. 1752. Hielt bei Gordius das Hinterende für das Vorderende (Literatur zu Gordius bei Berthold). Beschrieb Glossiphonia sexoctulata (nach Mo quin Tandon). Charles Aiston. Observations on the anthelmintbic virtues of tin. Medic. essays and observat. by Soc. of Edinburgh. V. 1752. part 1. p. 77. J. Bnrserius. Epistola de anthelminthica argenti vivi facultate. Floren- tiae. 1753. J. Christ. Sehaeffer. Die Egelschnecken in den Lebern der Schafe und die von diesen Würmern entstehende Schafkrankheit. Regensburg 1753. 2. Aufl. Ebendas. 1762. Uebersetzung in's Holländische durch J. F. Müller. Amsterdam. 1782. Angeführt Gesner, Aldrovaud, Jonston, Lesser, v. Hohberg, Hanov. Seltenheiten der Oekouomie und Natur p. 203, Derham, Kratzen stein, bei den beiden letzten als Kürbisswürmer. Wahrscheinlich nach Mittheilung der Pariser Akade- mie der Wissenschaften bei einer Frau, nach der Breslauischen Sammlung (Sehaeffer p. 21) auch beim Schwein, oft in Hirschen. Nach Scbaefifer's Meinung, welche sich an die von Gesner, Aldrovand, Jonston an- schliesst, kämen sie von aussen, wo er die Planarien mit ihnen identi- fizirt, und zwar, da Leeuwenhoek (Epist. de ortu et defluvio capillorum p. 39) den Weg durchs Blut widerlegt habe, durch den Gallengang in Aeltere Quellen. 101 die Leber. Sie könnten (p. 30) vielleicht das zweite oder dritte Ge- schlecht sein und im Laufe der Generationen die Fähigkeit, im Wasser zu leben, verloren haben. — p. 31. Die Zahleuminderung durch die Zer- streuung der Brut. Meinung der Fortpflanzung und Vermehrung im Schaf. — Hiessen schon zu Gesner'sZeit bei den Metzgern Egel, in Holland nach Leeuwenhoek Botten, in der Normandie nach Gesner Duves. Wie Linne von der Egelschnecke, Hirudo limax, so spreche Reaumur von Sangsue-limace. — Die grünen Armpolypen, die geschwänzten und unge- schwänzten zackigen Wasserflöhe und eine besondere Art kleiner Wasser- aale. Regensburg. 1755. Letztere in Abschnitt IV. p. 75. Nais, deren Ringel, Borsten, Blutgefässe. — p. 87. Künstliche Theilung. — p. 88. Meinung der Abstammung einiger Eingeweidewürmer auch von diesen. (iiüL Krauier. Theoremata ph3sico-medica de Lumbricis corporis humani. Viennae Austriae 1753. Askariden mit Fliegenlarven im Käse verwechselt. Spulwurm, Bandwurm, Kürbisswürmer, Dracunculiis ent- stünden in den Eiern ihrer Art und die Därme seien ihr Himmel (nach Riidolphi). H. Baker. Zum Gebrauch leicht gemachtes Microscopium. Zürich. 1753, p. 80. Essigaale. — Beiträge zu nUzlichen und vergnügenden Ge- brauch und Verbesserung des Mikroskopii. Uebersetzt. Augsburg. 1754. n. Cap. III. p. 320. Aale im Teig (Sauerteig) mit lebenden Jungen unter Bezugnahme auf Sherwood Phil. Transact. No. 478 für Essigälchen, auf Gel Ins für die Viviparität und für Aale in verbranntem oder verdor- benem Waizen auf Turberville Needhaml743, dessen Untersuchungen B. 1747 wiederholt hatte. — Cap. VI. p. 348. Von dem Radmacher oder dem radförmigen Thier, Brief an den Präsidenten der K. Gesellschaft zu London Martin Folker. 1745. Jan. 16. Rotifer. Erste Entdeckung bei Leeuwenhoek. Kauapparat als Herz. — Cap. VII. p. 380. Unterschied- liche Gattungen von Thieren mit Rädern. — Cap. VIII. p. 384. Thiere mit Schalen und Rädern. — Cap. XII. p. 411. Beschreibung von drei Wasserthierlein; dabei Nais, gefunden im September 1743. Miles fand deren mehr. Dessen Brief p. 413. Selecta physico- oeconomica. Stuttgart. II. 1753. p. 461. Gegen die Finnen der Schweine wird verordnet Eisen und Ablöschen von Eichen- koblen oder Farnkrautwurzel im Getränk. ^y. van Doeveren. Abhandlung von den Würmern in den Gedärmen des menschlichen Körpers (erschienen 1753 Lugd. Batav. als Inaugural- dissertation. Dissertatio de vermibus intestinalibus; praecipue de taenia; ins Französische übersetzt 1764 als Observations physico-mcdicales sur le ver solitaire etc. Lyon et Paris) aus dem Lateinischen übersetzt und mit Zusätzen vermehrt von Th. Thom. Weichardt. Leipzig. 1776. Reichste Literatur im Cap. 3. über Vorkommen von Würmern in den ver- schiedenen Körpertheilen, aus welcher Vieles noch nicht angeführt wurde : Desportes Histoire des maladies de St. Dominique. I. Paris. 1770. p. 141. Fast in allen Körpertheilen, wahrscheinlich FÜegenmaden. — 102 Würmer. l'aiii». Akad. 1700. p. 40. Im Hirnsinus. — Hildanus. Obseivat. edit Henningeri. 1713. Argent. p. 288. Unter zerbrochenen Schädelknochen (Maden). — Forestiis. IX. I. Hildanus. I. 26. lieber der Dura matcr. — Bonnet Sepulchr. I. 116. Forestus. IX. 2. Bianchi. p. 316. In Gehirn- höhlen und Plexus (? Faserstoffkoagula). — Cent. I. bist. 64. Im Gehirn. — Im Heizen nach Ephemerid. u. a., auch bei Vögeln nach Paullinus Mise. cur. Dec. II. 6. 8enac. Traite de la striicture du coeur. T. 2. p. 437. nach de la Peyronie bei Hunden. Uebrigens tritt der Herausgeber mit Beziehung auf Pallas Diss, de ingestis viventibus. L. B. 1760 in Ed. Sandiforti thesauro dissert. Roterodami 1768. dafür ein, dass es sich um polypenartige Gewächse handle. Im Herzbeutel: Bagliv, Brief an Andry (de lumbr. lato; in opera p. 699); Trarillianus Lib. 7. c. 11; Mesne de aegrit. cord. cap. 1; Barbette Chir. L. 3. p. 4. — In Lungen, Schlund, Kehle: Ruysch, Thes. VIII. No. 95 ; Avenzoar Lib. I, tract. 2 ; Alza- ravius Cap. de tiissi; Bennivenius de abditis morborum causis. c. 77; Aloysius Mondella Dialog. 6; Fernelius de pathol. morb. et sympt. c. 10. p. ra. 568; Mise. cur. dec. IL a. IV. obs. 63; Vallisnieri und Sartulianus in Galeria di Minerva. T. VII. p. I. obs. 7; Bianchi. p. 339; Forestus XXI. 26; Hai 1er. Opusc. pathol. p. 20. Klumpen von Würmern im Schlünde; Svvammerdam Bibl. naturae p. 803. luden Lungen der Frösche; Redi obs. de viperis; in der Luftröhre der Viper; Ebod. Opuscula. III. p, 32. in den Bronchien des Igels; Frisch. Mise. Berol. 111, p. 43. beim Karpfen; Wepfer de Cicuta, p. 300. in der Kehle des Storches; Clerc. p. 310. durch den Husten entleert. — In den Biüsten (Maden): Bald. Ronsaeus. Mise. ep. 10. — In der Leber: Bidloo; Bond Medizin. Bemerkungen und Untersuchungen einer Ge- sellschaft von Aerztcn (Medic. observ. and inquiries) in London. I. 68., auch Bemerkungen über Würmer in der Hundeleber. — Im Ductus hepa- ticus Pallas. Halleri Pr. de calculis biliariis (opusc. pathol. p. 81); Mise. cur. dec. III. an. 11. obs. 193; Rhodius obs. circa viventes p. 29. und opusc. III. p. 218; Horstii obs. L. XL 11. — In der Pfortader: Spigelius. De lumbrico lato c. 5; Morgagni. Opusc. miscell. I. p. 25 (Opera. Venet. 1762). — In den Nieren: Ruysch. Obs. anat. 64. Ephera. n. c. Dec. I. an. 3. obs. 261; Phil. Transact. abridged. vol. III. p. 120; Journal de Van der Monde IX. No. 6. — In ausgedehnten Darmdrüsen : Miscell. cur. Dec. II. an. 7. 16; Dec. HL an. 6. 225; Redi. Opusc. 111. p. 226. — In der Harnblase: Aloys. Mondella Dialog. 4; Schenck. Obs. p. 551; Benivenius. van Doeveren glaubt, es habe sich um Fliegenmaden in der Harnröhre gehandelt, deren Puppen Ruysch ab- gehen sah. — In der Gallenblase: Spulwurm. Beuth. Etwas von Fiebern. Leipzig 1771. — Im Ductus pancreaticus: Mauchart. Diss. de lumbrico terete in ductu pancreatico reperto. Tubingae, 1738. — Im Nabel: Die Nabel- oder Geizwürmer. ■ — Im Hühnerei: Hieronymus Fabricius nach Lintus. — Im Eigange der Hühner: Cajetanus Montius- Comment. Bonon. Instit. IV. p. 330. — In verschiedenen Venen. — Sehr Aeltere Quellen. 103 viele Beispiele von Würmern in Kopf und Nase. Die Würmer in den Zähnen, deren Austreibung durch Bilsenkraut nach Schäfer (1757) be- kämpft wird. Die Chegas in Jamaica, die Würmer unter der Zunge der Hunde und Hirsche, in der Haut der Menschen. Gegen die Annahme der Crinones als Würmer. — p. 40. Dracunculus. — Die Klassen der Würmer nach Pallas: Furiae, Gordii, Madenwürmer, Spulwürmer, Bandwürmer, Fasciolae. Gegen die Vermischung der Spulwürmer mit den Regenwür- mern. — p. 83. Beispiele sehr langer Bandwürmer. Die alten Meinungen über dieselben und ihre Entstehung. — p. 105. Cysticercus fasciolaris. — Neigt am meisten zur Annahme der Entstehung aus Eiern und der Ver- breitung solcher mit den Entleerungen. Hält es für ganz begreiflich, dass aussen in Erde oder Wasser lebende in den Eingeweiden vergnügter auf- wachsen, namentlich nach Beispiel der Oestriden und des Dracunculus. Das endemische und epidemische Vorkommen (p. 113), Bouillet, Baglivius, Chesneau dienen ihm für seine Hypothese zum Beweise. Er hält auch den Transport mit dem Blute für möglich. — p. 130. Ueber die Artberechtigung verschiedener Bandwürmer bei Thieren. Linne's an- geblicher freier Bandwurm, Syst. nat. p. 263; Diss. de taenia p. 93; auch Unzer. Hamb. Magaz. VIII. p. 312; Comment. de rebus in medicina et historia naturali gestis. II. p. I. p. Q6. — p. 146. Bessere Merkmale für die Artunterscheidung der menschlichen Bandwürmer. Vergleich mit denen des Hundes von Haen. Ratio medendi. IX. in appendice. — Ueber das Vorkommen in Mehrzahl: Morgagni, Schulze, F. Hoffmann. Suppl. II. op. part. II. p. 595, Linne, Frisch, List er. Phil. Transact. ab- ridged, III. p. 120, Haen. wie oben p. 231. und XL p. 290, er selbst bei Gobius, Werlhof. commerc. liter. nov. an. 1734. p. 731, C. Dionis. Dissert. de taenia. p. 26, Bandwürmer verschiedener Art zusammen; Bonnet. Memoires pres. vol. I. p. 529. — Er nimmt das Kopfende richtig an. Denkt darüber nach , ob die Natur des Bandwurmes es als etwas Nothwendiges mit sich bringe , dass er von Zeit zu Zeit Gelenke ablege. An diesen finde man nie einen Kopf. Auf die Rauhigkeit, wenn man gegen das Kopfende zu streiche, machte aufmerksam J. Raulin, Traite des maladies occasiouees par les promptes et frequentes variations de l'air ä Paris. 1752, p. 451. Das was Bonnet als Kopf angesehen, schien ihm vielmehr ein Werkzeug zum Saugen, so kein eigentlicher Kopf, son- dern nur ein Maul vorhanden zu sein. Diesen Theil sahen Tulpius, Andry, Giere (Hist. lumbr. lati), Raul in, — p. 164, Halte sich in dicken und dünnen Därmen auf. — Die Araber vorzüglich waren der Meinung, dass der Bandwurm eine Kette von kürbiskernartigen Würmern sei, Coulet (De Ascaridibus et Lumbrico lato) hielt mit letzteren die Madenwürmer identisch, Vallisnieri glaubte, sie hingen durch Häkchen zusammen, van Doeveren glaubt vielmehr, der Bandwurm wachse wie die Polypen und vergleicht ihn mit Skolopendern. Die Gefässe, welche Winslow zuerst iujicirte, vgl. Andry. I. p. 252. D. L. Vieussens 1 04 Würmer. Obs. sur la maladie de Mr. Manot de Bergeret, attaque du ver solitaire. Paris. 1743. p. 37. und bestätigt diirch Bignoni, führte D. für die Ein- heit des ganzen Bandwurms an. v. Haen sah deren Querverbindungen. Doch waren Lage und Zahl noch nicht ganz sicher. Die Zusammen- setzung nahmen auch an Savonarola, Forestus, Augenius, Pede- montanus, Herc. Saxonia, Alex, Benedictus, Benivenius, Aldrovandus, Wedelius, Borichius, Vallisnierius, Clerc, Scardona, Bianchi, Coulet, Ernstius, Werlhof, Brendel u.a. — D. scheint am meisten geneigt, die Ernährung durch die Säugöffnungen des Kopfes anzunehmen; die seitlichen Oetfnungen schienen ihm zum Kriechen und Anheften zu dienen. Tyson nahm pflanzenartige Ernäh- rung an. Kosen st ein sah in einem auf den Tisch gebrachten Brassen die Bandwürmer noch lebendig (von Kinderkrankheiten. Ausgabe des Herrn Prof. Murray. 1768). D. glaubt, ein Hund werde Bandwürmer be- kommen, wenn man ihn nur Wasser trinken Hesse, in welchem Aale und Schleien lebten. — Die Ursachen der Schädlichkeit der Würmer, darunter auch deren eigene Entleerungen. — Die Therapie. Aller Mittel wird ge- dacht, auch des Herrenschwand'schen, nicht genau bekannten, p. 338. Das No uff er 'sehe Mittel, Filix. D. ist gegen die Meinung des Vallis- nieri, dass aus dem Pulver verbrannter Spulwürmer wieder Würmer entstehen könnten. Gr. Anmerkungen über das in denen Edinburgischen Medizinischen Versuchen, und zwar in des fünften Bandes erstem Theil p. 97. teutscher Uebersetzung (von Als ton) angerühmten Zinnpulver (mit Theriak) als einer besonderen Arzney gegen die Würmer in dem menschlichen Leib. Selecta physico-oecouomica III. XHI. Stück. 1754. p. 41). Liidov. Godofr. Klein. Mola intestinorum verminosa. Acta phys. med. X. Norimb. 1754. Obs. 74. p. 253. Einem sehr gefrässigen, meist mit Brei genährten Kinde ging ein harter mit Askariden gefüllter Klumpen ab. C. Deodat Zaiupoiii v. Cartoceto. Abhandlung von der Erzeugung der gewöhnlichen Würmer des menschlichen Leibes, Brief an den ersten Arzt von Rimini, Johann. Bianchi. Nach De origine vermium corporis huniani in Raccolta d'opusculi scientif. e filolog. XL. VIL p. 83. im Allgem. Magazin d. Natur, Kunst u. Wissenschaften. II f. 1754. Leipzig, p. 160. Die Aristotelische Auffassung in der peripatetischeu Schule. Der Kampf von Steno, Graaff in der Entwicklungslehre. — p. 168. Die Tragweite der Wurmbeschwerden. — p. 178. Will gesehen haben, dass Ascaris lumbricoides achtundzwanzig lebende Junge gebar. Berührt den Streit zwischen Vallisnieri und Philipp del Torre, Bischof von Adria, welcher der Ansicht war, dass die Eier eingebracht würden. Pater Thoriibia. Beiträge zur Naturgeschichte Spaniens. 1754. Zog von einer Schildkröte leuchtende Insekten, -Polynoe (Citat nach Ebrenberg). Aeltere Quellen. 105 GrOiitarcl. Einlache Cystengeschwulst mit eigener Membran im Gehirne. Hist. de l'i^cad. R. des sciences'annee 1754. Paris 1759. p. 63. — De Taenia. Vandermoude, Recueil. V. 1756. p. 261. Sibille. Commimique k l'Academie de Chirurgie, en l'evrier 1755. Diirchbruch einer Echinococcusgeschwulst am Peritoneum. Bureau. De uova vermium intestinalium specie. Vandermonde, Kecueil periodique d'observations de medecine etc. IV. 1755. p. 341. J. H. Jäiüscli. De vermibus et praecipue de specie ilia vermium intestinalium quam Taeniam vocamus. Dissert. inaiiguralis medica, praes. Kaltschmied. Jenae 1755. Macht p. 20 die Ansicht, dass die Cucurbitini Einzehvürmer seien, welche kettenartig, der Grösse nach geordnet, sich aneinander hängten, lächerlich. — p. 29. Den Ursprung der Würmer führt er auf von aussen eingeführte Eier zurück, für jeden Wurm auf ein spezifisches „ex ovulo suae speciei'^ (p. 39). — p. 41. Bestreitet den solitären Charakter der Taenia. Er sagt nicht ausdrücklich, dass die Cucurbitini nur Stücke von Taenia seien, aber es scheint deutlich, dass er das annimmt. — p. 53. Therapie, p. 55. Die Specitica. Thorbcru Berg-maim. Abhandling om Iglar. Kgl. Swenska Wetenskap Acad. Handlingar. Stockholm 1745. XVIII. — Untersuchung des Coccus aquaticus, eines braunen Egels mit acht Augen, Linne Fauna suecica No. 725, in den übersetzten Abhandlungen der K. Schvred. Akad d. Wissensch. XVIII. a. d. J. 1756. Hamb. et Leipzig 1757. p. 187. — Abhandlung von Egeln. Ibid. XIX. 1757 (1759). p. 294. Deren Unter- schiede von Fasciola, Zwitterthum u. a. Abhandlung von Egeln. I. Stück. D. k. Schwed. Akad. d. Wissensch. Abhandlungen a. d. Naturlehre, Haus- haltungskunst und Mechanik auf d. Jahr 1757. XIX. Hamb. u. Leipzig 1759. p. 294. Die Augen, gegen Morand (s. o.). Arten: medicinalis, sanguisuga, i)iscium, octoculata, binoculata, sexoculata. Christ. Everli. de Lille. De palpitatione cordis. Zwollae. 1755. p. 133 (Citat nach Davaine). Seine Tochter von elf Wochen, nur von der Mutter gesäugt, gab ganze Ballen von Würmern ab. Frank Nicholls. An account of Worms in animal bodies. Phil. Transact. Vol. 49. I. for 1755. London 1756. 39. p. 246. Darunter Leberegel und die bei deren Anwesenheit in den Galleugängen sich findenden kalkähnlichen Ablagerungen; auch die Filarien der Kälber- lunge, die Filarien des Dorsches und die Ligulen des Bley. — Nachrichten von Würmern Jn thierischen Körpern. Brief an Dr. Birch. Aus London Magaz. Dezbr. 1756 in Hamburg. Magazin XIX. 2. St. 1757. p. 219. Physikalisch -Oekonomische Wochenschrift. I. 1756. p. 1185. Mittel wider die Regenwürmer. Pferdemist zur Nahrung, Nussblätter- oder Nussschaleuabkochung zur Vertreibung. Nächtliches Fangen. Der Schaden, welchen sie durch Hinabziehen junger Pflanzen und, wohl fälschlich, durch Durchbohrung weicher ^Wurzeln thun.- Behandlung zur Zurichtung für den medizinischen Gebrauch. 106 Würmer. Dalestre. De vermibus in tumore scirrhoso. Vandermonde, Recueil periodique d'observations de medecine, de Chirurgie et de pharmacie. V. 1756. p. 281. Barattc. De vermibus in sanguine. Ibid. VI. 1757. p. 300. P. Duguid. The anthehiiintbic virtue of the bark of the wild Cabbage or Bulge- water tree. Essays aud Observations, physical and literary read betöre a Society in Edinburgh. II. 1756. p, 264. Zwölf Askariden im Appendix vermiformis eines siebenmonatlichen Kindes in Jamaica. Die vegetarische Lebensweise als Anlass. Die überaus kräftige Heilwirkung der gedachten Pflanze. Cabbagebark-tree = Geofifraea Jamai- censis inermis. Nicolas du Saulsay. Journ. de Medecine. 1757. VI. p. 380. Epi- demische Dysenterie in Fougeres mit massenhaften Spulwürmern, Heilung durch Anthelminthica (nach Davaine). Bousciuet. De vermibus in sanguine. Ibid. 1757. VII. p. 65. Baron. Concretion osseuse dans la tete d'un boeuf. Hist. de l'Academie R. des sciences. 1753. Paris. 1757. p. 134. Vielleicht ver- kalkter Coenurus. Aehnliche Fälle von Duvernoy. Hist. de l'Acad. 1703. p. 26. und bei Bartholinus. Leautaud. De vermibus ex aure hominis extracto. Vandermonde, Recueil periodique. VIII. 1757. p. 145. — Observatio tumoris magni, vermibus pleni. Roux Journal de medecine, Chirurgie, pharmacie etc. XVII. 1762. p. 550. Le Bailli d'Iiigiielmcn. Observation d'une jument, qui rendit un grand nombre de vers vivans et des petites pierres. Hist. de l'Acad. R. des sciences. 1754. Paris. 1759. p. 65. Nils. Crisler. Om Blod-Iglar och deras nytta i Medicinen. Kgl. Swenska Wetensk. Academiens Handlingar XIX. 1757. — Vom Gebrauche der Blutegel in der Heilungskunst. Ibid. Uebers. Hamburg u. Leipzig. 1759. p. 94. J. Baster. Observationes de Corallinis, iisque insidentibus polypis, aliisque animalculis marinis. Philosoph. Transact. Vol. 50. I. for 1757. London. 1758. 32. p. 258. dabei Taf. 10. flg. III und 1—5 verschiedene polychäte Anneliden ohne Namen, theils mit zwei, theils mit vier Augen. Dieses und Opuscula subseciva. 1760. I. p. 31. Citat aus Ehrenberg für Meerleuchten. Dabei wahrscheinlich Synchaeta baltica. — Opuscula subseciva. p. 77. Penicilla marina: Scolopendra major, tubularia. — p. 79. De Serpulis sive vermibus tubos lapideos incolentibus: spirorbis, triquetra, arenaria. — II. 1760. p. 57. Anmerkung k. Protest gegen Linne's Zoophyta, unter anderen Taenia enthaltend, „quia plane nihil in se habent radici simile, multo minus eadem ulli adhaerent corpori. — p. 82. Hirudo piscium, warzige Pontobdella muricata, grösser als der Rösel'sche (Branchiobdella astaci). Insektenbelust. Suppl. III. p. 199. — Natuurkundige Uitspanningen beheizende eenige Waarnemingen over sommige Zee-plauten en Zee-insecten. Haarlem. 1762 — 1765. Hierher: Aeltere Quellen. 107 Eerste Stuckje p. 35. Van eenige andere Zee-insecten (Leuchtende Anneliden, abgebildet Tai". IV). Tweede Htnckje p. 88. Van de groote gepluinidc Kokkerscolopendra. — p. 90. Van de Serpula's of Wurmtjes die in Steene kokertjes woonen. — p. 1'4. Over de Bloed-zuigei- der Vissen. — Tweede Deels tweede iStuck. p. 65. Van de Zee- muizen Polynoe, Aphrodite). — Tweede Deels derde Stuck, p. 147. Van de Nereis, of Zee-Duizend-Been. Cousin. Observatio de verme per urethram ejecto. Acta Helvetica physico-niatbematico-botanico-medica. Basil. 1757. VI. p. 192. D. Vaiulelli. üissertationes tres de Aponi thermis, de uonnuUis Insectis terrestribus et Zoophytis marinis et de vermium terrae repro- ductione, atque Taenia canis. Padovae. 1758. cap. 2. Ueber das freie Vorkommen der kleinen Würmer der Pferde in der Leibesböhle. — Dissert. III. C. 3. p. 132 ff. in Titius Neuen gesellschaftlichen Erzählungen. IV. 1762. p. 158. Beschränkung der Angaben Keaumur's über Regene- ration zerschnittener Kegenwürmer auf solche, in welchen Mund, Schlund, Magen, Anfang des Darms, Gehirn, Herz, Eierstock behalten sind. Alb. Scl)a. Locupletissimi rerum naturalium thesauri accurata de- scriptio. I. Amstelüdami. 1734. Tab. 81. fig. 7. p. 131. Millepeda marina Amboinensia, — fig. 8. p. 132. M. marina Belgica. — T. 90. fig. 1 — 3. p. 141. Eruca s. Scolopendra marina longissima. — III. 1758. Tab. 4 fig. 7, 8: p. 9. Eruca marina von Zandvoord auf einer Tafel mit Cephalo- podeu. Er ordnet zwar Seesterne und Seeigel zusammen, hat die Conchae anatiferae gleich neben den Krebsen, aber auf derselben Tafel. III. 16. auch die Pholaden und die Seefeder und fig. 7. (p. 39) das Penicillum marinum mit Geweih tragendem Deckel. — Tab. 100. fig. 8. p. 189. Die zusammengepackten feinen Wurmröhren, Nidus vermium marinorum, neben Hydroiden, Corallinen, anderen Algen. Stylvolie Kupfer. — In II. p. 70. Tab. 6S. Fig. 7. als „Ver d'Afrique de la figure d'un serpent" eine Eidechse mit unvollkommenen Füssen. — In IV. Tab. 65. Fig. 7, 8. p. 73. als „ver aquatique, qui se construit de petites demeures comme des teignes'»: Trichopterenlarven. D. C. E. Berdot. Obs. de lumbrieis e cubito erumpentibus. Acta Helvetica physico-mathematico-botanico-medica. T. VII. Basil. 1758, p. 177 (nach Bibl. Modeer). J. L. Müller. Von Erzeugung der Würmer im menschlichen Leibe. Hamburg. Magazin XX. St. IV. 1758. p. 424. Lesser. Theologie des Insectes II. 1742. p. 223. Deutsche dritte Ausgabe v. 1758. p. 408. Betrachtungen über Filaria Medinensis unter dem Namen der Culebrilla. Borlase. Corwal's natural history 1758 (ßorlasia). Citat nach Quatrefages. Richard Oram. An account on the case of a boy troubled with convulsive fits cured by the discharge of worms. Philos. Transact. 50. II. for 1758. London. 1759. 66. p. 518. Der Knabe nahm in seinem 108 Würmer. Blödsinn ein Viertel Pinte Farbe aus Leinöl, Bleiweiss und Russ und entleerte eine unendliche Menge von Fadenwürmern in tintenscbwarzer Brühe, worauf er alsbald sich au Körper und Geist wesentlich besserte. Jolm (xaze. An account of tbe same subject. Ibid. p. 521. Nach diesem hatte die Krankbeit vom siebenten bis elften Jahre gedauert. Bisson. Observat. sur une hydatide survenue ä la suite d'un sarco- cele. Journ. de med., chir. etc. 1759. XL p. 455. Moulblet. De vermibus qui per renes et urethram infantis exierunt. Vandermonde, Journal de medecine, Chirurgie, pharmacie etc. IX. 1758. p. 244 (nach Bibl. Modeer). Isacus Palmaeriis. Ovis, Dissertatio 58, praeside C. Linne, in C. Linnaei Ammoenitates Academicae. IV. Holmiae. 1759. p. 185. Fasciola hepatica als Ursache der Leberentzündung und ihrer weiteren Folge- krankheiten : me vero judice, caussa non propie in aqua, sed in contentis aquae quaerenda. — Vermes hi in omuibus fere rivulis et paludibus foliis . . . adhaerent. — p. 187. Vertigo aus Hydatiden inter meninges et cerebrum, uti Job. Jacob. Scheucbze'rus (It. Alpin.) in rupicapris observavit. 3L D. L. C. D. B. Dictionnaire raisonue et universel des auimaux. I. 1759. p. 174. Ascaris. — IL 1759. p. 56. Dragonneau. — p. 158. Fasciola. — p. 279. Gordius. — IV. 1759. p. 456. Ver, p. 457. Ver de terre ; p. 465. Ver solitaire. Jolm Andrew Pcyssoncl. Observations upon the Sea Scolopendre, or Sea millipes. Phil. Trausact. giving an account of the present under- takings, studies, labours of the ingenious in many considerable parls of the World, vol. 51. I. for 1759. London 1760. VI. p. 35. Sah einen vierkantigen Borstenwurm den Rüssel auswerfen und hatte mehrere Stunden einen brennenden Schmerz von den in die Haut gedrungenen Borsten. C. F. Hoffberg". Cervus Tarandus. Dissertatio in C. Linnaei Amnioe- iwtates Academicae. IV. Holmiae. 1759. 57. p. 164. Drehkrankheit, Vertigo, Ringsjuka. Angeblich nur wenn rechtsdrehend heilbar. Bourgelat. Memoire sur des vers trouves dans les sinus frontaux, dans le ventricule, et sur la surface exterieure des intestins d'un cheval. Memoires de Matbematique et de Physique, presentes ä l'Academie R. des sciences. III. Paris. 1760. p. 409. Die Thierärzte Caracciolo, Ruini, Liberati, Francini, Soleysel und de Garsault hätten die Magen- würmer der Pferde (Gastrus) beschrieben und deren drei, oder Soleysel vier Arten im Darme unterschieden. Im Darme sei die erste Art ein grosser Spulwurm ; die zweite (moraines), stamme gleich denen im Magen von Fliegen ab ; die dritte, von nadelähulicher Gestalt, durchbohre sicher zuweilen die Darmwand. Die englischen Betrachtungen. Würmer in den Sinus frontales der Rinder habe Verheyen wahrgenommen. B. liess ein Pferd solche ausniessen und fand bei der Sektion noch drei in den Sinus, eine grosse Menge Faden würmer (Scorseri o Filandre des Caracciolo?) Aeltere Quellen. 109 und eine Menge Gastrus im Magen. Er hält dafür, sie seien mit der Nahrung dorthin gelangt. Ant. Martin. Anmärkningar öfvar den sä kailade Spitelska som angriper Fisk och Boskap, samt äfven Menniskjor i Norrige. Kgl. Svenska Wetensk. Academiens Handlingar. XXI. 1759. Ascarides. — Om Gordier, knut aller Trädmaskar, fundne hos Menniskjor. Ibid. XXII. — Von den Fadenwürmern bei Menschen und Thieren. D. k. Scbwed. Akad. d. Wissenscb. Abhandlungen a. d. Naturlehre u. s. w. auf 1771. XXXIII. Leipzig. 1775. p. 258. Phys. Oekon. Biblioth. VI. 1775. p. 431 (als Gordii). Vermuthung der Uebertragung auf den Menschen durch Genuss von Fischen, z. B. des Eperlanus. — Om en särdeles Mask som liknar Sprutor, och gör hydatides eller watuhölsor i Norsens Inelfvor. Kgl. Vetensk. Acad. Nya Handlingar. Stockholm. I. 1780. p. 44. Echinorhynchiis. Prang-e. De caraphorae virtute authelminthica. Götting. 1759. Joli. Plauens. (Bianchi) Ariminensis. De conchis minus notis etc. ed. II. duplici appendice aucta. Romae. 1760. Cap. XX. p. 110. Tab. V. D. u. E. Mentula cucnrbitacea marina (Camillo Ranzani (1817) bezieht sich hierauf für Thalassema). Appendix II. Cap. 22. p, 111. Seta palustris. J. B. Morg'ag'iii. De sedibus et causis morborum per anatomen indagatis libri quinque. Venetiis. 1760. epist. 38. § 44. Glaubte die Wasser- blasen (Redi, Hartmann, Tyson) seien nicht alle von einer Art. — ep. 21. Cysticercus in der Herzwand eines alten Mannes. — ep. 34. Vermuthung, dass die Spulwürmer Darmeinstülpung machten. — Epist. anatomicae. 1764. epist. 9. Wurmknoten der Hausthiere, deren er fast bei jedem Hunde am Oesophagus fand. — epist. 14. Darmdurchbohrung durch einen Wurm beim Huhn. — Beobachtung des später als Trichiurus und Trichocephalus beschriebenen Wurms. — Würmer von verschiedenen Thieren. Be- trachtung des Bandwurmes als eines einheitlichen Thieres. J. D. Titius. Anmerkungen über allgemeine Eintheilung der Thiere. Neue gesellschaftliche Erzählungen. III. 1760. 19 u. 20. p. 289 ff. Kritik Linue's. — p. 303. Die Würmer. Die Schalthiere lassen sich nicht durch- gehends zu den Würmern zählen (Linne's Merkmal, dass die Muskeln des Leibes mit einem Ende an einen gewissen Grundtheil angewachsen seien, bezieht sich wohl auf den Rückziehmuskel der Gehäuseschnecken). Einige Schalthiere wohnen in ihren Schalen nur gleichwie in Hütten, Scheibelhüther, Ostroeci, andere sind mit ihnen bekleidet, Scheibelhäuter, Ostracodermata (Fischer und Klein). — p. 307. Die Würmer im menschlichen Körper entspringen aus Samen ihrer Art, nicht so unbe- stimmt aus allerley fremdem Zeuge. — Eintheilung nach den Elementen; Untereintheilung nach den Bewegungsorganen; so kommen Gewürme neben die Schlangen und sind gänzlich getrennt von den Testacea und den Insekten. — Neue gesellschaftliche Erzählungen. IV. 1762. p. 303. Igel an den Kieraendeckeln der Brassemen mit 17 — 20 Ringeln und mit Napf mit neun und mehr Speichen. 110 Würmer. Petr. Sim. Pallas, üissert. medica de infestis viv. intra viventia Lugd. Batav. 1760 (nach Bibl. Modeer). Amstelod. 1760. p. 50 No. 6. Taeuia hydatoidea. — Elenehus Zoophytonim. Hag. 1766. Holland. Ueber- setz. durch P. Boddaert. Lyst der Plant-Dieren. Utrecht. 1768. Deutsche Uebersetz. von Chr. Fr. Wilkens; herausgeg. von Jo. Fr. Wilh. Herbst. Nürnberg. 1787. Vergleich der damaligen Dispositionen. Erste Ordnung: Würmer ohne Gliedmaassen, Intestina (Gordius, Ascaris, Lumbricus, nebst Lumbricus raarinus) , Fasciola (mit Planaria), Slpunculus, Hirudo, Myxine, dann von Bloch Ligula, Vermis vesicularis, Echinorhynchus, Triehiuris, Chariophyllius, CucuUanus. Zweite Ordnung: Würmer mit Gliedmaassen, Mollusca, darunter die Gattungen 4. Aphrodite, 5. Nereis, 10. (zwischen Holothuriae und Triton) Terebella. Dritte Ordnung: Schalgewürme, Testacea. — Bandwurm mit 7 Arten, unter welchen aber ein Echinorhynchus, und Cysticercus bei den Zoophyten. — Taenia osculis obscuris p. 52. oder Heruscula ist wie Taenia heruca des Elenehus Zoophyt. No. 7. p. 415., wie Bloch gezeigt, ein Echinorhynchus. — Miscellanea Zoologia. 1766. No. XIII. p. 157. Brachte zuerst die Blasenwürmer, nämlich eremita = tenuicoUis, unter die Bandwürmer, was Linne erst in der zwölften Aus- gabe des Systems der Natur that. Dabei Literatur. — Mise. Zool. p. 168. Auch bei dem bandartigen in der Leber der Mäuse entging ihm die Blase, welche die anderen nicht bemerkt hatten, nicht. — Beschreibung der hauptsächlich im Unterleibe wiederkäuender Thiere anzutreffenden Hyda- tiden oder Wasserblasen, welche von einer Art von Bandwurm ihren Ursprung haben. Stralsunder Magazin. 1. p. 64. 1767. — Miscellanea Zoologica. Lugd. Batav. 1778. VIII. p. 72. Aphroditae. p. 74. Serpulae inquam, cum Nereide et Aphrodita indolem et fabricam communem habent atque in unum ordinem (gegen Linne) conjungi debent, qui ad Zoopbyta gradum efficit, atque cui forte non inepte Lumbrici, Hirudines, Ascarides, Gordii, imo Taeniae adnecterentur. Füsse der Aphroditen mit Borstenbündeln, Kiemen und Cirren. Neun Arten. — IX. p. IIH. Nereides: cylindraria und conchilega oder errantes und tubicolae. Be- ziehung der letzteren zu Serpula; bei diesen solche mit nicht schaligen, sondern von Sandkörnern gebildeten Röhren. — X. p. 139. Serpula gigantea (■? Pectinari'a.), — XI. p. 146. und in Spicilegia zoologica. I. fasc. 10. Die erste, vortreffliche Beobachtung einer borstentragenden Gephyree als Lumbricus echiurus, dabei die dürftige des von J. Gaertner beobachteten Thalassema Neptuni als Lumbricus thalassema. — XIII. p. 170. Taenias omnes capite gaudere. — Id. Frankfurt a/M. In Observations sur la physique, sur Thistoire naturelle et sur les arts par l'Abbe Rozier. V. 1771. — Lacerda apoda (Fseudopus) descripta. Novi Commentarii Academiae Petropolitanae. XIX. 1774. p. 435. Trichocephali in ventriculo. — Vergleichung einiger in Schweden, Russlaud u. s. w. bemerkten tödt- lichen Krankheiten, die man füglich unter dem Namen der Brandbculen zusammenfassen kann. Neue Nordische Beiträge zur physik. und geograph. Eid- und Völkerbeschreibung, Naturgeschiolite und Oekonomie. Aeltcre Quellen. 111 Petersburg imd Leipzig. I. 1781. p. 113. Betrifft die Furie. — Ibid. Be- merkuugen über die Bandwürmer in Menschen und Thieren. p. 43. Wie die nomadischen Völker den Eingeweidewürmern wenig ausgesetzt seien. Zwanzig Arten Bandwürmer, dabei der Irrthum Bonnet's in Betreff der Taenia lata. p. 64. Sammlung älterer Fälle von Echinococcus. I. p. 43. und II. p. 80. Dass die Entozoen aus Eiern von ihres Gleichen ab- stammen, welche umhergestreut Veränderung der Umstände ertragen, erst wieder zu Würmern erwachsen, wenn sie mit Speise und Trank an eine dienliche Stelle gelangen, auch durch das Blut in allerlei Organe und selbst auf den Embryo übertragen werden. — J. Beckmann's Physika), oekonom, Bibliothek. XII. 1783, p. 14. 18. — Naturgeschichte merk- würdiger Thiere durch den Verfasser verteutscht. IX. Sammlung. Berlin u. Stralsund. 1777. (nach den Spicilegia zoologica). p. 21. Gryllus onos gleich Gryllus viridis und verrucivorus häufig besetzt mit Gordius. Meinung jenseits des Balkans, dass die Gordius Geschwüre verursachen und dem Trinkwasser die Eigenschaft geben, Geschwüre zu veranlassen. — X. Sammlung. 1778. p. 3. Der stachelschwänzige See-Pieraas, Lumbricus echiurus; p. 10. Der eicheiförmige See -Pieraas mit der langen Zunge, Lumbricus Thalassema (= Thalassema Neptuni Gaertner); p. 12. Lumbricus edulis; p. 15. L. phalloides; p. 20. L. oxyurus; p. 22. Fasciola ventricosa, ein Distoma aus Amboina; p. 25. Fasciola quadrangularis; p. 27. F. fusca; p. 30. F. punctata. — Einige Erinnerungen, die Bandwürmer betreffend, in Beziehung auf das 12. und 14. Stück des Naturforschers. Neue Nor- dische Beiträge. II. p. 58. Besonders und zum Theil nicht gut syste- matisch gegen 0. F. Müller. J. U. Röderer. Göttinger Gelehrte Anzeigen. 1761. No. 25.p. 243. Pro- gramma de taenia. Götting. 1760. — Nachrichten von den Trichiuriden. Vgl. Wagler. Gfiiettard. Sur le rapport qu'il y a entre les coraux et les tuyaux' marins, appeles communement tuyaux vermiculaires ; et entre ceux-ci et les coquilles. Hist. de l'Acad. R. d. sc. 1760. Paris 1766. p. 6. und Memoire«, p. 114. Als Beweis der Uebergänge zwischen den beiden Klassen. Ab- bildungen. — Memoires sur differeutes parties des sciences et arts I. 1768. Observations detachees d'hist. nat. I. p. 85. Sur des vers ascarides des Harengs. Gegen die Meinung, dass solche auf den Menschen übertragen werdcD, in ihm leben, oder sich in ihm wieder zusammensetzen könnten. J. van den Bosch, Medici Hageni Historia constitutionis epide- micae verminosae, quae annis 1760, 1761, 1762 et initio anni 1763 per iiisulam Overflacque et contiguam Goede-reede grassata fuit. 1769. — ed. nova. Norimbergae 1779. Sagt fast nichts über Natur und Beschaffenheit der Eingeweidewürmer selbst, weil diese weniger die medizinische Praxis, als die Naturforscher angehe. Beschreibt ein epidemisches fauliges Fieber und giebt allerlei Krankengeschichten, welche er auf Würmer bezieht. Martin Frobenins Lederiuüller. Beobachtung der Aale im Kleister und der Samenthierchen. 1757. Dez. 11. Fränkische Sammlungen von 112 , Würmer. Anmerkungen aus der Naturlehre, Arzneygelahrtheit, Oekonomie und den damit verwandten Wissenschaften. III. 17. Stück. 1758. p. 387. — Mikro- skopische Gemüths- und Augenergötzungen. Erstes Fünfzig, 17G0. Nürn- berg p. 33. Die Aale im Essig und Kleister. — 1763. p. 165. Taf. 84. Zweierlei Arten von Wasseregeln: Piscicola und Clepsine. — Taf. 82. f— h. Abbildung der „Stachelschlängelchen^' (Nais), welche die allerliebste Speise des Polypen sind. — Mikroskopische Beobachtungen. Frank. Sammlung, IV. p. 47. Observationes de Vibrionibus et Anguillulis (nach Bibl. Modeer). — Fr. Chr. Mahling. Mikroskopische Beobachtungen der Kleisteraale und der Thierchen in Fleischbrühe, cum annotat. Ledermülleri Frank. Samml. VI. p. 221. L. A. J. Kleisteraale. Fränkische Sammlung. 1757 Oct. 3. IV. 19. Stück. 1758. p. 49. F. C. Mahling. Versuch mit den Aalen im Kleister. Ibid. 1758 July 20. IV. 21. Stück. 1758. p. 229. Biselioft*. Neue optische Beiträge. Frankfurt und Leipzig. 1760. p. 24 — 26. (Citat von Göze für Essigälchen). J. Baptist. Boliadscli. De quibusdam animalibus marinis, eorum- que proprietatibus, orbi litterario vel nondum, vel minus uotis, über. Dresdae 1761. Cap. V. p. 93. — Beschreibung einiger minder bekannten Seethiere und ihrer Eigenschaften. Aus d. Latein, übersetzt und mit einigen Anmerkungen vermehrt von Nath. Gottfr. Leske. Dresden 1776. 5. p. 84. De Syringe (Von dem Spritzwurm, Sipunculus nudus Lin.). Sipunculus als Zoophytorum novum genus, .... quodsi vero illud ad vermium ordinem melius reducendum fore quispiam sentiet, me sibi contra- rium non hahebit. Cum enim tentaculis seu artubus destitutum sit, inter vermes locum meretur. Ad zoophytorum ordinem vero eodem jure per- tinet, quo Tethys,' quoque tentaculis destituta, in eo a Cl. Linnaeo posita est. — Bei Leske zu den Stellen aus Rondelet und Gesner die spätere Art: Sipunculus saccatus L. Amoenit. academ. Linnaei p. 254; dasselbe Kupfer von Müller abgestochen in IJebersetzung von Linne System IV. I. Taf. I. hg. 7 von Lager ström in China gesammelt, von Linne erst zu den Nereiden, dann hierher gestellt. E. Dietrich Salomoii. Om Blöd Iglars Bruki Medicine. Act. Holm. — Bemerkungen vom Gebrauche der Blutegel. D. K. Schvved. Akad. d. Wiss. Abhandlungen a. d. Naturlehre u. s. w. 22. für 1760. Ilamb. n. Leipzig. 1762. p. 132. — Weitere Untersuchungen vom Gebrauche der Blutegel in der Arzneikunst. Ibid. 26."' auf 1764. Leipzig 1767. Be- sonders Anwendung ^gegen^Hämorrhoidalbeschwerden. — Das erste re- censirt in Comment. phys. med. Lips. XI. pars 2. 1763. p. 198. Memoire historique sur les sangsues. • Gazette salutaire. XXII — XXIV. von 1762. Observation sur un mal de tete des plus violents, gueri par le Moyen des Sangsues~(Citat von Dana-Krüniz). Murk von Plielsiim. Historia physiol. Ascaridum. Leovardiae 1762. ~- Uebers. von Weise. 'Altenburg 1781. — Natuurkuudige verbände- Aeltere Quellen. 113 ling over de VVomieii, welke veltyds iu de Därmen der Menschen ge- vonden worden. Leeuwaiden 1763, — Historia pathologica Ascaridiim. Leovard. 1769. Uebers. von Weise. Altenburg 1782. — Brief an den Herrn M. Honttuyn. Leovard. 1770. — Abhandlung von Springwürraern herausgegeb. v. Weise. Gotha 1781 (nach Herbst und Rudolphi). — Brief nn Cornel. Nogemann over de Gewelw-Slekken of Zeeeegeln: war achter gevoegd zyn twee beschry vingen , de eene van zekere sort van Zeewier, de andere van Maaden in eene vuile Verzweringe gevonden. Rotterdam 1774. C. Gf. Wagier. Dissert. de morbo mucoso praes. J. G. Rüderer. Götting. 1762. Novum geuus vermium sub nomine Trichiuridis detexerunt. — Traduct. Paris 1855. — H. A. Wrisberg. Roedereri et Wagleri tractatus de morbo mucoso, denuo recensus editus. Göttingae 1783. — Auf diese Schrift, welche die Entdeckung des Trichocephalus dispar enthält, be- züglich sagt J. Grätzer (die Krankheiten des Fötus, Breslau 1837): „Memorabile est, ipsum foetum, raortuum semper, morbi matris esse parti- cipem.'* Es zeigte sich zwar die Schleimhauterkrankung auch beim Fötus. Die Würmer aber kamen bei demselben niemals vor. — Die Verfasser erwähnen, wie verunreinigt in den damaligen Kriegsläufen Göttingen ge- wesen sei und wie man sich mit schmutzigem Trinkwasser habe begnügen müssen. Der Naturforscher. XII. Stück. Halle 1778, p. 178. Bemerkungen über die Beziehungen dieses Trichocephalus dispar zum Wurme der La- certa apoda von Pallas. Heiir. Hannes. Diss. med. inaugur. de hlrudinibus. Duisburg 1763. Postel de Franci^re. Observatio de taenia s. verme solitario. Ronx, Journal de Medecine etc. XVIII. 1763. p. 416. XXVI. 1767. p. 415. Einer der letzten Anhänger der Lehre, dass die Kürbisswürmer sich zu Randwürmern zusammenthäten (nach Davaine). Consolin. De vermibus cucurbitaceis. Ronx, Journal de Medecine etc. XX. 1763. p. 445. An account of some of the natural things, with which the intelligent and in(|uisitive Sgr. Paolo Boecone of Sicily hath lately presented the R. Society and enriched their repository. Philos. Transact. VIII. for 1763. No. 99. p. 6158. III. Vom Blutegel in Schwerdtfischen. Lorenz Montin. Fasciola intestinalis med en grusvelig mängd af Here slags maskar, fundre hos en menniskia, och hiiru de utelrefvos. Kgl. Swenska Wetensk. Academiens Handlingar. Stockholm 1763. — Aus- zug eines Falles von einer Fasciola intestinalis mit mehrerlei Würmern bei einer Krankheit. D. Kön. Schwed. Akad. d. Wissenschaften Abhand- lungen aus der Naturlehre u. s. w. f. 1763. 25. Uebersetzt. Leipzig 1766. p. 122. Raisin. De verme cum urina ejecto. Roux, Journal de Medecine etc. XIX. 1763. p. 458. Bronn, Klassen des TLier-Keieha. IV. 1. 8 114 Würmer. Aymeii. Second memoire siir les maladies des bles. Memoires de Mathem. et de Phys. presentes a l'Acad. R. des scieuces par divers savans. IV. 1763. Paris. 374. Needham habe die bewegten Fäden des Mutteriiorus für Auguillae gebalten. „Le mouvement des fibres n'est du qu'aux corps globuleux de la seve, contenus dans les vais- seaux farineux.'' P. J. Bergiiis. Beskrifning pä et Sjökräk, som är et slags Teredo, jemte närmare utstakning af Teredinis geniis (Sabella cbrysodon). Kgl. Swenska Wetenskap Academiens Handlingar, Stockholm 1764. 26. p. 225. Passerat de la Cliapelle. Vier Verblutungen durch Blutegel. Samm- lung auserlesener Wahrnehmungen aus der Arzneiwissenschaft, der Wund- arznei — und der Apothekerkunst. VlII. 2. St. Strassburg 1764. p. 67 (nach Dana-Krtiniz). Dar. Cranz. Historie von Grönland. Barby 1765 und 1770. Be rührt einige grönländische Würmer (nach Bibl. Modeer). 31. (xriil)!). Et sältsamt Sjökräk (Sabella cbrysodon L.). Kgl. Swenska Wetensk. Academiens Handlingar. 1764. 26. p. 221. Be Thomas. Observ. sur le ver solitaire. Journal de Medecine t. XXHI. Paris 1765. Gfuenaud. Vers trouves dans un roc. Memoires de l'Acad. de Dijon. I. 1769. p. LXH. 1765. Acht bis neun Fuss tief bei Semur im Granit von verschieden geneigten Lagern fand sich Wasser und nahe diesem mehrere Würmer, der längste 10", andere 4 — 5^,V' lang, wie Violinsaiten dick, rosenroth bis dunkelbraun und mit einer dunkleren Achse. Ob Gordius oder eine Lumbricide? Joh. Philipp, de Limhoiirg-. Observationes de Ascaridibus et Cucurbitiuis et potissimuin de Taenia, quam humana quam leporina (diese 1757 im Darme gefunden). Philos. Transactions. 56. for 1766. London 1767. XVII. p. 126. Abbildungen. Die Glieder des Bandwurms heissen Segmenta oder annuli, eine Reihe solcher heisst frustulum. Der mensch- liche war mit Mercurius dulcis und Purgirmitteln abgetrieben. Beschreibt an einem Ende der Glieder oder der Basis einen sulcus oder hiatus. Die eigentlichen Askariden haben nichts zu thun mit der Tänie und den Cucurbitini,', welch letztere allerdings bei Coulet Askariden heissen. Spricht gegen die Lehre, dass die Cucurbitini sich an einander hingen. Deren Verschiedenheit unter einander, sowie die Gliederung anderer Würmer sprächen dafür, dass sie Theile eines Wurmes seien. Er gehört zu denen, welche den Kopf nicht fanden. Führt ausser Tulpius und Andry als solche, welche einen Kopf beschrieben, au: Raul in, Maladies par les variations de l'air; Thomas, Journ. de medecine Juiliet 1765. Caput Andrjanum speciem porri aut Verrucae, Tulpianum colubrinum, Raulinum specie rostri cum duobus punctis nigris ad duo latera; Tbomas ut punctum nigrum, quäle in fructiuim insectis. Die Beweise gegen das Aeltere Quellen. 115 Einzelnvorkommen. Für die Entstehung aus mit Nahrung oder Wasser eingeführten Eiern. Christ. Weber. Observ. de Taenia. Observationes medicae. I. 1764. p. 32. Im Bandwurme jederseits durch die ganze Länge ein Kanal mit Querverbindungen. (jeiitebrüek. Gesammelter Unterricht von Schafen und Schäfereien. Leipzig 1766. Kannte die Blasen im Gehirne drehkranker Schafe. (w. Gr. Müller. Von der Erzeugung der Würmer im menschlichen Körper. Hamburgisches Magazin oder gesammelte Schriften zum Unter- richt und Vergnügen aus der Naturforschung und den angenehmen Wissenschaften. XX. 1766. p. 424. ßoMu. Epistola ad Gl. Postel de Franciere de taenia. Roux, Journal de Medecine etc. XXV. 1766. p. 222. Fall von ungeheuer (30') langer Tänie, welche trotz apfelgrosser Aufknäuelung vom Pylorus bis fast zum After reichte (nach Davaine). Masars de Caz^les. Sur le tenia ou ver solitaire et plus particu- lierement sur un tenia perce a jour. Ibid. XXIX. 1768. p. 26. Ein Bandwurm mit durchlöcherten Gliedern. Gemeiniglich sind das Bothrio- cepbalen. Rüssel. Medic. observ. and inquiries. London. 1767. t. IIL p. 146. Entleerung von Hydatiden mit dem Urin. Heilung (nach Davaine). C. de (jreer. Memoires pour servir ä l'histoire des Insectes. I — VI. Stockholm 1752—1777. I. p. 551—553. Filarien der Raupen von Pha- laena ziczac und alni. — 11. p. I. p. 553 — 555. Filarien von Phry- ganeenlarven und Gryllen. Djur som med en sträng i ändan äro fästade wid andre lefwande Djur, uptäckte. Swenska wetensk. Academiens Hand- lingar XXIX. 1767. — Rede von der Erzeugung der Insekten, vor der kön. Akademie der Wissenschaften gehalten. Neue Sammlung verschie- dener Schriften der grössten Gelehrten in Schweden. Aus dem Schwe- dischen. I. 1774. Copenhagen. p. 258. Auch übersetzt von Goeze im Naturforscher. V. St. 1775. Halle, p. 231. Der Hermaphroditismus der Regenwürmer mit Nothwendigkeit der Paarung und die Beobachtung dieser letzteren. J. E. Gruimerus. Beskrifning pä tre Sjökräk, Sjöpung ar kallade. Kg]. Swenska Wetensk. Academiens Handlingar XXVIII. — Söe Musen, Aphrodita aculeata Lin. beskreven til sin udvortes og indvortes be- skaftenhed. Kgl. Norske Videnskabers Selskabs Skrifter. IV. p. 59. (xiiattaiii. Selbstthätige Eröffnung einer Bauchgeschwulst bei einem Koch in Rom mit Entleerung von etwa 300 Hydatiden. Hist. de l'Acad. R. des Sciences. 1767. Paris. 1770. p. 44, De externis aneurismatibus. Romae. 1772. p. 119. Die Fistel blieb sechs Jahre. Guattani hatte auch schon als Student eine solche Geschwulst gesehen. — Von einem Faden- wurm, der im cnrrarischen Marmor lebt. Aus ,, Kurze Auszüge und Nach- richten aus Briefen an den Herausgeber" in J.Mayer, Sammlung physi- kalischer Aufsätze, besonders die böhmische Naturgeschichte betreffend. 8* 116 Wurmer. II. Dresden 1792. p. 358. Mort occasionne par les sangsues. Gazette salut. XXI. 1767. — Observation siir des vomissements de sang, produits par une sangsue, qui avait ete avalee avec de l'eau. Gazette litter. de Berlin 1767. p. 416. (Citate bei Dana übersetzt von Krüniz). ßüdig-. Frid. Ovelgrüii. Fluor albus cum ascaridibus ani, uteri pu- tatitiis, post puerperium. Nov. Acta pbys. med. III. Norimb. 1767. Obs. 60. p. 274. Hierauf bezieht sich die Bemerkung, welche irrthümlich am Schlüsse von p. 72 abgedruckt ist und citirt sind hier Hoffmann und Guldenklee. Lud. Zuccoiii. Giornale d'Italia spettante alla scienza naturale, e principalmente aH'AgTicoltnra etc. V. 1768. p. 129. In J. Beckmann's Physik. Oekon. Bibliothek. II. 1771. p. 152. Gegen Anonymus. Aale im Essig sind keine Kaupen, welche sich in Fliegen verwandeln. Feiice Foiitana. Ibidem p. 44. resp. p. 150. Wiederbelebung des eingetrockneten Gordius aquaticus und der Räderthiere. — Lettre sur l'ergot et le Tremella. Journal de Physique par M. l'Abbee Rozier. VII. L 1776. p. 42. Anguillulae und spontane Bewegung der Organismen auf der Gränze des Thicr- und Pflanzenreiches. — Lettre sur la maladie des betes ä laine nommee Folie: sur le Tenia des animaux, traduite par Mr. de C. Journal de Physique. XXIV. 1784. Mars. p. 227. In ovibus ver- tiginosis hydatides reperiri a Pallasiana diversas; taenias oviparas esse. J. Petr. Mar. Dana. De hirudinis nova specie, noxa, remediisque adhibendis. Miscellanea Taurinensia III. 1766. p. 199. Observation sur une nouvelle espece de Sang-sue, trouvee sur les Alpes (Fasciola alpina L. kSoure der Piemontesen); mit getrunken den Tod bringend. — Journ. de Physique A. 1771. July p. 54. — Beschreibung und Abbildung einer gewissen neuen und schädlicheo Gattung Egel (Hirudo alpina) und der dawider zu gebrauchenden Mittel; mit Kupfern und mit einer Anzeige der vornehmsten Schriften von den Blutegeln und deren Gebrauche be- gleitet. Uebersetzt von J. Ge. Krüniz. Neues Hamburgisches Magazin. 43, Stück. Leipzig 1770. p. 14. — Extrait d'un Memoire de M. Dana sur les dangers qu'il y a d'avaler une espece de sangsue, qui se trouve dans les Alpes et sur les remedes, auxquels il faut avoir recours contre ce danger. Gazette salutaire. No. XXXII. 1767. — Observations sur une nouvelle sangsue des Alpes (Hirudo alpina). Observations sur la physique, sur l'histoire naturelle et sur les arts par l'Abbee Rozier. I. p. 165. — Auch in Sammlung brauchbarer Abhandlungen aus des Herrn Abt Rozier Beobachtungen, übersetzt von C. E. W. I. Leipzig 1775. p. 1. — Bei der obigen Uebersetzung das Verzeichniss der vornehmsten Schriften von der Naturgeschichte der Blutegel und vom Schaden, welchen die Blutegel durch ihr Beissen verursachen, oder wenn sie unversehens hintergeschluckt werden, oder wenn sie sich allzuhäutig an den Körper ansetzen. All)!*. V. Haller. Opuscula pathologica. Lausanne 1768. p. 2G. Obs. 10. Erster Fall vom Eindringen von Würmern in die Luftwege (Citat von Aronsohn und Davaine). Aeltere Quellen. 117 Lazaro Spallaiizani. In Anmerkimg zu C. Bonnet, Betrachtung über die Natur, übersetzt von J. D. Titiiis. III. Ausg. (erste 1766) 1774. p. 359. Wiederbelebung von Rotifer und Seta equina durch Fontana, Beschreibung von Rotifer durch Spallanzani. — Prodromo d'un opera sopra le riprodnssioni animali. Modeua 1768. Französisch Geneve 1768. — Prolusio operis de animalibus Microscopio visibilibus. Mutinae 1770. — Saggio di osservazione microscopiche concernenti il Systeraa della gene- razione de Signori di Needham e Buffon. Modena 1765. — Andere Arbeiten 1769, 1776, 1777. — ■ Nachricht von verschiedenen Seebeobach- tungen, aus Briefen des Herrn Bonnet. Journ. de Physique. 1786. Lichtenberg- Vogt, Magazin für das Neueste aus der Physik und Natur- geschichte. V. 2. 1788. p. 71. Sabella (Spallanzanii). — Beobachtungen über verschiedene Merkwürdigkeiten des Meeres. Memorie di matematica e fisici della societä Italiana in Sammlung zur Physik und Natur- geschichte. IV. 1792. p. 317. L. E. Hiiidscliel. Gedanken über die Heilungsart der hinfallenden Sucht. Berlin 1767. Französisch 1769. Leitet diese Krankheit öfter von Würmern ab. Pere. De vena medinensi. Roux, Journ. de Med. etc. XXXXII. p. 121. Yalmoiit de Bomare. Dictionnaire raisonne universel de l'histoire naturelle. XII. 1769. Wirft unter Ver zusammen: ver ä soie, ver des noisettes, luisant, de bled u. a. mit ver des enfants, de Guinee, macaque ou Culebrilla, ver cucurbitaire, solitaire, ver de digues und vermes tubu- lati. — In Ed. IV. vol. XII. 1780. p. 1 werden drei Gattungen von Wür- mern unterschieden: nackte, Röhren bauende. Schalen bewohnende. Die erste Gattung enthält Limax, Lumbricus, Taenia, Hirudo. p. 70. Ver solitaire. p. 72. Ueber das Herren seh wand'sche (nach Vogel Gummi- gutt, Absynthsalz und Eschenholzkohle) und p. 78. das Nouffer'sche Mittel; das Zinn und Opium welches nach Marc. Müller guten Erfolg gehabt hatte. Die jener Zeit zweifelhaften Punkte, Bonnet, Tyson, Andry, Tissot u. a. — p. 80. Ver de terre. — p. 82. Beschädige nie Wurzeln oder andere Kulturen. — p. 83. Die von Redi für Eier gehaltenen Körperchen in weissen Körpern (Psorospermien). — Die Regen- würmer sah Anderson (Hist. nat. d'Islande) nach dem Regen in so grosser Menge hervorkommen, dass die Isländer glaubten, sie fielen vom Himmel. — p. 85. Die medizinischen Wirkungen des Regenwurmes. — p. 87. Ver d'urine de Goedard (eine Fliegenmade). — Die Tubuli vermium intestiniformes auf Tab. 93 und 94 sind Schnecken, Vermetiden, Magiliden. La Borde. Observatio de Taenia. Roux, Journal de Medecine. XXXI. 1769. p. 35. Hans Ström. Beskrivelse over Norske Insecter. Act. Havn. X. 1769. p. 1. Multa ad vermes spectant (nach Bibl. Modeer). Moiigiii. Observatio vermis tunica conjunctiva oculi exemti. Roux, Journal de Medecine etc. XXXII. 1769. p. 338. Bosse. De vermibus in pustulis cutis inventis. Ibid. p. 336. 11g Würmer. D. Weser. Hirudo medicinalis, pracside C. v. Linne proposita 6. Mart. 1765. C. a Linne. Ammoenitates Aeademicae. VII. Holmiae. 1760. Diss, CXXVII. p. 42. Die von W. angeführten Autoren sind meist schon oben berücksichtigt. Es ist noch nachzuholen von p. 40, Z acutus Lusitanus. Hist. med. princ. 1. 1. Obs. 3. Entfernung eines in den After gedrungenen Blutegels mit Rauch von Kuhdünger und Waiizen- pulver und durch Zuiebelklystiere. Biiict. De taenia. Roux, Journal de Medecine etc. T. XXXIV. 1 770. p. 217, J. Fr. Iloffinann. De cornu ammonis nativo litoris bergensis in Norwegia. Acta Mogunt. II. p. 1. — Observationes ulteriores de tubulis vermicularibus marinis, cornua ammonis referentibus. Ibid. p. 16. 1770. S. 0. (xmelin. Reise durch Russland. St. Petersburg. 1768. I. p. 120. Hirudo teres pili ad instar tenuis flavescens linea dorsali fusca = ? Vena medinensis. In Beckmann. Phys. Oekon. Bibl. II. 1771. p. 502. als Gordius. E. Baiikroft. Essay on the natural history of Guyana in South- America. London. 1760. J. Beckmann. Phys. Oekon. Bibl. I. 1770. p. 313. Gordius medinensis bei den Negersklaven aus Africa. Poiipp(^-Desportes. Histoire des maladies de Saint Domingue. Paris. 1770. Daselbst Spulwürmer ungemein verbreitet. II. p. 248. Spul- wurm in der Luftröhre (nach Davaine). M. Tli. Briiniiieliius. Fundamenta praelectionibus academicis acco- modata; Grunde y Dyrelaeren, Ilafniae et Lipsiae. 1772. p. 18, Insecta u. Mollusca, den vier höheren Classen angeschlossen, haben gemein Cor uniloculare, inauritum, saniem albani frigidam ; die Insekten dazu Tracheas distinctas, die Mollusken Respirationen) obscuram. Jene sind vaga, diese vegetantia-moUuska. p. 210. Zerfallen in Vermes (Intestina und Fimbriata) und Zoophyta, Als Intestina Lumbricus, Sipunculus, Fasciola, (Pertusa poro laterali), Gordius, Ascaris, Hirudo, Myxine (Imperforata, poro late- rali nullo). Unter den Fimbriata nuda: Terebella, Aphrodite, Nereis neben Aktinien, Aszidien, Schnecken, Ilolothurien, Sepia, Lernäa, Medusen, Asteriden, Pkhinus; unter den Fimbriata testacea: Serpula und Sabella neben Conchylien und Lcpas. Cartheuser. De morbis endemiis. Francof. ad Viad. 1771. p. 207. § 1. Xark und Pejunk als persische Namen des Dracunculus, Ickon als Namen in Guiana (nach Fuchs). Versuche in kleinen Waldseen Fische zu pflanzen. Nach Königl. Schwed. Akad. d. Wissensch. Abhandlungen aus der Naturlehre u. s. w. XXX. 1771. p. 32. in J. Beckmann. Phy.s. Oekon. Bibl. II. 1771. p. 107. Vertilgung der Blutegel durch Braseni, Rothaugen, Schleihcn. Beschädigung von Gänsen und Enten durch die Egel. Hussem. Aanmerkingen betreffende den Dracunculus. Gordiu.s medinensis. Aus Verhandlingen uitgegeven door het Zeeuwsche Genootscap de Wetenschappen te \'liessingen. II. 1771. j). 443. in J, Beckmann's Physik, Oekon. Bibliothek. VII. 1776. p. 255. In Westindien, besonders Curagao; Aeltere Quellen. 119 meint, derselbe komme beim Baden iu den Körper; sei von alter Zeit in jenen Ländern. Ein Mann von 30 Jahren habe deren 20 gehabt. Die schon von Wepfer hervorgehobene Lebenszähigkeit. TIi. Peiinaiit. A tour in Scotland and voyage to the Hebrides. 1772. Physik. Oekon. Bibliothek. VL 1775. p. 24. Hörte auf der Insel Jura von einem fadenförmigen Wurm, welcher nicht ganz einen Zoll lang sei und mit unleidlichen Schmerzen aus Sümpfen in den Körper eindringe. Man behandle ihn mit einem Teige aus Käse und Honig, p. 213. Beckmann vermuthet, dies sei nicht Furia, sondern Grordius. La Fosse. Cours d'Hippiatrique. Paris 1772. p. 157, Ascaris vermi- cularis, Fasciolae hepaticae. Phys. Oekon. Bibl. IV. 1774. p. 320. X. 1779. p. 139. Carsten Melmlir. Beschreibung von Arabien. Kopenhagen. 1772. p. 13. Naru als Namen des Dracunculus (Filaria Medinensis). p. 133. Nachrichten über Gordius oder Nervenwurm i. e. Filaria Medinensis, Phys. Oekon. Bibl. V. 1774. p. 491 (nach Fuchs). Cami)enoii, Richard de Hautesierk, Recueil d'observations. IL Paris 1772 (nach Davaine). p. 472. Sah bei einem nach heftigen Koliken Ge- storbenen 367 Spulwürmer im Coecum und Colon. Collet. Mittheilung an Baker. Med. Transact. vol. IL London 1772. Eine Dame hustete 135 Hydatiden aus (nach Davaine). Olafscn u. Povclseii. Reise igjennem Island. Soröe 1772. Malum hypochondricum der Isländer. M. J. Marx. Observata quaedam medica. Berol. 1772. Taenia duobus acuminibus terminata (nach Bibl. Modeer). Sam. Vcrestoi de Cser. Specimen Adnotationum helminthologicarum quae naturalem spectant historiam Lumbricorum. Franequerae. 1772. Ob es nur drei Arten gebe? Literatur. Steht auch unter S. V. von Chur. Bertrand. Journal de Medecine. 1772. „Würmer'^ aus einem kariösen Gehörgang (Citat aus Dictionnaire des merveilles de la nature. IL ed. p. 452). 0. F. Müller. Von Würmern des süssen und salzigen Wassers. Kopenhagen 1771. In Auszug in J. Beckmann. Physik. Oekonom. Bilblio- thek. III. 1772. p. 33. Kritik des Liune und Pallas; Terminologie; Naiden; Nereiden; Aphroditen; Amphitriten. — Leber den Regen- und Spulwurm. Hannoversches Magazin. 1773. No. 27. p. 417. Schreibt auch dem Spulwurm ein Herz und rothes kaltes Blut zu. — Vermium terre- strium et fluviatilium seu animalium infusoriorum , helminthicorum et testaceorum, non marinorum succincta historia. Havuiae et Lipsiae. 1773. I. 1. Unter denVermes tentaculis destituti„vagantes": Cercaria, Brachionus. — I. 2. Helminthica. Unter „serpentes'' als „setosi" : Nais und Lumbricus, als „mutici": Gordius, Ascaris, Hirudo, Fasciola. — Band IL enthält Testacea, in vorzugsweiser Betrachtung der Weichtheile. — Beobachtungen über einige chaotische Thiere,Gewtirme und Insekten, aus einem Sendschreiben desselben gezogen und mit Anmerkungen versehen von J. A. E. Göze. 120 Würmer. Der Natuifoi scher. VII. Stück. Halle 1775. p. 1)8. Kleisteraale sind eine eigene Art. Blendwerk des getbeilten Schwanzes bei Essigaalen. — Räder- thiere zerplatzen beim Austrocknen, — Extrait d'iine lettre. Journ. de Phys. de l'Abbee Rozier. XII. 1778. Nov. p. 400. Ueber die Anguillulä des R of- fred i. — Om Dyr i Dyrs involde, isär am Giaedde-kratseren. Kjöbenhavuske Selskabs Skrifter. XII. p. 223. — Abbandlung von Thieren in den Eingc- weiden der Tbiere, insonderheit vom Kratzer im Hecht. Naturforscher. XII. p. 178. Dabei die Frage der Beziehungen freilebender zu parasitischen Würmern und Verzeichniss der vor dem Prodromus Zoologiae Danicae be- kannten Intestinalia. — Zoologiae Danicae prodromus s. auimalium Daniae et Norwegiae indigenorum characteres, nomina etc. Hafuiae 1776. Mancherlei Würmer, insbesondere die des 0. Fabricins, charakterisirt. — (Etats raad Müller). Om Baendelorme. Nye Sämling af det konglige Danske Videnskabers Selskabs Skrifter. Forste Deel. Kjobenhavn. 1781. p. 55. — Von Bandwürmern. Vorgelesen 1778 der Kön. Gesellschaft der Wissen- schaften in Kopenhagen. Deutsch im Naturforscher XIV. Stück. Halle 1780. p. 129. Französiscb : Lettre de Mr. Muller sur les Taenia de differens animaux. Observ. sur la Physique par Rozier et Mongez. 21. p. 39. Stellung zwischen Naiden und Planarien. Tritt für den Kopf mit Mund und den einheitlichen Charakter gegen Linne und Blumen- bach (Handbuch der Natur p. 412) ein. Kopf gehe in der Bewegung vor. Vermehrung der Arten, von denen man vorPlater, wie es scheint, beim Menschen nur eine kannte, welche Plater auf zwei, Linne auf vier, Pallas auf sechs brachte, auf acht ausser denen des Menschen. Bei diesem möchte M. am liebsten die kurzgliedrige Form, Plater 's Lum- bricus latus, Andry's ä epine, mit runden, braunen Kugeln in einer Serie der Gelenke, Aon einer langgliedrigen unterscheiden, dem cucur- bitinus des Plater mit ßlumenfeldern oder Bäumchen. Die Meinung des Reimarus, welcher nach Beispiel der Naiden einen „ZwMSchenwuchs'' vermuthete und den Haftknollen eher für den Schwanz ansah, p. 195. Annahme der Vererbung der Entozoen von den Eltern auf die Kinder. Triaenophorus u. a. In Anmerkung c. p. 136. Entdeckung des Amphi- stoma subclavatum. — Unterbrochene Bemühungen bei den Intestinal- "würmern. Schriften der Berlinischen Gesellschaft naturforschender Freunde. I. 1780. X. p. 202. Bei Hecht, Brachse, Aal, Barse, Butte, Schellfisch, Dorsch, Kabliau, Lophius, Hering, Kaulbars, Roche, Blennius, Syngnathus, Sander, Huhn, Schnepfe. — Lettre sur les Taenia de ditfereus animaux. Journal de Physique de l'Abbee Rozier. XXI. 1782. Suppl. p. 39. — Ge- schichte der Perknblasen (? Planorbis bulla). Naturforscher XV. Stück. p. 1. — Vom Bandwurm des Stichlings und vom niilchigten Plattwurm (Planaria, ? Clepsine, lactca). Naturforscher XVIII. Stück. Halle. 1782. p. 30. — Verzeichniss der bisher entdeckten Eingeweidewürmer, der Thiere, in welchen sie gefunden werden und der besten Schriften, die derselben erwähnen. Der Naturforscher XXII. 1787. p. 33. Kurze Zu- sammenstellung der Eingeweidewürmer und ihrer Wohnthiere nebst Aeltere Quellen. 121 Synouymeii. Abhandlungen der schwed. Akademie auf 1779. XXXXI. 1783. p. 290. Ueber Eingeweidewürmer, an denen kleine Bündel wie Gedärme hängen. Waren vasa spermatica und Ovarien. Vergleich mit Holothurien. Bandwurm ein Thier, nicht Kette mehrerer, vorn Kopf mit Mund. Die Oscula der Gelenke Oeffnungen für Eier, die dendri- tischen Figuren Ansammlungen von Eiern. Vermehrung der Gelenke hinter dem Kopfe. J. Beckmann's Oekon. Bibl. XIII. 1785. p. 497. — Zoologia Danica seu animaliiim Daniae et Xorvegiae rariorum ac minus notorum descriptiones et historia. Havniae 1788 — 1806. Vol. I. p. 32 — 35. Fasciola (Distoma) luciopercae, percae cernuae, scorpii, aegletiui, blennii, bramae, lucii, binodis, disticba; p. 18. Nereis (Onychis) tubicola; p. 22. Lumbricus (Scoloplos) armiger, L. (Lumbrinereis) fragilis; p. 26. Amphitrite (Pectinaria) auricoma, Nereis pennata (Eunice norvegica L. sp.}. N. (Eunice) pinnata; p. 45. Echinorhynchus (welche Gattung Müller im Prodromus dieses Werkes schuf) attenuatus, E. lucii; p. 46. E. candidus; p. 48. E. attenuatus; p. 50. Cucullanus marinus. Vol. II (ed. frater C. F. Müller), p. 14. Fasciola (Distoma) scabra (der Schwanz- anhang einiger rief die Vermehrung der Naiden durch Theilung in Er- innerung; p. 17. Hirudo (V Distoma) fasciolaris; p. 18. Hirudo (Epibdella) hippoglossi; p. 42— 43. Fasciola (Distoma) farionis, eriocis, varica, vesper- tilionis; p. 52 — 53. Fasciola (Distoma) platessae, lucii, blennii. p. 5. Taenia percae (ocellata Rud.), Taenia scorpii (Bothriocephalus punctatus Rud.); p. 15. Nereis corniculata (Autolytus prolifer); p. 28. Nereis (Psammathe) punctata, N. stellifera; p. 29. N. alba (? Glycera fallax); p. 40. Amphitrite (Idalia) cristata; p. 46 — 48, Ascaris phocae, tubifera, rajae, pleur^'nectis, bifida, gadi, alcae, versipellis; p. 27. Echinorhynchus rutili ; p. 38. E. anguillae, salmonis; p. 39. E. aluconis; p. 49. Lumbricus tubicola; p. 54. Nais litoralis; in dieser parasitisch Leucophra nodulata. — Vol. III. (ed. Abildgaard) p. 4, Lumbricus tubifex; p. 8. Serpula spirorbis; p. 9. S. vermicularis; p. 13. Tubularia (Sabella) penicillus; p. 14. Nereis ciliata; p. 16. Amphitrite plumosa (Pherusa Mülleri); p. 25. Aphrodite punctata; p. 37. Lumbricus sabellaris; p. 49. Gordius equimis ; p. 50 — 52. Taenia magna (plicata Rud.), quadrilobata (perfoliata Göze); Müller's Taenia caprea = Pentastomum; p. 53. Ascaris acuta, lophii. Vol. IV. ed. Abildgaard, Holten, Vahl, J. Rathke) p. 31. Nereis uoctiluca; p. 32. Ascaris urogalli, anguillae; p. 39. Lumbricus marinus (Arenicola pisca- torum), L. squamatus; p. 31. Taenia tadornae; p. 45. Hirudo (Astaco- bdella) astaci; p. 34— 35. Fasciola (Distoma) longicollls, truncata. — Ani- malcula infusoria fluviatilia et niarina. Opus posthumum sistit vidua cura Othonis Fabricii. Havniae 1786. Rundwürmer kommen vor als Vibrio gordius, serpentulus, coluber; vier Varietäten von Vibrio anguillula als Anguillula aceti, glutiuis, fluviatilis, marina. Von Cerkarien sind C. inquieta und C. lemna p. 121 u. 122. Tab. 18. fig. 3-12. wirkliche Trematoden- larven. — Die Räderthiere erscheinen theils unter Cercaria als C. crumena, orbis, luna, catellus, catellina, lupus, vermicularis, forcipata (verstümmelt 122 Würmer. und nucleutlich), theils als Trichoda, T. lunaris^ biliinis, rattus, tigris, pocillum, cornuta; fragliche Männclien oder Junge als musculus, larus (Icbthydiura), longicauda; als Vorticella, V. larva, succollata, ampulla, aurita, tremula, senta, catulus, cauicula, felis, floseulosa. Dann ßrachionus, zuerst von Hill, von Pallas auf die Vortizellen des Linne, hier auf ein neues Genus angewendet. Müller vergleicht dasselbe mit den Daphnien, hat 10 univalves, 5 bivalves, 7 capsulares. Von den letzteren gehören einige nicht hierher. H. S. ßeimarus. Allgemeine Betrachtungen über die Triebe der Thiere. III. Ausgabe. Hamburg. 1773. Hält das sogenannte Kopfende des Bandwurms nur für dessen Haftapparat. — Nach dessen eigener Beobachtung schleiche der Aal sich in die hintere Oeffnung der Störe ein, um deren Roggen zu verzehren. — J. Beckmann. Physikal. Oekonom. Bibliothek. IV. 1774. p. 398. Das thue ähnlich Myxine glabra, der Neep- Masken der Norweger. Schriften der Drontheim. Gesellschaft, p. 225. Dar. Heiir. GrainaiKlat. Dissertatio de dracunculo, s. vena Medi- nensi. Appendix ad Nova Acta pbysico medica etc. VI. 1773. Norimb. p. 103. N. Hamburg. Magazin. 96 Stück. 1775. p. 526. Sah in Fliessingen diesen Wurm häufig. Ausführliche Abhandlung. Fe r min. Description generale de la colonie de Surinam. 1768. IL p. 334. Deutsche Uebersetzung. Aus- führliche historisch-physikalische Beschreibung der Colonie Surinam. Ber- lin. 1775. II. p. 316. Der Wurm heisst hier la Chanterelle; fand ihn acht Ellen lang. De la Faye. Principes de Chirurgie. V. Sect. I. cap. I. liess ihn aus eingedicktem Blute in den Gefässen entstehen; ähnlich Petit. Hist. de l'Acad. R. des sciences de Paris, p. 23 (Jahr?), welcher ihn nicht für lebend hielt. Beide folgten dem Pare (Opera, lib. 8. cap. 13), welcher den Wurm nie gesehen und den Griechen folgte. Delecamp (Chirurgie, cap. 83) führte nur die älteren Meinungen auf. Gaillandat kannte gut die polypenartigen Gerinnungen in den Blut- gefässen der Leichen und die wurmartigen Produktionen aus Furunkeln, aber er erkannte, dass der Dracunculus ein wahres Thier sei, welches unter der Haut lebe, nach längerer Zeit einen Abszess erzeuge und die Haut durchbohre, um hinaus zu gehen. So dachten ihn sich die arabischen Aerzte, so sahen ihn die Reisenden, so Amatus Lusitanus, Wepfer, F er min (s. u.) G. selbst hatte mehrere in Spiritus. — p. 109. Was die Entstehung betrifft: Qiiae latent nostro saeculo, expiscabitur forte aetas felicior. Man wisse auch nicht hinlänglich die in den Därmen der Menschen, den Nieren des Hundes, der Leber der Schafe zu erklären. Er glaubt, aus seinen Beobachtungen und den empfangenen Mittheilungen folgern zu dürfen, dass der Wurm mit der Nahrung in den Körper komme. Das Wasser könne die sehr kleinen Eier mit sich führen, diese könnten mit dem Chylus in's Blut kommen, in das Zellgewebe geführt werden und dort ausschlüpfen. Dafür spreche auch das Vorkommen von Würmern im Blute. Aeltere Quellen. 123 C. 8{iur. Om Blod-Iglars wärkan i en epileptisk Anslöt. Act. Holm. — Bericht von der Wirkung- der Blutegel bei einem epileptischen Aufalle. D. K. Schwed. Akad. d. Wissensch, Abhaudl. a. d. Naturlehre u. s. w. auf das Jahr 1773. 35. Leipzig. 1780. p. 88. Fouriüer. Sur une fievre maligne verraineuse. Memoires de l'Acad. de Dijon. II. 1774. p. LXIX. Aus 17(39. Todte Würmer im Magen mit sehr heftigen gastrischen Erscheinungen. Jolblot. Observations d'histoire naturelle faites avec le Microscope sur un grand nombre d'Insectes etc. Paris. 1774. IL partic. chap. I. Citat bei Göze für Essigälchen. Joblot fand sie erst vom July au, was Göze bestätigte. J. A. E. Göze. Mikroskopische Erfahrungen über die Essigaale, I. Stück. Der Naturforscher. I. Halle. 1774. p. 1. Die schon aufge- führten älteren Nachrichten von Bor eil us an. Unterscheidung von Fliegenmaden durch Menzel. Bremisches Magaziu. XXX. Stück des VII. Bandes. Von Joblot, Baker, Needham, Power (Mikrosk. Observ. p. 38), Bischoff, Ledermüller Auszüge. G. glaubt, dass der „Samen- stoff^' dieser Thiere von aussen durch die Luft komme. Needham unter- schied schon von denen im Kleister und Teig die im Brandkorn. Leder - m tili er erreichte die Wiederbelebung noch nach zwei Jahren. — p. 34. G. fand die des Essigs im Sommer lebend gebärend, im Winter Eier legend. — Abhandlung von zerschnittenen Wasserwürmern (zuugenlose Naide des 0. F. Müller), deren Stücke nach einigen Tagen wieder wachsen und vollkommene Thiere werden. Der Naturforscher. III. Stück. Halle 1774. p. 28. — Eine bequeme und leichte Art, Räderthiere des Winters in der warmen Stube zu ziehen. Beschäftigungen der Berlinischen Gesellschaft naturforschender Freunde. IL 1776. XII. p. 287. — Verzeichuiss aller übrigen von Roesel abgebildeten Insekten und Würmer nach Linneischer und anderer Naturforscher Benennung: Polypen des süssen Wassers und andere Gewürme. Der Naturforscher, IX, Stück. Hallo 1776. p, 72. Hierher Taf 78. f, 16. Taf. 79. f. 1. Nais proboscidea (Nereis lacustris); Taf, 92. Nais serpentina; Taf. 93. f. 1 — 7, Nais vermicularis, — Beitrag zur Geschichte der Kleisteraale. Der Naturforscher, Halle. IX. Stück, p. 177. — Naturgeschichte des Müller'schen Gliederwurms; Entdeckung, dass derselbe eine Dipterenlarve ist. Der Naturforscher. XV. Stück. Halle 1780, p, 113. — Ibid. XVIII, St, 1782, p, 38. Etwas aus meinem Beobachtungsdiarium über die Oekonomie der Essigaale. Unschädlichkeit, Uebertragung, Häutung, Gunst der Jahreszeit, künstliches Accouchement, Geburt der Embryonen in der Eihaut, — Schreiben an Herrn Rendant Ebel. Beschäftigungen der Berlinischen Gesellschaft naturforschender Freunde, HL 1777, — Ibid, XXVHI. 20. p, 400. Schreiben an Herrn Rendant Ebel, Auszug. Zum Tlieil Fadenwürmer des Aals, CucuUauus, lebendgebärend, zum Theil Bandwürmer des Aals betreffend, mit Bemerkungen über verschiedene Bandwürmer (Bemerkungen dazu von 0, F. Müller. Schriften der Berlin. Gesellsch. naturforsch. Freunde. 124 Würmer. 1781. VII. p. 133). — Versuch einer Naturgeschichte der Eingeweide- würmer thierischer Körper. 1. Einleitung in die Geschichte der Ein- geweidewürmer. 2. Beschreibung und Abbildung derselben. 3. Instrumente und Vortheile zur Behandlung derselben. 4. Verzeichniss der Eingeweide- würmer meines Kabinets. Blankenburg. 1782. Hervorzuheben sind die Annahme der Vererbung p. 4 ff. und dass die mit dem Kothe abgehenden Eier verloren gingen und nur etwa als Nahrung anderer Thiere Werth hätten ; die Mittheilungeu über die Menge von Eingeweidewürmern in einzelnen Fällen p. 25, p. 32 ; die Bekanntschaft mit lebend gebärenden ; der Nachweis der Durchbohrung der Darmwand durch Taenia plicata des Hasen p. 367; dass Hunde und Kinder durch Würmer die Stimme verlieren p. 27 ; die Stellung der Blasenwürmer als Taeniae intestinales neben die Taeniae viscerales und die Entstehung des eingestülpten Kopfes an der Blase p. 245; die Erkennung der Köpfchen mit Gruben und Haken beim Echinococcus mit Unterscheidung von Coenurus p. 158; die Unterscheidung zweier „Gattungen" von Taenia cucurbitina beim Menschen, der saginata grandis und der plana pellucida p. 278; die grosse Be- weglichkeit von Bandwürmern, Taenia crassicollis, und die saugnapf- artige Benutzung des Hinterrandes des letzten Gliedes p. 346. — Seine Gattungen waren: Ascaris, Trichocephakis, Gordius, Cucullanus, Strongylus, Pseudoechinorhynchus, Echinorhynchus, Planaria, Fasciola, Taenia, Chaos. — Selbstanzeige dieses Werkes mit dem System. Leipziger Magazin für Naturkunde, Mathematik und Oekonomie. 1781. p. 420. — Neueste Entdeckung, dass die Finnen im Schweinefleisch keine Drüsenkrankheit, sondern wahre Bandwürmer sind. Halle. 1784. — Erster Nachtrag zur Naturgeschichte der Eingeweidewürmer von J. A. E. Goeze, mit Zu- sätzen und Anmerkungen herausgegeben von J. G. H. Zeder. Leipzig. 1800. Eundwürmer, Hakenwürmer, Saugwürmer, Bandwürmer, Blasen- würmer. Jo. Ant. Scopol!. Annus V. historico-naturalis. Lips. 1772. p. 127. Globus stercoreus im Hühnerkoth. Wahrscheinlich die früh vereinzelten Glieder der Taenia proglottidea, nach Rudolphi die der T. infundibuli- formis. trodol. De vermibus ventriculum perforantibus. Eoux. Journal de Medecine etc. XXXX. 1773. p. 145. J. Christ. Polykarp Erxleben. Anfangsgründe der Naturgeschichte. Göttingen und Gotha. 1773. IX. Von den Gewürmen. Helminthologie: Intestina, Mollusca, Testacea, Zoophyta. Unter Intestina die Linne'schen Geschlechter mit Einschaltung der Rödererischen Trichiuris und des Si- punculus, dabei Myxine, auch Furia. Die Polychäten, auch Nais, stehen unter den Mollusken, Serpula und Sabella jedoch unter den Testacea, Biachionus und Taenia nach Pallas und Linne unter Zoophyta. J. Theoph. Koelreuter. Observationes in Gado Lota institutae. Nova Acta Petropolitana XIX. p. 424. Fasciola barbata et Gordius marinus in appendicibus pyloricis. Aeltere Quellen, 125 Blumeiil)acli. Göttingische Anzeigen für gelehrte Sachen. 1774. Stück 154. Glaubte noch, dass die Bandwürmer durch nachträgliche Ver- kettung der Glieder entstanden, womit er wohl der letzte gewesen ist. — Handbuch der Naturgeschichte 1779-80. — Achte Auflage 1807. — Folgte langsam und unvollkommen den Fortschritten der Disciplin. — p. 21. Fand bei einem neugeborenen Hnnde den ganzen Darm voll Bandwürmer (nach Davaine), — Abbildungen naturhistorischer Gegenstände. Göttingen. 1796—1805. Hydatis Finna suis, Hydatis erratica (Echinococcus Simiae Cynomolgi). — Vergleichende Anatomie. 1805 (3. Aufl. 1824). § 83. Note. Hielt die Cystengeschwülste nicht für Thiere. Dan. C. Solander. Furia infernalis, vermis et ab eo concitari soli- tus morbus, descripti. Nova Acta Regiae societatis scientiarnm Upsaliensis. Vol. II. Upsaliae. Anno 1775. p. 44. lieber Vena medinensis angezogen rKaempferus in Amoenit. exot. p. 524. Im Norden lieisst die Krank- heit Sktitt i. e. ictus; bei den Finnen käskema oder leukaus-tauti. Der Mythus der Krankheit hauptsächlich in Lappland, häufig auch am both- nischen Meerbusen. Linne (Ammoen. Academ. III. p. 322) erhielt den Wurm trocken von Ervastiis. Daselbst auch die Nachricht von Naaldyck in Göthenburg (Holland) von 1631, mit dem holländischen Namen de Viver und de Moord. Bericht über den Fall des stud. Martinus Salo 1754 in Mainz und andere zahlreiche. Der Wurm nur nagelbreit lang, haarfein, an beiden Enden mit Häkchen. Solander meint sicher, es sei kein Insekt, sondern ein Wurm; er nennt ihn Furia infernalis. Wenn der vermeintliche Stich bemerkt wird, steigern die Symptome sich unge- heuer rasch. Den Wurm selbst nennen die Schweden skättpil, die Finnen Lankaus-nuäli. Hägardt sah auch die Hausthiere von einer dieser Paro- nychia ex verme ähnlichen Krankheit ergriffen. Mad. Nouffer. Traitement contre le Tenia ou ver solitaire, public par ordre du Gouvernement, vers la fin de 1775. Bibliotheque physico- economiqiie. Annee IV. 1785. Paris. 1786. p. 314. Seit zwanzig Jahren in der Schweiz angewendet und oben schon erwähnt. Das „Speciflcum" ist Radix Aspidii filicis maris. Vorkur und Nachkur. Tablettes vermi- fuges aus Jalappe, Calomel, Corallina und Blanc d'Espagoe. Andere Wurmmittel. Das Noufifer'sche Mittel wurde 1776 von der französischen Regierung für 18,000 Frcs. angekauft. — Ibid. V. 1786. I. Paris. 1786. p. 314. Semences de Cevadille als noch wirksamer. — Anonymus. Precis d'un traitement contre le Tenia ou ver solitaire, pratique a Morat en Suisse, publie par ordre du Roi. Paris. 1775, Auch Journ. de Physique. VI. p. 460. Dec. 1775. Stier. Lieber das Drehen der Schafe. Oekonomische Nachrichten der patriotischen Gesellschaft in Schlesien. III. 1775. J. Beckmann's Physik. Oekonom. Bibliothek. VII. 1776. p. 433. Komme nicht von den Raupen in der Schleimhaut und den Stirnhöhlen, sondern von den Wasser- blasen zwischen Dura und Pia mater, welche aus Vollblütigkeit ent- ständen. 126 Würmer. Mittel wider die Kegenvviirmer. N. Hamburg. Magazin. 89. St. 1775. p. 476. Pferdemist als Schutz der zarten Pflanzen, welche von den Wür- mern hineingezogen zu werden pflegen, und andere Mittel; auch das Sammeln für medizinische Zwecke. Pli. Fermiii. Description generale de la Colonie de Surinam. Amsterdam. 1768. Uebersetzt Berlin 1775. II. p. 315. Phys. Oekon. Bibi. VI. 1775. p. 369. Der Fadenwurm komme nur bei aus Afrika gekom- menen Negern vor; ein Neger hatte auch einen Bandwurm. Marcus Elieser Blocli. Beitrag zur Naturgeschichte der Blasen- würmer. Schriften der Berliner Gesellschaft naturforschender Freunde. I. 1775. p. 335. — Beytrag zur Naturgeschichte der Würmer, welche in anderen Thieren leben. Beschäftigungen der Berlin. Gesellschaft natur- forschender Freunde IV. 1779. XXII. p. 534. Vom Hecht Fasciola lucii, Taenia tricuspidata, Echinorhynchus haeruca, Ascaris acus, Taenia hyda- tidis. Weiter Taenia crassa, Fasciola intestinalis, Larva oestri aus dem Magen des Steinadlers, Ascaris lumbricoides (false!), Taenia Auserisy T. lineata, T. infundibulum. Allgemeine Bemerkungen. — Beytrag zur Naturgeschichte der Blasenwürmer. Schriften der Berlinischen Gesellsch. naturf. Freunde. I. 1780. XVII. p. 335. Geschichte der ersten Form, ere- mita (= tenuicollis). Ausser den schon genannten Autoren dafür noch angeführt Härder, beim Hirschkalb, Bartholin, beim Reh. Pisiformis als Abart dazu. Zweite Art der bandartige der Mausleber. Ausser den genannten Autoren dafür noch H aller, Opusc. pathol. p. 81. Alle sahen ihn für einen Bandwurm an; erst Pallas, Mise. zool. p. 168, entging die Blase nicht. Dritte Art, der gesellige (Coenurus), war den Schäfern lange bekannt. Ivans teer, Unterricht von der Zucht und Wartung der Schafe. Leipzig. 1767. Letzterer vermuthete zuerst, dass aus den Körperchen an der Blase Würmer entstehen möchten. Dass es sich auch hier um wirkliche Blasenwürmer handle, zeigten erst Leske und Göze (Ebert's Anmerkungen im Martinet'schen Katechismus der Natur). — Abhand- lung von der Erzeugung der Eingeweidewürmer und den Mitteln wider dieselben, eine von der Köuigl. Dänischen Societät der Wissenschaften zu Copenhagen gekrönte Preisschrift. Berlin. 1782. Um den Preis hatten mit Bloch konkurrirt Goeze, Abhandlung von der Erzeugung der Einge- weidewürmer u. s. w. , und Werner, Vermium intestinalium praesertim taeniae humanae brevis expositio (vgl. Ant. Sohn ei der, Monographie der Nematoden p. 9). — p. 10. Wie die Gänse an der Taenia lanceolata nur litten, so lange sie zur AVeide gingen. — p. 29. Wie liedi und Klein wegen Mangels des Gürtels ausser der Begattungszeit gemeint hätten, dass es zwei Gattungen von Regenwürmern gebe. — Breite Würmer: Ligula, Fasciola, Taenia (16 unbewaffnete, 4 bewaffnete Arten); runde Würmer (Vermis vesicularis, Echinorhynchus, Ascaris, Trichiuris, Gordius, Cariophyllus, Cuculanus, Chaos intestinalis). Verzeichniss der bis dahin von Spulwürmern gegebenen Abbildungen. — Zw^eiter Abschnitt von der Entstehung, p. 37. Angeboren , eine eigene Klasse, p. 38. Zu- Aelterc Quellen. 127 sammenstellung der Fälle von angeblichem Angeborensein. Zweifel gegen die Nachrichten von Linne, Unger, Rosenstein über frei- lebende. Es könnte zwar, gemäss den Betrachtungen über die Schwie- rigkeit, dass die Eier an den rechten Ort gelangen (p. 42) und der Ueberzahl der Weibchen, dieses Angeboreusein vielleicht mebr so ver- standen werden müssen, dass nur jedem Thiere von Anfang an seine bestimmten Würmer zukämen (Versuche der Uebertragung von Fischen auf Vögel gelangen Bloch nicht, p. 43). Doch machen die Deduktionen p. 45. gewiss, dass Bloch wirklich meint, dass die Würmer stets mit der Geburt übertragen würden. Spitzfindige Einwendung hält er dabei der Widerlegung nicht werth. Indem Schlaffheit der Organe und Schleim- produktion die Würmer vermehre, richtet die Diätetik sich gegen solche. — Die Therapie geht auf Schleim verdünnende Mittel, besonders Salmiak mit Rhabarber und Jalappe; auf wurmbeunruhigende, das gefeilte Zinn (das granulirte bei Als ton, medic. Essays, vol. 5. pars 1. p. 89) und das Calomel, auf erstarrende, das kalte Wasser, und auf drastische, Seammonium mit Weinsteinsalz , für Madenwürmer , Askariden ; für Blasenwürmer die Punktion. In den Pulvern von Nuffert, Herren schwand, Wagler sei nur das starke Abführmittel das Wirksame; die quälende grosse Menge des männlichen Parrnkrauts ganz überflüssig. — Uebersetzt als Bloch. Traite de la generation des vers des iutestins et des vermifuges .... suivi d'un precis du traitement contre les taenia public par ordre du roi (welcher nach Rudolphi 1775 zum zweiten Male edirt worden war). Strasbourg. 1788. Polypodium filix mas und dann Abführmittel aus Panacea raercurialis, resina seammonium, Gummigutt. — In der deutschen Ausgabe p. 23. führt Bloch den Blasen- wurm der Maus als vermis vesicularis taeniaeformis auf. Er unterscheidet, wie oben, von vesicularis eremita als Nebenart den pisiformis und dann den vesicularis socialis (Coenurus) mit 3—400 in einer Blase. Beziehung ebenso auf Hartmann (Mise. nat. cur. Dec. 3. an. 2. obs. 192) als den, der zuerst den Blasenwurm der Maus gesehen und zuerst den eremita als lebendes Thier beschrieben (Ibid. Dec. 2. an. 4. obs. 73. p. 152), auf Tyson (Philos. Transact. 12. No. 193. lumbr. hydrop.), auf Pallas (Diss. de inf. viv. p. 50. No. 6; Elench. p. 415; Mise. zool. p. 157), auf Leske und Göze. — J. Beckmann's Pbysik. Oekonom. Bibl. XII. 1783. p. 414. Dasselbe. Forskai. Descriptiones animalium, quae in itinere orientali observa- vit. Post mortem auctoris edidit Carsten Niebuhr. Havniae. 1775. Die „Vermes'^ enthalten unter ,, Mollusca'^: Teredo, Limax, Nereis (caerolea, pelagica), Priapus (Aktinien), Scyllaea, Holothuria, Sepia, Medusa, die neue Gattung Salpa, Pterotrachea, Physsophora, Fistularia. Anonymus. Beschreibung des Bandwurms, nebst den Mitteln wider denselben. Kempten 1775 (nach Bibl. Modeer). Doiilileday. 1776. Medical observat. and inquiries. V. p. 143. Entleerung von Echinokokken durch Husten und Heilung. 128 Würmer. And. J. Retzius. Leciioucs publicae de vermibus intestinalibus imprimis humanis. Holmiae. 1776. Literatur. Ascaris, Fasciola (i. e. Ligula), Gordius, Echinorhynchus, Plauaria „magis congriuim Distoma", Taenia, mit Einschluss der Taeniae vesiculiferae. Behandlung der Frage des Ursprungs, insbesondere Beleuchtung der ßloch'schen Argumente für das Angeborensein der Wurmkeime. Aiit. de ülloa. Hamburg. Magazin. XVIII. p. 264. Sah in Madrid zwei in Marmor gefundene Würmer. In den folgenden Abhandlungen. IV. p. 85. — Vers trouves vivans au millieu d'uu bloc de marbre a Madrid. Dictionnaire des merveilles de la nature par A. J. S. 2. edit. I. 1783. p. 48. Gordius? J. S. Schröter. Abhandlungen über verschiedene Gegenstände der Naturgeschichte. I. Leipzig. 1776. XIV. Von den Heuschrecken, p. 309. Vorkommen von Spul- (= Gordius) und Fliegenwürmern bei grünen Heuschrecken nach Frisch, p. 931. Ob die Würmer des Menschen Regenwürmer seien. IV. p. 116, 127. Die Ergänzung von zerstückelten Würmern nach Müller, Bonnet, Spallanzaui. — VIII. p. 182. Wie die Sabellen ihre Häuser bauen (Mylius, Physikalische Belustigungen. XXIX. St. p. 1460). Dicqueiiiarre. Suite des observations sur la Physique et Ihistoire naturelle. Journal de Physique. VIII. 1776. Sept. p. 222. Lärme marine et sa chenille. — Menagerie marine. Ibid. XII. 1778. Oct, p. 281. — Le Boudin de mer. Ibid. p. 285. — Ver du Havre. Ibid. XIII. 1779. Janv. p. 19. Lumbricus marinus L. — Ver ä fourreau coniqiie. Ibid. XIV. 1779. Juill. p. 54. — Le ver long ou intestiniforme. Ibid. p. 484. Ob Borlasia? — Insectes marins destructeurs des pierres. Ibid. XVIII. 1781. Sept. p. 222. — Destructeurs de pierres seconde espece. Ibid. XX. 1782. Sept. p. 228. — Nachricht von einem See-Insekt, das Steine zernagt (eine Annelide). Nach Journ. de Phys. (oben) in Licbtenberg's Magazin für das Neueste aus der Physik und Naturgeschichte. 2. Aufl. I. 3. 1785. p. 72. — Von einer zweiten Art See-Insekten, die Steine zernagen. Ibid. II. 1. 1787. p. GS. — Memoire ä l'occasion d'un ver iuconnu trouve dans les visceres de la Seche. Ibid. XXIII. 1783. Nov. p. 336. — Ueber einen unbekannten Wurm, der sich in den Eingeweiden des Blackfisches findet ('? Bandwurm). Nach dem vorigen in Licbtenberg's Magazin für das Neueste aus der Physik und Naturgeschichte. II. 3. 1784. p. 79. — La pellicule animee. Journ. de Physique. XVII. 1781. Janv. p. 14. Licbtenberg's Magazin für das Neueste aus der Physik und Naturgeschichte. II. Aufl. I. 2. 1785. p. 25. Eine Seeplanarie mit 10—12 Augen. 3Iaur. Roff'redi. Memoire sur l'origine des petits vers ou aiiguilles du ble rachitique. Journ. de Physique. V. Janv. 1775. p. 1. Davon spricht Linne in der Anmerkung zu Chaos. — Seconde lettre, ou suite d'Obser- vations sur le rachitisme du bled, sur les anguilles de la colle de fariue et sur le grain charbonne. Ibid. Mars. p. 157. — Memoire pour servir de Supplement et d'eclaircissemeut aux deux memoires sur les anguilles Aeltere Quellen. 129 du bled avorte et de la colle de fariiie. Ibid. Yil. 1776. p. 369. — Auch iu SaDimlimg brauchbarer Abhandlungen aus des Herrn Abt Rozier Beobachtungen, übersetzt von C. E. W. I. Leipzig 1775. p, 29. Needhani sah sie zuerst (Nouvelles observations niicroscop. C. VIII. p. 103, 105, 108, 225). Remarques sur les decouvertes microscopiques de M. Spal- lanzani p. 162, 163. B. F. Beiiiiig'. Westphalus, Dissertatio inauguralis zool. med. de tlirudinibus, Ilardervici 1776. Hastfer. Anzeige von der Leipziger Oekonomiscben Hocietät in der Ostermesse 1776. J. Beckmann's Physik. Oekonom. Bibliothek. IX. 1778. p. 97, nach Unterricht von der Zucht und Wartung der Schafe von Hastfer. Drehkranke Schafe werden durch Trepaniren gerettet, wenn man die Stelle der Blase im Gehirn getroffen hat, welche die Ursache der Krankheit ist. Raiiftler. Anzeige der Leipzig. Oekonom. Societ. 177r>. p. 20. Sah die kleinen Körpercheu auf der Oberfläche des Coenurus und vermuthete dass Würmer aus ihnen entständen (nach Bloch). J. Ch. Ebel. Etwas von Fadenwürmern, besonders in den Lungen eines Frischlings. Beschäftigungen der Berlinischen Gesellschaft natur- forsehender Freunde, III. 1777, XXVII, p, 420. Sah auch einen Gordius (Erd faden wurm). Jo. Eni. Imm. Walcli. Monoculi apodis historia exposita. Natur- forscher. St, XH, p. 64 — QQ. Filarien in und um Apus cancriformis. WiHiam Wriglit. Description and use of the Cabbage-barktree (Geofifraea Jamaicensis inermis) of Jamaica, Philos, Transact. 67, for 1777, part I. London 1777, p, 507, Botanische Beschreibung, Dar- stellung der Präparate, Dosen, Effekte gegen Würmer, Car. Phil. Roudier. Observatio de verme 1 ped. longo, ex ingenti tumore hypogastrii egresso. Dumangin, Colombier etc. Journ, de Mede- cine. vol. 52. 1777. Joli. Oi)lielius. Om Ascaris lumbricoides, huru den blifvit fördrifven, Om Ascaris lumbricoides, med utehängande Kuippen, Kgl, Swenska Wetensk. Academiens Haudlingar. XXXVII, Mouleiiq. Observatio de taenia e tumore abdominis extracta, Du- mangin, Colombier etc. Journal de Medecine. LVI. 1778. p, 330. Bajoii. Observ, sur quelques bons remedes contre les vers de l'ile de Cayenne, Journ, med. chir. XXXIV. 1770. p, 69, Spulwürmer in Cayenne die häufigste Erkrankung (nach Davaine), — Memoire pour servir 11 l'histoire de Cayenne et de la Gyane francaise. Paris. 1777 — 78. I, Dragonneau. — Physik, Oekon, Biblioth. X. 1779. p. 178. — Deutsche Uebersetzung, Erfurt 1781, — Sammlungen zur Physik und Naturgeschichte. Leipzig 1782. p, 597, Fadenwurm unter dem Namen Gordius bei kürz- lich aus Afrika gekommenen Negern, Dabei solche unter der Conjunctiva des'Auges. (xruiicr. Von der Vena medinensi oder dem Dracunculo, Aus Acta Acad.^Elector. Moguntinae scientiarum, quae Erfurt! est, ad annum 1777. Bronn, Klassen des Tliier- Reichs. IV. 1. 9 130 Würmer. Erfurt!. 1778. p. 257. Physik. Oekoii. Biblioth. X. 1779. p. 525. Sauim- limg der älteren Nachrichten. Christ. Rud. Hannes. De aphonia aliisque incommodis verminm ejectione sanatis. Nova acta phys. med. VI. Norimb. 1778. p. 261, De Senac. Traite des maladies du coeur. 2. edit. Paris. 1778. T. 1. p, 251. Dass Peyronie bei mehreren Hunden Klumpen von AVürmern zwischen Herzbasis und Perikardiura und auch in den Ventrikeln gefunden habe (nach Davaine). Joan. Casp. Rueff. De taenia seu verme lato. Nova Acta physico- medica .... exhibentia Ephemerides sive observationes , historias et experimenta a celeberrimis Germauiae et externarum regionum viris habita et communicata, sing-ulari studio collecta. Tom. VI. Norimbergae 1778. Obs. 5. p, 20. Citirt für weitere Bandwurmarteu Meadius, Monita et praecepta medica. p. 6G] über die Schwierigkeit der Abtreibung Haenius, Ratio medendi pars XII. p. 212, sei es mit Quecksilber, Asa foetida, Eisen, Zinngeschabsel oder den sechshundert anderen Mitteln. Aufführung der Heilmittel bei van Swieten. Am wirksamsten sei das Herren - schwand'sche. Da dieses nie aufrichtig mitgetheilt wurde, führt R. es auf: Tags zuvor fasten ausser Gersten- und Haferschleim, Abends drei Unzen Mandelöl, hernach eine Unze Absynthsalz. Des Morgens in drei- stündigem Zwischenraum zweimal das Spezifikum, Sal. absinth. ^fv, G. guttae gr. 3 — 5, im Nothfall ein drittes Pulver. Joan. Frid. Cons1)rucli. De membranosis concrementis cum pu- rulentis sputis ejectis. Ibid. Obs. 31. p. 165. Aushusten membranöser Gebilde (Echinokokken) ohne Organisation während zweier Jahre, dann Heilung. Ai'vity. Observation sur des vers sortis par le canal d'urethre. Jouru. de Physique. XIII. 1779. Mai. p. 379. Ne verbum quidem, unde harioleris, vermisne sit an insecti larva (nach Bibl. Modeer). Dan. Com. Rauh. Dissert. inaug. de Ascaride lumbricoide, ver- mium intestiualium apud homines vulgatissimo. Gottingae 1779. Vor- nehmlich die Unterscheidungsmerkmale von Lumbricus terrestris, dessen Borsten übrigens Ray, Willis, Pallas, Linne, schon gut kannten, und anatomische Beschreibung. Versuche des A. Murray mit Spul- würmern, welche in dessen Opusc. Vol. II. sich wiederfinden. W. F. Freiherr von Gleichen, genannt Rusivorm, Zergliederung und mikroskopische Beobachtungen eines Bandwurms, Taenia lata L., und eines Kürbiswurms, Cucurbitinus. Beschaff, d. Berlin. Gesellschaft naturforsch. P'reunde. IV. 1779. X. p. 203. Besonders gegen die Auf- fassung der Kalkkörperchen als Eier durch Andry. — Bemerkungen dazu' von 0. F. Müller. Schriften der Berlin. Gesellsch. naturforsch. Freunde H. 1781. VII. p. 134. Paulus de Czenpinski. Dissertatio inauguralis zoologico- medica, sistens totius regni aninialis genera. Viennae. 1778. p. 1. Classis I. Vermes. Unter I. Zoophyta p. 22. Taenia und Furia. II. Mollusca. A. Nuda mutila. Aeltere Quellen. 131 p. 23. Gorcliiis, Ascavis, Hiriulo, Liimbriciis, Sipunculus, Fasciola. B. Nuda tentaculata. p. 25. Terebella. p. 26. Aphrodita, Nereis. C. Testacea. p. 27. Sabella, Serpula. Marigiies. Observations siir des Vers Teuia tronves dans le ventre de quelques lapins sauvages. Journal de Pbysique par l'Abbee Rozier, XII. 1778. Sept. p. 229. John Hunter. Of tbe beat, and of animals and vegetables. Pbilos. Trausaetions. 68. for 1778. I. London 1779. p. 138. Versnobe über Ein- wirkung des Gefrierens auf Regenwürmer. Ganz und in der vorderen Hälfte gefrorene starben. Bei Frieren der binteren Hälfte blieb der vor- dere Theil lebend und trennte sieb von dem hinteren. — Transactions of a Society for the improvement of medic. and chirurgical knowledge. Vol. I. 1787. Echinococcus (Citat nach John Howship. 1836). .T. llathkc. Jagtagelser henhoerende tel Indvolde ormenes og l)loeddyrenes naturhistorie. Skrivter af naturhistorie Selskabet 1779. Besonders Distomen, deren Porus er irrig, wie Fabricius in den An- merkungen nachwies, für dorsal hielt und Echinorhynchen. P. Camper, lieber die Lungenwürmer. Schriften der Berlin. Gesellscb, Naturforsch. Freunde. I. (übergegangen in „Kleinere Schriften" III. L Leipzig 1788 und Zusätze). Bei Kälbern. — Ueber die wahre und eigent- liche Ursache der Krankheiten, die unter dem grossen und kleinen Viehe als ansteckende Seuchen wtithen. Von der Gesellschaft naturf. Freunde gekrönte Preisschrift. Beschäftigungen der Berliner Gesellscb. naturf. Freunde IV. 1779. p. 95. Ob ansteckende Viehkrankheiten von Insekten entstehen? „A. Kircher (Athanas. K. Scrutinium physico-raedicum con- tagiosae luis, quae dicitur pestis. Lips. 1659.) scheint allen übrigen den Weg gezeigt zu haben, denn er hat Würmer zur Ursache der Menschen- pest gesucht, als wenn dieselben aus der Fäulniss entständen und durch die Ausdünstungen verbreitet würden. Es sollen aber, wenn wir dem Vallisneri glauben dürfen (Nuova idea de mal contagioso de'Buoi. Opera omnia. T. I. p. 13—27), vor jenem schon Hauptmann, Faber, Paolini u. a. eben diese, willkührlicb angenommene Meinung geltend zu machen gesucht haben. Noch deutlicher haben sich die berühmten Männer Bono -und Congrossi dafür erklärt und Würmer für die wahre Ursache der Rindviehseuche ausdrücklich angegeben. Zu dieser Parthei ist hernacb Vallisneri getreten, welcher versichert, dass er ebenso wie Bono das Blut des verreckten Rindviehs voller Würmer beobachtet habe .... Congrossi bat behauptet, dass sie anfänglich kriechende wären , hernach aber wahrscheinlich in Fliegen verwandelt würden ; könnten auch durch den Wind von einem Orte zum andern gebracht werden." — Danach von Würmern und Insektenlarven bei den Insekten und Zusätze dazu. Schriften. I. 1780. VIII. p. 112. Lebende Würmer in der Luftröhre eines Kalbes als Ursache des Wurmhustens. Dieselben dürfen nicht, wie bei Klein, Linne, Pallas, Müller mit dem Gordius zusammengeworfen werden. Bemerkungen dazu von 0. F. Müller. 9* 132 Würmer. Ibid. II. 1781. VII. p. 131. — Oeuvres cVhist. natur. Paris. 1803. III. p. 190. Sah die Jungen in den Leibern der gestorbeneu Mutter über- leben (nach Davaine). — Adr. GiU. Oamper (filius). Von den Krank- heiten, die sowohl den Menschen als Thieren eigen sind. Durchaus mit Zusätzen und Vermehrungen des Verfassers bereichert, und mit einigen Anmerkungen teutsch herausgegeben von J. F. M. Her bell. Lingen. 1787. Diesem von P. Camper geschriebenen Werke war von der Hol- ländischen Gesellschaft der Preis versagt. So wurde es unter des Sohnes Namen herausgegeben (Rudolphi). IJ. a. Filarien und Cysticerken bei Affen, Strongylus intlexus Rud. im Cavum tympani von Phocaena. Co. Perel)00m. Descriptio et iconica delineatio novi generis vermium Stomachidae dicti, in corpore habitantium (Ascarides monstrosae): acc. observatio medico- practica de Lumbrico per urethrara excreto, nee nou de Lumbrico alvino utut niortuo parturiente. Amstelod. 1780. C. Fr. Happ. Vermium intcstinorum hominis historia. Diss. Lipsiae. 1780. Ascaris vermicularis, lumbricoides, trichiura, Stomachida Peere- bomii, Taenia solium, caniua (cucumerina), lata, vulgaris. — Vermes connatos esse: Hartsoeker, Andryus, Valisnerius, Clericus, Ruyschius, Couletus, Pallasius, Phelsum. Für Kommen von aussen: Leeuwenhoek, Swammerdam, Boerhaave, Bonn et, Linne, v. Doeveren, Unzer. Nachdem die ältere Ansicht von gene- ratio univoca zurückgewiesen, scheint dem Verfasser von jenen beiden die erste die glaubwürdigere. De Flaug'uergiies jun. Lettre sur le Phosphorisme des vers de terre ä M. le Baron de Servieres. Journ. de Physique par M. l'Abbe Rozier. XVI. 1780. Oct. p. 311. Lichtenberg's Magazin für das Neueste aus der Physik und Naturgeschichte. II. Aufl. I. 1. 1785. p. 45. (Bemerkungen des Herrn de Servieres dazu p. 48). Sah das Leuchten mehrmals, aber nur im Oktober. — Der Meinung, dass es von dem Be- gattungstriebe abhängig sei, widersprach Servieres. Ibid. p. 313. — F. Lettre ä M. Formez. Sur la lumiere phosphorique de quelques vers. Nouveaux memoires de l'Academie R. des sciences et belies lettres. Annee 1780. Berlin. 1782. p. 37. Regenwurm leuchtend im September 1771, besonders der Sattel, wieder im Oktober 1775 und 1778. Bestätigung durch andere Personen. Kölpin. Merkwürdige Krankheitsgeschichte und Leichenöffnung. Schriften der Berlinischen Gesellschaft Naturforschender Freunde. I. 1780. XVin. 348. Echinococcus in der Leibeshöhle, der Leber, der Harnblase; von Bloch im vorausgegangenen Aufsatze als Blasenwürmer. — Die Hinweisung p. 350 hat nach Leuckart die Vermuthung des Vorkommens des Cysticercus tenuicollis beim Menschen veranlasst, ohne dass aber die Identität festgestellt wäre. Rudolphi meint, trotz der vermeintlichen Bewegungen der inneren Membran, dass es sich um Echinococcus gehan- delt habe. Aeltere Quellen. 133 Mazeas. Observations sur des tubulaires ä Tube elastique et car- tilagineux. Menioires de Mathem. et de Physique presentes ä TAcad. K. des Sciences par divers savans (scavans etrang.). IX. 1780. Paris, p. 299. Pinceau de mer (Sabella Spallanzanii). Nennt die gestreiften Kieuienfäden Trompes ou sueoirs. Vergleicht nach Zergliederung mehr mit den vers de terre, dann auch wieder mit denjenigen Würmern, welche Ellis in den Korallinen gefunden , vojzüglich allerdings mit Ellis' Corallina tubularia melittensis cum scolopendris suis, tentaculis duobus duplicato-pinnatis instructa. A. Martin Rolaiidssoii. Von einem besonderen Wurme, der wie eine Spritze aussieht (Echinorhyuchus) aus Gadus Lota und dem Stink (Osmerus), und Hydatides oder Wasserhülsen aus den Eingeweiden des Stinks. Der Kön. Schwed. Akad. d. Wissenschaft. Abhandlungen a. cl. Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik für das Jahr 1780. Aus d. Schwed. übers, v. A. G. Kästner. I. Leipzig. 1784. p. 42. Die die Därme durchbohrenden Theile werden als Hydatides bezeichnet. Die Würmer seien die Ursache des schlechten Geruches des Fisches. E. Acliarius. Anmärkningar uit Hr. Martins Ron, rorande en besynnerlig mask hos Norsen. Kgl. Wetensk. Acad. Nya Haudlingar. Stockholm. I. 1780. p. 49. Echinorhynchus und Ascaris. — Animadversiones quaedam physico-medicae de Taenia. Luudae. 1782. — Anmerkungen zu Herrn Martin' s Nachricht von einem sonderbaren Wurme im Stink. Der Kön. Schwed. Akad. d. AVissensch. neue Abhandlungen a. d. Natur- lehre, Haushaltungskunst und Mechanik für d. Jahr 1780. Aus d. Schwed. übersetzt v. A. G. Kästner. I. Leipzig. 1784. p. 47. Bessere Beschreibung des Martin'schen Wurms als Acanthus, Rundwürmer der Schwimmblase des Stinks, eine Fasciola und ein ? Trematode. P. E. Hinze. Dissert. de Febribus et Variolis verminosis. Helm- stad. 1780. 0. Fabricins. Fauna Grönlandica, Systematice sistens Animalia Groenlandiae occidentalis hactenus indagata, quoad nomen specificum etc. Hafn. et Lips. 1780. Zahlreiche Würmer, merkwürdiger Weise mit eigenen grönländischen Namen. Der Echiurus forcipatus Reinhardt als Holothurie. — Bidrag til Snylte-Ormenes Historia. Dansk. Naturh. Selsk. Skrivter. HI. H. 2. Eingeweidewürmer verschiedener borealer Thiere. Tinte-ormen (Vesicaria lobata). Nye Sämling of det Kongelige Danske Videnskabernes Selskabs Skrifter. Anden Deel. Kjobenhavn. 1783. p. 287. Zu vergl. Bartholin, cent. H. obs. 67. p. 293. Ova in porcis. Die Finnen als wahre Blasen würmer. — Von dem Spiogeschlecht, einem neuen Wurmgeschlecht, Nereis seticornis und N. filicornis, mit Abbildungen. Schriften der Berlin. Gesellschaft naturforsch. Freunde. VL 1785. XV. p. 256. — Beskrivelse og Afbilding over Krol-Nereiden (Nereis circinata). Nye Sämling of det Kongelige Danske Videnskabers Selskabs Skrivter trede Deel. Kjobenhavn. 1788. p. 191. — Zoologiske Bidrag. 7de Bidrag. Om de 8 indvolde-Ormer- Arter, som i Zoologia Danica Vol. IL p. 46. 134 Wuriner. Tab. 74. erc anförle iiuder Navnene Ascaris phocae, tubiilitera, bitida, Kajae, Pleurouectis, Gadi, versipellis, Alcae. 1. Fiisaria s. Ascaris phocae. 2. Echinorbyncbus phocae. 3. Ophistoma phocae, 4. Fnsaria s. Ascaris Rajae. 5. EcLinorhynchus Flatessoidae. 6. Fusaria s. Ascaris Gadi. 7. Ecliinorbynehus caudidus s. versipellis. 8. Alke-ormen. Det Kongelige üanske Videiiskabernes-Selskabs Skrivter for 1809 og 1810. Siete Deels foerste Haefte. Kjöbenbavn. 1818. p. 123. M. Gr. Leske. Von dem Drehen der Schafe und dem Blasenbaiid- wiirm als der Ursache dieser Krankheit. Leipzig. 1780. J. Beckmann's Physik. Oekonora. Bibliothek. XI. 1781. p. 67 (Hydra hydatnia). Auch Stralsunder Magazin I. p. 64. F. C. H. Fiiclis. Commentatio historico medica: De Dracunculo persarura sive vena niedinense arabum. Jenae 1781. Reichste Fundgrube der älteren Quellen. Ausser den schon genannten für die Namen noch, insbesondere teste Welsch: Stephanus Antiochenus (Vena saniosa); Guil. Salicetus, Chirurgia, lib. 4, Vesalius Commentatio in Galeuum 92, Gerardus Bututus Bituriensis (vena vitis); Jo. Colle, Eluci- darum Chirurgia sive comment. in Ebn Sin am Sect. 4. Tr. 2. c. 21 (Pustula vermicularis) ; Claud. Deodatus (vermis sub cute); Franc. Pedemontanus, de apostemat. sanguineis. Sect. II. part. II. summ. I. § 2. p. 185 (Vena egrediens); A. R. Vogel, Aphor. de cognosc. et curandis niorbis, p. 641 (coliibrilla); J. Bauhin us, Hist. fönt, admir. BoUens. libr. I. c. 5, Casp. Seh wenckfeld, Hist. stirp. et front. Silesiae p. 404 (Serpigo); Henr. Varenius, Nosologia herraet, et Galen, a. Joach. Tanocio ed. Disp. XXI, Thes. 13 (Schuaderspulwurm); die Italiener Dragoncella; Klein, Herpetol. p. 60 (Lumbricus aquaticus); E. Bancroft, Naturgeschichte von Guiaua in Südamerika, a. d. Engl. Frankf. und Leipzig 1780. p. 239 (Faden wurm, Haarwurm, Hautwurm, Nervenwurm, Wasserkalb, Guineawurm); Sau vage, Nosologie methodique IX. Cl. 10. Cachexie, Protub. No. 6. ord. 22. p. 355 (Dragonneau), Felix Plater, Prax. part. III. cap. 3. p. 283 (Phlyctaena); Niebuh r (vgl. p. 133) in der Gegend Loheia: Arx; im Coraitat Haleb und den Prinzipaten Furnadit und Abuschar: Arkeb u. s. w., Pallas (Vitulus aquaticus). Vita pro vitta = filum. Als älteste, welche ihn für ein Thier ansahen: Aetius Amidenus, Paul Aegineta, Albucasis: esse vermem quinque pal- marum, et dec^m, quid?, quod? viginti palmarum quoque iuterdum reperiri; Natal. Montesaurus stellte ihn zu den Läusen, Cartheuser verglich ihn mit der zweiten oder dritten Saite der Zither und sah ausser der äusseren Hülle eine zweite, zarte Membran. Linds Versuch über die Krankheiten der Europäer in heissen Klimaten. T. I. Abschn. II. cap. 2. p. 52. Engelbr. Kämpfer Amoenitates exoticae. p. 526 u. a. Für eine Krankheit, nicht einen Wurm sahen ihn an: Galenus (Varix), Alsaharavius, Avicenna, Rhazes, Avenzoar. Jo. Jac. Whoyt, Gazophylaceum med. phys. Leipz. 1751. p. 2246 hielt ihn für den Stich einer Fliege. Wie Amatus Lusitanus verglich ihn auch Petit mit den Gerinnseln in Herz und Aeltere Quellen. 135 Gefässen. Die Verwechslung mit den Crinones, vena bovina n. a. Die Gegenden, in welchen der Dracimculus vorkommt: Indien, Insel Ormus, Surinam, Bucharei, Aegypten, Land Jemen, Insel Gulbio im persischen Meerbusen, St. Thomas, St. Croix, St. Jean, Russland, Arabien, Persien, Senegal, Aethiopien, Guinea, Ostafrika, am Flusse Jaic, der in's kaspische Meer fliesst (Fr. Hofmann, Diss. phys. med. Decas. Lugd. Batav. 1713. Diss. III) und, schon aufgeführt, nach Schwenckfeld bei uns selbst. — p. 21. Symptome (dafür besonders Schöller. Diss. inaugur. sist. observ. super morbos Surinamensium. Götting. 1781. p. 40). — p. 25. Prognose. — cap. 3. p. 29. Ansichten über die Entstehung: Welsch (Tract. de vena medinensi) aus proprio semine in Lumoribus latente, Gaillandat (nach Welsch, cap. 7. p. 181. Vgl. auch oben) durch Speise und besonders Wasser die Eier in den Körper und durch das Blut in das Zellgewebe gebracht, so auch de Cser (vgl. oben). — cap. 4. p. 33. Behandlung. J. C. Eiclihorn. Beiträge zur Naturgeschichte der Wasserthiere. 1781. Dessen Zirkelthier. Tab. VII. Fig. V, der Vibrio malleolus Müll, ist eine Cerkarie. Er giebt ihm auch eine Andeutung von Mund und Darm. Schneider. Bemerkungen zu Ulloa, Physik, u. histor. Nachrichten vom südlichen und nordöstlichen Amerika. T. I. Leipzig. 1781. Sagt p. 248, dass bereits Agatharchides (Plutarch. Quaestiones. Sympos. IX. p. 733. ÖQayMVTi«) den Medinawurm gekannt habe (nach Rudolphi). Blas. Merrem. Vermischte Abhandlungen aus der Thiergeschichte. Göttingen. 1781. u. a. p. 169. Taenia hydatigena unter dem Namen Fasciola saccata. J. A. Scopoli. Bemerkungen aus der Naturgeschichte. IL Aus dem Lateinischen von K. Freiherrn von Meidiuger. Wien. 1781. I. Reise nach Görz. p. 3. Wellenförmig sich bewegende Schlammwürmer. Ob Lumbricus terrestris minor rubicundus des Sloane, Jamaica 2. p. 109, oder ein neuer Fadeuwurm, oder Gordius gregarius ruber. J. Hermann. Helminthologische Bemerkungen. Dqv Naturforscher. Halle. XVII. Stück. 1782. p. 172. Zwei neue Kratzer, p. 180. Mazocraes (? Octobothrium) von den Kiemen des Maifisches, aus der Ordnung der weichen Würmer, Molluska. — IL XIX. St. 1783. p. 47 ff. u. 57. Brachionus quadridentatus, B. patina, B . . . ., welche zusammenstehen mit Trichoda und abgerissenen Vortizellen, und Vorticella macrura, welche ein Rotifer ist. — p. 31. Taenia omphalodes der Feldmaus; Caryophyllaeus? (Fig. 5); Fasciola Alosae. Cercaria (Fig. 20) = ein Infusorium. p. 36. Cucullanus; verstümmelte und aufgeplatzte Askariden. III. XX. St. 1784. p. 160. ( — eine wirkliche Cercarie ist Cercaria lemna auf Limnaeus stagnalis. — p. 171. Taf. m. Fig. 61. = Ichthydium. Joli. L. Otlhelius. Erfahrungen von der Ascaris lumbricoides. D. Kön. Schwed. Akad. d. Wissensch. Abhandl. a. d. Naturlehre, Haus- haltungbkunst und Mechanik. 38. auf das Jahr 1776. Leipzig. 1782. 136 Würmer. p. 144. Das Nouffer'scbe Mittel helfe gegeu sie nichts. Vermuthuiig lebender Jungen. — Erinnerungen bei Herrn Dr. Blom's Aufsatze vom langen Spnhvurm. Ibid. p. 318. C. M. Blom. Fernere Untersuehnngen und Bemerkungen vom langen Spnlwnrm, Ascaris himbricoides. Ibid. p. 814. die heraushängenden Theile seien wohl keine Jungen. Uebrigens die Anatomie noch wenig verstanden. Du Roiideau. Memoire sur la saugsue medicinale. Jouru. de Phjsique. XX. Oct. 1782. Beschreibung der inneren Theile, Versuch mit Zerschneidung und unter der Luftpumpe. J. Mayer. Abhandlung von den Würmern des Menschen. Ab- handlungen einer Privatgesellschaft in Böhmen. Zum Druck befördert von J. Edler v. Born. Prag. V. 1782. p. 77. Einleitung über die Unter- scheidung der Regenwürmer von den Spulwürmern nach v. Hwieten, Comment. § 1363, Klein, Diss. de origine et propagatione vermium, Redi, Vallisnieri gegen Linne und Scopoli, unterstützt durch die Beobachtung der Periodizität des GürteFs bei Murray (Diss.de vermibus in Icpra obviis et lumbricorura setis). Beschreibung, wohl die früheste, eines 8 — 19'" langen, C>2 Ringe zählenden Lurabriciden aus dem Trink- wasser, an welchem Seitenstacheln nicht bemerkt wurden. — Nachricht aus Rom von häufigem Vorkommen eines Fadenwurmes in Gängen des Carrarischen Marmors. J. Beckmaun's Phys. Oekonom. Bibl. XVII. 1783. p. 265. Sammlung physik. Aufsätze, besonders die Böhmische Natur- geschichte betreffend. II. Dresden. 1792. p. 358. Clial)ei't. Traite des maladies vermineuses dans les auimaux. Paris. 1782. 2 edit. 1787. Ascaris megalocephala als Strongle, Sclerostomum armatum als Crinon, Dragouueau. Uebersetzung von H, A. A. Mayer Göttingen. 1789. N. I). Faick. Untersuchung der sogenannten Viehseuche, oder Beweisgründe, dass diese Viehkrankheit nicht von pestilentialischer Art sei, sondern von einer Übeln Verdauung und Würmern in den Mägen herrühre. Hamburg. 1782. H. Sander, Oekonomische Naturgeschichte für den deutschen Laud- mann und die Jugend in den mittleren Schulen. Leipzig. 1782. p. 244. Der Regenwurm; die Geburtsglieder in Mitten des Körpers, die Ergänzung der Stücke, der geringe Schaden. — p. 245. Die Eingeweidewürmer. — p. 248. Der Blutegel. — Danach die Schnecken als Würmer, die schon mehrere Glieder haben. S. nimmt ,,in dieser Klasse alle Thiere zu- sammen, die nicht unter andere Namen und Ordnungen gebracht werden können, die aber unter sich so sehr verschieden . . . gebildet sind, dass man fast nichts im allgemeinen mit Gewissheit von ihnen sagen kann". — Kleinere Schriften, herausgegeben von G. F. Goetz. IL Frankf. a. M. 1788. XI. Von Blasenwürmern des Rindviehs, p. 198. Erfolgreiches Anbohren des Schädels bei einem einjährigen, mit Coenurus behafteten Stiere durch einen Schwarzwä,lder Burschen vermittelst eines Messers. Aeltere Quellen. 137 J. Leber. Schmucker. Vermischte chiiurg. Schritten. Berlin. 1782. Seeliger's und Schmucker's Methoden der Anwendung der Sabadillsanien gegen Würmer (nach Davaine). Max. Jacob, de Man. Successus antihelminthici Nouflt'eri in lunibricis exturbandis. Nova Acta phys. med. VII. 1783. Obs. 27, p. 145. Tänie war vermuthet; Q(y Spulwürmer wurden abgetrieben. Fr. Wilh. Cappel. Vefminosa pullities, hepar praegrande. Decas observationum , Appendix ad Nova Acta phys. med. VII. 1783. Obs. II. p. 162. Neunundvierzig Spulwürmer in einer Knabenleiche. (Fiiidetti. Dei vermi humani in generale etc. Firenze. 1783 (nach Davaine). Doebelius. Pratica venatoria. edit. o. Lips. 1783. p. 24 (nach Riidolphi und Davaine). Dass das Wildschwein den Finnen nicht unter- worfen sei. P, Chr. Fr. Werner. Vcrmium intestinalium, praesertim Taeniae huraanae brevis expositio. Lipsiae. 1782. J. Beckmann's Physikal. Oekonom. Bibl. XII. 1783. p. 579. Continuatio II. Lipsiae. 1786. Contin. III. Lipsiae 1788. — p. 548. Dass der Bandwurm im Palast wie in der Hütte wohne. Uebertrug den Linne'schen Namen Taenia vulgaris auf eine echte, anscheinend hakenlose wahre Tänie, welche gleich jener Form des Linne (eines Bothriocephalus) auf den Gliedern zwei Pori, allerdings marginale gehabt haben soll, wahrscheinlich eine Abnormität von T. saginata. Sah zuerst die Finne beim Menschen, die Einstülpung des Kopfes an der Finne in eine Art Vorhof der Blase. Nannte sie Finna. — Sah von einer Frau in sechs Monaten 21 Tänien abgehen. Die erste und zweite Fortsetzung sind von J. L. Fischer herausgegeben. Franz y. Paula Schrank. Beiträge zur Naturgeschichte. Leipzig. 1776. p. 98. lieber die Filarien der Schmetterlinge. — Verzeichniss der bisher hinlänglich bekannten Eingeweidewürmer nebst einer Abhandlung über ihre Anverwandtschaften. München. 1783. 157 Arten; Verzeichniss nach den Wohnthieren ; Klassifikation der Würmer, aus welchen „Gemein- würmer, Helminthica'^, mit den Nereiden, und „Eingeweidewürmer, Intestina", hierher gehören: stammbaumartige Tabelle der Verwandtschaft; Be- ziehungen des Bindwurms, Ligula, zu Planaria, des Cariophyllinus zu Vorticella, Brachionus und Bryozoen. — Förtekning pä nägra hittils obeskrifene Intestinal- kräk. Dazu Ad. Mo de er. Tillagningar. Kongl. Vetenskaps Academiens nya Handlingar for är XI. 1790, Stockholm, p. 118 u. p. 126 und Der K. Schwed. Akad. d. Wiss. neue Abhandlungen a. d. Naturlehre, Haushaltungskunst u. Mechanik auf das Jahr 1790. a. d. Schwed. übersetzt v. A. G. Kästner u. H. F. Link. XI. Leipzig 1792. p. 111. F. V. Paula Schranck. Verzeichniss einiger noch unbeschriebener Ein- geweidewürmer, p. 118: Zusätze von Ad. Modeer. Bei Schranck: Ligula petromyzontis, truttae; Trichocephalus anatis, compar, dispar, se- cunda, boa, triquetra, crenata, talpae, frugilegi, capillaris, mucronata, adiposa, salamandrae; Strongylus vanelli; Festucaria cyprinacea, boscha- 138 Würmer. dis; Fasciola collurionis, upupae, percina, lanceolata, oervi; Ecbinorhyncbus dobulae, nodulosiis, vesiculosus, collaris; Vesicaria tetragona, ligulata; Taeiiia nympliea, silicula, sagittiformis , salvelini. Diagnosen lateinisch. Die „Tiingmaskarne" (Zungenwürmer, Linguatulae) nicht berücksichtigt. Mode er untersucht dazu, ob Ascaris crenata der Katze wirklich eine neue Art oder Ascaris sesquipedalis L., oder Gordius filum Müll., und ob Ascaris talpae die Ascaris lumbrici terrestris sei; Fasciola tineae; Taenia urogalli. — Reise nach den südlichen Gebirgen von Baiern, unternommen im Jahre 1788, München 1793. Drei Askariden, ausserdem Ligula, Taenia und Vesicaria vom Saibling. — Sammlung naturhistorischer und physi- kalischer Aufsätze. Nürnberg. 1796. VI. Observationes helminthologicae. — Fauna Boica. Durchgedachte Geschichte der in Baiern einheimischen und zahmen Thiere. III. Landshut 1803. U, a. Eingeweidewürmer. — Ueber die Weise, wie sich Aufgussthierchen bei ihren Bewegungen benehmen. Denkschriften d. k. Akademie d. Wissensch. für die Jahre 1809 und 1810. München 1811. Classe der Mathem. u. Naturwissenscb. p. 17. Die Rad- bewegung der Räderthiere. Hill de Dumfries. Account of singular appearences from affections of the liver. Medical and philos. Commentaries. II. 1784. p. 303. Ent- leerung von Hydatiden durch Husten und Stuhlgang (nach Davaine). John 3Iorgaii. Sur un serpent vivant dans l'oeil d'un cheval. Trans- act. of the American philos. Society, held at Philadelphia II. p. 383. F. Hopkiusoii. Account of a worm in horse's eye. Ibid. p. 183 und Med. comment. vol. XL 1784. p. 166 (nach Davaine). Derselbe Fall wie zuvor, Filaria. — Hopkinson. Wurm im Auge eines Pferdes. Morgan. Von einer lebendigen Schlange im Auge eines Pferdes. Aus Transact. of the Amer. phil. Soc. held at Philadelphia. II. 1786. p. 183 (?s. o.). In Magazin für das Neueste a. der Physik u. Naturgeschichte V. 3. 1788. p. 162. und in J. Beckmann. Physik. Oekon. Bibl. XV. 1789. p. 188. — Wurm im Hühnerei. Askariden ähnlich, 18'^' lang. J. Beckmann. Phys. Oekon. Bibl. IV. 1786. p. 188. Herzog- F. C. Ludw. v. Holstein - Beck. Bemerkungen über die Trichiuriden in den Gedärmen der Haasen. Naturforscher. XXI. St, 1785. p. 1. — p. 7. Gegen Bloch: Vorkommen bewaffneter Tänien bei Vögeln, T. infundibuliformis, T. serpentiformis, — p. 7. Distoma, auch eine ? Oxy- uris von Coluber natrix. In Betreff der Trichiuriden bestätigte er die Ansicht von Pallas und Göze, dass das dünne Ende das vordere sei. Nach Göze's Anmerkungen ist nunmehr der Hase die fünfte mit Trichi- uriden besetzt gefundene Thiergattung, Cajetanus Montiu.s. De anguillularum ortu et propagatioue, Com- ment. Bonon. VI. 1783, Darin auch die Nachrichten von den Würmern in Aalen, Wunder der Natur. Aus d. Franz. übersetzt. Leipzig. 1783. p. 461. Würmer. Maden und Blutgerinnsel in Herz und Gelassen, zum grössten Aeltere Quellen. 139 Theile schon vou uns aufgeführt, sind nicht lilar gesondert von Eingeweide- würmern und sicheren Würmern im Herzen der Hunde (Panthot. Jour- nal des Scavans in der rechten Kammer, fingerlang). Fragliche Würmer im Urin (Planteovius und Alb recht), Erbrechen von Askariden. Bandwurmmittel des Dr. Panthot: Calomel, Rhabarber, Aloe. Journ. des scavans. IfiSO. A. J. S. D. Dictionnaire des merveilles de la nature. 2. edit. 1783. p. 451. Vers: Redi, Leeuwenhoek, Swammerdam, Rai et quan- tite d'autres celebres naturalistes pensaient que ces fächeux habitans de notre corps tiraient leur origine des oeufs des insectes qui se trouvent dans l'air que nous respirons, dans nos alimens et dans nos boissons. Ce Systeme etabli sur une multitude d'observations microscopiques, porte avec lui tous les caracteres de l'evidence physique. Les mouches du genre de celles qui peuvent engeudrer ces soites d'insectes, habitent les endroits infectes par des odeurs fortes. EUes y deposent leurs oeufs. De la la naissance des ascarides sur les parties genitales de rhonime, des chevaux etc. Berliner Beiträg-e zur Landwirthschaftswissenschaft. VI. Berlin. 1783. p. 64. Vorbeugung der Finnenkrankheit durch Sprengung der Finnen im Rachen durch Einführung eines glühenden Brandes. J. Beckmann, Physik. Oekonom. Bibliothek. XIII. 1785. p. 193. James BaTl)ut. The genera vermium exemplitied by various speci- raens of the animals contained in the ordres of the Intestina et Mollusca Linnaei. Drawn from nature. London. 1783, auch mit französ. Text. Part. II. 1788 enthält nach Rudolphi nur Bivalven. Ob Part. III. er- schienen, wusste R. nicht. Besekc. Mikroskopische Beobachtungen über Thiere des süssen Wassers. Schreiben an Prof. Leske. Leipziger Magazin zur Naturkunde, Mathematik und Oekonomie. 1784. p. 327. Neue Arten von Rädertbieren. P. Boddaert. Elenchus animalium. I. Roterodami. 1785. Introductio. p. 5 : Haecce numerosa classis (Insectorum) ope Scolopendrae, atque Juli ad molluscas Aphroditas transeunt, illis externa figura et interna structura adfines, sicque natura per Aphroditas, Nereides, Serpulas ad Tubularias et inde Zoophyta transit. . . . Ut itaque ramos , quibus animalia inter se consanguinitate junguntur, perlustremus, necesse est ut internam fabricam animalium noscamus. B. N. Berkenmeyer. Ueber die Vermehrung des Blutegels. Der Kön. Schwed. Akad. d. Wissenschaften Neue Abhandlungen aus d. Natur- lehre, Haushaltungskunst und Mechanik f. d. Jahr 1784. Aus d. Schwed. übers, von A. G. Kästner. V. Leipzig 1786. p. 80. Ausschlüpfen aus dem Ei nach 3 Wochen, aus einem Laiche 150 Junge, welche 2 Monate unter dem Bauch der Mutter zubringen. Ciissoii. Remarques pratiques sur le Tenia. Journ. de Physique, XXII. 1783. p. 133. De duplici taenia humana. 140 "Würmer. Observations sur la Physique, sur l'Histoire naturelle et sur les arts par Eozier et Monget le jeune. XXVI. 1785. p. 1, Fadenwurm (= Gor- dius), vermeintlich Taenia aus einer Raupe. Physik. Oekon. Biblioth. XIV. 1786. p. 508. Sei schon von Degeer und von Lyonnet in den Anmer- kungen zu Lesser's Insektologie I. p. 96. beschrieben. Johnson (Lankaster) 1786. London medical Journ. VI. p. 293. Beob- achtung der Entfernung von Echinokokken durch Husten, Heilung. Underwood. Traite des maladies des enfants. trad. Paris. 1786. p. 226 (nach Davaine). Dass fieberhafte Krankheiten durch verschiedene Umstände die Würmer tödten und austreiben und so den Schein von Wurmepidemieen erregen (nach Davaine). Everard Home. Description of a new marine animal. Phil. Transact. of the Royal Society of London, vol. 75. for 1785. Part. I. London. 1785. XVII. p. 333. Serpulide, 5" lang, mit zwei Spiralkiemen und hirschhorn- artigen Aufsätzen auf dem Deckel in brain-stone, with a postscript by Mr. Hunt er, containing anatomical researches upou the same: Vorn jederseits sechs Borstenhöcker. — The Croonian lecture on muscular motion. Philos. Transact. of the R. Soc. 85. for 1795. VIII. p. 204. Betrachtung über die Hydatiden, deren thierische Natur, Artunter- scheidung. Beobachtung von Contraktion an den Säcken des Coenurus und Sichtbarkeit der Fasern beim Trocknen. — Ueber den Bau der Athem- organe in Thieren, welche eine mittlere Stelle zwischen der Klasse der Fische und Würmer einzunehmen scheinen und in zwei genera der letzteren Klasse. Juni. 1815. Philos. Transact. for 1815. II. p. 56. In Isis. 1817. p. 28. Aphrodite aculeata. p. 30. u. 32. Blutegel (Bemerkungen von Oken). — An account of the circulation of the blood in the class vermes of Linnaeus, and the principle explained in which it ditfers IVom that in the higher classes. Philos. Transact. 1817. 1. — Isis. 1818. p. 872. Ueber- setzung. Hierher gehören davon Lumbricus (Arenicola) marinus und L. terrestris im Vergleiche mit Teredo und Sepia. — Lectures on com- parative anatomy. London. 1842. F. H. Loschg'e. Nachricht von besonderen Eingeweidewürmern aus der Harnblase des (grünen) Frosches. Der Naturforscher. XXI. 1785. p. 10. Ist Distoma cygnoides. Matthew Martin. Observations on marine vermes, insects etc. Fase. I. Exeter. 1786. J. Beckmann. Physik. Oekonom. Bibl. 1789. p. 567. Sipuu- culus nudus. J. P. Falk. Beiträge zur topographischen Kenntuiss des Russischen Reiches. II. u. III. 1786. p. 411. Gordius aquaticus ein gemeines Uebel der Bewohner, auch schon bei Säuglingen. Hält ihn identisch mit dem- jenigen der Thonufer der Flüsse. J. Beckmann. Phys. Oekon. Bibliothek. XV. 1789. p. 84. J. Andr. Murray. De ascaride lumbricoide. Opuscula. II. No. I. 1786. Ad. Slodcer. Bibliotheca helminthologica seu enumeratio antorun)^ qui de vermibus scilicet cryptozois, gymnodelis testaceis atque phytozoois Aeltere Quellen, 141 tarn vivis quam petrificatis scripsernut. Erlangae. 1786. Unter Gymnodela sind Mollusca und Intestina des Linne begriffen. In dem sehr reichen Schriftenverzeichniss werden häufig die Jahreszahlen vermisst. — Om en mask-sjukdom uti Swinens Lungor, Ny Journ. uti Hushälln. 1791. Stron- gylus in Schweinslungen sub nom. Ascaridis bronchiorum suis. — Inlecl- ning til kunskapen om maskkräken (vermes), i almänhet. Kongl. Veden- skaps Academieens nye Handlingar. XII. för är 1792. Stockholm. I Nakne: Classen I. Dölgde Maskkräk. II. Odölgde maskkräk. II Betäckte: Classen III, Oviudade skalkräk, Acochleata. IV. Snäckorne, Cochleata. V. Musslorna, conchata. VI. Växtliknande, Phytozoa. — p. 243. Odölgde Maskkräk. I. Ordningen : Tarmliknande Maskkräk, Helminthica. — p. 248. Corpore uiutico: a, tereti : Gordius, Tagelmask ; Cucullanus, Mössemask; Ascaris, Spolmask; Trichiuris, Härhals; Sipunculus, Spritzmask; Echino- rhynchus, Kratsare; ß. corpore depresso: Taenia, Binnikemask; Fasciola, Mask rem; Hirudo, Igel. Corpore aculeato autsetoso: f<) tentaculis nullis : Lumbricus, raetmask; Furia, Dödskott (Corpus teres, lineare, aequale, utrinque ciliatum aculeis reflexis, corpore adpressis); Nais, Slinga; ß) ten- taculata: Nereis, Sjöblick; Aphrodita, Skummare, auch Hafsmuseu. p. 254. II Ordningen. Mäng formliga maskkräk, Alloidea, disco longitudinali piano inlero aut pede repentia. «) tentaculis nullis : Planaria, Flatmask ; Lobaria, Flikmask: Scyllaea, Sjöwalp. ß) tentaculata: Liraax, Snigel, u. s. w. p. 267. Anordnung der Gymnodela. Ordo I. Coloboma, artubus obscuris *) corpore inermi: Mammaria (fehlt oben), Cucullanus, Gordius, Ascaris, Trichuris, Sipunculus, Fasciola; **) corpore aculeato aut setoso : Echino- rhynchus, Lumbricus, Furia. Ordo II. Arthreta, organis artubusve variis distinctis (corpore ramis aut radiis prominentibus nullis), quibusdam re- tractilibus. *) Corpore articulato: Taenia, Nereis, Nais, Aphrodita. **) Cor- pore inarticulato. a) Irradiata: Hirudo, Scolex, Clio, Pterotrachea u. a., Tethys. ß) cirris radiantibus, retractilibus : Actinia, Holothuria u. a. Ordo III.- Brachiata: Sepia, Lernaea, Lucernaria, Beroe, Medusa. — Forts, ibid. T. XIV. 1793. 3 ff. und p. 23—24. Unter Acochleata tubulata: Rhinotectus, Sabella, Terebella, Serpula (neben Tubipora, Dentalium, Orthocera). — Slägtet Dödskott (Furia). Kongl. Vetenskaps Akadem. nya Handlingar XVI. for är 1795. Stockholm, p. 143. No. 1. Skottpil, Furia infernalis. No. 2. Drak-skolt, Furia vena medinensis. Vgl. Solander. Acta nova Ups. I. p. 44 für die Gattungskennzeichen und Reske Anfangs- gründe. Liclitenl)erg-. Ueber einen Wurm in den Stirnhöhlen. Magazin für das Neueste aus der Physik und Naturgeschichte. Neue Auflage. I. 1786. p. 217. Carl N. Helleiiiiis. Anmerkungen über die Würmer in der Leber der Aalraupen (Gadus Iota; angeblich Hydatigena, wirklich eingekapselte Nematoden). Der Kön. Schwed. Akad. d. AV. Neue Abhandlungen aus d. Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik für das Jahr 1785. Aus d. Schwed. übersetzt von A. G. Kästner. VI. Leipzig. 1786. p. 178. — 142 Würmer. Magazin f. das Neueste aus d. Physik u. Naturgescliichte. IV. 2. 1787. p. 142. Vitet. Unterricht in der Vieharzneikunst, übersetzt und mit Anmer- kungen versehen von W. J. C. Henne mann. VI. 1785. Lemgo. J.Beck- mann. Physik. Oekonom. Bibl. XIV. 1787. p. 238. Behauptet p. 246. gegen Göze, dass der Genuss des finnigen Fleisches gefahrlich und zu ver- bieten sei. Hettliiig'or. Ueber eine Art von Bandwurm im Leibe einer Raupe. Lichteuberg's Magazin für das Neueste aus der Physik u. Naturgeschichte. III. 3. 1786. p. 31. — Taenia, ou ver solitaire observe dans une chenille. Bibliotheque physico-economique. Annee V, 1786. I. p. 253. Ein 13" langer Gordius in Chenille du Coignassier. Carlier. Precis touchant le traitement des Betes a laine en maladie. Bibl. phys.-econom. Annee VL 1787. I. p. 186. Les Hydatides avantcou- reurs de I'hydropisie se passent en changeant les nourritures ; seul remede contre le tourni, vertige ou avertin, lorsqu'il est cause par des vers au cerveau : c'est de faire tomber quelques gouttes d'eau de vie dans chaque oreille. J. Gr. C. Batscli. Naturgeschichte der Bandwurmgattiing überhaupt und ihrer Arten insbesondere. Halle. 1786. Corapilation von Göze, Blochj Pallas u. a.; System mit den Nächstvervvandten , wobei die Echinorhy neben wegen der Blase unter dem Rüssel neben den Blasen- bandwürmern und die Planarien als Uebergang zu den Schnecken da- stehen. — p. 121. hebt er hervor, dass die grosse, starke Tänie des Men- schen von der flachen, zarten, durchsichtigen durch die Verzweigung des Eierstocks zu unterscheiden sei. Den fraglichen Bandwurm des Menschen nannte er Taenia dentata. J. F, W. Herlbst. Gemeinnützige Naturgeschichte des Thierreichs (Borowski Forts.). IX. Von den Würmern. VII. Classe. 1788. Moyen de detruire une partie des vers de terre. Bibl. phys.-econom. Annee VII. 1788. I. p. 174. Nächtlicher Fang; Walluussblätteraufguss. Moyen de detruire ou eloigner le Ver du terreau (Anguillulae. Asche). Bibl. phys.-econom. Annee VIII. 1789. I. p. 159. B. Naii. Beschreibung eines neueren Geschlechtes der Eingeweide- würmer, Beobachtungen und Entdeckungen aus d. Naturkunde v. d. Ge- sellschaft naturf. Freunde zu Berlin. L 1787. p. 471. Pleurorhynchus, ein zerrissener Nematode. Ronssif. Dissert. de innocuo et egregio stannii in emnngendis ver- mibus primarum viarum, imprimis taeniae speciebus, certis sub cautelis usu. Heidelbergae. 1789. Franc. May. Dissert. de stanni usu contra vermes. Heidelberg. 1789. L. (x. Karsten. Museum Leskeanum. Lipsiae. 1789. Unter Vermes als Ordo I. Intestina, mit Ascaris lumbricoides, Echinorhynchus gigas, 3 Hirudo, 4 Taenia, mit Einschluss der Blasenwürmer (Coenurus als Taenia multiceps und T. vesicularis aus Leber des Schweins und des Aeltere Quellen. 143 Schafes). In Ordo II. Mollusca mit 3 Aphrodite und einem Gehäuse von Nereis tubicola Müller neben Sepia, Asterias, Echiuus. P. C. AMldgaard. (V^orsteher der Thierarzneischule in Kopenhagen). Beschreibung einer grossen Seeblase, Holothuria Priapus L. (Priapulus caudatus) p. 133; Beschreibung zweier Arten des Steinbohrers (A. Deckel mit Hirschgeweih , B. Deckel mit drei Platten ; Terebella bicornis und Terebella stellata) p. 138; eines ostindischen Sandrohres, aus cylindrischen Haarkrystallen (von Kieselsubstanz) gebauet (nahe Amphitrite auricoma Müll.) p. 144; Zusatz dazu p. 353. Beobachtungen und Entdeckungen aus der Naturkunde von der Gesellschaft uaturforschender Freunde zu Berlin. III. 1789. IX. 1, 2 und 3. — Bemerkninger ved Linnei Sabella Chrysodon og nogle Dyrplanten. Nye Sämling of det Kong. Danske Selskabs Skrivter. Fierde Deel. 1793. p. 29. — Almindelige Betragtninger over Indvolde-Orme, Bemaerkninger ved Hund-Steilcns Baendelorme. Skrifter af Naturhist. Selsk. I. 1. Kjöbenhaven 1790. — Allgemeine Be- trachtung der Eingeweidewürmer, Bemerkungen über den Bandwurm des Stachelbarsches u. s. w, Schriften der naturforsch. Gesellschaft zu Kopen- hagen. I. B. I. Abtheil. Aus dem Dänischen. 1793. p. 49. Die berühmte Verfütterung der Ligula mit Gasterosteus an Enten, Lettsom. Two cases of hydatids. Mem. of the med. Society of London 1789. II. p. 33. Zwei Fälle von Entleerung der Hydatiden durch den Urin. Heilung (nach Davaine). (m, Shaw. Description of the Hirudo viridis, a new English Leech. Dez. 2. 1788. Transact. of the Linnean Soc. I. 1791. p. 93. — Zoological Lectures delivered at the Royal Institution, IL 1809. p. 124. Berück- sichtigt von den „Mollusca nuda des Linne" nur die hervorragendsten : Nereis gigantea L. (Terebella carunculata Gm.), N. noctiluca L. (welche S. nicht als Hauptursache des Meerleuchtens ansehen will) ; p. 126. Nais proboscidea, welcher Sepia und andere Cephalopoden, dann Radiaten folgen. Serpula steht p. 168 unter der Mollusca testacea („man glaube, dass der Bewohner, aber auch der von Dentalium der Terebella gleiche"; die hier abgebildete Serpula muricata ist aber keine Serpula, sondern eine gewundene Schneckenschale mit Athemlöchern). Von Sabella heisst es p. 169 ausdrücklich, dass sie nicht passend hergebracht sei, die so- genannte Schale sei eine nur aus Sand gebaute Röhre und das Thier der Nereis unter den nackten verwandt. Die „Worms in common lan- guage", eine Abtheilung der Vermes von Linne folgen in Lecture VII. p. 199. Besprochen werden Taenia und Filaria (welche von Gordius kaum zu trennen sei; will, wie Rinmann, beobachtet haben, wie ein aus dem Wasser genommener nahe dem Nagel in den Finger stach und ein „whitlöw", verursachte). Geht p. 194 näher auf die gestachelte Fiiria infernalis ein, an welche er nach Linne, Solander und Hagen glaubt. J. A. Frölieli. Beschreibungen einiger neuen Eingeweidewürmer. Der Naturforscher. XXIV. 1789. p. 104 ff. Echinorhynchus der Gans, E. falcatus des Salamanders, Täoien der Gans, lanceolata, infundibu- 144 Würmer. liformis, setigera mit Diagnose gegen villosa; Taenia dispar Salamandrae, Ligula, Fleck, iiud Taenia (? Botbriocepbalus) aus Coregonus Wartmanui, Vesiearia Truttae, Fuebsbaudwürmer. Von Trematoden: Fasciola verrucosa der Gans, F. Salaniandrae, F. Truttae. Daneben Lingualula aus Hasen- lungen, p. 105, 130, 140 if. Rundwürmer beim Habn, bei der Gans, Uncinaria (Strongylus) vulpis und nielis, Ascaris vulpis und cati, Tricho- cepbakis vulpis, Ascaris bermapbrodita (false) von Cbrjsotis-Papagay. — Beiträge zur Naturgeschicbte der Eingeweidewürmer. Der Naturforscber. XXV. 1791. p. (39. Fasciola ranae (= subclavata Goeze), longicoUis, biruudinis, nodulosa (= Percae cernuae Müll.). — p. 72. Sab die lebenden Jungen des Ampbistoma aus dem Mastdarm des Froscbes. — p. 82 ff. Ascaris strumosa vom Mullwurf, vesicularis vom Pbasan, A. obtiisa der Maus, A. tenuissima in Fröscben und Kröten , lauter Weibchen, A. mu- cronata der Gans, A. (= Oxyuris) vermicularis der Maus, Filaria (= Gor- dius) Chrysomelae tanaceti, Filaria Pbasiani. p. 100. Echinorbynclius lucii. — Beiträge zur Naturgeschicbte der Eingeweidewürmer. Der Natur- forscber XXIX, 1802. p. 5— 9G. p. 51. Festucaria (? Holostoma) strigis, F. Otidis, Fasciola bepatica vom Hirsch, F. appendiculata, F. revoluta, F. crenata, F. farionis. — p. 75. Hydatula (= Cysticercus) pisiformis, Taenia marmotae, T. globulosa aus Milvus, T. undula (= serpentiformis) aus Ente und Krähe, infundibuliformis, farciminosa des Staars und des Huhnes, brevicollis des Kukuks, longirostris der Ente, stentorea von Tringa. — p. 8. p, 18 ff. Rictularia cristata der Waldmaus, Filaria pulmonalis des Hasen, F. milvi, F. strigis, F. tetricis, Tricbocepbalus muris, Cucullanus percae, Ascaris suum, A. milvi, A. nisi, A. anceps des Sperbers, A. aequalis des Bussard, A. bubonis, A. colbirionis, A. retusa der Krähe, A. boscbatis, A. ardeae, A. parvula gleichfalls vom Reiher, A. lagopodis, A. vesicularis, A. gallinarum, A. barengum, A. lucani. p. (53 ff. Echinorbynclius buteonis, aluconis, boscbatis, auatis, tenuicollis, torquatus, farionis, caudidus, gigas. J. L. Fischer. Taeniae bydatigenae in plexu cboroideo inventae historia. Accedunt nonnuUae alius argumenti de vermibus intestinalihiis obsorvationes. Lips. 1789. Hauptsächlich über Finnen in dem Plexus choroideus, welche er aber für von der Finne verschieden hielt. Areliibald Menzies. Description of tbree new^ Animals foiind in tbe Pacific ocean. Apr. 6. 1790. Trausact. of the Linn. Society. I. 1791. p. 187. Aus dem Magen von Scomber pelamys Fasciola clavata, von welcher er einen After angiebt; p. 188 Hirudo brancbiata. James Bruce. Reisen zur Entdeckung der Quellen des Nils 17G8 bis 1773 (ed. Kinnaird). A. d. Engl, von J. J. Volkmann mit Vorrede und Anmerkungen von J. F. Blumeubach. Leipzig 1790 — 1791. III. ,p. 38-40. Filaria medinensis. — Voyage en Nubie, en Abyssinie etc. pendant les annees 1768 — 1773. Tra^uct de l'Anglais T. IX. Paris 1791. p. 67 (nach Davaiue). Die Vermutbung dass die Bandwürmer in Abyssinien Af^ltere Quellen. 145 vom Genüsse des rohen Fleisches kämen, dessen die Miihanimedaner sich strengstens enthielten und so verschont blieben. Saveresy. De la fievre jaune. T. I. p. 5—12. Citat von Rudolphi. Gegen Christholm u. a., dass der Dracunculiis nicht in Amerika ein- heimisch sei. James Lind. Observat. sur des taeniae hydatigenae traitees avec succes par l'usage du raercure. Journ. de med. chir. etc. 79. p. 345. Paris. 1789. Trad. du Medic. Journal of London 80. p. 9G. Entleerung von mehr als 1000 Hydatiden durch Erbrechen und Stuhlgang. Heilung. Störck. Electuarium anthelminthicum. Störck's Mediz. Prakt. Unter- richt für Feld- und Landwiindärzte. 3. Aufl. Wien 1789. No. 200. Auch Dispensat. univ. Renssii. Argent. 1791. p. 272 (nach E. Zeis. Ueber das Electuarium Störckii. Würtemb. Correspondenzblatt. VII. p. 277. Otlimar Heer. De renum morbis. Halae 1790. p. 27. Durchbruch von Echinococcen der Niere in die Lunge (nach Meckel und Davaine). Berthelot. Observ. sur des taeniae hydatigenae ou hydatides. Journ. de medecine, chir, etc. 84. p. 48. 1790. Entleerung von 1000 bis 1200 Hydatiden durch den Stuhl. Langsame Herstellung. L. Pli. Funke. Naturgeschichte und Technologie für Lehrer in Schulen. Braunschweig. 1790. I. p. 704. Die Eingeweidewürmer. „Die genauesten Untersuchungen haben hinlänglich gezeigt, dass die eigent- lichen Eingeweidewürmer nirgends anders als in thierischen Körpern leben, und dass sie denselben angeboren sind. Eine in Ansehung ihrer Folgen auch für die praktische Arzneikunde höchst wichtige Entdeckung!" Kundwürmer: Spulwurm, Afterwurm, Haarwurm. Plattwürmer: Band- wurm, langgliedriger und breiter, Blasenbandwurm, Riemenwurm. Nicht besprochen Kratzer, Nelkenwurm, Kappenwurm. J Riem. Phys. Oekonom. Quartalschrift oder Fortsetzung der Phys. Oekonom. Zeitung. 1788. III. p. 215. J. Beckmann, Physik. Oekonom. Bibliothek. XV. 1788. p. 520. Ascaris teres in einem Hühnerei. — Aus- erlesene Sammlung vermischter oekonomischer Schriften. I. Dresden 1790. Anzeige der Leipziger Oekonom. Gesellschaft, J. Beckmann's Physika!. Oekonom. Bibliothek. XVI. 1791. p. 338, unter Registertitel : Blasenband- wurm. Mit der Krankheit geborene Lämmer. Trepaniren ohne Erfolg. H. 2. Abth. 2. Trepaniren mit Erfolg. — II. 1790. Beckmann's Bibl. XVIL 1793. p. (U. Fortsetzung. — II. L. 4. 1791. Beckmann's Bibl. ibid. p. 249. Neue Beobachtungen über Wurmblaseu der Schafe. — Riem. Neue Samndung. p. 481. Trepaniren mit Erfolg, Eindickung des Restes der Blase. Nutzen des Aderlassens zur Vernichtung der Blasen. — J. Riem und G. J. Reutter, Riemisch-Reutterische ausführliche Praktik des Veterinär- Trokarirens irrgehender Drehschafe. Dresden und Leipzig 1791. J. Beckmann's Physik. Öekon. Bibl. XVII. 1793. p. 92. - J. Riem, Das Masiusisch-Gulkische (Meese und Gülke) ökonomisciie Testament für Dum -Schafe; nebst Enthüllung eines sein sollenden Geheimnisses (Glaubersalz) des H. D. Masius, das Schafdrehen gänzlich zu verhüten. Bronn, Klassen des Thier - Reichs. IV. 1. IQ 146 Würmer. Hedwig" u. Reutter. Ueber die Egelkrankheit der Schafe. J. Rieni's Auserlesene Sammlung vermischter ökonomischer Schriften. I. Dresden 1790. p. 94, nach J. Beckmaun's Physikal. Oekonom. Bibl. XVI. 1791. p. 342. Balme (Puy). Fievre hectique laiteuse pendant laquelle furent rendues des hydatides par les selles et le vomissement. Journ. de med. chir. etc. 84. Paris 1790. p. 339. Reutter. Askariden ähnlicher Wurm im Auge des Pferdes. J. Riem, Auserlesene Sammlung vermischter ökonomischer Schriften. Dresden 1790.1. J. Beckmann, Physikal. Oekou. Bibliothek. XVI. 1791. p. 342. Daselbst gleiche Beobachtung von Wollstein im AVerke über die innerlichen Krankheiten der Füllen, p. 241. Foureroy. Medecine eclairee par les sciences physiques. Paris 1791. I. p. 87. Entleerung von Hydatiden mit Stuhl und Urin (nach Davaine), Ludwig' und Fischer. Neue Beobachtungen über die Egel der Schafe. J. Riem's Auserlesene Sammlung vermischter ökonomischer Schriften. II. 4. L. 1791. Dresden. Anzeigen der Leipziger Oekonomischen Sozietät von Ostern 1791. J. Beckmaun's Physikal. Oekonom. Bibl. XVII. 1793. p. 249. Franc. Zeiietti. De taenia, diri morbi caussa, felici cum successu expulsa. Nova Acta. VIII. 1791. Obs. G. p. 17. Bei einem Jünglinge hatten die Störungen sich bis zu heftigen Krampfzustäuden gesteigert. Das Herrensehwand'sche Mittel half. Franc. Bibiena. De Hirudiue. De Bononiensi scientiarum et artium instituto atque academia commentarii VII. Bononiae. 1791. Comment. p. 24. Opuscula: Sermo primus. p. 55. De alimentorum canali, deque spinali meduUa. Sermo II. p. 68. De sanguifero quodam vasculo, de tracheis, deque partibus genitalibus. III. p. 77. De hirudine raarina. IV. p, 84. De iis quae hirudinibus accidunt in liquores varios conjectis, deque remediis adhibendis, si quando hirndo in huniani corporis cavum aliquem irrepserit. V. p. 96. De hirudinibus in duas, tresye distinctas partes resectis, nee non de earundem respiratione. J. Fr. Bilhuber. Sammlung von Beobachtungen über die sogenannte Egelkrankheit unter dem Rindvieh und den Schafen. Tübingen 1791. Will die Würmer in neugeborenen Lämmern gefunden haben. Die Kur könne nnr eine vorbeugende sein, indem man gutes Futter und trockne Weide gebe. Franc. Xaver. L. B. de Wulfen. Descriptiones Zoologicae ad adriatici Httora maris concinnatae. Nova Acta. Vlll. 1791. Obs. 51. p. 255. Hirudo adriatica. — p. 270 fi". 28. Nereis cirrosa. 29. N. adria- tica. 30. N. pellucida. 31. Aphrodite squamata. Joan. Nicol. Nicolai. Dnae observationes clinicae, ex quibus apparet, vermes plurimorum morborum, praecipue arthritidis esse causam. Ibid. Obs. 45. p. 185, Die Krankheitserscheinungen verschwanden allmählich nach Wurmmitteln, welche im ersten Falle Spulwürmer, im zweiten, bei Aeltere Quellen. 147 einem Fleischer, eine Tänie abtrieben. Der erste Fall war, nach den Symptomen, vielleicht zugleich eine Trichinose, welche 1787 in Rudolstadt, 17lii. Observationcs circa vermes intestinales, Gryphiswald, 1793. Pars II. ibid. 1795, Einige Arten. — Betrachtungen über die Eingeweidewürmer (Allgemeines über Organisation, Vorkommen, Abkunft u. s. w.), Archiv für Zoologie und Zootomie von Wiedeniann. IL 1. Stück. 1801, p. 1, — Fortsetzung (System). 2. Stück. 1802. p. 1. und zweite Fortsetzung. III. 1. Stück. 1802. p. 61. — Neue Beobachtungen über die Eingeweidewürmer IIL 2, Stück. 1803, p. 1, Neue Arten und Revision. — Beschreibung des Strongylus gigas in J. A, Albers. Beiträge zur Anatomie und Physiologie der Thiere. H. I. Bremen. 1802. — lieber die Hydatiden thierischer Körper, Anatom, -physiologische Abhandlungen. Berlin 1802. }>, 190, Ueber unbelebte und belebte Hydatiden, diese mit verschiedenen Einwohnern. — Entozoorum sive vermium intestiualium historia naturalis. I, 1808, 1. Bibliotheca (629 kritische Citate). 2. Physio- logia entozoologica. 3. Entozoologia practica (de utilitate, noxa, antihel- minthicis, insectis auimalium parasiticis. IL I. 1809, 1, Animadversiones in geuera et species entozoorum. 2. Enumeratio spccierum (Nematoidea, Acanthocephala, Trematoda), IL IL 1810. Enumerationis specierum conti- nuatio (Cestoidea, Cystica, Ordinis incerti, Appendix). 3. Indices : systema- ticus animalium, in quibus cntozoa hactenus reperta sunt, locis quibus occurrunt adjectis; auctorum; alphabeticus entozoorum in volumine secundo enumeratorum. Additamenta. I, p. 411, scheint Rudolphi zuerst die Taenia echinococcus gesehen zu haben, welche er für blosse Köpfe ansah und für die auf Darmzotten erzeugte Brut hielt, — Bemerkungen aus dem Gebiet der Naturgeschichte, Medizin und Thierarzneikunde, auf einer Reise durch einen Theil von Deutschland, Holland u. Frankreich, 2 Thle, Aeltere Quellen. 155 Berlin 1804 ii. 1805. An verschiedenen Stellen Bemerkiiugen über Ein- geweidewürmer, das Museum der Tbierarzneischule in Alford u. a. — Erster Nachtrag zu meiner Naturgeschichte der Eingeweidewürmer. Der Gesellschaft naturf. Freunde zu Berlin Magazin für die neuesten Ent- deckungen in der gesammten Naturkunde VI. 1814. XII. p. 83 (ordnet u. a. die Frölich'schen Mittheilungen ; Citate für Filarien , insbesondere für F. Medinensis, und vieles andere), — Entozoorum Synopsis, cui acce- duut mantissa duplex et indices locupletissimi. Berolini. 1811*. Wie keine Ordnung des Thierreichs sich so vermehrt habe wie die Eingeweidewürmer. Linnc kannte in der 12, Ausgabe 1767 deren nur 11, Gnielin 1790 in der dreizehnten 299, Zeder 1803 deren 391. Rudolphi fülirte deren 1809 bereits ()03 auf, jetzt im Conspectus 993 und im Nachtrag noch 124, zusammen über 1100 aus 756 Wohnthieren. Er hatte in Italien die Originale von Redi aufgesucht und besonders in Rimini und Neapel ge- funden, Olfers schickte ihm brasilianische Arten, viele andere halfen ihm, endlich erschloss Bremser ihm die grosse Wiener Sammlung, in welcher die Stücke von Natter er die neuesten waren. Er hat die obigen 5 Ordnungen beibehalten. Die Gattungen der Nematoden sind Filaria mit 76, Trichosoma mit 22, Trichocephalus mit 11, Oxyuris mit 3, Cucul- lanus mit 17, Spiroptera mit 40, Physaloptera mit 5, Strongylus mit 38, Ascaris mit 140, Ophiostoma mit 3 Arten im Conspectus. Unter Acantho- cephala steht nur Echinorhynchus mit 98 Arten , unter Trematoda Mono- stoma mit 30, Am})histoma mit 21, Distoma mit 161, Tristoma mit 3, Polystoma mit 5 Arten, auch noch Pentastoma. Unter den Cestoidea haben Caryophyllaeus, Scolex, Gymnorhynchus und Triaenophorus je eine Art, Tetrarhynchus 12, Ligula 7, Bothrioccphalus 34, Taeuia 146; unter den Cystica Anthocephalus 5, Cysticercus 14, Coenurus 1, Echinococcus 3; 92 Arten sind nicht genau zu bestimmen. Dass dem Scolex ähnliche kleine Würmer zu Bothrioccphalus und Taenia gehören möchten, nimmt Rudolphi an. — Physiologie. Bd. II. Abth. II. 1821. p. 239. Beobachtung gleichzeitigen Vorkommens von zweierlei Art Bandwürmern bei einer Kranken. Gr. F. H. Collet Meyret. Memoire sur un ver trouve dans le rein d'un chien. Journal de physique etc. par de Lametherie. Paris. 1802, T, 45, p, 458. Vaieriaiio Liiigi Brcra. Lezioni medico-pratiche sopra i principali vermi del corpo umano vivente e le cosi dette malattie verminose. Crema 1802. — Uebcrsetzung von Weber s. u. — Franz. Uebersetzung: Traite des maladies vermineuses, precede de l'histoire naturelle des vers et de leur origine dans le corps humain , traduit de ritalien et augmente de notes de M, M. Bartoli et Calvet neveu, Paris. 1804. — Extrait. Journ. de Physique. T. 59. Paris. 1804. — Memorie fisico-mediche sopra i prin- cipali vermi del corpo umano vivente e le cosi dette malattie verminose par servire di supplimcnto e di continuazione alle lezioni. ])uhl. 1802. Mem. L Esame di principali vermi umani. In Klasse der Insetti; Piesto- 156 Würmer, somi s. venui piatti, Tenia, Fasciola, Linguatula; Fischiosomi s. vermi versicolori, Fischiosoma, Ditrachicerosoma, Finna, Trichocephalus, Ascaris, Hamularia, Gordius, Filaria, Cercaria, Chaos. — Appendice: Vermi mo- strnosi, ibridi, metastatici. — 510 literarische Anmerkuugen. — p. 58. sah bewaffnete und unbewaffnete Tanien von demselben Schweizer abgehen. — II. Genesi de vermi umani („almeno i principali posseggono evidentissimi gli organi inservienti alla riproduzione della propria specie"; „nessiin verme puö dirsi con tutta ragione innato nel corpore umano"). — 89 lite- rarische Anmerkungen. Crema. 1811. Sehr schwache Eintheilungsgrtinde. Phantastische Anatomie. — Medizinisch praktische Vorlesungen über die vornehmsten Eingeweidewürmer des menschlichen Körpers und die soge- nannten Wurmkrankheiten; aus dem Italienischen übersetzt und mit Zu- sätzen versehen von F.A.Weber. 1. Untersuchungen der vorzüglichsten Würmer im Menschen. 2. Von de^' Erzeugung der menschlichen Einge- weidewürmer. 3. Von Wurmbeschwerden. 4. Von der Heilung der Wurm- krankheiten. Anhang des Uebersetzers. Leipzig 1803. — Compcndio di elmintografia umana. — Idrope ascite simulante la gravidanza e cagio- nato da vermi vesiculari ne' tessuti addominali disseminati, caso commu- nicato li 20 giugno 1816. Ungeheure Menge von Hirsekorn- bis Nuss- Grösse mit Atrophie der Organe. Nuovi saggi della Cesareo-Regia-Aca- demia di scienze lettere ed arti di Padova. I. Padova. 1817. p. 1. Gr. Montag'U. Description of sevcral marine animals found on the south coast of Devonshire. 1802. Dec. 7. Transactions of the Linuean Society. VII. 1804. p. 72. Gordius marinus (= Borlasia, bis 30 Ellen lang) und annulatus. — p. 74. Sipunculus strombus. — p. 80. Amphitrite volutacornis (Spirographis und drei Arten Nereis). — 1805 Jun. 18. IX. 1808. p. 108. Aphrodite clava, Amphitrite infundibulum, Terebella tenta- culata, Nereis pinnigera. — 1807. Apr. 7. XI. 1815. p. 1. Aphrodita viri- dis, Amphitrite vesiculosa, Nereis sanguinea, N. maculosa. — An account of some new and rare marine British shells and animals. 1811. March 5. Transactions of the Linnean Society. XI. 1815. p. 199, recte Tab. XIV. fig. 6. 7. (Es ist daselbst ein Irrthum in der Figurenangabe.) p. 199. Spio recticornis neben Doris unter Vermes mollusca. — XI. II. p. 179 (Isis. 1820. p. 431) Spio creuaticornis (filicornis Gm.) unter Vermes mol- lusca; unter Intestina (Isis. p. 484) Branchiariiis (? Sphaerosyllis) und Diplotis. — XII. II. Beschreibung von fünf Gattungen der Sippe Tere- bella (Isis. 1820. p. 182. — Account of a species of fasciola which in- fests the trachea of the poultry, with a mode of eure. Transactions of the Wernerian natur. bist. soc. I. XII. 1811. p. 194. Epizootieen von Syn- gamus in England 1806, 1807, 1808 bei Hühnern; Vorkommen auch bei Phasanen und Rebhühnern. Yauelier. Histoire des Conlerves d'eau douce. 1803, p. 18, 32 u. a. Notommata als Cyclops lunula. Citat nach Balbiani. Job. Ad. Schmidt. Ueber die Krankheiten des Thränenorgans. Wien 1803. p. 73 (nach Bremser und Davaine). Hydatide der Thräneudrüse. Aeltere Quellen. 157 Portal. Anatomie medicale. t. 5. Paris 1803. p. 198. Eine taubeu- eigTosse H3'datide frei im Magen gefunden (nach Davaine). p. 418. Hyda- tide zwischen Clioroidea und Retina. J. F. W. Kocb. Mikrographie. Magdeburg 1803. 49. p. 132. Die Essigaale, Vibrio aceti; 50. p. 138. Die Kleisteraale, Vibrio gliitinis. 42. p. 124. Beim Regenwurm dessen Nematoden. L. Fortassiii. Considerations sur l'histoire nat. medic. des vers du Corps de Thomme. These de Paris, an XII. 1804. p. 34. Die Beob- achtung, dass diejenigen, welche sich mit Zurichtung frischer Fleisch- waaren beschäftigen, häufiger als solche in anderen Gewerben an Band- würmern leiden (nach Davaine). J. C. Salatlie. Dissert. patholog. sur le tenia. Strassburg 1803. p. 6. Acht zum Theil noch lebende Tänien nahmen die dünnen Därme eines Metzgers ganz ein (nach Davaine). Roeliette. Essai medicale sur les sangsues. Paris 1803. J. R. Steiiimüllcr. Beschreibung der Schweizerischen Alpen- und Landwirthschaft. II. Alpenwirthschaft des Cantons Appenzell u. s. w. Winterthnr 1804. p. 140. Drehkrankheit beim Rindvieh. Bemerkungen dazu von J. Beckmann, Phys. Oekon. Bibl. XXIII. 1805. p. 75, mit Be- ziehung auf Beiträge zur Oekonomie, Technologie u. s. w. V. p. 194. Laeiiiiee. Memoire sur les vers vesiculaires et principalement sur ceux qui se trouvent dans le corps humain. Paris 1804. Mem. de la Societe des medecins de Paris 1812. Bullet, de la Soc. de la Faculte de Medecine de Paris. Cah. X. 1830. Vorzüglich maassgebend gewesen für die Auffassung eingekapselter Blasen beim Menschen ^Is Acephalo- cysten, eine Thierform zwischen den unbelebten Cysten und den echten Blasenwürmern. — Sah Finnen beim Menschen. — Dictionnaire des sciences medicales. Article. Crinon. 1813. Die Wurmaneurismen der Pferde. — Traite de l'auscultatiou mediate (1819) 3e edit. t. II. p. 201. U. a. Er- zählung einer Heilung nach Aushusten von Hydatiden. Pompilio Pozzetti. Memoria sopra una straordinaria affezione verminosa. Memorie di matematica e di fisica della societä italiana delle scienze. XI. Modena. 1804. p. 158. Selbstbeobachtung. Ohnmächten, Ausbrechen von bis zu 61 Spulwürmern. Nutzen des Tabaksyrups. C. J. M. Lulliii. Observations sur les betes ä laine, faites dans les environs de Geneve. J. Beckmann. Phys. Oekon. Bibl. p. 415. Die Richtung des Drehens, tournoiement, tournis, lourderie kranker Schafe rühre her von den Gewohnheiten beim Saugen; Trepaniren sei aussichtslos. Ouyot. Dissert. de Chirurgie et obs. de chir., par J. N. Arrachart. 1805. Paris p. 228. Beobachtung der Filaiia in der Conjunctiva der Neger von Angola, welche daselbst Loa genannt wird und nicht die Filaiia medinensis sei, und deren Operation, nach Beobachtungen aus 1777 und früher. Jr W. Liiick. Versuch einer Geschichte und Physiologie der Thiere. Chemnitz 1805. p. 2. Sechste Klasse: Gewürme, Vermes, welche Fühl- 158 Wurmer. faden haben und keine Venvandhing erleiden, mir einem Herzen, mit einer Kammer oline Vorlvammern, und weissem kalten Blut wie die In- sekten (welche Fühlhörner haben und sich verwandeln). Die Ordnungen der Würmer p. 7: längliche, ohne merklich sichtbare Gliedmasseu (In- testina), weiche mit Gliedmaassen (Mollusca), den Mollusken ähnliche Schalengewürme (Testacea), mit beinahe knorpligem Körper mit fester Kruste, Seeigel, Seesterne, Seepalmen (Crustacea), Polypen, Corallia, nackte Pflanzenthiere (Zoophyta), Infnsionsthierchen (Infiisoria). Thoiiias. Memoire pour servir a l'histoire des Sangsues. Paris. 1806, ausgezogen von Meckel. Vergleichende Anatomie. IV. p. 251. A. Coiist. Dumeril. Zoologie analytique ou methode naturelle de Classification des animaux rendue plus facile ä l'aide de tableaux synopti- que. Paris. 1804. — Analytische Zoologie aus dem Französischen von L. F. Froriep. Weimar 180(3. p. V. Bemerkungen des Uebersetzers über die Schwäche in der Abtheilung der Eingeweidewürmer, p. 2H4. VIII. Classe: Würmer (Branchiodelen und Endobranchien). p. 300. IX. Classe: -Zoophyten, Darunter: I. Eingeweidewürmer, Helminthen. (Man hielt alle Zoophyten der Organe mit Ausnahme derer der Bewegung und Verdauung, beraubt). Die Räderthierchen p. 306 bei den Infusorien. Joli. Fr. Phil. Braun. Systematische Beschreibung einiger Egelarten. Berlin 1805. Darunter Amphistoma subclavatum als Hirudo tuba. Peyssoii. Journ. de med., chir., pharm, de Corvisart etc. 1806. XI. p. 441, fand im Herzen eines Hundes 5 — 6 Würmer von 8 — 10" Länge (nach Davaine). Okeii und Kieser. Beiträge zur vergleichenden Anatomie und Phy- siologie. I. 1806. p. 103. Oken, Entwicklung der wissenschaftlichen Systematik der Thiere. I. Regnuni animalium infimum. I. Aninialia epi- dermoidea. Wurm = Oberhautthiere mit herrschender Linie. Die über- mässige Ausbildung eines Systems giebt den spezifischen Charakter, p. 109, die Thiere, deren epidermoidisches Sj^stem zum Charakter ge- worden ist, sind die Würmer. Die Röhren seien malpighiseher Schleim unter dem abgeriei)enen Epiderm zu Kalcherde verwandelt oder durch Stacheln ersetzt. Rechnet dahin auch Furia, Thalassema, Hirudo, Gordius, Planaria, welche drei letzteren sich wie die nackten Schnecken zu den beschälten verhalten. — Oken, Lehrbuch der Naturgeschichte, entworfen 1812. Theilt die Würmer ein in Fusswürmer (Dentalium, I>nschwurm; Serpula, Kragenwurm; Amphitrite, Halskiemer; Nereis, Rückeukiemer); Fusslose (Lumbricus, Borstenwurm; Sipunculus, Rüsselwurm ; Hirudo, Napf- wurm); Rundwürmer (Spulwurm, Geiselwurm = Trichocephalus, Faden- wurm); Darmlose (Echinorhynchus); Plattwürmer (Einmündige, Saug- würmer, Bandwürmer, Blasenwürmer). — Oken, Lehrbuch der Natur- geschichte. III. Zoologie. I. Fleischlose Thiere. Leipzig 1815. p. 135. IV. Classe. Thierklure — Leche (Leib, Haut, ohne oder mit Eingeweide, ohne Gliederung der Kerfe) : Klurleche (Maden), Kerfleche (Muscheln), Bolk- leche (Schnecken). — p. 139. I. Ordn. Klurleche — Maden. Selbständige Aeltere Quellen. 159 Hautröhren, welche meist in Thieren und aus Thierstoflfen entstehen, als halb aufgelöste, halb zu Mileu (quid?) geworden, halb ausgeartete Thiergefässe, besonders Darmzotten. „Es ist keinem Zweifel unterworfen, dass die Ein- geweidewürmer ohne allen Samen oder Eier entstehen, durch Ausartung von thierischen Säften oder kleinen Gelassen oder Zellen, wenn sie sich gleich nachher auch selber fort/Aipflanzen vermögen/' — p. 140. I. Zunft. Madenmaden — Fieke. Fiekfieke (Finnen): Echinococcus, Coenurns, Cj-sti- cercus; Flucktieke (Bandwürmer); Spullfieke. II. Zunft. Muschelmaden, Flucke. Fiekflucke: Polystoma, Scolex, Distoma; Fluckflucke: Porocepha- 1ns, Tetrachynchus, Echinorhynchus ; Spullflucke: Lernäen. III. Zunft. Schneckenmaden, SpuUe. Fiekspulle: Hamularia, Liorhynchus , Cucul- lanus; Fluckspulle: Grordius, Trichocephalus , Oxyuris; SpuUspulle: Strongylus, Ophiostoma, Ascaris. Axine ist unter den Lernäen p. o57. p. 345. III. Klasse: Pflanzenkobe — Lungenthiere, Kerfe. I. Ohne Verpuppung — Werren. a. Leib häutig gegliedert, keine gegliederten Füsse. I. Ord. Wurzelkerfe, Würmer, Leib gegliedert, häutig, Füsse nicht gegliedert, keine Häutung. — p. 347. Zünfte. I. Sternwiirmer (Echino- dermeu). II. Armwürmer (Entomostraken und Cirripedien). IH. Glatt- würmer (Piere: Gordius, Dero; Queise: Borlasia, Sabella, Polydora, Areni- cola; Egel: Planaria, Helluo, Hirudo; Quappen: Phylline, Pontobdella; ohne Namen: Sipunculus, Thalassema. IV. Fusswürmer: Nereiden, Amphitriten, Dentaljen, Serpein. — Oken, Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände. V, II. Stuttgart 1835. Dritter Kreis: Athemthiere, Ringel- thiere. Siebente Klasse: Fellthiere, Würmer p. 541. Ord. I. Weiss- würmer. I. Zunft; Bandwürmer (Blasenwürmer, Bandwürmer, Einmundige; unter letzteren neben Echinorhynchus die Pentastomen und der seltene Nematode Prionoderma); II. Zunft: Saugwürmer (als napflos neben Monostonia und Amphistoma auch Caryophyllaeus; als Einnapf Distoma, als Vielnapf, neben Hexastoma = Polystoma und Tristoma, der Cephalo- podenarm Hectocotylus); III. Zunft: Rundwürmer (einschliesslich An- guillula). Ord. II. Rothwürmer. IV. Zunft: Kahle (neben Sohlenwürmern oder Planarien und Napfwürmern oder Blutegeln parasitische Krustazeeu); V. Zunft: Borstenwürmer (Nais, Clymene, Lumbricus, Arenicola, Tha- lassema); VI. Zunft: Fusswürmer (Spio, Cirratulus, Nereis, Eunice, Am- phiuome, Pleione, Polynoe, Aphrodite, Terebella, Amphitrite, Sabella, Serpula, Spirorbis); VII. Zunft: Walzenwürmer (Borlasia, Siphunculiis, Bonellia; dazu Holothuria). — Oken, Bau des Piers, Arenicola pisca- tornm. Isis. 1S17. p. 466. Viviaiü. Phosphorescentia maris. Genua 1808. Einer grösseren Anzahl von Anneliden , Serpuliden, auch Planarien zugesc